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Archiv-2005-1

Archivseite! Diese Seite dokumentiert unsere Vergangenheit. Die Informationen hier sind vielleicht nicht mehr aktuell.

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Bayerischer Kirchentag auf dem Hesselberg

19.05.05 bay/AS



Auch dieses Jahr fand wieder der bayerische Kirchentag auf dem Hesselberg statt. Von Gehörlosen aus ganz Bayern wurde der Kirchentag gut besucht. Der Festgottesdienst mit dem Motto " Die Freude am Herrn ist eure Stärke" wurde von Kirchenrat Joachim Klenk und Pfarrerin Annemarie Ritter in Gebärdensprache übersetzt. Auch beim  Informationsstand der Gehörlosenseelsorge Nürnberg und des JSBs gab es ein buntes Programm für Gehörlose und Hörende. Neben Quizfragen und Rätseln wurde  ein kleiner Gebärdenkurs, Gebärdenlieder und Tänze sowie Bastelprogramm rund um die Gebärdensprache angeboten. Darüber hinaus erhielten Gehörlose in einem Workshop Eindrücke vergangener Bildungstage auf dem Hesselberg. Wir freuen uns, dass wir dabei sein durften und hoffen, allen hat es so gut gefallen wie uns.
Auf dem Bild sehen sie unsere Gebärdensprachdozentin Heike Ettl im Einsatz. Durch Anklicken können Sie das Bild vergrößern.
Andrea Schwarz  

Hesselberg-Kirchentag - wir sind dabei

11.05.05 bay/AS

2005 treffen sich wieder über 10.000 Christen auf dem Hesselberg. Motto diesmal: "Die Freude am Herrn ist eure Stärke". Mit dabei sind in diesem Jahr wieder die evang. Gehörlosengemeinden aus Mittelfranken. Eine kleine Gruppe aus Schweinfurt, Augsburg und Bayreuth werden auch anwesend sein.
Beginn ist 10 Uhr mit einem großen Fest-Gottesdienst im Freien, der selbstverständlich gedolmetscht wird. Die Predigt wird Landesbischof Friedrich halten. Ab 11.30 Uhr gibt es verschiedene kreative Aktionsstände, auch von der evang. Gehörlosenseelsorge. Um 12.15 wird Pfr. Klenk eine mediale Reise durch die Bildungstage für Gehörlose auf dem Hesselberg anbieten. Für Kinder gibt es ebenfalls ein reichhaltiges Angebot. Herzliche Einladung an alle, die Interesse haben. Bisher haben sich ca. 50 gehörlose Teilnehmerinnen angemeldet. Beachten Sie: Ab 9 Uhr ist Stau am Hesselberg.
degpa

Mai-Gottesdienst in Kulmbach verschoben

10.05.05 KU/MD

Der Gottesdienst in Kulmbach wurde vom 29. Mai auf den 5. Juni verschoben.  Diesen Gottesdienst-Termin und andere aktuelle Termine sind für ganz Bayern auf unserer Termin-Seite zu finden. Herzliche Einladung - zur Seite und zu den Gottesdiensten.

Kindergottesdienst bei der Konfirmation Nürnberg

09.05.05 N/AS

Am 1.Mai fand in Nürnberg Konfirmation statt. Parallel zum Gottesdienst in der Johanneskirche gab es wieder einen Kindergottesdienst für gehörlose, schwerhörige und hörende Kinder. Alle Kinder hatten viel Spaß bei einem Spiel zum Thema Schuhe. Dann erzählten Stefie und Daniela die Geschichte von einem Mann der gute Schuhe brauchte, weil er viel unterwegs war: Jona. Jona machte eine abenteuerliche Reise. Er verbrachte sogar einige Tage im Bauch eines großen Fisches. Oft hörte Jona nicht auf Gott oder er war böse auf Gott. Aber am Ende darf Jona erleben: Alle Menschen sind Gottes Kinder. Gott liebt die Menschen.
Jedes Kind konnte einen tollen glitzernden Fisch basteln und mit nach Hause nehmen.
Wir haben auch ein Lied zusammen gebärdet und gesungen: Gott schenkt uns die Welt. Gott schenkt uns das Leben. Gott schenkt uns Freude. Wir danken Gott! 
Stefanie Lindnau und Daniela Schmid

Umgestaltung unserer Internet-Seite

04.05.05 bay/MD

Im Augenblick machen sich viele Menschen Gedanken über die Neugestaltung unserer Internet-Seite. Nachdem der Seiten-Aufbau schon fast 6 Jahre alt ist, haben wir uns für einen "Umbau" entschieden. Mit Gerhard Großmann, Student Mediendesign haben wir dafür sogar einen Profi an Land gezogen. Er wird bis Juni den Hauptteil dieser Umgestaltung in Zusammenarbeit mit vielen gehörlosen und hörenden Mitarbeitern erledigen. Wer noch Vorschläge hat, was auf der neuen Seite unbedingt sein sollte, was auf der bisherigen Seite sehr gefehlt hat, kann noch seine Vorschläge per Email an den Webmaster weitergeben. Wo es möglich ist, nehmen wir gute Vorschläge gerne auf! Ansonsten heißt es: Gespannt sein auf das neue Aussehen! Matthias Derrer für degpa

Kirchentag Hesselberg

02.05.05 bay/AS



Am Pfingstmontag, den 16. Mai 2005 findet der bayerische Kirchentag auf dem Hesselberg statt. Die mittelfränkischen Gehörlosengemeinden werden auch dabei sein. Der Hesselberg ist nicht nur der größte Berg in Mittelfranken, sondern auch der Sitz einer evangelischen Volkshochschule. Was ist eine Volkshochschule? Dort finden verschiedene Kurse über Themen des Glaubens und des Lebens statt. So ein Kurs dauert meist eine Woche oder ein Wochenende. Jeder, der möchte, kann sich dazu anmelden. Auf dem Hesselberg werden auch Menschen ausgebildet, die in Betrieben, auf Bauernhöfen und in Familien mithelfen.
Wenn es in einem kleinen Betrieb, auf einem Bauernhof, oder einer Familie große Probleme gibt, weil eine Person krank ist und ihre Arbeit nicht machen kann, dann vermittelt die Volkshochschule einen Helfer. Die verschiedenen Häuser auf dem Hesselberg bieten auch Platz für Urlaubsgäste.
Neugierig geworden? Mehr Informationen über die Volkshochschule gibt es auf der Internetseite www.vhs-hesselberg.de. Wer gerne am 16. Mai mit dem Bus von Nürnberg zum Hesselberg fahren möchte, kann sich bis zum 4. Mai bei Frau Kreß anmelden. Fax: 0911-6328522 Abfahrt 8.15 Südausgang am Hauptbahnhof Nürnberg.
degpa

Konfirmation in Nürnberg

28.04.05 N/AS

Am Sonntag 1. Mai um 14 Uhr in der Eibacher Johanneskirche werden in einem Festgottesdienst 6 Konfirmanden gesegnet und als vollberechtigte Mitglieder in die Gehörlosengemeinde aufgenommen. "Spurensuche", so lautet das Motto des Gottesdienstes. Der Nürnberger Gebärdenchor, die Vertrauensleute des Gemeindevorstandes, Eltern und die Konfirmanden selbst werden mitwirken. Der Gottesdienst wird in Deutscher Gebärdensprache gefeiert, für hörende Besucher wird lautsprachlich übersetzt. Eine zurückhaltende musikalische Untermalung wird von Ursula und Katja Bildt eingebracht. Liturgische Leitung des Gottesdienstes haben Gemeindepädagogin Erika Burkhardt, Diakonin in Ausbildung Judith Kriak und Gehörlosenpfarrer Kirchenrat Joachim Klenk. Herzliche Einladung an alle, die gerne und fröhlich Gottesdienste feiern.
Achtung: Es wird für gehörlose und gut-hörende Kinder ein Kindergottesdienst angeboten, der parallel zum Festgottesdienst neben der Johanneskirche in Eibach gefeiert wird.
degpa

Konfirmationsgottesdienst in Würzburg

25.04.05 Wü/AS


Am Samstag, 23. April feierte die Würzburger Gehörlosengemeinde Konfirmation. Der einzige Konfirmand, Carsten Koch, gebärdete sein "Ja" zu Gott. Die ganze Gemeinde begleitete Carsten durch den Gottesdienst und 160 Hände applaudierten Carsten beim Auszug zu. Die Gemeindesprecherinnen, Ruthild Baudach und Rebecca Mathes, spielten die Geschichte vom Fischzug des Petrus nach. Zwei ehemalige Konfirmandinnen berichteten von ihrem Kontakt zur Gehörlosengemeinde, der bis heute nie verloren gegangen ist. Die Gehörlosenseelsorgerin, Frau Windshügel, wünschte Carsten ein Leben voller "Fische" (schöner Erlebnisse) und immer wieder das Gefühl: Gott ist da!
Auf dem Foto ist Carsten beim Anschneiden der Konfirmationstorte zu sehen. Durch Anklicken lässt sich das Bild vergrößern.
degpa

Erlangen hat eine neue Gemeindesprecherin

20.04.05 ER/AS



Die Gehörlosengemeinde in Erlangen hat eine neue Gemeindesprecherin gewählt. Es ist Susanne Binder, sie ist 33 Jahre alt und kommt aus Herzogenaurach. Sie hat sich im Gottesdienst am 17. April der Gemeinde noch einmal vorgestellt und erklärt, welche Aufgaben sie als Gemeindesprecherin hat: Sie will Pfarrer Schulz unterstützen. Sie macht beim Gottesdienst mit, zum Beispiel gebärdet sie die Lesung aus der Bibel und teilt Abendmahl mit aus und sie macht auch einmal ein Gebärdenlied mit der Gemeinde. Wenn es Anregungen aus der Gemeinde gibt, sagt sie das Pfr. Schulz und wenn Pfr. Schulz eine Anregung hat, sagt sie das der Gemeinde. Anschließend haben wir für Susanne Binder gebetet, dass Gott seinen Heiligen Geist schenkt, dass Susanne ihre Aufgaben als Gemeindesprecherin immer gut macht. Pfr. Schulz hat auch Frau Marga Kohlhepp und Frau Heidemarie Freytag sehr herzlich gedankt, die in der Vergangenheit bei den Gottesdiensten immer viel mitgeholfen haben."
degpa

Konfirmation in Nürnberg

15.04.05 N/AS

Am Sonntag, den 1. Mai findet in Nürberg-Eibach der Konfirmationsgottesdienst statt. Um 14.00 beginnt der Gottesdienst in der Johanneskirche. Mit einem Gemeindenachmittag im Haus der Gehörlosenseelsorge im Narzissenweg lassen wir den Tag ausklingen. Die Nürnberger Gemeinde hofft auf viele Besucher.
degpa  

Konfirmationsgottesdienst in Bamberg

13.04.05 BA/AS



Im 10. April wurde in Bamberg in der Kirche St. Stephan die Konfirmation gefeiert. 9 Konfirmanden aus ganz Oberfranken sind in diesem Festgottesdienst als selbstständige Gemeindeglieder aufgenommen worden. Sie haben selbst das Glaubensbekenntnis gebärdet und bestätigt: »Jesus Christus ist unser Herr. Wir wollen die Liebe Gottes annehmen. Wir wollen Kontakt zu Jesus und zur Gemeinde haben.« Wie in der evangelisch-lutherischen Kirche üblich, haben sie damit alle kirchlichen Rechte bekommen. Zum ersten Mal haben die Konfirmanden mit der Gemeinde am Heiligen Abendmahl teilgenommen. Sie dürfen ab jetzt auch Gemeindesprecher wählen und selbst Paten werden.
Natürlich bekam auch jeder Konfirmand seinen Konfirmations-Spruch - einen persönlichen Bibelvers. Pfarrer Derrer hat die Sprüche ausgesucht und im Gottesdienst kurz erklärt. In der Predigt hat er mit einem Symbol (Hemd) die Lebens-Stationen (Geburt, Taufe, Schulanfang, Konfirmation, Berufsbeginn, Hochzeit, Geburt der Kinder, ..., Tod) verglichen mit dem Zu-Knöpfen an einem Hemd. Manchmal schaut man genau und stellt fest: Ich muss nochmal zurück und neu anfangen. Jesus Christus gibt uns die Möglichkeit für einen Neu-Anfang, weil er mit Sterben und Auferstehen uns frei gemacht hat von der Sünde. Wir sind frei für einen neuen Anfang.
Der 2-stündige Gottesdienst wurde von Pfarrer Derrer in Deutscher Gebärdensprache gehalten und von Andrea Schwarz in Lautsprache übersetzt. Außerdem gestaltete den Gottesdienst der Gebärdenchor Nürnberg (Frau Deschauer und Frau Klemm) und ein Organist aus der Stephanskirche (Herr Ploss).
Auf dem Bild sind zu sehen (von links nach rechts): Hintere Reihe: Pfarrer Derrer, Stefan Mantey (Eisfeld, Thüringen), Sascha Schwallach (Coburg), Tobias Scherbel (Helmbrechts), Julian Sauermann (Himmelkron), Maxim Kravcov (Pegnitz); vordere Reihe: Olga Suknenov (Ebersdorf), Sarah Träger (Neustadt/Co.), Nina Härting (Zapfendorf) und Simone Hübner (Heinersreuth)
Matthias Derrer

Der Hesselberg ruft

08.04.05 bay/AS

Ostern ist vorbei, doch Pfingsten kommt bestimmt und damit ein großes Treffen von Christen und Interessierten auf dem Hesselberg. 2005 sind die Gehörlosengemeinden in Mittelfranken wieder bei diesem Treffen von mehr als 10.000 Menschen dabei. selbstverständlich wird im Gottesdienst gebärdensprachlich mitgestaltet und mitgefeiert. Es wird einen Info -Stand der Gehörlosenseelsorge geben und einen gebärdensprachlichen Workshop.
degpa

Konfirmation in Bamberg

05.04.05 BA/AS

Am Sonntag, den 10. April wird in Bamberg der Konfirmationsgottesdienst in der Kirche Sankt Stephan gefeiert. Beginn des Gottesdienstes ist 13.00 Uhr. Die Gemeinde Bamberg freut sich auf viele Gäste. 
Eine genaue Lage der Kirche ist im Stadtplan auf der Gottesdienst-Seite verfügbar. Parkplätze sind dort aber nur schlecht, deshalb besser sehr früh kommen.
degpa

Bericht aus dem Konfi-Camp

04.04.05 bay/AS

Inhaltlich und wohl auch gefühlsmäßig dürfte das Konfi-Camp vom 18.-22. März ein letzter Höhepunkt gewesen sein, der Abschluss des Konfirmandenjahrgangs 2005. Vollgepackt mit vielen wichtigen Themen wie Bibel, Taufe, 10 Gebote, Vaterunser, Glaubensbekenntnis, persönlicher Glaube, Abendmahl, Beichte. Angereichert mit vielen Erlebnissen, Treffen von Freunden, einer Rally durch Nördlingen mit kräftezehrender Turmbesteigung, einem Gala-Abend mit Spielen, Vorführungen, Fähigkeiten und Lachen, wohnen in der Kulisse eines Schlosses und - es gab sogar Jungs, die noch am Abschlusstag gelernt haben, wie man ein Klo putzt. Und Elemente mit Glaube und Gefühl, den Diskussionsgruppen mit Erwachsenen Gliedern der Gehörlosengemeinden, dem Nachdenken über persönliche Fehler und Schuld, den Beichtbriefen und dem Beichtbrief-Feuer als Zeichen: Gott ist die Schuld anvertraut - er befreit - meine Schuld löst sich in Rauch auf! Alles in allem: ein Rezept, das für jeden etwas dabei hatte, von dem man noch viel erzählen könnte (lasst Euch doch was erzählen!) und das sogar bei den kritischen Mädels ein "ganz ok!" erzeugt hat. Damit können wir doch zufrieden sein! Gelegenheit für einen herzlichen Dank an alle hörenden und vor allem die vielen gehörlosen Mitarbeiter, ohne die das Konfi-Camp nur halb so kompetent wäre! Das macht Lust auf mehr!
Matthias Derrer

Konfi-Camp 2005

01.04.05 bay/AS



Die bayerischen Konfirmanden haben ihre Konfirmandenzeit mit dem Konfi-Camp 2005 abgeschlossen. Unter Leitung von Judith Kriak (Diakoninnenausbildung), 
Erika Burkhardt (Gemeindereferentin) und Joachim Klenk (Gehörlosenpfarrer) lernten, erlebten und feierten die 21 Konfirmanden miteinander. Erneut nahmen neben 18 gehörlosen Konfirmanden auch eine hörende und zwei schwerhörige Konfirmanden teil, die alle gebärdensprach-kompetent sind. Neu war, dass diesmal mehr als 75% der Mitarbeiterinnen selbst gehörlos waren.
Joachim Klenk

neue Gottesdienst-Termine

29.03.05 bay/MD

Etwas spät kommen dieses Mal die Gottesdienst-Termine für das 2. Quartal 2005. Wie immer laden wir Euch ganz herzlich zu diesen Gottesdiensten ein. In diesem Quartal finden in vielen Gemeinden die Konfirmationen statt. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Gottesdienst-Seite dieses Mal besonders.
Aber auch ganz ohne Konfirmation lohnt sich ein Besuch unserer Gottesdienste: Zeit mit Gott - Informationen über Glaube und Bibel - Gemeinschaft mit anderen Christen - oder einfach nur gut für die Seele.
Herzliche Grüße Matthias Derrer für degpa

Ostern - die Auferstehung Jesu

25.03.05 N/AS

An Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu. Sein Grab ist leer, der schwere Stein verschließt es nicht mehr. Nachlesen können wir die Geschichte im Johannesevangelium im Kapitel 20 ab Vers 1. In Mexiko schmücken die Menschen an Ostern das ganze Haus mit Blumen. Die bunten Blumen sind ein Zeichen der Freude und des Lebens. Außerdem ist jetzt Frühling. Nach dem Winter erwacht die Natur neu, die vielen Blumen und Pflanzen zeigen wecken neue Lebenskräfte in uns. Für uns Christen ist Ostern das Fest des Lebens. Wir feiern, weil Jesus den Tod besiegt hat. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich an Ostern wie die Menschen in Mexiko am Leben freuen können. Genießen Sie die vielen Blumen, die im Moment zu sehen sind und uns an das neue Leben erinnern. Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest.
Daniela Schmid erarbeitet mit Herrn Pfarrer Klenk

Was passierte am Karfreitag

24.03.05 N/AS



'''Karfreitag ist der Tag, an dem wir an die Kreuzigung Jesu denken. Dieser Tag heißt Karfreitag weil das altdeutsche Wort "kara³ Trauer und Klage bedeutet. Nachlesen können Sie die Geschichte von der Kreuzigung im Johannesevangelium im Kapitel 19 ab Vers15. Am Karfreitag steht ein Thema im Mittelpunkt, das wir oft verdrängen: Der Tod. Als ich in Mexiko war fühlte ich mich plötzlich mit dem Tod konfrontiert. Ich erlebte in Mexiko  ein Erbeben. Es brachen keine Häuser zusammen, aber ich hatte große Angst, denn ich wusste, dass in Mexiko in den vergangenen Jahren viele Menschen bei Erdbeben umgekommen waren. Ich merkte, dass unser Leben immer wieder vom Tod bedroht ist. Unfall, Krankheit und Katastrophen können uns überall treffen. Ich erlebte, dass die Angst vor dem Tod zu unserem Leben dazu gehört. Aber: Ich darf als Christin in meiner Angst zum Kreuz schauen. Jesus starb am Kreuz für uns und und besiegte die Macht des Todes. Das Kreuz ist für mich Symbol für Tod, aber eben auch für Leben.

Daniela Schmid erarbeitet mit Herrn Pfarrer Klenk

Gründonnerstag

23.03.05 N/AS



'''Der Name Gründonnerstag kommt nicht von der Farbe grün, sondern vom mittelhoch- deutschen Wort "gronan³, was "weinen³ bedeutet. Jesus trifft sich mit seinen Jüngern. Jesus weiß, dass er bald sterben wird und möchte  seinen Jüngern seine Liebe zeigen. Deshalb wäscht Jesus seinen Jüngern die Füße. Nachlesen können Sie diese Geschichte im Johannesevangelium im Kapitel 13 ab Vers 1.
Warum wäscht jemand einem anderen Menschen die Füße? Warum wäscht Jesus seinen Jüngern die Füße? Ich erinnere mich an meine Zeit in Mexiko. Ich  habe in Mexiko viele schmutzige Füße gesehen. Die Straßen waren staubig, die Menschen hatten nur Sandalen an. Also ich zeige einem Menschen lieber auf andere Weise, dass ich ihn mag  und dass er mir etwas bedeutet. Ich lächle ihn an, ich gebe ihm die Hand, ich umarme ihn. Aber mich zu den Füßen, zu Dreck und Staub herunter zu beugen, das kostet Überwindung. Ich muss mich bücken und klein machen. Ich glaube, Jesus will seinen Jüngern seine große Liebe zeigen. Er macht sich klein und beugt sich herunter zu den dreckigen Füßen derer, die ihn Meister nennen.

Daniela Schmid erarbeitet mit Herrn Pfarrer Klenk

Was war am Palmsonntag?

21.03.05 N/AS



'''Am Palmsonntag erinnern wir uns an den Einzug von Jesus und seinen Jüngern in Jerusalem. Jesus reitet auf einem jungen Esel. Die Menschen jubeln ihm zu. Sie legen frische, grüne Palmzweige auf den Weg. Deshalb feiern wir heute den Palmsonntag. Die grünen Zweige sind ein Symbol für Leben. Nachlesen können Sie diese Geschichte im Johannesevangelium Kapitel 12 ab Vers 12. Ich frage mich: Warum steht so ein Jubeltag am Beginn der Woche, in der wir an das Leiden Jesu denken? Wie passen Jubel und Leid zusammen? 
Ich erinnere mich an meinen Aufenthalt in Mexiko. Dort habe ich an einem Sonntag ein großes Straßenfest mit Gottesdienst erlebt. Dieses bunte Fest und die Freude der Menschen haben mich begeistert und mitgerissen. Aber ich kannte auch die Probleme und Sorgen der Menschen dort. Sie leiden unter Armut und Ungerechtigkeit. Trotzdem tanzten die Menschen voller Freude und lobten Gott. Mich haben die Menschen beeindruckt. Ich habe von ihnen gelernt, dass Freude und Leid zum Leben gehören und ich habe begriffen: Gott schenkt immer wieder große Freude, auch in Situationen des Leidens.
Daniela Schmid erarbeitet mit Herrn Pfarrer Klenk

Was bedeutet die Karwoche?

17.03.05 N/AS

Ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Daniela Schmid. Ich arbeite bei der Gehörlosenseelsorge in Nürnberg. Dort mache ich ein "Orientierungshalbjahr für den Pfarrberuf." Das bedeutet, ich lerne im Moment die Arbeit in der Kirche kennen.  Ab Herbst werde ich Theologie studieren.  Letztes Jahr war ich drei Monate in Mexiko. Dort machte ich ein Praktikum im Kindergarten und in einer Gemeinde. Ich konnte viel erleben und viele Leute kennen lernen.
In der Zeit bis Ostern werden Sie einige Artikel zur Karwoche von mir lesen können. Ich werde die Bedeutung von Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag erklären. In diesem Zusammenhang werde ich auch über meine Erlebnisse in Mexiko berichten.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Vorbereitungszeit für das Osterfest.
Ihre Daniela Schmid

Nürnberger Gottesdienst zum Weltgebetstag

14.03.05 N/AS

Am 04.März wurde der Weltgebetstag gefeiert. Thema war dieses Jahr das Land Polen. In einem Gottesdienst im Haus der evangelischen Gehörlosenseelsorge Nürnberg erfuhren die Besucher viele Informationen zum Land und den Leuten. In lebendiger Form wurde unser Nachbarland durch Theater und Rollenspiele den Teilnehmern nähergebracht.
Zum Abschluss der Veranstaltung gab es ein dreigängiges, original polnisches Menü. Dieses wurde von der Männergruppe "Bileam" zubereitet. Der Weltgebetstag wurde so zu einem interessanten und erlebnisreichen Ereignis für alle Beteiligten.
Zum Vergrößern das Bild bitte anklicken.

Andrea Schwarz

Ausstellungsbesuch der Münchner Gemeinde

11.03.05 M/AS

Die Münchner Gehörlosengemeinde besucht die Ausstellung des Pariser Malers Toulouse-Lautrec

Am Sonntag, den 27. 2. haben sich einige Mitglieder der Münchner Gehörlosengemeinde getroffen, um die berühmte Toulouse-Lautrec Ausstellung in der Münchner Hypo-Kunsthalle zu besuchen. Die Ausstellungsbesuche in München haben Tradition: schon Pfarrer Groll besuchte in den Winter- und Frühlingsmonaten verschiedene Museen und Ausstellungen in München. Pfarrerin Wolf hat dies übernommen und bietet nun schon zum dritten Mal einen Ausstellungsbesuch an.
Der französische Künstler Toulouse-Lautrec (1864–1901) war eine interessante Persönlichkeit. Sein gesamtes graphisches Werk entstand am Ende eines ebenso kurzen wie intensiven Lebens. Innerhalb nur eines Jahrzehnts schuf der Künstler - fasziniert von den Möglichkeiten einer damals neuen Technik - 351 meist farbige Steindrucke. Toulouse-Lautrec war durch Erbanlagen und mehrere Beinbrüche kleinwüchsig geblieben. Er verbrachte seine Zeit vorwiegend in den Theatern, Tanzdielen, Cafés und Bordellen rund um den Montmartre in Paris und drückte diese Welt in seinen Kunstwerken aus. Mit ungeschminkten Szenen des mondänen Pariser Nachtlebens prägte Toulouse-Lautrec das Bild einer legendären Zeit, der so genannten »Belle Epoque«. Vielleicht kennen Sie eines seiner bekannteren Werke: Ein Plakat von Moulin Rouge, auf dem eine wilde Tänzerin zu sehen ist. Ein unbekannteres Bild von Toulouse-Lautrec zeigt eine gehörlose Frau, die still auf einem Stuhl sitzt. Ob der Maler die Gebärdensprache beherrscht hat, wird nicht geschildert...
Nach einem intensiven Betrachten und Diskutieren der Bilder haben die Besucher der Münchner Gehörlosengemeinde noch gemeinsam ein Cafe´ besucht und so den Sonntag ausklingen lassen. Der nächste Ausstellungsbesuch findet am Sonntag, den 13.März um 10.30 statt. Wir treffen uns vor dem Eingang der Glyptotek (Königsplatz 3).
Anmeldungen bei Pfarrerin Wolf (FAX: 089/85636901).
Pfr.in Cornelia Wolf

Bibeltreff in München

11.03.05 M/AS

Wie viel Teile hat die Bibel?
Steht wirklich in der Bibel, dass Gott die Welt in 7 Tagen geschaffen hat? Hat Jesus auch einen Teil der Bibel geschrieben? Die Bibel, ein vertrautes und doch unbekanntes Buch. Wir wollen bei unserem Bibeltreff dem Geheimnis der Bibel auf die Spur kommen. Wir werden uns den Aufbau des dicken Buches und den Inhalt genauer ansehen. Wenn die Zeit reicht, besprechen wir den Predigttext des nächsten Gottesdienstes vor.
Herzliche Einladung zum nächsten Bibeltreff am Dienstag, den 15. März um 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Passionskirche (Tölzerstr. 17).
Informationen und Anmeldungen bei Pfarrerin Wolf (FAX: 089/85636901).
Pfr.in Cornelia Wolf

Gemeindesprechertagung in Nürnberg

08.03.05 N/AS

Am 26. Februar haben sich die Gemeindesprecher aller bayerischen Gehörlosengemeinden in Nürnberg getroffen. Thema war u. a. "Was sind eigentlich die Aufgaben der Gemeindesprecher?" "Was können/sollen/müssen Gemeindesprecher tun?" Natürlich gab es auch viel Austausch darüber, was in den Gemeinden läuft bzw. nicht läuft. Die Gemeindesprecher zeigten alle sehr viel Interesse und beteiligten sich sehr aktiv an den Diskussionen.
Erika Burkhardt

Konfirmation in Bamberg (mit neuer Uhrzeit)

07.03.05 BA/MD

Noch knapp einen Monat bis zur Bamberger Konfirmation. 9 Konfirmanden aus ganz Oberfranken haben sich im Februar in den Gottesdiensten in Coburg und Bayreuth vorgestellt. Sie haben Lesung, Gebärdenlied und eine kleine Rede als Aufgaben übernommen. Alle haben sich gefreut!
Am 10. April ist nun Konfirmation in Bamberg in der Kirche St. Stephan (Ort-Beschreibung auf der Gottesdienst-Seite). Die Uhrzeit ist neu: 13.00 Uhr! Wir laden die ganze Gehörlosengemeinde, alle Angehörige und Freunde der Konfirmanden herzlich ein!
Matthias Derrer für degpa

Kein Aprilgottesdienst in Aschaffenburg

03.03.05 AB/AS

Zur Erinnerung: Im April findet in Aschaffenburg kein Gottesdienst statt.
degpa

Ich begleite dich, weil du ein wertvoller Mensch bist

28.02.05 bay/AS

Jesus hat uns gezeigt, dass alle Menschen gleich sind. Keiner ist besser oder schlechter als der andere. In der Hospizarbeit gibt es die gleiche Idee. Bei der Begleitung eines sterbenden Menschen durch einen Hospizhelfer  ist es egal, ob der Mensch arm oder reich, hörend oder gehörlos ist. Es kommt nicht darauf an, woher er kommt und welche Religion er hat. Die Hauptsache ist, dass die Würde des  Menschen geachtet wird. Die geschieht indem der sterbende Mensch zu jeder  Zeit als Person wahrgenommen wird z.B. durch Vermittlung von Annahme und  Geborgenheit. Möchten Sie mehr über die Hospizidee wissen? Dann erinnern wir Sie nochmals daran: Pfr.in Keßler veranstaltet am 5. und 6. März in München ein Seminar zum Thema  "Kommunikation im Leiden und Sterben".   ''Kaitia Klänhardt -für degpa
K.K. ist Studentin der ev. Theologie, machte 2003 ein halbes Jahr Praktikum in der Gehörlosenseelsorge ''

Konfirmanden halten Kontakt zur Gehörlosenseelsorge

22.02.05 Wü/AS Vor kurzem trafen sich einige ehemalige Konfirmandinnen und Mitarbeiterinnen der Würzburger Gehörlosenseelsorge. Dagmar Windshügel und Andrea Schwarz haben sich sehr gefreut, dass die Konfirmandinnen von sich aus den Wunsch nach einem Treffen hatten. Alle zusammen ließen sie den Nachmittag in einer Pizzeria gemütlich ausklingen.
Andrea Schwarz

Neue Kurse in der ARARAT-Akademie

17.02.05 bay/MD

In der ARARAT-Akademie gibt es neue Kurse. Ein vielfältiges Angebot nicht nur im Gebärdensprachlichen Bereich. Herzliche Einladung zum Studieren und Schmökern auf der Kurs-Seite. Wer nochmal nachlesen möchte, was die ARARAT-Akademie eigentlich ist und wie sie entstanden ist, kann auf der ebenfalls aktualisierten Informations-Seite zur ARARAT-Akademie interessante Fakten finden.

Erlebnispädagogik im Bayerischen Wald

16.02.05 bay/AS

In den Osterferien gibt es ein besonderes Schmankerl für Jugendliche von 15-17 Jahre: Eine erlebnispädagogische Begegnungsfreizeit im Bayerischen  Wald. Neben Abenteuerspielen stehen auch Klettern, Abseilen und andere spannende Sachen auf dem Programm. Diese Freizeit ist ein Gemeinschaftsprojekt mit hörenden Jugendlichen, die Teilnehmer sind gemischt - gehörlos und hörend !!!
Genaue Infos und Anmeldung bei Erika Burkhardt
degpa

Fasten hat auch etwas mit der Seele zu tun

14.02.05 bay/AS

In der Fastenzeit versuchen Christen seit Jahrhunderten zur Ruhe zu kommen und das eigene Leben wieder an Gott zu orientieren. Sie fragen was wirklich wichtig ist im Leben und verzichten deshalb 7 Wochen lang auf Schokolade, Bier und andere Dinge des Lebens. So richten sie den Blick auf sich selbst und andere Menschen, die Hilfe und Unterstützung benötigen. In der Bibel wird oft erzählt, dass Menschen anderen Menschen helfen und begleiten. In dieser Woche wollen wir in unserer Serie "Hospizbewegung" auf die Hospizhelfer schauen. Die Hospizhelfer helfen, vor allem aber begleiten sie sterbende Menschen und ihre Familien. Sie besuchen die sterbende Menschen am Bett , sprechen mit ihnen über den Tod, trösten die Verwandten und sind offen für die Wünsche des Sterbenden. Z.B. noch einmal den Lieblingsfilm anschauen, oder das Lieblingsessen essen. Die Hospizhelfer zeigen so, dass der sterbende Mensch und seine Angehörigen zu uns und unserer Gesellschaft gehören. Nach dem Tod des kranken Menschen kümmern sie sich auf Wunsch auch um die trauernden Angehörigen. Wenn Sie mehr über dieses Thema wissen wollen: Pfr.in Keßler veranstaltet am 5. und 6. März in München eine Tagung zum Thema "Kommunikation im Leiden und Sterben".
Kaitia Klänhardt für degpa
K.K. ist Studentin der ev. Theologie, machte 2003 ein halbes Jahr Praktikum in der Gehörlosenseelsorge

Faschingseindrücke

10.02.05 N/AS

Hier ein paar Eindrücke der Faschingsfeier der Gruppe "Himmelhüpfer" im Gemeindehaus  Nürnberg. Mit Spiel, Spaß und buntem Programm konnten auch die Kinder die Faschingszeit genießen.
degpa

Angst vor dem Sterben nehmen

07.02.05 bay/AS

Jesus ist am Kreuz gestorben, er ist aber auch auferstanden und hat somit den Tod besiegt. Trotzdem haben viele Menschen Angst vor dem Tod. Wenn man aber genauer hinschaut, haben die Menschen Angst vor den Schmerzen. Deshalb kam auch die Diskussion der Euthanasie (= aktive Sterbehilfe) auf. In den Hospizen und Krankenhäusern gibt es sogenannte Palliativstationen. Dort arbeiten Krankenschwestern und Ärzte, die sich mit besonderen schmerzstillenden Medikamenten gut auskennen. Kein Mensch soll Schmerzen haben, aber es soll auch keiner getötet werden. Deswegen lehnt die Hospizarbeit die aktive Sterbehilfe ab und zeigt: es gibt auch andere Wege. Sie spricht von Sterbebegleitung. Ein wichtiger Unterschied. Die christlichen Gemeinden setzen sich in den vergangenen Jahren verstärkt für die Hospizarbeit ein.
Auch gehörlose Hospizhelfer und gebärdensprachliche Hospizhelfer werden ausgebildet. Wenn Sie Interesse haben: Pfrin Kessler veranstaltet am 5. und 6. März in München ein Seminar zum Thema "Kommunikation im Leiden und Sterben".

Kaitia Klänhardt für degpa
K.K. ist Studentin der ev. Theologie, machte 2003 ein halbes Jahr Praktikum in der Gehörlosenseelsorge

Kinderfreizeit 2005

04.02.05 bay/AS

Auch im kommenden Jahr wird es wieder eine Kinderfreizeit geben! Dieses mal in den Sommerferien und dann auch gleich eine ganze Woche lang. Der Termin: 31. Juli bis 7. August. Für alle Kinder von 8-12 Jahre. Auf jeden Fall schon mal vormerken, genaue Infos und Anmeldung bei Erika Burkhardt.

Aschaffenburg startet durch

31.01.05 AB/AS/MD

Die Aschaffenburger Gehörlosengemeinde startet ins neue Kirchenjahr mit neuer Motivation mit 30 Gottesdienstbesuchern in der Adventszeit ( die Gehörlosengemeinde hat nur 40 Mitglieder). Hier ein Foto (kommt später) beim Januargottesdienst zum Thema "Lichter in der Epiphaniaszeit". 2005 werden wieder monatlich Gottesdienste angeboten (zuletzt 2000) mit anschl. Gemeindenachmittag im Gehörlosenzentrum. Die enge Zusammenarbeit mit der Gehörlosengemeinde Würzburg wird verstärkt. 2005 wird auch die Koordination mit dem Dekanat neu vereinbart. Wir danken den Mitarbeiterinnen Prädikantin Jutta Krause, Gemeindesprecherin Adrienne Kurzschenkel und der "guten Seele" Frau Lauf für das große Engagement bisher.
degpa

Tagsüber im Hospiz - abends zu Hause

28.01.05 bay/AS/MD

Wenn man einen Menschen fragt, wo er am liebsten sterben möchte, antworten die meisten: zu Hause. Viele Verwandte erfüllen dem sterbenden Menschen diesen Wunsch und die Hospizhelfer unterstützen die Verwandten dabei. Wenn die Verwandten aber den ganzen Tag arbeiten müssen und keine Zeit haben, "besucht" der sterbende Mensch tagsüber ein Hospiz. Dort kümmern sich Ärzte und Schwestern um ihn, und abends kommt er wieder nach Hause. Manchmal können sich die Verwandten gar nicht um den Kranken kümmern, weil sie z.B. zu weit weg wohnen. Dann bleibt der Sterbende auch über Nacht in dem Hospiz. Möchten Sie mehr über die Hospizidee wissen? Pfarrerin Kessler veranstaltet am 5. und 6. März in München ein Seminar zum Thema "Kommunikation im Leiden und Sterben".

Kaitia Klänhardt für degpa
K.K. ist Studentin der ev. Theologie, machte 2003 ein halbes Jahr Praktikum in der Gehörlosenseelsorge

Familientag in Bamberg

24.01.05 BA/MD

Weihnachten scheint schon wieder so lange vorbei! Erst jetzt mit dem neuen Schnee kommt unser Winter-Gefühl wieder etwas zurück. Jetzt haben wir Gelegenheit, dass wir uns auch an Weihnachten erinnern - Jesus kommt in die Welt und will uns besuchen.

Auch die Heiligen 3 Könige machen einen Besuch. Sie besuchen Jesus den neuen König. Das war Thema beim Familientag in Bamberg. Die Könige folgen dem Stern und ehren Jesus. Wir haben eine neue Geschichte gehört und gesehen. König Balthasar hat einen kleinen Sohn Irenus. Er wollte auch Jesus besuchen und Geschenke mitbringen. Der Vater lässt Irenus nicht mit. Deshalb muss Irenus allein los. Auch er folgt dem Stern. Aber seine Geschenke (seine drei Lieblings-Spielzeuge: ein Ball, ein Bilderbuch und seinen Hund Pluton) gibt er an drei Menschen, die allein und traurig sind. Schließlich kommt er mit leeren Händen bei Jesus an. Jesus sagt später in seinem Leben: Wenn du etwas einem armen Menschen schenkst, dann hast du es mir geschenkt. (Mt 25,45)

Beim Familientag haben wir gebastelt (Foto rechts). Wir haben gespielt und gemeinsam gegessen. Kinder und Erwachsene haben sich als Könige verkleidet. Am Schluss haben wir gemeinsam einen Gottesdienst gefeiert und Jesus geehrt. Jesus kommt in die Welt und schenkt uns seinen Segen. Er will uns besuchen in unserer Welt - bei uns Zuhause.

Auf dem Foto links sehen wir einen der kleinsten Könige. Er hat auch schon mitgemacht und mit seiner Krone offensichtlich viel Freude. (Wie immer können die Fotos mit einem Klick vergrößert werden.)

Auch die Gehörlosengemeinde in Coburg hat bei ihrem Gottesdienst etwas vom Familientag gesehen. Ein kleines Video, mit dem Beamer projeziert zeigte alle Könige auf dem Weg zur Krippe und wie sie ihre Geschenke bringen.

Matthias Derrer  für degpa

Hospizbewegung Bayern

20.01.05 bay/MD

Vor ein paar Wochen haben wir Jesu Geburt gefeiert. Geburt, Leben und Tod gehören zusammen, das war bei Jesus nciht anders. Jeder, der geboren wird, muss irgend wann einmal sterben. Manche Leute wissen es vorher, wenn sie lange krank sind. Für andere kommt der Tod plötzlich, z.B. bei einem Unfall oder durch einen Herzinfarkt. Wenn Menschen wissen, dass sie bald sterben werden, gibt es seit längerer Zeit das Hospiz: Ein Haus zum Sterben. Noch wichtiger sind mir aber die Hospizhelfer, die sterbende Menschen Zuhause besuchen und somit den plfegenden Verwandten ein bisschen Arbeit abnehmen. In den vergangenen Jahren ist das thema Hospiz immer aktueller geworden. Hospizseminare zur Ausbildung bieten Kirchen und andere Organisationen an. Wollen Sie mehr über die Hospizarbeit wissen: Pfarrerin Keßler, Gehörlosenseelsorgerin München veranstaltet am 5./6. März 2005 in München ein Seminar zum Thema "Kommunikation im Leiden und Sterben" (siehe Artikel vom 13.1.05).  Kaitia Klänhardt, Studentin der Ev. Theologie, im Jahr 2003 machte sie 6 Monate Praktikum in der Gehörlosenseelsorge.

Hospizseminar in München

13.01.05 M/AS

Sterben, Tod und Trauer - jeder ist mal davon betroffen, aber es gibt nicht oft Gelegenheit, sich offen mit anderen darüber auszutauschen. Die bayernweite Initiative "Hospizarbeit für Gehörlose" will diese Möglichkeit anbieten.
Vom 5.-6. März 2005 wird in München das nächste Seminar stattfinden. Thema ist "Kommunikation im Leiden und Sterben". Ziel des Seminars ist, dass die Teilnehmer sich bewusst mit diesem Thema auseinandersetzen; sie sollen aufmerksam werden, was schwerkranke oder sterbende Menschen brauchen; sie können lernen, trauernde Angehörige zu begleiten. Veranstalter ist der Christophorus-Hospiz-Verein in Zusammenarbeit mit der Gehörlosenseelsorge. Wer Interesse hat - weitere Informationen gibt es bei Pfarrerin Christine Keßler, Fax: 089/71019997, Email: kesslerchristine@web.de

Gottesdienst in Nürnberg am 30. Januar

13.01.05 N/AS

Nochmal zur Sicherheit: Der Januar-Gottesdienst in Nürnberg findet  nicht heute, sondern am 30. Januar um 14.00 Uhr statt! Die ev. Gehörlosenseelsorge freut sich auf viele Besucher am 30. Januar.

Druckfehler im Gemeindebrief

11.01.05 N/AS

Leider hat sich im Gemeindebrief ein Druckfehler eingeschlichen. Der Januar-Gottesdienst in Nürnberg findet am 30. Januar statt. Es ist zwar schön, wenn Ihr auch am 13. Januar in der Kirche seid - aber da ist Donnerstag und kein Gehörlosengottesdienst! Besser: Ihr kommt am 30. Januar. Das ist der richtige Termin. 14.00 Uhr stimmt schon!

Neues aus Bayreuth

11.01.05 BT/AS

Der Pfarrer "unserer" hörenden Gastgeber-Gemeinde, Pfarrer Stephan Schmidt, ist jetzt stellvertretender Dekan. Am 2. Adventssonntag, 5.12.04, wurde er in sein neues Amt eingeführt. Eine große Gemeinde und viele Ehrengäste haben den Gottesdienst mitgefeiert - u.a. Landrat Dietel und Bürgermeister Ebersberger. Auch die Gehörlosengemeinde war vertreten. Pfarrerin Annemarie Ritter hat den Gottesdienst in Gebärdensprache übersetzt. Alle konnten sehen: Die Gehörlosen sind dabei! Wir müssen auch an die Gehörlosen denken! - Wir freuen uns, dass "unser" Pfarrer Schmidt jetzt stellvertretender Dekan ist. Er hat schon früher Kontakte zu Gehörlosen gehabt und hat viel Verständnis.

Annemarie Ritter

Krippe in Altenfurt

10.01.05 N/AS

Spät aber dennoch hier noch ein paar Eindrücke der Krippe in Altenfurt. Zum Vergrößern einfach das Bild, bzw. den Zeitungsartikel anklicken.

degpa

Neue Gottesdienst-Termine

08.01.05 bay/MD

Vielleicht kommt Ihr ja auch gerade aus dem Weihnachtsurlaub zurück und wollt / müsst in den Alltag zurückkehren. Vielleicht sucht Ihr den nächsten Ort zum Durchatmen, kurz Anhalten, Nachdenken, Kraftschöpfen, ... Vielleicht ist ein Gottesdienst der nächste Ort dafür! Schaut doch mal nach, wann der nächste Gottesdienst im bayerischen Gehörlosen-Land ist. Herzliche Einladung zu allen Gottesdiensten wünscht

Euer Webmaster Matthias Derrer

Am 10.1.05 nochmals aktualisiert, weil die zugehörige Seite nicht korrekt angesehen werden konnte.

Weihnachtsgottesdienst in Würzburg

5.01.05 Wü/AS

Auch dieses Jahr beim Weihnachtsgottesdienst der Gehörlosengemeinde Würzburg war die Kirche mit Besuchern gut gefüllt. Der Gottesdienst wurde umrahmt, bzw. mitgestaltet vom dem immer aktiver werdenden Gebärdenchor der Gemeinde. Es war ein schönes Fest. Viele der Gemeindemitglieder trafen sich noch anschließend im Cafè zum gemeinsamen Plaudern und Feiern. Die Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.''' '
Andrea Schwarz''

Losungen 2005 für Gehörlose

3.01.05 bay/AS

Nun gibt es sie wieder, die Losungen für das Jahr 2005. Das blaue kleine Buch ist eine gute Möglichkeit, jeden Tag die biblische Botschaft in sein Leben mit hinein zu nehmen. Für gehörlose Menschen, die sich mit Schrifttexten schwer tun, ein sehr schönes Angebot. Wo bekommt man so etwas? In Bayern beim Ararat Shop des JSB (bitte auf dieser Homepage Ararat anklicken) oder über Pfr. Benno Weiß in Siegen. Der Preis ist der gleiche.
degpa

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