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Neuste Nachrichten

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Ereignisse von allen Orten der Gebärdensprachlichen Kirchengemeinde in Bayern und interessante Gehörlosen-Nachrichten von überall auf der Welt. Es gibt jede Woche mindestens 1 neue Nachricht.

Grundkurs für Lektoren gestartet

Nachricht 72/2017

Bayern, 17.11.2017

Anfang November ist in Nürnberg ein biblisch-theologischer Grundkurs gestartet für engagierte ehrenamtliche Mitarbeiter in unserer Gebärdensprachlichen Kirchengemeinde. Dieser Kurs ist Voraussetzung für die Ausbildung zum Lektor. Katechetin Brigitte Schmidt und Pfarrer Horst Sauer leiten den Kurs gemeinsam, der sich an acht Wochenenden trifft.


Es ist sehr erfreulich, dass Teilnehmer aus fast allen Gemeindeteilen unserer gebärdensprachlichen Kirchengemeinde dabei sind: aus Würzburg, Bamberg und Hof, aus Nürnberg und Erlangen sowie aus München und Augsburg. Denn es ist ein wichtiges Ziel der Ausbildung, dass in Zukunft in jedem Gemeindeteil ein Lektor mitarbeitet. Lektoren leisten einen wichtigen Beitrag, dass unsere gebärdensprachlichen Gottesdienste lebendig und anschaulich sind.

Beim ersten Kurswochenende Anfang November konnten sich alle Teilnehmer gut kennenlernen und sich über ihre Motivation für den Kurs austauschen. Dann ging es an die Arbeit. Pfarrer Horst Sauer führte in das Thema „Kirche“ ein. Der Aufbau unserer evangelischen Kirche und die Aufgaben ihrer unterschiedlichen Ämter wurden erarbeitet. Auch die Bibel wurde befragt, was sie über das Wesen der Kirche und ihrer Ämter sagt. Dabei wurde der schwierige Bibeltext aus dem Römerbrief von allen Teilnehmern in Gebärdensprache übersetzt.

An den nächsten Kurswochenenden wird die Bibel im Mittelpunkt stehen. Wichtige biblische Texte werden dabei in Gebärdensprache übersetzt.

Pfarrer Horst Sauer

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Dem Mensch ins Gesicht geschaut

Nachricht 71/2017

nvn Nürnberg, 15.11.2017

Mit der hörenden Gemeinde von St. Egidien hat die Nürnberger Gehörlosengemeinde das große Reformationsjubiläum gefeiert. Am 31. Oktober trafen sich beide Gemeinden zu einem gemeinsamen Gottesdienst. Im Mittelpunkt stand die Ausstellung des Fürther Künstlers Bruno Bradt „Dem Volk ins Gesicht geschaut“, der mit seinen Bildern zentrale reformatorische Anliegen aufgreift. Im Gottesdienst wurden seine Bilder angeschaut und …


… vier Bilder nachgestellt und von der Gottesdienstgemeinde nachempfunden. „Wer wärmt mich?“, „Wer begleitet mich?“ und „Wer akzeptiert mich?“ waren Fragen aus den Bildern, die hörende und gehörlose Gottesdienstbesucher gleichermaßen betrafen. Die reformatorische Erkenntnis wurde daraufhin neu durchdacht und formuliert: Wir sind alle heilig, wir gehören zu Gott, mit allen Fragen, mit aller Unvollkommenheit.

Nach dem Gottesdienst war Zeit zum Feiern und Unterhalten. Der Kirchenvorstand der gebärdensprachlichen Kirchengemeinde Bayern traf sich an diesem Tag in Nürnberg und stellte sich der Gemeinde vor.

Kirchenrätin Cornelia Wolf

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Der Kirchenvorstand berichtet

Nachricht 70/2017

Bayern, 13.11.17

Am Reformationstag traf sich der Kirchenvorstand unserer Evangelisch-Lutherischen Gebärdensprachlichen Kirchengemeinde in Nürnberg zur 3. Sitzung. Wichtige Punkte der Tagesordnung waren zum Beispiel ein Rückblick auf das Anerkennungsfest, Termine 2018, besonders die Kirchenvorstandswahl, der Finanz-Haushaltsplan unserer Kirchengemeinde für 2017 und 2018, sowie geplante Baumaßnahmen in unserem Haus am Egidienplatz 33.


Der Finanz-Haushaltsplan unserer Kirchengemeinde ist in der kommenden Woche auch öffentlich. Das bedeutet, jedes Gemeindeglied darf den Haushaltsplan lesen zu den normalen Öffnungszeiten des Büros vom 20.11. bis 23.11. 9:00-14:00 Uhr und am 24.11.2017 9:00-12:00 Uhr.

Das Foto des Kirchenvorstands haben wir schon vor einiger Zeit gemacht. Bei unserer aktuellen Sitzung waren einige andere Mitglieder dabei, andere fehlten. Ein aktuelles Bild werden wir auf unserer nächsten Sitzung Ende Januar machen. Insgesamt gehören zum Kirchenvorstand Kirchenrätin Cornelia Wolf, Kirchenrat Matthias Derrer (mit zusammen 1 Stimme), Erika Burkhardt (Nürnberg), Peter Fiebig (München), Katina Geißler (Nürnberg), Randolf von Hündeberg (Nürnberg), Ruthild Kerndl (Nürnberg), Gabriele Kufner (Bayreuth), Stefanie Lindnau (Nürnberg), Christine Meyer-Odorfer (Nürnberg), Sonja Richter (Augsburg), Uwe Röllig (München), Pfarrer Horst Sauer (Würzburg), Brigitte Schmidt (Nürnberg), Pfarrerin Sonja Simonsen (München), Jenny Staudt (Nürnberg), Pfarrerin Marianne Werr (Augsburg).

Kirchenrat Matthias Derrer

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Paul Ritter beim Gehörlosenverein

Nachricht 69/2017

Nürnberg, 10.11.17

Der Gehörlosenverein in Nürnberg feiert sein 135-jähriges Bestehen und die EGG gratuliert dazu sehr herzlich! Der Gehörlosenverein Nürnberg wird zu diesem Anlass über den bekannten Maler Paul Ritter einen Vortrag halten. Seit Juli hat die EGG ein Bild von Paul Ritter als Dauerleihgabe von der Besitzerin Isolde Grieb bekommen, der Witwe des bekannten Norica Sammlers Manfred Grieb. Frau Grieb möchte die Werke des bekannten gehörlosen Historien- und Architekturmaler aus Nürnberg den gehörlosen Menschen zugänglich machen. Paul Ritter war von frühster Kindheit an gehörlos und …


… begann früh zu malen. Er wurde schnell bekannt und „Malerfürst der Gehörlosen“ genannt. Paul Ritter engagierte sich für die Gehörlosen und kämpfte für deren Anerkennung. Zuletzt gestaltet er die Kapelle der Nürnberger Gehörlosenschule. Viele von Ihnen kennen seine Bilder.

Kirchenrätin Cornelia Wolf

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Reisebericht von Luthers Spuren

Nachricht 68/2017

München, 8.11.17

Vom 30. September bis 3. Oktober war der Verein „Hufeisen 1898 e.V.“ auf Luthers Spuren unterwegs. Unter der Reiseleitung des kurzfristig eingesprungenen Peter Funke besuchten sie auf dem Weg Bayreuth und Leipzig, um dann v.a. die Lutherstädte Wittenberg und Eisleben zu erkunden. Dort haben sie überall …


… die Spuren Luthers aus dem 16. Jahrhundert erleben können. Sie haben gefühlt, wie der einfache Mönch aus Wittenberg den Papst herausforderte, am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen (Glaubens-Sätze) an die Tür der Kirche schrieb, warum wir 2017 ein besonderes 500-jähriges Jubiläum feiern, was Martin Luther alles verändert hat. Besichtigt hat die Reisegruppe außerdem Martin Luthers Grab in Wittenberg, Geburts- und Sterbehaus in Eisleben.

Auf dem Rückweg gab es noch einen Kurzbesuch in Erfurt mit Saale-Rundfahrt. Angefüllt mit vielen Eindrücken, Reformations-Erinnerungen, schönen Bildern von hügeligen Landschaften und Windrädern, kehrten alle wieder heim.

Peter Funke

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