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Archiv-2008

===============================Archiv-Hinweis==================

Achtung Archiv!!! Sie sehen eine Seite aus dem Archiv. Sie enthält KEINE aktuellen Informationen, sondern dokumentiert unsere Vergangenheit!

=================================NACHRICHTEN=================== ======================================================LEXIKON===

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Nachricht 60/2008

29.12.08, Würzburg: Jesus bringt Gemeinschaft


Am 29. November feierte die evangelische Gehörlosengemeinde Würzburg den

1.Advent. Vor dem Gottesdienst gab es ein gemeinsames Essen (siehe Foto): Reis mit afrikanischer Soße. Jeder sollte dafür 5,- Euro oder mehr spenden. Das Geld ist bestimmt für die Aktion "Brot für die Welt". Diese Aktion unterstützt seit 50 Jahren in aller Welt Menschen, die an Hunger, Krankheit, Armut leiden. Auch die Sammlung im Gottesdienst war für diesen guten Zweck. Der Gottesdienst hatte das Thema "Kleidung". Warum? Der Bibeltext für den 1. Advent war dieses Jahr aus dem Matthäus-Evangelium 21,1-9. Hier wird erzählt, wie Jesus endlich nach Jerusalem kommt. Jesus reitet ganz friedlich und bescheiden auf einem Esel - und nicht auf einem stolzen Pferd. Trotzdem jubeln viele Menschen Jesus zu wie einem König. Und manche Menschen breiten sogar Ihre Oberbekleidung auf der Strasse aus, wo Jesus mit dem Esel reitet. Das ist das Zeichen für eine besonders große Ehre. Auch einige Jünger haben ihre Kleider auf den Esel gelegt, damit Jesus gut und bequem sitzen kann. In der Predigt gebärdete Seelsorger Stefan Wurth: "Oft zeigt Kleidung die Unterschiede zwischen Menschen. Z.B. die Farben der Fußballvereine oder die Arbeitskleidung. Aber wenn Jesus kommt, ist unsere Kleidung egal. Und auch die Unterschiede zwischen uns Menschen sind dann

egal. Jesus bringt Gemeinschaft."

Stefan Wurth



Nachricht 59/2008

26.12.08, Bayern: Weihnachten - vorbei?


Weihnachten 2008. Schön war es! Für Sie auch? Haben Sie auch gefeiert? Mit der Familie? Oder mit Freunden? Gabe es Geschenke? Alles gut? Dann ist es schade: Schon vorbei!

Oder sind Sie enttäuscht? Geschenke nicht schön? Oder gab es Streit? Oder waren Sie einsam? Oder ist Weihnachten anstrengend für Sie? Dann sind Sie vielleicht froh: Endlich geschafft!

So oder so - Weihnachten ist für die einen zu kurz. Und für die anderen eine große Enttäuschung. Und alle vergessen oft, dass Weihnachten nur ein Anfang ist. Es geht noch weiter.

An Weihnachten beginnt Gott neu mit uns. Wir spüren es und Gott spürt es auch: Oft sind wir Menschen weit weg von Gott. Aber Gottes Wunsch ist: Nahe bei den Menschen sein. Gottes Wunsch ist: Wieder mit den Menschen verbinden.

Deshalb startet Gott mit Weihnachten einen Weg. Gott kommt zu den Menschen, als Baby. Das Baby heißt Jesus, wird ein Kind, ein Jugendlicher, ein Erwachsener. So muss Jesus alles lernen, alles erleben, alles leiden.

Die Aufgabe von Jesus ist: Die Menschen wieder mit Gott verbinden, wir vergleichen das mit einer Brücke: Jesus ist die Brücke - von uns zu Gott. Wie macht Jesus das? Alle Trennung trägt Jesus am Kreuz. Unsere Trennung ist groß, deshalb muss Jesus viel für uns tragen. Jesus trägt - wir sind frei! So verbindet Jesus uns mit Gott.

Dieses Fest der Befreiung feiern wir an Ostern. 3 Tage vorher (Karfreitag) hat Jesus die Trennung am Kreuz getragen, ist für uns gestorben. An Ostern ist er auferstanden - er lebt wieder.

So gehört alles zusammen: Weihnachten ist der Anfang, Karfreitag und Ostern ist das Ziel. Gott will: Wir sollen frei sein und wieder mit ihm verbunden. Das ist ein tolles Geschenk! Das ist echt Weihnachten!

Herzliche Grüße von

Eurem Webmaster Pfr. Matthias Derrer für degpa



Nachricht 58/2008

21.12.08, Eisenach: Wartburg - einmaliger Blick als Erinnerung


Ein solch schöner Blick auf die Wartburg erinnert uns an die vielen

Treffen und Tagungen, die von der evang. Gehörlosenseelsorge in Deutschland etwa 500m Luftlinie im Kirchenhotel "Hainstein" abgehalten wurden. Diskussionen gab es immer, manchmal unterschiedliche Meinungen, oft gemeinsame Zukunftsgedanken. Nach getaner Arbeit schenkte uns die Wartburg einen wunderbaren Blick auf ihre Gestalt und erinnerte uns an die Grundfragen des Lebens. Elisabeth von Thüringen, Martin Luther und andere stellten diese Fragen auf der Wartburg an sich selbst, aber auch an die Gesellschaft. Warum müssen Menschen unter Armut leiden? Warum werden Menschen mit Angst manipuliert? Wo bleibt die Weitergabe der Liebe Gottes in unserem Leben? Diese und andere Fragen beschäftigten die Menschen damals und heute.

degpa



Nachricht 57/2008

19.12.08, Nürnberg: Gehörlose Hirten am 21. Dezember in der Egidienkirche


Im Adventsgottesdienst der Nürnberger Gehörlosengemeinde werden die

gehörlosen Hirten von Bethlehem zu Gast sein. Ein Gottesdienst mit einem modernen Weihanchtsspiel, Gebärdenchor und der Möglichkeit, die große Krippenausstellung in der Egidienkirche zu besuchen. Natürlich wird im Anschluss an den Gottesdienst (Beginn 14 Uhr) der traditionelle Advents-Gemeindenachmittag begangen.

degpa



Nachricht 56/2008

15.12.08, Eisenach: Wartburg - besondere Steine als Erinnerung


Die Wartburg wird ständig restauriert. Übrig sind meist alte Steine

und Beschläge. So können Menschen momentan Steine kaufen, die früher als Pflaster in den Eingangstoren verbaut waren. Ein Steinmetz zerkleinert diese Steine vor den Touristen, bohrt eine Öffnung hinein und schmückt diese mit einem schönen Teelicht. Diese Steine sollen an die Menschen erinnern, die auf die Wartburg gekommen sind, um hier zu wirken. Martin Luther war einer davon. Ohne ihn wäre vieles in unserem Leben heute anders. Wir erinnern uns heute, dass Martin Luther das Kommen der Geburt Jesu als konkretes Geschenk Gottes an uns Menschen verstanden hat. Ein Geschenk, das unser Leben wie eine Kerze erhellen soll und kann. So wie das Teelicht in den "Wartburg Steinen".

degpa



Nachricht 55/2008

09.12.08, Eisenach: Advent auf der Wartburg


Die Wartburg ist eine große Burg in Eisenach. Sie ragt hoch über der

Stadt und ist gut erhalten. Berühmte Menschen haben hier gelebt und sind hier ein und aus gegangen, von Elisabeth von Thüringen über Martin Luther bis Bill Clinton. Martin Luther hat hier das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche übersetzt. Jedes Jahr ist die Wartburg im Advent Anziehungspunkt für viele Touristen. Handwerkerstände sind zu sehen, Vorführungen zu erleben und natürlich kann man auch traditionelle Gewürze, Seifen, Bratwurst und heißen Kirschsaft erhalten. Sehr schön sind die adventlichen Besinnungen im Festsaal, die mehrmals am Tag angeboten werden. In diesem Jahr war der DFGS zu Gast, der Deutsche Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik. Dieser Verband tagte nahe der Burg und ist

der ev. Gehörlosenseelsorge sehr verbunden.

degpa



Nachricht 54/2008

07.12.08, überall: 2. Advent - auf dem Weg nach Weihnachten


Heute ist der 2. Advent. Schnell gehen wir in Richtung Weihnachten. Manche denken vielleicht: Nur noch zwei Wochen! Aber ich bin noch nicht fertig mit Vorbereitungen! Ja, viele haben in den Wochen vor Weihnachten besonders viel Stress. Plätzchen backen, Geschenke kaufen, alles schön dekorieren - schnell, schnell, damit alles fertig wird! Und viele wünschen sich die Ruhe von Weihnachten.

Das wünsche ich Ihnen: Ein Mal tief durchatmen, nur den Atem spüren. Ganz still sein. Die Augen kurz zu machen. Einfach nichts tun - ruhig sein! Spüren Sie es auch: So kann Weihnachten kommen!

Herzliche Grüße
vom Webmaster Matthias Derrer im Auftrag von degpa



Nachricht 53/2008

26.11.08, Würzburg: Gehörlosen-Gemeinde Würzburg


Die Gehörlosengemeinde Würzburg-Umland hat ca. 140 Gemeindeglieder, die weit verstreut in den Dekanaten um Würzburg wohnen. Die Gemeindesprecher sind zur Zeit nicht besetzt und werden im Januar 2009 neu gewählt. Gehörlosenseelsorger ist seit September 2007 Stefan Wurth.

Einmal im Monat, Samstag um 14 Uhr, trifft sich die Gemeinde zum Gottesdienst in der Würzburger Deutschhaus-Kirche (in der Nähe der Alten Mainbrücke). Die Gottesdienste finden in Deutscher Gebärdensprache statt. Für hörende Gäste wird der Gottesdienst bei besonderen Gottesdiensten übersetzt (Weihnachten, Konfirmation, Familiengottesdienst usw.). Der Gebärdenchor unserer Gemeinde gestaltet alle Gottesdienste mit. Etwa einmal im Jahr findet ein Familiengottesdienst statt, zuletzt im September 2008 ökumenisch zusammen mit der katholischen Hörgeschädigtenseelsorge.
Nach den Gottesdiensten trifft sich die Gemeinde zum Kaffeetrinken und Gebärdenunterhaltungen. Hier werden die Kontakte unter den Gehörlosen intensiviert und das Gemeindeleben mit allen zusammen geplant. Oft gibt es beim Kaffee auch besondere Ereignisse, z.B. Gäste stellen sich vor oder es werden Dias gezeigt.

Einmal im Monat gibt es in Würzburg auch einen "Gebärden-Stammtisch" - immer am 1. Freitag im Monat ab 19 Uhr im Café Brückenbäck. Dort treffen sich Gehörlose und Hörende, um gemeinsam zu gebärden. Etwa 10 Junge und Alte sind regelmäßig da und haben jede Menge Spaß am Gebärden.

Stefan Wurth



Nachricht 52/2008

17.11.08, Nürnberg: Frieden riskieren - Ökumenische Friedenswege


Diese Tage sind in ganz Deutschland die ökumenischen Friedenswege

aktiv. In Nürnberg findet der Friedensweg unter dem Motto "Frieden riskieren" statt. Die Teilnehmenden sind auch mit den Gehörlosengemeinden in Bayern vernetzt. Die Friedensgruppen geben wichtige Impulse für die Gesellschaft und die kirchliche Arbeit. Frieden schaffen, Frieden üben und Frieden riskieren - eine große Aufgabe, die viel Geduld und Durchhaltevermögen erfordert. Die Friedensgruppen haben aber die volle Unterstützung der

Gehörlosengemeinden.

degpa



Nachricht 51/2008

14.11.08, Bayern: Gehörlose und hörende Jugendliche auf der Bühne


Hörende Jugendliche der Ev. Kirchengemeinde Emmaus (Gartenstadt) und gehörlose Jugendliche der Gehörlosenseelsorge der Ev. Luth. Kirche verbringen vom 14. - 16. November ein Wochenende zusammen. Ziel ist es, mit Hilfe des Theaterspiels sich gegenseitig kennen zu lernen und in die Welt der jeweils anderen einzutauchen. Dazu fahren Jugendlichen kommenden Freitag gemeinsam in die Landvolkshochschule Pappenheim. Unter der Leitung eines erfahrenen Theaterpädagogen lernen die Jugendlichen miteinander umzugehen und Geschichten auf einfache Art und Weise umzusetzen. Gebärdensprachdolmetscher werden dafür sorgen, dass die Kommunikation zwischen den Jugendlichen ohne Probleme verläuft.

Am Sonntag um 13 Uhr gibt es in Pappenheim eine kleine Präsentation, wozu Gäste herzlich willkommen sind (Genaue Anschrift: Stadtparkstr. 8 - 17, 91788 Pappenheim)!!!!

Unterstützt wird dieses Projekt von Aktion Mensch-die Gesellschafter.

Erika Burkhardt



Nachricht 50/2008

07.11.08, Regensburg: In Regensburg wird Neues gepflanzt


Drei Dinge braucht die evangelische Gehörlosenseelsorge Regensburg: Eine ausgebildete Gehörlosenseelsorgerin - Geduld und eine Vision. Regensburg soll das Zentrum für die evangelischen Gehörlosen im Kirchenkreis Regensburg werden. Von Weiden bis Landshut, von Regensburg bis Passau. Dagmar Richter (ehemals Windshügel) wird in einem Gottesdienst mit Gemeindenachmittag am 22. November die ersten Samen für die neue Gehörlosengemeindepflanzen. Nun muss im übertragenen Sinn gepflegt und gegossen werden. In der Würzburger Gehörlosengemeinde hat die Gemeinde- und Religionspädagogin bewiesen, dass sie gut säen und pflegen kann. Dagmar Richter ist als Gehörlosenseelsorgerin mit Honorarauftrag von dem Landeskirchlichen Beauftragten Joachim Klenk bestellt worden. Die enge Abstimmung mit dem Regensburger Dekan ist selbstverständlich. Ab 2009 werden 3-4 evangelische Gehörlosengottesdienste mit Gemeindenachmittag in Regensburg an geboten. Geduld ist notwendig, vor allem aber die Vision nach mehreren Jahrzehnten endlich wieder einen "Gehörlosen - Akzent" im Kirchenkreis Regensburg setzen zu können.

degpa



Nachricht 49/2008

03.11.08 Bayreuth: Wo ist die Mitte des Lebens?


Die Gehörlosengemeinde Bayreuth feiert ihre Gottesdienste in der

Christuskirche in Bayeruth. Dort hängt seit einigen Jahren dieses Kreuz. Ein Kreuz ohne Mitte. Der Künstler Cesare Kaiser, der dieses Kreuz schuf, hat auch mit der Gehörlosengemeinde zu tun. Cesare Kaiser ist Pfarrer und Künstler, zudem der Ehemann von Pfrin Cornelia Wolf, Gehörlosenpfarrerin in München. Im Herbst 2008 haben die Gehörlosengemeinden Aschaffenburg, Bayreuth und Nürnberg dieses Kreuz zum Thema eines Kunstgottesdienstes gemacht. Wir versuchen der Frage nachzugehen welches Bild von Jesus wir uns selbst machen, wo und wer unsere Mitte im Leben ist. Sehen wir Jesus heute in unserem Leben noch?

KR Pfr. Joachim Klek



Nachricht 48/2008

27.10.08, Marktoberdorf: Sommerfest in Marktoberdorf


Am 19.07.08 fand wieder unser traditionelles Sommerfest statt in Marktoberdorf. Morgens um 08.00 Uhr war das Team pünktlich zusammengekommen. Bei einem Schluck Kaffee war kurze Lagebesprechung mit einem Blick zum Himmel, der keine Sonne versprach. Aber wir hatten Glück, gegen 11 Uhr hatten wir strahlenden blauen Himmel und es war wunderbar warm. Unsere Mannschaft baute in Windeseile die Pavillons auf und alles was zu einem guten Fest dazu gehört.

Um 12.00 Uhr gings los, ein junger Gaukler begann mit seinen Kunststücken und hatte alle eingeladen mit ihm zu spielen. Jung und alt vergnügte sich und alle hatten viel Spass. Bei herrlichem Kuchen und Kaffee konnte man sich erholen und schon gings weiter im Programm, orientalischer Bauchtanz mit unserer Maria, die schon 69 Jahre alt aber fit wie ein Turnschuh ist und uns in die Kunst des Tanzes einführte. Mit viel Begeisterung tanzten Männer und Frauen mit. Um 14.30 Uhr feierten wir Gottesdienst mit Herr Pfarrer Klenk. Wir haben uns alle sehr über seinen Besuch gefreut.

Unsere Grillmeister haben zwischenzeitlich gegrillt und unsere Heinzelmännchen ein wundervolles Salatbüffett aufgebaut, alles war selbst gemacht. Gegen 19.00 Uhr verabschiedeten sich unsere Gäste nach dem Reisesegen. Es war ein schönes gelungenes Fest.

Angelika Hommel



Nachricht 47/2008

22.10.08, München: Lina Mattei stellt sich vor


Hallo, ich bin das neue Gesicht der evangelischen Gehörlosengemeinde München.

Mein Name ist Lina Mattei, ganze 29 Jahre jung und gehörlos. Aufgewachsen bin ich hier in München, aber ich habe nach der Schule im hohen Norden eine Ausbildung als sozialpädagogische Assistentin gemacht und auch dort gearbeitet. Früher war ich einmal evangelische Jugendsprecherin von ganz Bayern. Jetzt hat mich das Heimweh nach München gepackt. Seit dem 1. Oktober bin ich für die Jugendarbeit für gehörlose und hörgeschädigte Jugendlichen in München und Umland zuständig und arbeite mit Pfarrerin Conni Wolf zusammen. Es ist ein neues Projekt für die nächsten 5 Jahre. Wir wollen alle, dass mehr Jugendliche in die Kirche kommen, oder? Ich freue mich schon darauf, euch alle kennen zu lernen und auf eine gute Zusammenarbeit,

bis bald!
Auf dem Foto bin ich im Einsatz mit Jugendlichen zu sehen (rechts)

Lina Mattei



Nachricht 46/2008

16.10.08, Aschaffenburg: Bildungstag "Wo zwei oder drei ..."


Im Sommer hat sich die Gemeinde in Aschaffenburg zu einem "Bildungstag" getroffen. Wir haben gemeinsam zum Thema: Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich unter ihnen- spricht Jesus" - getroffen.

Jeder Teilnehmer hat an den Stationen seine Überlegungen aufgeschrieben, aufgemalt oder gebärdet. So war eine Aufgabe: "Bitte überlegt selbst ein Gebärdenlied." Eine andere Aufgabe war: "Bitte gestaltet gemeinsam ein Bild zu diesem Thema. Dieses Bild ist wunderschön geworden. Das Bild bleibt in der Gehörlosen-Gemeinde in Aschaffenburg.
Zum Schluss haben wir noch gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Dort konnte man noch einmal alle Stationen sehen und bewundern. Alle haben toll mit gemacht und es hat viel Spaß gemacht. Wir denken oft, dass es wichtig ist, wenn wir viele Menschen treffen. Stimmt, das ist schön. Aber Jesus sagt auch: "Ich bin auch bei euch, wenn nur zwei oder drei sich treffen."

2009 soll es wieder einen Bildungs- oder Begegnungstag in Unterfranken geben. Wir freuen uns, das wird bestimmt schön.

Sabine Ebert-Kühling, Jutta Krause



Nachricht 45/2008

09.10.08, München: Jubiläums- Gottesdienst in München


Die Münchner Gemeinde feiert am 12.10. um 10.30 Uhr in der Kreuzkirche (Hiltenspergerstr. 55) einen Jubiläumsgottesdienst. Wir laden Sie herzlich ein zu diesem Jubiläumsgottesdienst und freuen uns auf Ihren Besuch!

Cornelia Wolf



Nachricht 44/2008

06.10.08, Schweinfurt: Gottesdienst in Schweinfurt


Die kleine Gemeinde in Schweinfurt feiert regelmäßig Gottesdienste in der Dreieinigkeitskirche. Wir werden dort sehr gut von der hörenden Gemeinde aufgenommen. Wir sind willkommen. Das ist schön. Im letzten Gottesdienst haben wir überlegt:

Was machen wir mit unserer Zeit? Unsere Zeit ist von Gott geschenkt. Wie nutzen wir diese Zeit? Nutze ich sie nur für mich, oder gebe ich auch von meiner Zeit für andere Menschen? Jesus will uns Mut machen, unsere Zeit auch für andere Menschen ein zu setzten. Ich kann Kranke besuchen, ich kann trösten, ich kann für andere beten.
Vielleicht wollen Sie auch einmal überlegen: Wie nutze ich meine Zeit?

Sabine Ebert- Kühling



Nachricht 43/2008

30.9.08, Bayern: Jugend in Schweden


18 Jugendliche machten sich Anfang August mit 6 Betreuern auf nach Schweden. Nach 20 Stunden im-Bus-sitzen kamen wir an unserm Zeltplatz in Gustavsfors an. Dort "wohnten" wir eine Woche, spielten viele Spiele und machten einen Tagesausflug nach Oslo (Hauptstadt von Norwegen). Nach einer Woche Campingplatz waren alle schon gespannt auf die Kanu-Tour, die in der zweiten Woche auf dem Programm stand. Gepäck und Essen für eine Woche wurden ins Kanu gepackt und dann gings los: Wir paddelten auf den schwedischen Seen und konnten die tolle Landschaft genießen. Leider war es ziemlich verregnet, so dass wir sogar einen Tag auf einer Insel festsaßen, damit die Kleidung und Schuhe wieder trocknen konnten. Trotz des schlechten Wetters hatten wir viel Spaß, alle haben super durchgehalten, so dass wir am Ende erschöpft, aber mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hause fahren konnten.

Erika Burkhardt



Nachricht 42/2008

22.09.08, Bayern: Bibliodrama: "Gemeinsam sind wir stark"


Am Freitag, den 25. April 2008 holte der Fahrdienst die Teilnehmer vom Bahnhof in Nürnberg ab, um gemeinsam zum Evangelischen Bildungszentrum an den Hesselberg zu fahren. Dort fand ein Bibliodrama-Workshop statt. Das Thema war "gemeinsam sind wir stark". Die Leitung des Bibliodramas hatte Herr Pfr. Matthias Schulz, Gehörlosenseelsorger in Erlangen und Seelsorger am Klinikum am Europakanal. Organisatorische Unterstützung vor Ort erhielt Herr Schulz von Yasmine Kreß.Nachdem sich alle in den schönen Zimmern eingerichtet und ein bisschen Orientierung gewonnen hatten, fand sich die Gruppe ein zum 1. Teil des Workshops. Herr Schulz erklärte nach der Vorstellungsrunde, was man sich unter dem Begriff überhaupt vorstellen kann.

Im Bibliodrama setzten sich die Teilnehmer in eine spielende Begegnung mit sich selbst und einem biblischen Text oder biblischen Gestalten. Das Spiel bietet die Möglichkeit, mit und ohne Kommunikation Ausdruck zu finden. So erfährt jeder und jede mehr über biblische Inhalte und das eigene Verhalten. Im geschützten Rahmen des Seminars besteht die Möglichkeit, unbekannte Rollen und Verhaltensalternativen auszuprobieren. Im Anschluss an jede Spielphase besprechen wir die Erfahrungen, die wir mit uns selbst und mit den biblischen Gestalten gemacht haben. Vorstellungen und Ziele wurden für den nächsten Tag besprochen. Nach dem Abendessen traf man sich noch, um einander näher kennen zu lernen. Am 2. Tag etzten sich die Teilnehmer mit der Bibelstelle Lukas 5, 1-11 auseinander. Was bedeutet der Fischzug des Petrus in allen 11 Versen? Diese Verse wurden immer wieder gelesen, gebärdet und diskutiert. Gedanken wurden ausgetauscht und anschließend in einem Theaterstück in Szene gesetzt. Jeder konnte sich eine Rolle aussuchen. Die Tasche von Herrn Pfr. Schulz hatte sich als wahres Füllhorn an tollem Material entpuppt. Farbenprächtige Stoffe, Bälle, Steine, Tücher verschiedenster Größen kamen daraus zum Vorschein. Das Zögern der Teilnehmer zu Beginn legte sich nach und nach- in der Gruppe wuchs Vertrauen, obwohl man sich nicht so genau kannte. Mutig wurde gespielt und diskutiert, ein tolles Team entwickelte sich - gemeinsam sind wir stark - wie Simon, der mit Mut und Vertrauen handelte und sich Fischer zu Hilfe holte Es gab bewegende Momente und schöne Gespräche über Gott, Jesus, Gemeinschaft, Persönliches und unserem Miteinander an einem wunderschönen Ort - oben am Berg - in der Natur. Schön, dabei gewesen zu sein! Vielleicht haben Sie Lust bekommen in Lukas 5 nachzulesen, um sich genauer vorstellen zu können, was geschah? Dann zögern Sie nicht, es lohnt sich.

Ihre Yasmine Kreß



Nachricht 41/2008

18.09.08, Bayern: Gebärdenchor eröffnet Herbstaktivitäten


Wir alle spüren, dass der Herbst vor der Türe steht. Die Blätter der Bäume verändern ihre Farbe, die Menschen ziehen wieder Pullis und dicke Jacken an und die Schulkinder sind nach den langen Ferien wieder überall unterwegs. In den Gehörlosengemeinden in Bayern starten ebenfalls wieder die neuen Veranstaltungen, Treffen und Gottesdienste. Mitglieder des Nürnberger Gebärdenchores haben den Startschuss mit dem Gebärdenlied "Licht braucht diese Welt" gegeben. Im Herbst wird auch das Gebärdenlieder-Heft für die Gottesdienste im nächsten Kirchenjahr (von Dezember 2008 bis November 2009) veröffentlicht.

degpa



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