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Archiv-2012

===============================Archiv-Hinweis==================

Achtung Archiv!!! Sie sehen eine Seite aus dem Archiv. Sie enthält KEINE aktuellen Informationen, sondern dokumentiert unsere Vergangenheit!

=================================NACHRICHTEN=================== ======================================================LEXIKON===

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Nachricht 137/2012

25.12.12, Welt: Weihnachten - Neu-Anfang statt Welt-Untergang
Vor wenigen Tagen (am 21. oder 23. Dezember) haben viele Menschen über den Welt-Untergang nachgedacht. Hintergrund war ein Zusammenhang mit dem Maya-Kalender ( →Wikipedia). Manche Menschen hatten auch Angst.


Weihnachten ist genau das Gegenteil: Kein Welt-Untergang, sondern ein neuer Anfang. Keine Angst, sondern Beginn der Freiheit. Gott selbst will den Neu-Anfang. Gott selbst will eine neue Verbindung, einen neuen Bund mit den Menschen. Deshalb beginnt mit der Geburt von Jesus dieser neue Bund, in der christlichen Bibel das neue Testament.

Aber das alles ist nicht weit weg, betrifft nicht nur andere Menschen. Es betrifft mich und dich!

Danke, Gott - du hast den Neu-Anfang gemacht. Ich will mit dir verbunden bleiben!

Ein gesegnetes Weihnachtsfest wünscht
Webmaster und LKB KR Pfr. Matthias Derrer

P.S.: Weitere Informationen zu Weihnachten finden Sie auch auf unserer Info-Seite Religion & Bibel / Kirchliche Feste / Weihnachten.



Nachricht 136/2012

21.12.12, Würzburg: Gott schenkt uns eine Zukunft - mit Jesus
Was bringt die Zukunft? Was mache ich in der Zukunft? Wer will ich sein? Was geschieht mit mir in der Zukunft? Fragen über Fragen, die die Schüler und Schülerinnen der Dr.-Karl-Kroiß-Schule in Würzburg mit mir im Religionsunterricht bedenken und besprechen. Und so haben wir auch darüber nachgedacht, was bedeutet es:


Jesus wird geboren und Gott schenkt uns darin eine Zukunft?

Gott wird Mensch. Gott kommt auf die Erde und Jesus wird geboren. Ja, das feiern wir jedes Jahr an Weihnachten. Es ist schon so alltäglich, dass wir oft nicht mehr wirklich darüber nachdenken.

Doch was bedeutet es wirklich? Die Ergebnisse der Schüler und Schülerinnen waren sehr interessant: "Jesus ist Mensch geworden, er kennt das Leben. Jesus kennt mein Leben. Ich muss mich nicht verstellen. Jesus hat alles selbst erlebt: Freude und Leid, Freundschaft und Einsamkeit. Das ist ein Geschenkt von Gott, denn Jesus kennt uns."

Diese Gedanken haben die Schüler gehabt. Als Zeichen des Lebens haben wir einen Kreis aus Tüchern gelegt, alle Gefühle kann man an den Farben erkennen: Rot für die Liebe, schwarz für die Trauer. Und: in der Mitte steht die Krippe! Jesus kommt als Kind auf die Welt und Gott schenkt uns so eine Zukunft. Wir sind nicht allein. Ja, das können wir jedes Jahr an Weihnachten feiern und auch in der Schule beim Weihnachtsgottesdienst.

Ich danke den Schüler und Schülerinnen der 8- 10. Klasse: Ihr seid toll! Über vieles müsst ihr nachdenken bei mir im Unterricht. Es ist schön, dass ihr so toll mitmacht!

S. Ebert-Kühling, Würzburg



Nachricht 135/2012

19.12.12, München: Vier Kerzen und ein Nikolaus
Den Gottesdienst am 3. Advent feierte die Evangelische Gehörlosengemeinde München als weihnachtlichen Familiengottesdienst. Die Kinder der "Kirchenlöwen" erzählten, was die Kerzen am Adventskranz „besprechen“, wenn gerade keiner im Zimmer ist. Die ersten drei Kerzen heißen Frieden, Glaube und Liebe. Sie sind traurig über die Menschen, weil die so streitsüchtig, gleichgültig und selbstverliebt sind. Gott sei Dank gibt es aber die vierte Kerze, die "Hoffnung" heißt. Sie hat viel Kraft und kann das Licht der anderen drei immer wieder anzünden.



Bei der anschließenden Weihnachtsfeier freuten sich alle über den Besuch vom Nikolaus. Zum Glück konnten die Eltern ihm sagen, dass alle Kinder (mehr oder weniger ☺) brav gewesen sind. Der Mann mit dem Bischofsstab und dem langen weißen Bart beschenkte die Jugend mit Süßigkeiten. Für die rund 30 tüchtigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gehörlosengemeinde gab es Geschenke und ein herzliches "Dankeschön"!

Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr wünscht,
auch im Namen des EGG-Teams München,
Pfarrerin Sonja Simonsen



Nachricht 134/2012

17.12.12, Nürnberg: Noch eine Woche!
Nur noch eine Woche, dann ist Weihnachten! In den Gruppen der Gehörlosengemeinden gab es in der letzten Zeit viele Vorbereitungen auf das große Fest: Es wurde gebastelt, geschmückt, diskutiert über das Thema Advent und Weihnachten und natürlich wurde auch gebacken. In den Kindergruppen halfen viele zusammen, dass am Ende eine große Schüssel gut duftender Plätzchen zum Essen bereitstand.


Wir sagen "Danke" an alle die mitgeholfen haben, dass wir im Kinder- und Jugendbereich ein lebendiges Jahr erleben durften und freuen uns auf viele Begegnungen und neue Aktionen im Jahr 2013!

Team Jugend



Nachricht 133/2012

15.12.12, Bayreuth - Bamberg - Nürnberg: Vollständiges Interview mit den beiden LKBs
Im Gemeindebrief 1/2013 haben Laura Polster, Randy von Hündeberg und Annemarie Ritter Fragen gestellt. Aber im Gemeindejournal war kein Platz für das vollständige Interview, wir mussten kürzen. Deshalb haben wir das Interview vollständig hier im Internet gespeichert. Sie finden das vollständige Interview hier.


Webmaster Pfr. Matthias Derrer



Nachricht 132/2012

12.12.12, München: Kirchenlöwen in Poing gefunden
Stofflöwen, Plakate und rote Luftballons zeigten am Samstag 8.12. den Weg zur Ev. Christuskirche Poing. Dort trafen sich zum ersten Mal die "Kirchenlöwen" (Kindergruppe der EGG München und Umland). Die spannendste Frage des Morgens: Werden alle den Weg finden? Aber dann - Aufatmen. Ja, es hat geklappt! In 7 Minuten kann man von der S-Bahn-Haltestelle zur Christuskirche laufen und muss keine Straße überqueren.


Im Tagesprogramm der Kirchenlöwen war für jeden etwas dabei: Gebärdenlied, Plätzchen backen, Fußball spielen im Park (direkt vor der Kirche), gemeinsam Mittag essen, auf dem Autoteppich entspannen oder spielen. Fünf Kinder übten mit Stefanie Reckmeyer und Juho Saarinen ein kurzes Weihnachtsstück ein. Es wird im Gottesdienst am 16.12. in der Passionskirche aufgeführt. Außerdem wird am Sonntag auch unser Münchener Konfirmand Terzian der Gemeinde vorgestellt. Er half am Samstag bei den Kirchenlöwen mit und hatte nachmittags eine Stunde Konfirmandenunterricht.

Ab 15 Uhr trafen nach und nach die Eltern der Kirchenlöwen ein. Bei Kaffee, Punsch und selbstgebackenen Plätzchen wurde es richtig gemütlich und es gab Zeit für intensive Gespräche. Alle waren sich einig: Wir sehen uns wieder am 2. Februar - in Poing!

Pfarrerin Sonja Simonsen



Nachricht 131/2012

10.12.12, Würzburg: Waren Sie schon mal - einfach so - beim Bestatter?
Sich mit dem Sterben und dem Tod auseinander setzen? Nein, das ist kein schönes Thema-und trotzdem gehört es zu unserem Leben! Mit den Klassen 8-10 der Dr-Karl-Kroiß-Schule in Würzburg habe ich dieses Thema in den letzten Wochen besprochen und bearbeitet. Fragen wie: "Kennst du jemanden, der schon gestorben ist"? oder "Wie stellst du dir ein Leben nach dem Tod vor"? oder "Was kann uns helfen, wenn wir traurig sind"? haben uns tief bewegt. Wir waren auf einem Friedhof und haben diesen Ort der Ruhe auf uns wirken lassen. Viele Fragen konnten wir besprechen und zu ersten Mal konnte ich mit einer Klasse einen Bestatter besuchen. Die Fragen kamen von den Schülern. "Macht Ihnen der Beruf Freude"? oder " Haben Sie schon mal ein Kind beerdigt, wie war das"? oder "Glauben Sie an Gott und an ein Leben nach dem Tod"?


Die Schüler und Schülerinnen waren sehr interessiert und sind diesen spannenden Weg mutig mitgegangen. Herr Gorhau, hier auf dem Bild, konnte den Schüler und Schülerinnen am Schluss noch mit auf den Weg geben: "Ja, unser Leben ist begrenzt. Aber wir dürfen unser Leben mit Freude und Verantwortung leben. Gott will uns begleiten!"

Ich sage Danke an Herrn Gorhau und ich sage Danke an meine Schüler und Schülerinnen: "Ihr seid toll und habt euch echt viel getraut!"

Sabine Ebert-Kühling, Würzburg



Nachricht 130/2012

7.12.12 Nürnberg: Adventsfeier bei den Kinder-Gruppen …
… vielleicht mit Nikolaus-Besuch?! Heute nachmittag findet die große Adventsfeier der Kindergruppen in Nürnberg statt. An verschiedenen Stationen können die Kinder sich mit dem Thema "Advent" beschäftigen, mit Spielen, Rätsel usw. Und wer weiß - vielleicht schaut auch zum Schluss wieder der Nikolaus vorbei? Wir lassen uns überraschen!


Nach dem 7. Dezember ist erstmal Winterpause - die Kindergruppen starten wieder im Januar 2013.

Erika Burkhardt



Nachricht 129/2012

5.12.12, Nürnberg: Neue LKBs eingeführt, Gehörlosen-Gemeinde als Salz und Licht
Am vergangenen Sonntag, 3. Dezember 2012 wurden Pfarrerin Cornelia Wolf und Pfarrer Matthias Derrer als neue Landeskirchliche Beauftragte (LKB) für Gehörlosenseelsorge im Gottesdienst um 14:00 Uhr eingeführt. Gleichzeitig wurde ihnen der Titel Kirchenrat bzw. Kirchenrätin (KR) verliehen. Die Einführung geschah durch Oberkirchenrat (OKR) Detlev Bierbaum, die Predigt zur Einführung hielt KR Michael Thoma.


Im Gottesdienst wurde deutlich: Die Gehörlosengemeinde dehnt sich über ganz Bayern aus. So waren nicht nur Vertreterinnen aus allen Gehörlosengemeinden anwesend, sondern die verschiedenen bayerischen Gebärdenchöre aus Augsburg, Bayreuth, München und Nürnberg zeigten ihre Gebärden-Lieder. Gemeinsam entstand so ein wunderbarer adventlicher Gottesdienst.

Die Festpredigt hielten KR Pfr. Matthias Derrer und KR Pfrin. Cornelia Wolf gemeinsam. Neben dem ein oder anderen Lacher gaben beide mit Blick auf den Bibel-Text ( Bibel:Mt5,13-16) auch folgende ernste Gedanken weiter: Die Gebärden-Gemeinden haben nicht nur die wunderbaren Gebärdenchöre und die Gebärdenpoesie, sondern setzen auch viele komplizierte Sachverhalte visuell verständlich um. Ihr Auftrag ist, diese Begabungen in der ganzen Kirche und in der Welt einzusetzen und so Kirche und Welt vollständig zu machen. Auch der Einsatz und Kampf in Politik und Gesellschaft für Menschen mit besonderen Bedürfnissen ist Teil der Aufgabe.

Beim Anschließenden Empfang nutzte ein Teil der Ehrengäste die Gelegenheit für ein kurzes Grußwort. Anwesend waren u.a. OKR Bierbaum, KR Thoma, die Dekane Körnlein und Wessel, sowie DAFEG Vorstandsmitglied Pfr. Andreas Konrath (Thüringen). Außerdem der Bezirkstagspräsident von Mittelfranken Richard Bartsch und die sozialpolitische Sprecherin der CSU Nürnberg Andrea Loos. Den Landesverband der Gehörlosen in Bayern repräsentierte Gerhard Jandy, der Landesbeauftragte für Politische Bildungsarbeit.

KR Pfr. Matthias Derrer



Nachricht 128/2012

4.12.12, Plön - Kassel - Deutschland - Bayern: Zwei Inklusions-Thesen von Dr. Ulrich Hase
Von der Dafeg-Mitglieder-Versammlung (  www.dafeg.net) haben wir bereits mehrfach berichtet, mit einem Kurzbericht in Nachricht 111/2012 und dem Bericht von der Dafeg-Vorstandswahl mit Nachricht 122/2012. Nun möchten wir die Diskussion über Inklusion ins Gespräch bringen.


Dr. Ulrich Hase (  Landesbehindertenbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft der Hörgeschädigten) stellte auf der Mitglieder-Tagung u.a. zwei wesentliche Thesen dar:

1. Inklusion ohne finanzielle Mittel ist Exklusion.

Was bedeutet das? Inklusion ist gut. Inklusion bedeutet (gleichberechtigt) herein-holen und meint: Gebärdensprachliche Menschen (und andere mit besonderen Bedürfnissen) wollen in die Gesellschaft herein geholt werden, mit ihren besonderen Bedürfnissen. Aber Inklusion kostet Geld. Dr. Hase meint: Wenn kein Geld dafür gegeben wird, dann ist das Exklusion (Ausschluss aus der Gesellschaft).

2. Inklusion bedeutet nicht, die Integration abzuschaffen.

Dr. Hase meint: Inklusion darf nicht das Ende der Integration sein. Was bedeutet das? Integration bedeutet: Gebärdensprachliche Menschen (und andere mit besonderen Bedürfnissen) dürfen überall dabei sein. Inklusion und Integration - beide müssen nebeneinander her bestehen, zum Wohl der Betroffenen, da ja auch ein Betroffener Inklusion wählen könne. Deshalb: Wenn alle integrative Maßnahmen abgebaut würden, dann ist Inklusion falsch verstanden. Das wäre Inklusion auf Kosten der Betroffenen.

Wir meinen: Dr. Hase hat vollkommen recht - und mehr noch: Es kommt nicht auf den Namen an. Jeder Mensch soll einen (echten und gleichberechtigten) Teil in der Gesellschaft haben. Wir nennen das Teilhabe. Deshalb haben wir auch unser   www.soziales-teilhabe-zentrum.de so genannt. Und wir meinen: Jeder Mensch soll eine freie Wahl der Mittel haben. Geld darf nicht der Maßstab für gleichberechtigte Teilhabe sein!

KR Pfr. Matthias Derrer



Nachricht 127/2012

30.11.12, Deutschland: SMS-Advents-Kalender
Morgen startet wieder der SMS-Adventskalender, schon im 6. Jahr. Wie immer (fast) kostenlos. Wie schon seit 2007 gibt es auch dieses Jahr wieder vom 1. bis zum 24. Dezember jeden Morgen eine SMS-Nachricht zum Advent auf dem Handy – nachdenklich oder praktisch, informativ oder heiter.


Die Idee stammt aus der Berliner Gehörlosengemeinde. Unterstützt wird der SMS-Adventskalender von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge (Dafeg), von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Die Anmeldung ist schon seit dem 15. November möglich. Einfach eine SMS mit dem Kennwort ADVENT an 84343 senden. Sie erhalten dann eine Anmeldebestätigung und ab dem 1. Dezember die digitalen „Türchen“ auf Ihrem Handy.

Die Anmeldung kostet die Gebühr einer normalen SMS. Weitere Kosten entstehen nicht. Die Abmeldung ist jederzeit möglich. Die Daten werden ausschließlich für den SMS-Adventskalender genutzt, nicht an Dritte weitergegeben und am Ende der Aktion gelöscht.

Übrigens: Im Jahr 2011 haben über 2000 Menschen den SMS-Adventskalender benutzt. Weitere Infos auch auf der Seite der   Dafeg oder  EKBO.

Webmaster Pfr. Matthias Derrer



Nachricht 126/2012

29.11.12, Nürnberg: Jugendtreff - Jungs beim Pizza-backen
Was kommt zuerst - Tomaten oder Käse oder Schinken...? Mit diesen schwierigen Fragen beschäftigten sich die Jugendlichen des Nürnberger Jugendtreffs. Die Jungs übernahmen das Kommando in der Küche und heraus kamen zwei leckere Pizzen, die dann in kleiner Runde miteinander gegessen wurden. Ein Dankeschön an unsere Pizza-Bäcker!


Der nächste Jugendtreff mit Weihnachtsmarkt-Besuch ist am Freitag, den 7. Dezember!

Erika Burkhardt



Nachricht 125/2012

26.11.12, München: Kinderbibeltag in der Passionskirche
Am Mittwoch, 21.11. war Buß- und Bet-Tag. Seit 1995 ist dieser Tag kein gesetzlicher Feiertag mehr. Alle müssen arbeiten. Die Kinder in Bayern haben allerdings an diesem Tag schulfrei. Viele berufstätige Eltern fragen sich: Wo soll mein Kind am Buß- und Bet-Tag hingehen? Eine gutes Angebot machte die evangelische Gehörlosengemeinde in München. Am 21.11. fand in den Räumen der Passionskirche ein Kinderbibeltag statt.


Unser Thema: "Advent - Warten und Vorfreude!" Juho Saarinen zeigte ein neues Gebärdenlied aus Finnland. Stefanie Reckmeyer hatte ein tolles Warte-Spiel dabei. Es wurde viel gelacht. Im Advents-Atelier wurden Kinder und Betreuer zu Künstlern (s. Foto). Und nach dem Mittagessen (selbst gebackene Pizza!) wurde ein hoch brisantes Fußballmatch ausgetragen. Aber was die Kinder dann gut verpackt mit nach Hause genommen haben, das verraten wir nicht … Advents-Überraschung! ;-)

Pfrin. Sonja Simonsen



Nachricht 124/2012

23.11.12, Bayern: Leitender Kreis (LK) plant Gemeinde-Sprecher-Tagung
Bereits im November trifft sich der Leitende Kreis (LK) der Gemeindesprecher um die Gemeindesprechertagung für das Jahr 2013 vorzubereiten. Zu diesem Treffen werden alle Gemeindesprecher der bayerischen Gehörlosengemeinden eingeladen. Neben Berichten aus den Gemeinden und einem Fortbildungsangebot stehen auch immer aktuelle Themen auf der Tagesordnung.


Der Termin für die Gemeindesprechertagung 2013: Samstag, 9. März! An alle Gemeindesprecher: Bitte diesen Termin JETZT SCHON vormerken!

Erika Burkhardt



Nachricht 123/2012

21.11.12, Nürnberg: Fröhliche Menschen im Seniorenclub
Nach 4 Wochen war endlich wieder Seniorenclub. Es waren circa 60 fröhliche Senioren da. Wie immer wurden zuerst alle begrüßt und diejenigen die Geburtstag hatten mit einem kleinem Geschenk von Seniorenbeirat überreicht. Danach gab es Kaffee und Kuchen. Später erzählte die Durchführungskraft Frau Rosa Reinhardt wie sie ihren Bundesverdienstorden über ihr Aids Engagement bekommen hat. Anschließend dürften Senioren ihr über das Thema Aids fragen stellen.


Laura Polster



Nachricht 122/2012

19.11.12, Plön - Kassel - Deutschland - Bayern: Vorstands-Wahl auf der Dafeg-Mitglieder-Versammlung
Die Dafeg (  www.dafeg.net) ist die Dach-Organisation aller Evangelischen Gehörlosen-Seelsorgen in Deutschland. Kurz berichtet von der Mitglieder-Tagung der Dafeg haben wir bereits in Nachricht 111/2012. In dieser Woche wurde durch den Versand des Protokolls der Dafeg-Mitgliederversammlung das Wahlergebnis des neuen Vorstands schriftlich bestätigt.


Nach Vorschlag des Erweiterten Vorstands (mit allen Landeskirchlichen Beauftragten) wurde in der Mitgliederversammlung zum Vorstand gewählt (Fotos von oben links nach unten rechts):
• Vorstand: Pfr. Friedhelm Zeiß, Frankenthal, Evangelische Kirche der Pfalz
• stellv. Vorstand: Pfin. Monika Greier, Moers, Evangelische Kirche im Rheinland
• Schatzmeister: Pfr. Roland Martin, Stuttgart, Evangelische Landeskirche in Württemberg
• Schriftführer: Pfr. Andreas Konrath, Triptis (Thüringen), Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (früher Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen)
• BeisitzerInnen:

  • Pfrin. Systa Ehm, Barsbüttel, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (früher Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche)
  • Pfr. Ronald Ilenborg, Solingen, Evangelische Kirche im Rheinland
  • Pfr. Christian Schröder, Minden, Evangelischen Kirche von Westfalen

Nähere Infos über den Dafeg-Vorstand auch auf  www.dafeg.net. Wir gratulieren dem neuen Vorstand ganz herzliche zur Wahl!

Über die Inklusions-Thesen im Haupt-Vortrag von Dr. Ulrich Hase berichten wir voraussichtlich am 3. Dezember.

Pfr. Matthias Derrer



Nachricht 121/2012

16.11.12, Nürnberg - Bayern: Deaf-ARARAT-Shop mit neuem Konzept wieder online
Nach einer Pause von 10 Monaten ist unser  deaf-ararat-shop.de wieder online gegangen. Wir mussten unseren Shop Ende 2011 leider vorübergehend schließen, weil unsere sehr geschätzte Haupt-Mitarbeiterin aus privaten Gründen nach Berlin gezogen ist. Lange haben wir intern und extern nach Möglichkeiten gesucht, den Shop in der alten Form weiter zu betreiben. Diese Möglichkeit hat sich leider nicht ergeben.


Deshalb starten wir jetzt mit einem veränderten Konzept neu: Unser Angebot beschränkt sich ausschließlich auf Produkte, die in unserem Haus entstanden sind.

Im Augenblick starten wir nur mit 2 Produkt-Bereichen: Dem noch von KR Pfr. Joachim Klenk entwickelten Gebärdenlieder-Buch "Gottesdienst visuell" und den vielfach bejubelten Weihnachtskarten in 3 verschiedenen Farb-Alternativen von unserer Grafikerin Stefanie Lindnau.

Schauen Sie doch mal im  deaf-ararat-shop.de vorbei!

Lesen Sie zu diesem Thema auch unsere 12.11.12, Pressemitteilung: Weihnachts-Karten mit Gebärden-Sprach-Motiven.

Team Öffentlichkeitsarbeit, md



Nachricht 120/2012

14.11.12, München: Juho Saarinen inszeniert für das Deutsche Gehörlosen-Theater
Juho Saarinen ist Jugendreferent der Gehörlosengemeinde München und Umland (s. Nachricht 130/2011 und 113/2012). Zusätzlich arbeitet er aber auch als Regisseur und Choreograph. Für das Deutsche Gehörlosen-Theater (DGT) hat er das Stück ANIARA des schwedischen Autors Harry Martinson inszeniert. Am Samstag, 10.11. war Premiere im Theater "LEO 17" in der Münchener Leopoldstraße.


"Eine Revue von Menschen in Zeit und Raum" boten die Schauspieler und Tänzer des DGT vor voll besetztem Haus. ANIARA ist der Name des Raumschiffes, mit dem die Menschen von der durch Atomkrieg zerstörten Erde evakuiert werden. Auf seiner Reise zum Planeten Leier gerät ANIARA vom Kurs ab und verliert die Manövrierfähigkeit. Das Buch von Harry Martinson stellt die Situation der Menschen an Bord in 103 Gesängen dar. Zusammen mit der 1. Vorsitzenden des DGT, E. Pinilla Isabela, hat Juho Saarinen diese Gesänge in DGS übertragen. Er schreibt: "ANIARA ist nicht nur ein Fantasy- und Zukunftsroman, sondern ist zeitgemäß und betrifft auch das Verhalten der Menschheit in der heutigen Zeit". Das Stück ANIARA geht auf Tournee - Tourdaten unter  www.gehoerlosentheater.de.

Die Ev. Gehörlosengemeinde München gratuliert ihrem Mitarbeiter Juho Saarinen zu seiner großartigen Leistung und ist gespannt, was er als Nächstes vorhat!

Pfarrerin Sonja Simonsen



Nachricht 119/2012

12.11.12, Nürnberg - Bayern: Einladungen zum Einführungs-Gottesdienst verschickt
Schon seit 1.9.2012 gibt es neue LKB (LandesKirchlicheBeauftragte) für Gehörlosenseelsorge. Wir haben uns schon vorgestellt in Nachricht 94 (Pfr. Matthias Derrer) und Nachricht 95 (Pfrin. Cornelia Wolf). Seit Anfang November hat Pfarrerin Wolf nun ihren Studienurlaub zur Vorbereitung beendet und arbeitet ihre vollen 75% im Büro und in der Gemeinde.


Es fehlt noch der Einführungsgottesdienst, den wir am 2. Dezember feiern. In diesen Tagen werden die Einladungskarten für Ehrengäste verschickt. Selbstverständlich sind alle Mitglieder und Freunde der Gehörlosengemeinden in Bayern und Gäste eingeladen.

Wir freuen uns auf ein großes Fest und wollen zeigen: Alle Gehörlosengemeinden in Bayern sind eine starke Gemeinschaft.

Herzliche Einladung gebärden
Pfarrerin Cornelia Wolf und Pfarrer Matthias Derrer



Nachricht 118/2012

9.11.12, Nürnberg: Frühstück, Suppe und Kultur im Cafe Ararat
Jeden Dienstag von 10 bis 15 Uhr gibt es im Café Ararat ein großes Frühstück und zur Mittagszeit gibt es oft eine Suppe oder eine warme Kleinigkeit. Hier können Besucher sich gemütlich mit anderen Cafè Besuchern unterhalten. Es gibt zusätzlich ab 13 Uhr eine Kulturrunde (15-30 Minuten). Mitarbeiter der Ev. Gehörlosenseelsorge bringen verschiedene abwechslungsreiche Themen ein.


Neugierig geworden? Dann schauen Sie doch einmal beim Café Ararat vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Laura Polster



Nachricht 117/2012

7.11.12, Bayern/Nürnberg: Gelebte Ökumene am Konfi-Camp
Vor kurzem hat der Konfirmandenkurs der Evangelischen Gehörlosengemeinden begonnen. Bei der 4-tägigen Freizeit waren auch die Nürnberger katholischen "Kandidaten" für die Firmung mit ihrem Pastoralreferenten Johannes Kröner mit dabei. Gemeinsam lernten wir einiges rund um die Bibel, z.B. Aufbau der Bibel, das Land Israel, Jesus und seine Jünger und vieles mehr. Dabei konnten wir alle feststellen: Gemeinschaft ist für uns Christen in den Gehörlosengemeinden eine ganz wichtige Sache! Egal ob evangelisch oder katholisch - gemeinsam macht sogar das Lernen Spaß!


Erika Burkhardt



Nachricht 116/2012

5.11.12, Bamberg: Gebärdenchor setzt besondere Akzente
Beim Gottesdienst des Dekanats Bamberg setzte der Gebärdenchor „Visuell Note“ einen ganz besonderen Akzent. Im sonst traditionell durch Töne und Worte dominierten Gottesdienst, wurde es plötzlich während der zwei Vorträge des Gebärdenchors ganz still. Schon diese besondere Stille hat alle anwesenden hörenden Besucher fasziniert.


Auf der Homepage des Dekanats Bamberg ( www.bamberg-evangelisch.de) steht deshalb auch: „Ganz ohne Töne gelang es den Chormitgliedern den Anwesenden die Botschaft der so vorgetragenen Lieder zu vermitteln.“ Die Bayreuther Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner hielt die Festpredigt. Auch sie war vom Gebärdenchor begeistert: „Es ist wunderbar, das Wort Gottes zu sehen“, statt sonst nur zu hören.

Ein gelungener Einsatz des Gebärdenchors mit viel Lob im Anschluss. Eine Teilnehmerin: „Schade, dass das nicht öfter gemacht wird!“

Pfr. Matthias Derrer



Nachricht 115/2012

2.11.12, Bayreuth: Dank an ehrenamtliche Gemeinde-Engel
Dieser aus Holz geschnitzte Engel hat ein "offenes" Herz. Er kann sein Herz "verschenken". Er ist uns zum Symbol geworden für die menschlichen "Engel", die bei uns in der Gehörlosengemeinde unterwegs sind. Unsere "Gemeindeengel" sind oft ganz unauffällig. Sie sind einfach da. Sie öffnen ihr Herz und spüren: Ein Mensch braucht mich. Ein Mensch wartet auf mich. Ich kann jemandem Zeit, Nähe, Freundschaft, Unterstützung schenken - von Herzen. Andere packen mit an in ganz praktischen Dingen. Oder sie gestalten unsere Gottesdienste und Feste mit im Gebärdenchor …


Im Gottesdienst am 28.10.12 haben wir unseren "Gemeindeengeln" gedankt. Sie haben ein Herz mit einem Segenswort darauf bekommen, wir haben für sie und mit ihnen gebetet und sie gesegnet. Möge es auch weiterhin geschehen, dass Menschen einander zum Engel werden. So wird Gemeinde lebendig.

Pfrin. Annemarie Ritter



Nachricht 114/2012

30.10.12, Bamberg: Gebärdenchor beim Reformations-Gottesdienst des Bamberger Dekanats
Morgen am 31.10.2012, dem Reformationstag feiert das Dekanat Bamberg einen großen Gottesdienst zum Thema „Kirchenmusik“. Dazu wurde auch der unser Gebärdenchor eingeladen, neben Katatenchor, Dekanats-Posaunenchor 2 Stücke vorzutragen.


Der Gottesdienst beginnt um 19.30 Uhr in der Bamberger Erlöserkirche am Kunigundendamm. Außer vielen hörenden Menschen aus Bamberg und Umgebung ist auch Regionalbischöfin OKRin Dorothea Greiner im Gottesdienst dabei und hält die Predigt. Der gesamte Gottesdienst wird in Gebärdensprache übersetzt.

Pfr. Matthias Derrer



Nachricht 113/2012

29.10.12, München: Einführungs-Gottesdienst für das neue Münchener Team
Am 21. Oktober wurde in München ein festlicher Einführungsgottesdienst gefeiert. Mit 120 Besuchern war die Passionskirche in Obersendling gut gefüllt. LKB Pfarrer Matthias Derrer, Kirchenrat Klaus Schmucker (Leiter der Ev. Dienste München) und die beiden Assistentinnen Ute Fröhlich und Meike Döllefeld segneten Pfarrerin Sonja Simonsen (50% Stelle) für ihren Dienst als Seelsorgerin der Gehörlosengemeinde München und Umland. Der Schulbeauftrage für den Dekanatsbezirk München, Kirchenrat Volker Lehmann, führte Diplom-Religionspädagogin Stefanie Reckmeyer (50% Stelle) in ihren Dienst in der Gehörlosengemeinde und an den Münchener Gehörlosenschulen ein. Matthias Biber, Jugendpfarrer des Dekanats München, sprach über den „großen, weiten Auftrag“ eines Jugendreferenten und sagte Juho Saarinen (50% Stelle) die volle Unterstützung der Evangelischen Jugend München zu.


Im Anschluss an den Gottesdienst moderierte Vertrauensmann Peter Fiebig die Grußworte. LKB Derrer konnte der Gemeinde Kirchenrat Michael Thoma vorstellen (s. Nachricht 109/2012). Das Team der Katholischen Hörgeschädigtenseelsorge München überreichte dem neuen evangelischen Team Begrüßungsgeschenke. Auf gute Zusammenarbeit!

Auf dem Foto sind zu sehen (von links nach rechts): RP Günter Bacher (kath), Gemeindereferentin Angelika Sterr (kath), Diakon Michael Romanow (kath), RP Stefanie Reckmeyer (ev), Pfrin. Sonja Simonsen (ev), Juho Saarinen (ev).

Pfrin. Sonja Simonsen



Nachricht 112/2012

27.10.12, Nürnberg: Bayerns Konfirmanden sind unterwegs!
An diesem Wochenende sind die Konfirmanden der bayrischen Gehörlosengemeinden gemeinsam auf Konfirmanden-Freizeit. Sie werden dort vieles über die Bibel und Jesus lernen, spielerisch Geschichten kennen lernen und zusammen Andachten feiern.


Jugendliche, die schon selbst Konfirmation gefeiert haben, werden mit dabei sein und mit ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen die Freizeit zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.

Erika Burkhardt



Nachricht 111/2012

26.10.12, Plön - Bayern: Dafeg-Mitglieder-Versammlung in Plön
Vom 15.-17.10.12 hat die Bayerische Delegation mit LKB Pfrin. Cornelia Wolf, LKB Pfr. Matthias Derrer, Gerhard Wolf und Randy v. Hündeberg an Arbeitstagung der Dafeg teilgenommen. Dafeg (Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge -  www.dafeg.net ist die Dach-Organisation aller Gehörlosenseelsorgen in Deutschland). Die Tagung fand dieses Mal in der Jugend- und Ferienbildungsstätte Koppelsberg der Evangelischen Nord-Kirche in Plön statt, Plön liegt in Schleswig-Holstein zwischen Lübeck und Kiel.


Das Thema der Tagung war „Gehörlosengemeinde in einer inklusiven Kirche?“. Neben Workshops zum Thema (u.a. Gottesdienst mit taubblinden Menschen, Netzwerk inklusive Kirche, inklusiver Konfirmandenunterricht) gab es auch 2 Haupt-Vorträge. Dr. Ulrich Hase (Landesbehindertenbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein und Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hörgeschädigte) hielt einen Vortrag über „Inklusion und die Gehörlosenkultur“. Den 2. Hauptvortrag von Terje Johnsen (Gehörlosenpfarrer in Oslo, Norwegen) fand erst nach unserer Abreise (Mittwoch) am Donnerstag statt. Wir Bayern kannten den Vortrag aber schon vom letzten JSB-Mitglieder-Tag (wir berichteten mit Nachricht /2012).

Am Freitag fand außerdem die Vorstandswahl der Dafeg statt. Von den Inhalten berichten wir ein anderes Mal.

LKB Pfr. Matthias Derrer



Nachricht 110/2012

22.10.12, München: Gebärdenchor zu Gast in Kirchheim
Schon zum dritten Mal gestaltete der Gebärdenchor der evangelischen Gehörlosen Gemeinde München und Umland den Gottesdienst am 14. Oktober in der „hörenden“ Cantate Kirche Kirchheim bei München mit. Alle – hörend oder gehörlos - waren herzlich zu diesem Gottesdienst eingeladen. Der Gottesdienst wurde selbstverständlich für die gehörlosen Besucher gedolmetscht.


Der Gebärdenchor hat inzwischen schon seine eigene kleine „Fan“-Gemeinde, die sich immer wieder gerne von den Gebärden verzaubern lässt und selbst auch begeistert versucht die Lieder mit zu gebärden.

Anschließend waren alle zum Kirchenkaffee eingeladen, wo man sich noch angeregt unterhalten hat. Viele Fragen der Hörenden konnten beantwortet werden und sie konnten noch einmal ihre Begeisterung den Chormitgliedern mitteilen und sich persönlich für diesen besonderen Gottesdienst bedanken.

Wir alle freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Stefanie Reckmeyer



Nachricht 109/2012

20.10.12, Nürnberg: Kirchenrat Thoma besucht die Gehörlosen-Seelsorge
Am gestrigen 19. Oktober hat der zuständige Seelsorge-Referent aus dem Landeskirchenamt die Gehörlosenseelsorge besucht. Kirchenrat (KR) Thoma hat am 1. September die Nachfolge von KR Peter Bertram angetreten. KR Bertram wurde am 29.6. in München verabschiedet (wir berichteten in Nachricht 72/2012). Jetzt ist KR Thoma für uns zuständig.


Verschiedene Mitarbeiterinnen haben deshalb ihren Arbeitsplatz und die Aufgaben vorgestellt. So konnte KR Thoma viel von der Evangelischen Gehörlosenseelsorge in Bayern erfahren. Auf dem Foto sehen wir unsere Mitarbeiterin Laura Polster und KR Michael Thoma.

KR Thoma sagte am Ende des Tages: „Ich habe einen guten Einblick bekommen. Es war sehr eindrucksvoll.“ Auch das Gebärden-Solidaritäts-Zeichen ILY hat KR Thoma schon geübt - perfekt!

Wir sagen KR Thoma ein herzliches Dankeschön für seinen Besuch und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit.

Pfr. Matthias Derrer



Nachricht 108/2012

17.10.12, Nürnberg: Die Himmelhüpfer sind wieder da!
Die Sommerpause ist vorbei und im Gemeindehaus am Egidienplatz gibt es nun wieder jede Menge Trubel: Die Kindergruppe Himmelhüpfer trifft sich ab jetzt wieder 1 Mal im Monat an einem Freitag zum gemeinsamen Spielen, Basteln, Kickern und Spaß haben.


Das nächste Himmelhüpfer-Treffen ist am Freitag, den 16. November - herzlich willkommen!

Erika Burkhardt



Nachricht 107/2012

15.10.12, München: Frau Catrin Klatt stellt sich vor
Hallo ich bin die Neue…


bei den Evangelischen Diensten München (EDM), Landwehrstraße 15. Als Sekretärin bin ich hier zuständig für fünf verschiedene Dienststellen – eine davon ist die Evangelische Gehörlosengemeinde München und Umland. Meine Arbeitszeit für die Gehörlosengemeinde: fünf Stunden in der Woche.

Ich habe eine 14-jährige Tochter, ich liebe Bio-Schokolade, bin Bankkauffrau. Vor vielen Jahren wurde es mir ein persönliches Bedürfnis, meine beruflichen Stärken für eine soziale Einrichtung einzubringen. Im April 2012 habe ich mit meiner Arbeit im Sekretariat der EDM angefangen. Davor habe ich 8 Jahre lang in der Verwaltung der Offenen Behindertenarbeit (OBA) des Ev.-Luth. Dekanatsbezirks München gearbeitet. Die OBA bietet Freizeit- und Bildungsarbeit für und mit Menschen mit (geistiger) Behinderung an. Schon seit 20 Jahren engagiere ich mich dort als ehrenamtliche Mitarbeiterin.

Ich bin sehr neugierig auf Sie alle und bitte Sie, rege mit mir zu kommunizieren. Ich habe einige VHS-Kurse in Gebärdensprache besucht und beherrsche das Lorm-Alphabet. Es ist mein Wunsch, gut gebärden zu lernen und ich möchte viel üben. Vielleicht bis bald?!?

Herzliche Grüße
Catrin Klatt



Nachricht 106/2012

13.10.12, Nürnberg: Ein Blick zurück in den Sommer - Nachtreffen Schweden-Freizeit
Draußen wird es kälter, die Erinnerungen an die Sommerzeit verblassen langsam. Nicht so für die Gehörlosenjugend: Die Teilnehmer und Mitarbeiter der Schweden-Freizeit vom August trafen sich noch einmal in Nürnberg, um gemeinsam Fotos anzuschauen und über die schöne Zeit im Sommer zu plaudern. Und auch bei diesem Nachtreffen konnten wir wieder spüren: Es war eine tolle Gemeinschaft - es sind Freundschaften entstanden die auch über die Freizeit hinaus bleiben.


Weitere Gelegenheiten zum Treffen wird es bei der Gehörlosenseelsorge immer wieder geben, z.B. beim Jugendtreff, Weihnachtsfeier, Freizeiten im kommenden Jahr usw. Ich freue mich auf viele Wieder-Begegnungen mit den Jugendlichen!

Erika Burkhardt



Nachricht 105/2012

11.10.12, Nürnberg: Bundes-Verdienst-Kreuz für unsere Mitarbeiterin Rosa Reinhardt
Mit Stolz dürfen wir berichten: Unsere Mitarbeiterin Rosa Reinhardt hat für ihre ehrenamtliche Arbeit das Bundesverdienstkreuz (Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland) erhalten. Am vergangenen Samstag, den 06. Oktober 2012 bekam sie die Medaille vom Bürgermeister der Stadt Schwabach überreicht. Seit 1995 engagiert sie sich für HIV-positive gehörlose Menschen, besonders im Bereich Prävention, Beratung und Begleitung. Die Auszeichnung ist eine Ehre und ein großes Lob an Rosa Reinhardt.


In Deutschland gibt es nur 3 gebärdensprachliche Aids-Beratungsstellen in Hamburg, Leipzig und Nürnberg. Nähere Infos gibt es dazu unter  www.gehoerlosen-aids-info.de/.

Wir freuen uns über die Auszeichnung und gratulieren Rosa Reinhardt an dieser Stelle mit jubelnden gebärdenden Händen!

LKB Gehörlosenseelsorge Pfr. Matthias Derrer



Nachricht 104/2012

8.10.12, Augsburg: Empfang der Ehrenamtlichen beim Bischof
Der Regionalbischof Michael Grabow hatte viele Ehrenamtliche der Kirche aus Schwaben zu einem Gottesdienst und anschließendem Fest geladen.


Die Gehörlosengemeinde durfte natürlich nicht fehlen. Der Gebärdenchor bereicherte das kirchenmusikalische Angebot und beeindruckte durch ein Segenslied. Die gutgefüllte St. Annakirche erlebte eine Zeit der völligen Konzentration und dem Erfahrung, dass man Musik auch sehen kann.

Die vielen positiven Rückmeldungen, verstärkten unsere Erfahrungen, dass wir als Gehörlosengemeinde ein gutes, wichtiges und bereicherndes Teil der Kirche sind.

Pfarrerin Marianne Werr



Nachricht 103/2012

6.10.12 Nürnberg: Erntedankfest - Danke Gott!
Jedes Jahr im Oktober feiern wir das Erntedankfest. An diesem Tag machen wir uns bewusst: Alles was wir zum Leben haben, sind gute Gaben von Gott. Als Zeichen für dieses "Danke" an Gott wird der Altar in der Kirche mit Erntegaben geschmückt.


In Nürnberg feiern wir das Erntedankfest mit einem besonderen Gottesdienst: Am Sonntag, 7. Oktober um 14 Uhr beginnt der ökumenische Gottesdienst in der katholischen Kirche in Eibach. Anschließend geht es zum Gemeindenachmittag mit Kaffee und Kuchen ins Gehörlosenzentrum in der Pommernstraße.

Wir freuen uns über viele Besucher - auch Kinder und Jugendliche sind herzlich willkommen!!!

Erika Burkhardt

Weitere Informationen über Erntedank finden Sie auch auf der Seite Religion&Bibel, Kirchliche Feste, Erntedank.



Nachricht 102/2012

4.10.12, München: Religions-Pädagogin Stefanie Reckmeyer stellt sich vor
Hallo und Grüß Gott! Mein Name ist Stefanie Reckmeyer, seit 20 Jahre verheiratet und habe einen erwachsenen Sohn. Ich bin von Beruf Diplom Religionspädagogin und Prädikantin bei der Evangelischen Landeskirche Bayern seit 2003.


Seit 01. September 2012 ist es jetzt endlich soweit und ich darf mit einer halbe Stelle in der Gehörlosen-Seelsorge arbeiten. Ein Jahr ist es nun her, seit meine Ausbildung angefangen hat. Ich habe Deutsche Gebärdensprache und Wichtiges über die Gehörlosen-Kultur und –geschichte gelernt. Es hat viel Spaß gemacht, war sehr interessant und manchmal eine echte Herausforderung. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es jetzt losgeht. Intensiv habe ich mich auf die Unterrichtsstunden im „Förderzentrum Förderschwerpunkt Hören“ und im „Berufsbildungswerk Schwerpunkt Hören“ vorbereitet.

Mit dem Gebärdenchor darf ich mich in naher Zukunft auf zwei besondere Gottesdienste freuen. Wir feiern zum 3. Mal einen Gottesdienst mit meiner hörenden Heimatgemeinde Heimstetten. Bei diesem Gottesdienst ist der Chor die Attraktion. Am 21. Oktober dann der Gottesdienst in der Gehörlosen-Gemeinde, bei dem Sonja Simonsen, Juho Saarinen und ich als das neue Team der Gehörlosen-Gemeinde München und Umland eingeführt werden.

Zusammen im Team haben wir auch das Konzept der Kirchenlöwen überarbeitet. Ich bin schon sehr gespannt auf unsere nächsten Treffen! Ich freue mich auf viele Begegnungen, auf viel Neues, das ich noch lernen darf und bin dankbar für die Chance, die sich mir eröffnet hat.

Ihre Stefanie Reckmeyer



Nachricht 101/2012

2.10.12, Nürnberg: 10 Jahre mit einem Lachen stark im Team
In der letzten Dienstbesprechung konnten wir im Team Nürnberg ein Dienst-Jubiläum feiern. Unsere Mitarbeiterin Erika Burkhardt kann auf 10 Jahre in unserem Team zurück blicken.


Wir nutzen die Gelegenheit und danken auch hier Erika Burkhardt für ihren hoch-motivierten Einsatz, sagen Danke für 10 Jahre starkes Engagement besonders im Jugend- und Gemeindesprecher-Bereich, danken aber auch für ihren unermüdlichen Einsatz bei allen Notfällen und für jedes Lachen, das sie ins Team bringt.

Liebe Erika, herzlichen Dank! Wir freuen uns auf die nächsten 10 Jahre!

LKB Pfr. Matthias Derrer
für das ganze Team Nürnberg



Nachricht 100/2012

28.9.12 Nürnberg: Neuer Konfirmanden-Kurs startet
In diesen Tagen beginnt für einige Jugendliche in den Gehörlosengemeinden München, Nürnberg und Bamberg eine besondere Zeit: Sie bereiten sich auf die Konfirmation vor. In der Zeit bis zur Konfirmation im Frühjahr 2013 werden sich die Jugendlichen mit ihrem Glauben an Gott auseinandersetzen, einiges rund um die Bibel lernen, an Gottesdiensten teilnehmen und mitmachen.


Auf zwei Freizeiten werden die Jugendlichen mit ehemaligen Konfirmanden ins Gespräch kommen und natürlich auch eine gute Gemeinschaft erleben. Und obwohl die Gruppe der Konfirmanden in diesem Jahr sehr klein ist (sie werden im nächsten Monat hier vorgestellt) wird es eine intensive Zeit werden für die Jugendlichen.

Wir wünschen den jungen Menschen eine guten Start und Gottes Segen für ihre Konfirmanden-Zeit!

Erika Burkhardt



Nachricht 99/2012

26.9.12, Nürnberg: Kindergruppen: Es geht wieder los!
Die Sommerpause ist endlich vorbei: Im Oktober starten wieder unsere Kindergruppen Himmelhüpfer und Rumpelwichte.


Die Himmelhüpfer (Kinder von der 1. bis 3. Klasse) treffen sich am Freitag, den 5. Oktober - Einladungen dazu werden dieses Woche verteilt.

Die Rumpelwichte (Kinder/Jugendliche ab der 4. Klasse) treffen sich eine Woche später, am 12. Oktober.

Wie immer wird es ein buntes Programm geben, mit Spielen, Basteln, Ausflügen usw. Das Mitarbeiterteam freut sich auf viele tolle Kindergruppentreffen mit vielen Kindern und viel Spaß!

Erika Burkhardt



Nachricht 98/2012

24.9.12, München: Pfarrerin Simonsen arbeitet sich ein
Grüß Gott! In der Nachricht 78 vom 12. Juli habe ich mich Ihnen bereits vorgestellt. Anfang September hat nun mein Dienst als Seelsorgerin für die Gehörlosengemeinde München und Umland begonnen.


Ich habe eine 50% Stelle, das heißt 25% weniger als meine Vorgängerin Pfarrerin Cornelia Wolf. Dafür hat aber gleichzeitig mit mir noch eine neue Mitarbeiterin in München angefangen: Die Religionspädagogin Stefanie Reckmeyer. Sie wird sich in einer der nächsten Nachrichten vorstellen.

Auf dem Foto sehen Sie mich vor der Wartburg, die ich diesen Sommer besichtigt habe. Dort konnte ich in das Studierzimmer von Martin Luther hineinschauen. Wenn Sie einmal in mein Zimmer hineinschauen wollen, können Sie das gerne tun. Sie finden mich mittwochs, donnerstags und freitags in der Landwehrstraße 15 (Rückgebäude). In meinem Büro werde ich allerdings nicht die Bibel neu übersetzen, sondern mich um die Belange der Gehörlosengemeinde kümmern und DGS üben!

Ihre Pfarrerin Sonja Simonsen



Nachricht 97/2012

22.9.12, Würzburg: neuer Gehörlosenpfarrer Sauer stellt sich vor
Mein Name ist Horst Sauer. Seit dem 1. September 2012 hat meine Arbeit als Pfarrer in der evangelischen Gehörlosenseelsorge begonnen. Ich werde mit einem halben Dienstauftrag für die Gemeinden Würzburg und Schweinfurt tätig sein.


Besonders motiviert für diese neue Aufgabe hat mich der Besuch in der Gehörlosenseelsorge in Nürnberg. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mir einen ersten Eindruck für meine zukünftige Arbeit vermittelt und mir signalisiert, dass sie sich über eine Zusammenarbeit mit mir freuen würden.

Ich bin 45 Jahre alt. Meine Frau arbeitet als Lehrerin am Gymnasium in Marktbreit. Wir haben drei Töchter. Meine Stationen als Pfarrer führten mich über die Kirchengemeinden Obbach und Schwebheim – beide liegen im Dekanatsbezirk Schweinfurt – nach Würzburg, wo ich seit acht Jahren auf einer halben Gemeindepfarrstelle im Stadtteil Rottenbauer an der Trinitatiskirche tätig bin. Die Kirchengemeinde liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Dr. Karl-Kroiß-Schule in Würzburg.

Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, auf viele Begegnungen mit Ihnen und auch auf die Herausforderungen, die mein neuer Dienst mit sich bringen wird. Besonders ermutigend ist dabei für mich, dass ich die Ausbildung zum Gehörlosenseelsorger, verbunden mit dem Erlernen der Deutschen Gebärdensprache, gemeinsam mit der neuen katholischen Gehörlosenseelsorgerin für Würzburg, Frau Claudia Walter, absolvieren kann.

Ihr Pfarrer Horst Sauer



Nachricht 96/2012

19.9.12, Nürnberg: Neue Büroleitung am Egidienplatz
Der September ist der Monat der Veränderungen und neuen Gesichter bei der Gehörlosenseelsorge. Auch im Büro am Egidienplatz gab es einen Wechsel: Sarah Herberich wechselte auf die Stelle der Sozialverwaltung von vorher Carina Ritzrau. Das Büro wird nun organisiert und geleitet von Iris Feneberg. Iris ist seit vielen Jahren ehrenamtlich bzw. als Honorarkraft bei der Gehörlosenseelsorge tätig, zum Beispiel im Bereich der Elternarbeit, bei Gottesdiensten oder auch als treue Unterstützerin der Kinder- und Jugendarbeit.


Wir freuen uns, dass wir mit Iris eine kompetente Person finden konnten, die mit der Arbeit der Gehörlosenseelsorge seit vielen Jahren vertraut ist. Wir sagen und gebärden ein herzliches "WILLKOMMEN" und wünschen Gottes Segen für diese neue Aufgabe!

Team Nürnberg



Nachricht 95/2012

13.9.12, Nürnberg: Neue Landeskirchliche Beauftragte für Gehörlosen-Seelsorge (Teil 2)
Und hier kommt der zweite Teil der Vorstellung der neuen Landeskirchlichen Beauftragten für Gehörlosenseelsorge in Bayern:


Mein Name ist Cornelia Wolf, ich bin 42 Jahre alt und habe drei Kinder. Mein Mann arbeitet auch als Pfarrer, seit 1.9. als Krankenhauspfarrer in Schwabach. Die Gehörlosenwelt ist mir durch meinen gehörlosen Vater seit der Kindheit vertraut und ich habe mich sehr gefreut, als ich 2004 in München die Stelle der Gehörlosenpfarrerin übernehmen konnte. In der Münchner Zeit durfte ich von vielen verschiedenen Menschen vieles über die Gehörlosenwelt lernen. Meine größten "Lehrmeister" jedoch waren die Schüler der Gehörlosenschule in Laim und seit einem Jahr in Johanneskirchen, die ich unterrichtete.

Seit 1.9. übernehme ich nun mit Pfarrer Derrer (seine Vorstellung finden Sie bei Nachricht 94) das Amt des LKB der Gehörlosenseelsorge. Ich habe allerdings insgesamt nur eine 75 %- Stelle, davon 50 % als Gemeindepfarrerin der Nürnberger Gehörlosengemeinde und 25 % für die bayernweite Gehörlosenseelsorge. Diese Zahlen sind dabei natürlich nur Richtwerte, in der Praxis überschneiden und ergänzen sich die Arbeitsbereiche.

Inhaltliche Schwerpunkte werden dabei die Leitung der Mitarbeiter, die Fort- und Weiterbildung der Kollegen und ehrenamtlichen Mitarbeiter und der Kontakt zu anderen Institutionen sein.

Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen und auf die Herausforderungen, die in den nächsten Jahren auf die Gehörlosenseelsorge zukommen werden, wie die rechtliche Anerkennung der Gehörlosengemeinde und der intensive Austausch der einzelnen Gehörlosengemeinden in Bayern.

Herzliche Grüße,
Ihre Cornelia Wolf



Nachricht 94/2012

8.9.12, Nürnberg-Bamberg: Neuer Landeskirchlicher Beauftragter (LKB) Gehörlosen-Seelsorge (Teil 1)
Seit 1.9.2012 gibt es einen neuen LKB Gehörlosenseelsorge. Aber es ist nicht mehr eine Person wie vorher bei KR Pfr. Joachim Klenk, sondern zwei Personen: Pfarrerin Cornelia Wolf und Pfarrer Matthias Derrer.


Mein Name ist Pfarrer Matthias Derrer. Als LKB Gehörlosenseelsorge bin ich neu, aber viele kennen mich schon. Ich bin bald 45 Jahre alt und bleibe durch meine 21-jährige Ehe, 3 Kinder und 1 Pflegekind frisch. Aber auch in der Gehörlosenseesorge bin ich nicht mehr neu, sondern seit 1996 im Kontakt mit Gehörlosengemeinden in Unterfranken (Schweinfurt), Mittelfranken (Weißenburg, Treuchtlingen, Nördlingen, Ansbach) und Oberfranken (Bamberg, Coburg, Kulmbach, Hof). Frisch geblieben bin ich zuletzt besonders durch meine bisherige Hälfte in der Von-Lerchenfeld-Schule in Bamberg mit Schwerpunkt in gebärdenden Klassen.

Ab 1.9.2012 übernehme ich nun einen Teil vom Amt des LKB Gehörlosenseelsorge. Eine Hälfte übernehme ich (25% der Stelle), die andere Hälfte übernimmt Pfarrerin Wolf (25% der Stelle). Die Leitung der Gemeinde Nürnberg übernimmt Frau Wolf ganz (50% der Stelle). Meine Aufgaben als Landeskirchlicher Beauftragter werden vor allem die Bereiche Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit sein. Beim Prozess der Rechtlichen Anerkennung der Gehörlosengemeinden werde ich die Erfahrung aus meiner Zeit als Gemeinde-Pfarrer einer hörenden Gemeinde besonders einbringen. Wichtig ist mir, dass kleine und große Gemeinden gleichberechtigt in die Gesamt-Gehörlosen-Kirchengemeinde in Bayern zusammen fließen. Aber auch die zukünftigen Entwicklung der Gehörlosenkultur in den Gehörlosengemeinden wird ein interessanter Weg werden. Darauf bin ich gespannt und hoffe auf Ihre Mitgestaltung.

Neben meinem Amt als LKB Gehörlosenseelsorge (25%) behalte ich meine anderen beiden Arbeitsbereiche: Religionsunterricht an der Von-Lerchenfeld-Schule Bamberg (jetzt 25%) und die Gehörlosengemeinden in Bamberg, Coburg, Kulmbach und Vertretung in Hof (50%).

Pfarrerin Wolf stellt sich hier nächste Woche am Donnerstag 13.9.2012 vor (siehe Nachricht 95).

Herzliche Grüße
Ihr Landeskirchlicher Beauftragter Gehörlosenpfarrer Matthias Derrer



Nachricht 93/2012

29.8.12, Marktoberdorf: Historisches, Technik und Natur pur im Lüneburger Land
Wie jedes Jahr in der zweiten Augustwoche starten wir mit drei mehrfach behinderten gehörlosen Menschen zu unserer Freizeit mit der Offenen-Behinderten-Arbeit.


Dieses Jahr vom 05.-10.08. ging es nach Gülstorf, das ist in der Nähe von Lüneburg. Unser wunderschönes Hotel lag ganz ruhig am Elbufer. Von hier konnte man viele Ausflüge machen in das umliegende Land.

Am 1. Tag fuhren wir nach Dömitz, um hier ein sehr altes Schloss aus dem 15. Jahrhundert zu besichtigen. Danach gab es eine 3-stündige Schiffs-Rundfahrt auf der Elbe. Entlang des Flusses konnten wir die unberührte Natur genießen.

2.Tag: Wir fuhren mit dem Bus nach Lüneburg, hatten hier eine interessante Stadtführung und konnten die Stadt auch bei freier Zeit erkunden.

Am 3. Tag besichtigten wir das Schiffshebewerk in Scharnebeck (ein Aufzug für Schiffe), hier konnten wir anhand von Modellen sehen, wie eine Schiffsschleuse funktioniert.

Den größten Vogelpark der Welt besuchten wir am 4. Tag in Walsrode. Dieser Tag war für uns alle ein wunderbares Erlebnis, denn wir konnten viele exotische Vögel anschauen und eine einstündige Vogelshow miterleben.

Einen historischen Tag erlebten wir am 5. Tag. Das wunderschöne Schloss in Schwerin war unser Ziel. Dieses Schloss zählt zu den bedeutendsten Bauten des Historismus in Europa. Das Schloss ist umgeben von einer sehr schönen Gartenanlage.

Abends nach dem Abendessen wanderten wir täglich am Elbufer entlang und konnten in der Dämmerung viele Tiere beobachten. Auffallend viele Störche und Wildgänse haben wir gesehen.

Es waren schöne Tage im Norden von Deutschland und wir freuen uns schon aufs nächstes Jahr.

Angelika Hommel und Nancy Rosenblatt

    



Nachricht 92/2012

22.8.12, Nürnberg: Hej Sverige - Gehörlosen-Jugend in Schweden!
Der Sommer ist da - auch in Schweden! 14 Jugendliche und 4 Betreuer machten sich mit zwei Kleinbussen auf den weiten Weg Richtung Norden. Nach einem kurzen Aufenthalt in Kiel ging es weiter in die Mitte von Schweden zu dem kleinen Ort Gustavsfors an der Grenze zwischen der Region Värmland und Dalsland. Zwei Tage blieben wir dort an einem Zeltplatz, dann starteten wir mit den Kanus in die wunderschöne Seenlandschaft. Auf der ca. 70 km langen Kanutour übernachteten wir auf verschiedenen Inseln und Übernachtungsplätzen.


Für alle war es ein tolles, aber auch anstrengendes Abenteuer: Zelte auf- und abbauen, selbst Essen kochen, jeden Tag Kanu fahren und Gepäck ein- und ausladen. Kommentare der Teilnehmer am Ende: Ich will nicht heim! - Es war sehr toll weil ich musste jeden Tag lachen! - Das Abenteuer war hart und toll...

Nach 13 Tagen kamen wir alle wieder gesund, ein bisschen erschöpft, aber voll mit vielen schönen Eindrücken und Erinnerungen zurück nach Nürnberg!

Erika Burkhardt



Nachricht 91/2012

15.8.12, Bayreuth: Hochzeit von Sarah und Martin
Ihr habt euch zusammen an einen Tisch gesetzt - habt einander angesehen - habt begonnen, miteinander zu plaudern... - Und dann wolltet ihr am liebsten immer miteinander am Tisch sitzen, euch immer anschauen, immer miteinander gebärden, träumen, für die Zukunft planen … Ihr habt beschlossen, miteinander zu leben. Sarahs Wunsch: "Wir bleiben zusammen für immer und ewig!" Martins Wunsch: "Wir lieben uns bis der Tod uns scheidet!"


Jetzt habt ihr geheiratet. Ihr habt öffentlich gezeigt, was ihr schon lange im Herzen fühlt. Wir haben für euch gebetet und euch gesegnet. Wir wünschen euch von Herzen: Euer Wunsch und Traum soll in Erfüllung gehen. Gottes große Liebe soll eure Liebe stark und beständig machen. Euer Trauspruch soll euch immer daran erinnern:

"Gott ist die Liebe. Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm." Bibel:1.Johannes4,16

Pfarrerin Annemarie Ritter

P.S. Klick aufs Foto zeigt mehr Bilder.



Nachricht 90/2012

8.8.12, Nürnberg: Verabschiedung von Carina Ritzrau
Seit 2009 arbeite ich in der evangelischen Gehörlosenseelsorge, zuerst nur im Ararat-Shop und seit 2010 zusätzlich in der Sozialverwaltung des Sozialen-Teilhabe-Zentrums. Mir hat die Arbeit immer sehr viel Spaß gemacht und ich bin dankbar für die tolle Erfahrung die ich mit euch allen teilen durfte.


Nun ist es aber „leider“ soweit und ich folge meinem lang gehegten Wunsch, nach Berlin zu ziehen. Wann immer ich nach Nürnberg komme, werde ich bei euch vorbeischauen. Euch allen wünsche ich noch ganz viele tolle Zeiten in und rund um die EGG.

Carina Ritzrau



Nachricht 89/2012

6.8.12. Würzburg: Voll Respekt in die Synagoge
In der Schule kommen im Religionsunterricht verschiedene Themen dran. Wir wollen im Unterricht etwas Neues erfahren, die Bibel kennenlernen, das Wissen erweitern und vieles mehr. In der 5. Klasse der Dr.-Karl-Kroiss-Schule haben wir in diesem Schuljahr uns mit dem Judentum auseinander gesetzt. Wir haben viel über das Judentum erfahren, wir haben versucht hebräisch zu lesen - das ist ganz schön schwer.


Wir haben überlegt, wie gehen wir respektvoll mit Menschen um, die eine andere Religion haben, als wir selbst. Alles in allem haben die Schüler sehr viel gelernt und so konnten wir als Höhepunkt in Würzburg in die Synagoge gehen. Dort konnten wir dann alles im "Orginal" sehen. Waren Sie schon mal in einer Synagoge? Wissen Sie was ein Menora-Leuchter ist? Und wissen Sie, wie man die Tora (also die 5 Bücher Mose) richtig liest? Die Schüler der 5. Klasse wissen das -bravo!

S. Ebert-Kühling



Nachricht 88/2012

3.8.12, Nürnberg: STZ-Beratung Angebot ab September
Wie schon angekündigt, geht unsere Kollegin Susanne Böhm ab dem 6. September in den Mutterschutz. Deshalb gelten ab September andere Sprechstunden-Zeiten wie folgt bei Katina Geißler:


Montag 14-17 UhrA-M
Dienstag 10-12 Uhr   N-Z

und weitere Termine nur nach Vereinbarung

Außentermine und Hausbesuche übernimmt Frau Geißler wie gewohnt. Donnerstag und Freitag kann bei Bedarf von Frau Schwarz zusätzlich übernommen werden.

Die Sozial-Beratungsstelle ist vom 20.08. bis zum 31.08.12 geschlossen.

Ihr STZ Team
Katina Geißler & Andrea Schwarz

Weiter Infos auch auf http://www.soziales-teilhabe-zentrum.de



Nachricht 87/2012

1.8.12, Nürnberg: Schöne Ferien!
Nun ist es soweit: Die Sommerferien haben begonnen! Sechs Wochen lang Zeit zum Faulenzen, Freunde besuchen, Ausflüge machen usw.


Für die Gehörlosenjugend gibt es gleich zu Beginn ein besonderes Highlight: Die Jugendfreizeit nach Schweden. Am Sonntag gehts los, insgesamt 18 Personen wagen die lange Reise nach Skandinavien zum Zelten, Kanu-fahren, Elche suchen und natürlich tolle Gemeinschaft erleben.

Wir wünschen allen die nicht bei unsrer Freizeit dabei sein können aber auch schöne und erholsame Ferien mit vielen sonnigen Tagen!

Erika Burkhardt und Team Jugend



Nachricht 86/2012

30.7.12, Würzburg: Werkstatt-Gottesdienst mit Rap beim Sommerfest
"Ich bin nicht allein, du bist nicht allein". Zum Sommerfest an der Dr.-Karl-Kroiss-Schule fand ein "Werkstattgottesdienst" statt. Viele Schüler haben mitgewirkt. Wir haben zusammen überlegt: Was können wir tun, damit wir respektvoll miteinander umgehen? Es gab einen "RAP", der wie ein Gebet ist. Gott soll uns gute Begleiter an die Seite stellen, denn manchmal ist es gar nicht so leicht im Leben.


Schüler der 5. Klasse haben in einem Anspiel gezeigt, wie wir aufeinander zugehen können. Sogar die Predigt hat ein Schüler aus der 9. Klasse selbst gemacht. Er hat erzählt, dass er gerade in der Prüfungszeit froh war, nicht allein zu sein. Manchmal hat er sogar gespürt, dass Gott da ist und ihn begleiten will.

In der Bibel steht: Jesus will uns begleiten. Das kann uns Mut machen. Alles in allem ein sehr gelungener Gottesdienst. Über 300 Gottesdienstteilnehmer haben miteinander gesungen, gebärdet, gerappt, und gelacht. Am Schluss konnte jeder Schüler noch ein Freundschaftsband mitnehmen - so können wir uns daran erinnern: "Ich bin nicht allein, du bist nicht allein".

S. Ebert-Kühling



Nachricht 85/2012

27.7.12, Nürnberg: Elternzeit von Susanne Böhm
Liebe Kollegen, liebe Leser, seit April 2007 arbeite ich zusammen mit Katina Geißler in der Beratungsstelle der evangelischen Gehörlosenseelsorge. Wie schon im Jahre 2010 möchte ich mich nun auch wieder in diesem Jahr ab dem 6. September 2012 in Elternzeit verabschieden. Wir erwarten unser zweites Kind mit geplanter Geburt Mitte Oktober und freuen uns schon sehr darauf.


Für die Kinder und die Familie habe ich mich entschieden zwei Jahre Elternzeit zu nehmen, ich freue mich aber jetzt schon, wenn ich meine Arbeit in der Beratung wieder aufnehmen darf. Ich danke Ihnen für die immer gute Zusammenarbeit und wünsche Ihnen eine schöne Zeit.

Susanne Böhm



Nachricht 84/2012

25.7.12, München: Gute Laune und offene Tür beim Sommerfest
Bei Sonnenschein und mit viel guter Laune trafen sich viele Gemeindeglieder der Münchner Gehörlosengemeinde mit hörenden Gemeindeglieder der Passionskirche und feierten gemeinsam Familiengottesdienst und anschließend Sommerfest.


Im Familiengottesdienst zeigte der Gebärdenchor neue und bekannte Gebärdenlieder und dazu spielte die Musikgruppe Passiflora und begleitete die Gemeinde beim Singen. Kinder wie Erwachsene verfolgten gebannt das Theaterstück zur Lesung vom verlorenen Sohn. Pfarrer Hess von der Passionskirche nahm den Gedanken vom Gleichnis der Lesung auf und machte in seiner Predigt deutlich, dass bei Gott „die Tür immer offen steht“.

Am Ende des Gottesdienstes verteilten die Kinder zur Erinnerung kleine Türen in Papierformat. Beim anschließenden Sommerfest wurde gegrillt, sich unterhalten und gespielt. Juho Saarinnen erklärte hörenden Gästen Grundlagen der Gebärdensprache und die Clowns begeisterten vor allem die Kinder.

Pfarrerin Cornelia Wolf



Nachricht 83/2012

23.7.12, Bamberg: Schüler in die Praxis entlassen
Vergangenen Freitag wurden in der Bamberger Schule 4 Klassen verabschiedet. Im Festgottesdienst haben wir den Augenblick mit dem Führerschein verglichen: Beim Führerschein ist die Prüfung vorbei und die Fahr-Praxis beginnt. Genauso mit der Schule: Die Prüfungen sind vorbei, die Lebens-Praxis beginnt. Verglichen mit dem Führerschein, kommt es jetzt im Leben und in der Ausbildung darauf an, dass alle Schüler das Gelernte anwenden können.


Beim Auto kann es leider auch Unfall oder Totalschaden geben. Im Leben kann es ähnlich sein. Aber sogar dann, wenn das ganze Leben kaputt ist (Vergleich Totalschaden), empfängt Gott uns trotzdem mit offenen Armen: „Schön, dass du da bist!“ (vgl. Bibel:Lukas15,21-22).

Aber jetzt ist erst mal Zeit für Pause und Erholung! Und das für alle Schüler. Bald sind Ferien - darauf freuen sich alle: Schüler und Lehrer!

Deshalb wünsche ich schon jetzt: Schöne Ferien, kommt alle gut wieder zurück und spürt Gott in eurem Leben!

Herzliche Grüße
Pfarrer Matthias Derrer



Nachricht 82/2012

21.7.12, Augsburg: Gebärdenchor in Augsburg wächst
Im März war in Nürnberg eine Fortbildung für Gebärdenchöre. Die Begeisterung schwappte nach Augsburg über und nun wächst unserer Gebärdenchor stetig. Wir treffen uns einmal im Monat und probieren viel aus. Pantomime, Poesie und Gebärdenlieder. Natürlich kommt dabei der Spaß nicht zu kurz. Es hat sich zu einem Treffen von verschiedenen Generationen entwickelt. Unsere Gottesdienste werden noch bunter und lebhafter und unser Zusammenhalt ist ein ganz anderer geworden.


Danke noch einmal für die tolle Fortbildung, die so gut gesät hat, dass wir heute schon die Früchte sehen können.

Pfarrerin Marianne Werr



Nachricht 81/2012

19.7.12, Nürnberg: Kindergruppen gehen in die Sommerpause
Schon seit vielen Jahren gibt es kurz vor den Sommerferien ein besonderes Erlebnis für die Kindergruppen Himmelhüpfer und Rumpelwichte in Nürnberg: Übernachtung im Gemeindehaus! Auch dieses Jahr kamen wieder 25 Kinder mit Schlafsack, Isomatte und viel guter Laune. Am Nachmittag trafen wir einen Geschichtenerzähler, der spannende Geschichten von Nürnberger Kaufleuten und vom Kaiser wusste.


Nach dem Abendessen und ein paar Spielen gab es noch einen Gute-Nacht-Film, dann wurde das Licht ausgemacht. Am nächsten Tag frühstückten wir gemütlich und machten noch ein Gruppenfoto (dazu auf das Foto hier clicken) - man kann sehen: Die Kinder waren gut gelaunt - es hatten allen sehr viel Spaß gemacht.

Wir wünschen allen eine schöne Sommerzeit und freuen uns auf das Wiedersehen in den Kindergruppen im Oktober!

Erika Burkhardt



Nachricht 80/2012

17.7.12, Marktoberdorf: fleißige Helfer beim Sommerfest
Vorgestern, am 14.7. fand das Sommerfest in Marktoberdorf statt. Schon morgens um 08.30 Uhr waren die ersten fleißigen Helfer da. Pünktlich um 12.00 Uhr kamen unsere Gäste und alles war bestens vorbereitet. Leider hatte der Sommer eine kleine Pause gemacht und wir konnten nicht in unserem schönen Pfarrgarten feiern.


Nach einer kurzen Einstimmung „mit leichtem Gepäck reisen“ (wie Jesu seinen Jüngern den Rat gibt, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen) gab's Kaffee und Kuchen. Etwas später wurde noch gegrillt. Neben guten Gesprächen und vielen Gästen verging die Zeit sehr schnell. Auch für die Kindern gab es ein buntes Spiele-Programm.

Allen hat es gut gefallen und der Abschied fiel schwer, denn jetzt ist erst mal Sommerpause.

Angelika Hommel



Nachricht 79/2012

16.7.12, Mwanga - Asmara - Keren: Ferien? Schade!
Nicht nur in Bayern beginnen bald für viele Schüler und Schülerinnen die Sommerferien. Auch einige tausend Kilometer entfernt haben die Schüler für einige Wochen frei, auch in Eritrea und Tansania. Dort unterstützen auch die Gehörlosengemeinden von Bayern die Gehörlosenschulen in Mwanga (Tansania) und in Asmara bzw. Keren (beide in Eritrea).


Für die gehörlosen Schüler in Tansania und Eritrea bedeutet das: Zwei Monate keinen Unterricht, zwei Monate bei ihren Familien, aber oft auch: Zwei Monate keine Möglichkeit mit anderen gehörlosen Kindern oder auch gehörlosen Erwachsenen zu gebärden.

In Eritrea versuchen die Schulleiter von Asmara und Keren den Eltern einige Gebärden beizubringen. Wenn die Eltern wollen, treffen sie sich an Samstagen bei der Schule. Dort gibt es dann einfache Gebärdenkurse. Außerdem gibt in es Eritrea und Tansania inzwischen auch Bücher mit gezeichneten Gebärden. In Tansania macht gehörlose Pfarrer Enock die Gebärdenkurse.

Trotzdem: In Tansania und Eritrea, gibt es zu wenige Menschen, die Gebärden können. Dazu kommt: Oft werden gehörlose Kinder von den Eltern versteckt. Besonders Familien auf dem Land schämen sich, wenn ihre Kinder (zum Beispiel) gehörlos sind. Oft verbinden sie gehörlos mit Fluch (ein Aberglauben!).

Deshalb freuen sich in Eritrea und Tansania oft die gehörlosen Kinder, wenn die Ferien wieder vorbei sind. Dann sind sie wieder zusammen mit jüngeren und älteren Kindern, mit denen sie zusammen gebärden können.

Pfr. Rolf Hörnldlein



Nachricht 78/2012

12.7.12, München: Neue Gehörlosen-Pfarrerin in München
Mein Name ist Sonja Simonsen (*1976). Ich bin ab 1.9.2012 die neue Gehörlosenpfarrerin für die Gemeinde München und Umland. Mein Mann Michael Simonsen ist auch Pfarrer. Wir beide wohnen in Poing, zusammen mit unserem Sohn Benjamin. Eine „waschechte“ Bayerin bin ich nicht. Ich wurde in Münster geboren. Meine Eltern kommen aus Nordrhein-Westfalen, wohnen aber schon seit 25 Jahren in der Nähe von Nürnberg. Mein Mann ist gebürtiger Hamburger.


Meinen ersten Kontakt zur Welt der Gehörlosen ermöglichte mir Pfarrer Klenk. Ich machte ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Evangelischen Gehörlosenseelsorge Nürnberg, die damals noch in Eibach ihr Haus hatte. Von 2009 bis 2011 habe ich die „Zusatzausbildung Gehörlosenseelsorge“ in Nürnberg gemacht. Seit meinem Umzug letztes Jahr nach Poing arbeite ich in der Gehörlosengemeinde München mit. Ich habe schon einige Gemeindemitglieder kennen gelernt. Die herzliche, offene Atmosphäre gefällt mir sehr gut! Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Gemeindevorstand und allen Mitarbeitern. Bis bald! Sonja Simonsen



Nachricht 77/2012

10.7.12, Nürnberg, Gebärden-Liederbuch wird präsentiert
Bitte beachten Sie hierzu auch die Pressemeldung zum 16.7.12 (mit Video)!



Die Deaf-Ararat-Akademie (http://www.deaf-ararat-akademie.de ) veröffentlicht in 5 Tagen das Gebärdenliederbuch „Gottesdienst visuell“. Der Untertitel „Gebärdenlieder des Glaubens“ verrät die Darstellung der Entwicklung in Bayern und die mit über 300 Bildern gezeigten Gebärdenlieder. Die Katechetin und Gebärdenlieder-Expertin Biggi Schmidt (gehörlos), die Graphikerin und Gebärdenlieder-Expertin Stefanie Lindnau (gehörlos) haben gemeinsam mit Pfarrer Joachim Klenk und anderen dieses Buch entwickelt. Mit dieser ersten Veröffentlichung soll die Weiterentwicklung im Gebärdenchorbereich gefördert werden.

Der Verkaufspreis von € 17,50 enthält pro Buch eine Spende von € 3,00 für die Gebärdenchorarbeit. Ab Montag 16.7.2012 kann das Gebärdenliederbuch unter deaf-ararat-akademie@verein-jsb.de bestellt werden. Im Buchhandel wird das Buch ab August erhältlich sein.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 76/2012

6.7.12, Nürnberg: Kirche überfüllt - geht doch!
Egidienkirche, Sonntag 1. Juli, die Menschen füllen die Egidienkirche mit knapp 500 Sitzplätzen. Manche müssen stehen, andere werden in die Turnhalle zur Live-Übertragung des Gottesdienstes gebeten. Ein Schild "Kirche überfüllt" weist ihnen den Weg.


Die evangelischen Gehörlosengemeinden können inzwischen bei besonderen Anlässen große Kirchen füllen. Ein gutes Zeichen, ein starkes Signal. Das ist auch in München und an anderen Orten so. Die 15 evangelischen Gehörlosengemeinden sind Inklusionsgemeinden und haben dadurch an Größe gewonnen. Größe und Wachstum alleine ist aber nicht entscheidend, sondern eine gesunde Basis, engagierte Ehrenamtliche und eine fundierte biblische Verankerung. Am vergangenen Sonntag konnte man sehen: Die Basis ist durch Vernetzung und Zusammenarbeit in Bayern sehr gut.

Mehr als 200 Ehrenamtliche engagieren sich regelmäßig in den bayerischen Gehörlosengemeinden. Biblische Geschichten werden in den Gehörlosengemeinden bewusst als Lebensgeschichten entdeckt. Ob überfüllt oder nicht, Kirche besteht nicht nur aus Gebäuden, Kirche besteht aus der Gemeinschaft der Christen.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 75/2012

4.7.12, Nürnberg: Gehörlosen-Gemeinden sind Inklusions-Gemeinden
In einem Festgottesdienst in der mit 500 Besuchern und Besucherinnen überfüllten Egidienkirche in Nürnberg gebärdete KR Joachim Klenk „Servus“ und nahm Abschied von den Gehörlosengemeinden und den Mitarbeitenden in der Gehörlosenseelsorge in Bayern. In diesem Gottesdienst, der auch für weitere Gäste in die angrenzende Turnhalle live übertragen wurde, war das beherrschende Thema „Komm in die Mitte“.


Die Gehörlosengemeinden seien so zu Inklusionsgemeinden geworden und werden aus seiner Sicht deshalb auch in Zukunft hohe Anziehungskraft haben. Das Zusammenspiel von Gebärdenchor und Gospelchor, von gebärdensprachlichem Gottesdienst und Simultanübersetzung für Hörende zeigt dies während des Gottesdienstes anschaulich.

„Kein Weg war ihm zu weit, keine Anstrengung zu groß. Er lebt Inklusion mit Leib und Seele“, so die anerkennenden Worte von Oberkirchenrat Bierbaum. Klenk baute in seine Predigt seine Nachfolger Pfarrerin Wolf und Pfarrer Derrer aktiv ein, die ihre Akzente für die Zukunft in der Gehörlosenseelsorge in sehr guter Gebärdensprache vorstellten. Beide werden ab 1.9.2012 die Zukunft gestalten. Welch ein schöner Tag für alle Beteiligten - Oh Happy Day!

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 74/2012

2.7.12, Nürnberg: Achtung: Öffnungszeiten Sozialberatung im Sommer
Die Sozialberatung ist in den Sommerferien so geöffnet:


• 30.06. – 03.08.: Beratung durch Fr. Geißler und Fr. Böhm
• 06.08. – 10.08.: Beratung durch Fr. Geißler und Fr. Böhm
• 13.08. – 17.08.: Beratung durch Fr. Geißler
• 20.08. – 24.08.: Beratungsstelle geschlossen
• 27.08. – 31.08.: Beratungsstelle geschlossen
• 03.09. – 14.09.: Beratung durch Fr. Geißler

Weitere Informationen auch auf der Homepage des STZ unter http://www.soziales-teilhabe-zentrum.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen eine gute Sommer-Zeit!

Herzliche Grüße
STZ-Team Frau Geißler und Frau Böhm



Nachricht 73/2012

29.6.12, Nürnberg: 20 Jahre Kirchenrat Joachim Klenk
Die Sonne wird lachen, Sommertemperaturen werden den Abschied von Kirchenrat Joachim Klenk mit Festgottesdienst am 1. Juli um 14 Uhr in der Egidienkirche in Nürnberg begleiten. Der Gottesdienst wird auch in die angrenzende Turnhalle live übertragen. Achtung: Kindergottesdienst mit Erika Burkhardt und Team.


20 Jahre hat Joachim Klenk die Gehörlosenseelsorge mitgeprägt - davon 12 Jahre als leitender Gehörlosenpfarrer für Bayern und Landeskirchlicher Beauftragter. Er ist ein Teamworker und konnte in vielen Bereichen neue Akzente mit anderen gemeinsam setzen. Heute ist die Zahl der Gehörlosenseelsorger/innen verdoppelt und der kollegiale Teamgedanke wird immer wieder eingebracht. In seine Verantwortung fällt auch die personelle Ausweitung des Teams Nürnberg. 80% der Mitarbeitenden sind gehörlos und die vielen Praktika-Angebote für verschiedenen Berufsgruppen, Studenten und Schüler gehören zum Standard. Er förderte die Deutsche Gebärdensprache als Verkehrssprache in der Gehörlosenseelsorge und ist international stark vernetzt.

Besonders intensiv hat sich Joachim Klenk für den Aufbau einer "Visuellen-Gebärden-Kantorei", die Besuchsdienste, Projekte wie ELARIPS (Arbeitssuchenden Projekt), sowie das Cafe Ararat eingesetzt. Das neue "Soziale-Teilhabe-Zentrum" durfte er mit entwickeln, den Aufstieg in die überregionale OBA mitgestalten, das Ausbildungsprojekt ECO für Ehrenamtliche verantworten. In seine Zeit fallen die Ausbildungen von gehörlosen Katecheten, Prädikanten, Lektoren und Erwachsenenbildner. Ein großes Anliegen war ihm die enge Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen. Die Vernetzung innerhalb und außerhalb der Kirche baute er zielstrebig aus.

Joachim Klenk veröffentlichte zahlreiche Fachartikel und verantwortete als Mitherausgeber Buchveröffentlichungen. Er setzte neue Arbeitsplätze und die Ausbildungsstelle für gehörlose Auszubildende durch. Er förderte das Zusammenspiel zwischen dem Zentrum in Nürnberg und allen anderen 14 Gehörlosengemeinden in Bayern. Er vertrat Vakanzen über viele Jahre hinweg in 8 Gehörlosengemeinden. Sein Fokus war stark auf die Basisarbeit in Gruppen gerichtet und die Gestaltung von lebendigen gebärdensprachlichen Gottesdiensten. In seiner Zeit sind die Gehörlosengemeinden zu Inklusionsgemeinden geworden. Inklusion aus der Perspektive Gehörloser. Sein letztes Projekt war die Zusammenstellung von über 300 religiösen Gebärden für den bayerischen Gebärdensprachraum und die Produktion eines Buches über Gebärdenlieder (gemeinsam mit Biggi Schmidt und Stefie Lindnau). Gefragt nach seinem Gefühl zum Abschied antwortete er: "Ich bin erfüllt von großer Dankbarkeit für diese tolle Zeit".

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 72/2012

27.6.12, München: Kirchenrat Bertram wird verabschiedet
Am Freitag, den 29.6. wird Kirchenrat Peter Bertram in München verabschiedet. Er war der zuständige Referent für Seelsorgefragen im Landeskirchenamt. Die Gehörlosenseelsorge Bayern gehörte seit 2001 zu seinem Verantwortungsbereich. In dieser Zeit lernte er die Bedürfnislage, die notwendigen Rahmenbedingungen und die spezifischen seelsorgerlichen Herausforderungen gehörloser Menschen und deren Familien gut kennen. Er war ein gern gesehener und willkommener Gast und Zuhörer.


In der Krisenzeit 2005/2006 - damals musste Eibach als Standort der Gehörlosenseelsorge aufgegeben werden - begleitete er mit viel Geduld die notwendigen Umstrukturierungsprozesse. In den vergangenen Jahren half Kirchenrat Peter Bertram mit, wichtige Rahmenbedingungen für die Zukunft zu schaffen. Er war maßgeblich daran beteiligt den Gehörlosengemeinden in Bayern auch eine Zukunft mit kirchenrechtlich voll anerkannter Rechtsstellung und seelsorgerlichem Profil zu ermöglichen.

Die evangelsiche Gehörlosenseelsorge mit ihren Mitarbeitenden und ihren Gehörlosengemeinden dankt von ganzem Herzen für die sehr enge und vertrauensvolle Mitarbeit in diesen gemeinsamen Jahren. DANKE! Kirchenrat Peter Bertram wird ab September der neue Dekan im Dekanat Traunstein sein. Herzlichen Glückwunsch!

Kirchenrat Joachim Klenk



Nachricht 71/2012

25.6.12, Nürnberg: Sommerzeit - raus ins Grüne!
Endlich gibt es wieder viele warme und sonnige Tage - für die Kindergruppe Himmelhüpfer in Nürnberg das optimale Wetter für ein Picknick im Grünen. Nach einer kurzen Wanderung wurden Obst, Gemüse und Käsebrote ausgepackt. Nach der kleinen Stärkung konnten die Kinder UNO oder Fußball spielen, Seil springen oder einfach an den Spielgeräten herumtoben.


Eine besondere Überraschung gab es von der Feuerwehr: Bei einer Übung machten die Feuerwehrmänner eine große Wasserdusche - die Kinder nutzten dies als willkommene Abkühlung und Erfrischung (zum Foto dazu auf das nebenstehende Bild klicken).

Jetzt schon vormerken: Die letzte Kindergruppen-Aktion vor den Sommerferien ist die Übernachtung vom 13. bis 14. Juli!

Erika Burkhardt



Nachricht 70/2012

22.6.12, Nürnberg: stetiges Wachstum für Jugend, Soziales und Bildung
Auch im letzten Jahr hat der Verein JSB e.V. (www.verein-jsb.de ) viele neue Mitglieder gewinnen können. Insgesamt 20 neue Mitglieder sind dazu gekommen.


In diesem Monat sind im JSB e.V. große Weichenstellungen für die Zukunft: Einerseits wird der langjährige Vorstand, Pfr. Joachim Klenk nun auch aus dem Amt des Landeskirchlichen Beauftragten für Gehörlosenseelsorge verabschiedet in Verbindung mit dem großen Sommerfest am 1. Juli. Andererseits trifft sich nächste Woche der JSB-Beirat, um auch die Richtung für die Zukunft zu bestimmen.

So viel ist allerdings sicher: Auch in Zukunft wird der JSB e.V. gemeinsam und solidarisch stark sein für Jugend, Soziales und Bildung im Bereich der evangelischen Gehörlosengemeinden in Bayern.

Pfr. Matthias Derrer, 1. Vorsitzender JSB e.V.



Nachricht 69/2012

20.6.12, Nürnberg: Tisch-Gesellschaft diskutiert Zentrum für Senioren
Die 5. Tischgesellschaft der Nürnberger Gehörlosengemeinde hatte mit Anne Bouwmeester einen besonderen Referenten zu Gast. Aufgewachsen in Holland als hörender Bruder zweier gehörloser Brüder. Er berichtete über ein besonderes Zentrum für Senioren in Holland – interessanterweise nicht Senioren- oder Altenheim genannt. Gehörlose und hörgeschädigte Menschen können dort in ihren eigenen vier Wänden leben und sich bei Bedarf versorgen lassen. Bei Pflegebedürftigkeit wechseln sie in ein anderes Haus. Ein Bereich für demente Menschen gibt es auch. Pflegepersonal, Ärzte und andere Fachkräfte sind gebärdensprachkompetent, davon 30% selbst gehörlos.


Anne Bouwmeester brachte es vor den knapp 30 Tischgesellschaftern auf den Punkt: Ohne Gebärden-Kommunikation läuft so ein Modell nicht. Visuell orientierte Bauweise mit vielen Glasflächen ist notwendig. Qualität ohne spezielle Kenntnisse der Kommunikationsbedürfnisse und der Gehörlosenkultur sind nicht denkbar. Ein Modell sicher auch für Deutschland!

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 68/2012

18.6.12, Nürnberg: Überraschungs-Gast im Seniorenclub
Jedes Jahr wird ein Überraschungsgast in den Seniorenclub nach Nürnberg eingeladen. 2012 war es ein bekannter Fernsehkabarettist. Die Idee: In einem Interview über interessante Themen zu diskutieren und dabei viel zu lachen. Denn Spaß und Freude öffnet die Herzen und Gedanken. Das Motto war "Pelzig unterhält sich".


Der geniale und originale Pelzig (ZDF, immer Dienstag) konnte nicht selbst kommen und doch war er da. Wie das? Pfarrer Klenk spielte den Kabarettisten und sorgte für ziemlich viel Stimmung. Die Bowle in grün, gelb, rot und blau durfte nicht fehlen. Die "frechen" Fragen natürlich auch nicht.

Damit verabschiedete sich Pfarrer Klenk nach 12 Jahren offiziell von den Senioren des Nürnberger Seniorenclubs, der in den vergangenen Jahren stark angewachsen ist. Dem aktuellen Seniorenbeirat mit Rosa Reinhardt, Doris Rüttinger, Ulrike Siegörtner, Sabine Ströhlein, Brigitte Kuglmeier und Helga Sailer dankte Pfarrer Klenk für ihre engagierte und hervorragende Mitarbeit.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 67/2012

15.6.12, Bamberg: Gottes-Stadt und Gottes-Garten
"Gottesstadt und Gottesgarten" waren Thema der oberfränkischen Wallfahrt in diesem Jahr. Wir pilgerten durch Bamberg und nahmen die "Gottesstadt" in den Blick. Danach ging es zur Landesgartenschau, die eine Ahnung vom "Gottesgarten" vermittelte.


Vor 1000 Jahren wollte Kaiser Heinrich ein gedachtes "Kreuz" auf die Stadt Bamberg legen, um sie zur "Gottesstadt" zu weihen: Er stiftete fünf Kirchen, die miteinander die Form des Kreuzes bilden. Diese fünf Kirchen haben wir auf unserem Pilgerweg besucht. Anschließend haben wir einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert: Katholische und evangelische Gehörlosenseelsorger gemeinsam, evangelische und katholische Gemeindeglieder "bunt gemischt". Dabei haben wir dem großen "Bogen" der Gottesgegenwart nachgespürt: Vom Anfang bis zum Ende ist ER da - und wir sind mit ihm verbunden.

Matthias Derrer und Annemarie Ritter

Weitere Informationen zur Wallfahrt und ein Fotoalbum gibt es im Bereich Termine/Bamberg unter Wallfahrt 2012.



Nachricht 66/2012

13.6.12, Rom: Gottes Geist inmitten des IEWG
Die internationale Konferenz der Gehörlosenseelsorgen in Rom war erfüllt von Gottes Geist. Die Morgenandachten und Abendgottesdienste waren gern besuchte Höhepunkte.


Die Engländer begeisterten mit einem Bibelspiel aus gehörlosen-spezifischer Perspektive, die Schweden brachten meditative Stimmung mit, die Norweger zeigten beeindruckende liturgische Neuheiten, die Deutschen motivierten mit dem Gebärdenchor und die Finnen zeigten eine wohltuende Form der Bibelauslegung.

Am letzten Tag der Konferenz brachten alle Teilnehmer/innen sich gleichzeitig zum Thema Pfingsten in einem gemeinsam gestalteten Gottesdienst ein. Anschließend wurde zum Gala Dinner geladen, moderiert von Deutschen und Schweden.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 65/2012

11.6.12, Nürnberg: Seniorenarbeit kreativ
Seniorenarbeit kann sehr kreativ sein. Inhalte vermitteln kann spanend gestaltet werden. Spaß, Freude und viel Lachen fördern die Denkleistung, das wussten schon die alten Griechen. In der evangelischen Gehörlosenseelsorge wird nach diesem Prinzip gearbeitet. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse unterstützen da bei. Lernen von Texten z.B. kann durch Auswendiglernen vor dem Schlafengehen gefördert werden. Unser Gehirn verarbeitet diese Informationen spielerisch im Schlaf. Am nächsten Morgen "sitzt" dann alles. Voraussetzung: Übung und guter Schlaf. Deshalb werden weiterhin kreative Formen auch des Gedächtnistrainings in der evangelischen Gehörlosenseelsorge praktiziert.


Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 64/2012

6.6.12, Augsburg: Albert Einstein und Gehörlosen-Kultur in Ulm entdeckt
Die Augsburger Gemeinde war wieder einmal unterwegs. Diesmal war unser Ziel Ulm. Wir besichtigten das Ulmer Münster mit dem höchsten Turm der Welt. Wir wanderten auf Albert Einsteins Spuren durch die Stadt. Das schönste Bild von ihm, malte ein gehörloser Maler aus Ulm. Richard Liebermann, geboren in Ulm, studierte in München an der Akademie der bildenden Künste und war ein großer Maler von Landschaften und Porträt.


Das Brotmuseum war interessant und gab uns Schutz vor dem Regen. So entdeckten wir auch noch Spuren vom Schneider von Ulm, den das Fliegen faszinierte und den Ulmer Spatz, der uns überall begegnet. Ein schöner Tag mit viel Zeit auch für Begegnungen und Gespräche.

Pfarrerin Marianne Werr



Nachricht 63/2012

4.6.12, Nürnberg: Gebärdenchor begeistert
Der Nürnberger Gebärdenchor lässt sich begeistern und begeistert. In den vergangenen Wochen wurde viel geübt, Pressefotos gemacht und geplant. Das Gebärdenchor-Buch ist ebenfalls fertig vorbereitet und geht in den kommenden Tagen in Druck. Vorgestellt und verkauft wird das Buch erstmals auf dem Sommerfest am 1. Juli. Sichern Sie sich ein Exemplar mit vielen schönen Fotos, denn die Auflage ist begrenzt.


Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 62/2012

1.6.12, Nürnberg: Kleines Filmstudio des JSB e.V.
Der Verein JSB e.V. (http://www.verein-jsb.de ) kooperiert sehr eng mit der evangelischen Gehörlosenseelsorge. Nun ist ein neues Arbeitsfeld dazu gekommen: Ein kleines Filmaufnahmestudio. So kann sehr effektiv und schnell gearbeitet werden. Informationen für Zielgruppen können aufgenommen, just in time geschnitten und sofort auf DVD bzw. ins Internet übertragen werden. Ein Qualitätssprung für die Zukunft!


Team Öffentlichkeitsrabeit



Nachricht 61/2012

30.5.12, München: Jubelkonfirmation in München
Die Münchner Gemeinde feierte am 20. Mai einen Festgottesdienst mit der Taufe der kleinen Damiana und der Jubelkonfirmation von Gemeindegliedern, deren Konfirmation 25, 50 und 60 Jahre zurückliegt.


Der Gebärdenchor überraschte die Gottesdienstbesucher mit neu gestalteten Gebärdenliedern.

Es war sehr schön, dass wir eine Taufe und eine Jubelkonfirmation in einem Gottesdienst feiern konnten. So wurde deutlich, dass der Zuspruch der Taufe "Gott sagt Ja zu dir" auch uns heute noch gilt. Mit der Konfirmation bekräftigen wir die Taufe und mit der Jubelkonfirmation erinnern wir uns an unsere Taufe und an die Konfirmation und bestätigen auch unser Ja zum Glauben.

Ein bewusstes "Ja" zu unserem Glauben könnten wir ruhig öfter sagen, so meinten manche Gottesdienstbesucher nach dem Gottesdienst, aber genauso wichtig ist es, den Zuspruch immer wieder neu zu erfahren: "Gott sagt Ja zu dir"!

Pfarrerin Cornelia Wolf



Nachricht 60/2012

28.5.12, München: 25-jähriges Jubiläum der Taubblinden Regionalgruppe Oberbayern
Die Taubblinden Regionalgruppe Oberbayern feierte am 18. und 19. Mai ihr großes 25-jähriges Jubiläum. Die Behindertenbeauftragte der bayerischen Staatsregierung, Frau Irmgard Badura, war die Schirmherrin und viele Persönlichkeiten aus Politik und der Gehörlosenwelt kamen am Samstag zum Fest nach München.


Doch auch schon am Freitag gab es für die Gäste ein spannendes Programm: eine Floßfahrt auf der Isar. Am Festabend feierten taubblinde Menschen aus ganz Deutschland, Assistenten und gehörlose und hörende Freunde das lange Bestehen der Taubblinden-Regionalgruppe Oberbayern. Die vielen Redner gratulierten besonders Franz Kupka, dem Gründer und Leiter dieser Gruppe und Mona Winter, die als sehende Assistentin die Arbeit unterstützt und fördert.

Im Gespräch mit Franz Kupka, Peter Hepp und anderen Betroffenen wurde deutlich, wie wichtig die Regionalgruppe ist. Zum einen bietet sie taubblinden Menschen einen barrierefreien Kommunikationsort und eine Gemeinschaft von Gleichgesinnter und zum anderen ist sie ein wichtiges Gegenüber für Politik und Gesellschaft, um die Rechte und Bedürfnisse taubblinder Menschen zu vertreten.

Wir wünschen der Taubblinden Regionalgruppe Oberbayern Gottes Segen für die weitere Arbeit!

Cornelia Wolf



Nachricht 59/2012

25.5.12, Rom: IEWG - Pfingsten in Rom
In der Bibel lesen wir von der Pfingstgeschichte (Bibel:Apostelgeschichte2 ). Viele Menschen kommen zusammen, sie sprechen unterschiedliche Sprachen, kommen aus unterschiedlichen Kulturen und bringen unterschiedliche Erfahrungen mit. Doch der Glaube verbindet sie und so finden sie eine gemeinsame Sprache, verstehen sich und die Gedanken anderer. Völlig verrückt? Keineswegs!


In Rom auf der IEWG Konferenz 2012 (http://www.deaf-iewg.org ) machten wir exakt diese Erfahrung. 110 Teilnehmende aus 11 Ländern kamen zusammen mit unterschiedlichen Gebärdensprachen/Sprachen, kulturellen Hintergründen und Erfahrungen. Gemeinsam ist Ihnen der Glaube. Eine gemeinsame Basis entstand und wird jeden in den kommenden 2 Jahren tragen bis zur nächsten Konferenz. Gott sei's gedankt, gerade am Pfingstfest.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 58/2012

23.5.12, Rom: Perspektiven in unseren Kirchen
Heute diskutieren die 110 Teilnehmer/innen der IEWG Konferenz in Rom (http://www.deaf-iewg.org ) über die Perspektiven in ihren Kirchen. Welche beruflichen Perspektiven werden deaf people gegeben? Welche inhaltlichen Perspektiven werden eröffnet? Vier junge Vertreterinnen aus England, Deutschland, Schweden und Norwegen werden zu diesem Thema diskutieren. Nachmittags stehen Workshops zur praktischen Umsetzung in Gottesdiensten und zu Gebärdenliedern auf dem Programm.


Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 57/2012

21.5.12, Rom: Internationaler Austausch in Rom
Die Konferenz des IEWG (http://www.deaf-iewg.org ) in Rom zeigt wie wichtig der internationale Austausch ist. Kompetenzen und besondere Fähigkeiten können so weiterentwickelt und kulturelle Einflüsse genutzt werden. In Rom sind Fachleute aus 11 Länder zusammen. Heute steht ein Vortrag von Sabine Fries aus Deutschland und Bob Shrine aus England auf dem Programm.


Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 56/2012

18.5.12, Rom: IEWG - Internationale Konferenz der Gehörlosen-Seelsorgen
IEWG - das ist die Abkürzung für die internationale Plattform von Gehörlosenseelsorge (http://www.deaf-iewg.org ). Von 20. -25. Mai veranstaltet der IEWG eine internationale Konferenz in Rom. 110 Teilnehmer/innen aus 11 Ländern sind gemeldet, doppelt so viele wie noch 2008 in Tallinn. Der IEWG wächst stetig.


Übergeordnetes Thema ist die Frage wie taube und hörgeschädigte Menschen für die kirchliche Arbeit qualifiziert und verantwortlich eingebunden werden. Das bedeutet auch qualitativ hochwertige Jobs zu schaffen. 2012 gibt es erstmals eine Besonderheit: Alle Referenten sind taub. Das gab's noch nie. Die Hauptreferenten sind Sabine Fries aus Deutschland und Bob Shrine aus England, dazu noch Referenten für die Workshops aus anderen Ländern wie Schweden und Norwegen. 5 Tage Gedankenaustausch, Morgen- und Abendgottesdienste, Workshops und Diskussionen.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 55/2012

16.5.12, Nürnberg: Flohmarkt - Schnäppchen bei der Gehörlosenjugend
Am letzten Wochenende war in der Nürnberger Innenstadt der große Trempelmarkt. Bei diesem Flohmarkt ist die ganze Innenstadt voll mit vielen verschiedenen Ständen - wer will kann hier Kuriositäten und sonstige Schätze finden. Auch die Gehörlosenjugend war mit dabei und verkaufte Spiele, Küchenartikel, Taschen, Schmuck und diverse Spielsachen für Kinder - unter anderem das kleine Puppentheater auf dem Bild. Als Verkäufer waren viele ehrenamtliche Jugendmitarbeiter im Einsatz - sehr viele Sachen wurden verkauft. Alle Einnahmen sind bestimmt für die Jugendarbeit der Gehörlosenseelsorge.


DANKESCHÖN an alle die mitgeholfen haben!!!!

Erika Burkhardt



Nachricht 54/2012

14.5.12, Nürnberg: Essen aus der Gehörlosenkultur
Vor 2 Jahren begann das Experiment "Essen aus der Gehörlosenkultur" unter dem Dach der evangelischen Gehörlosenseelsorge. Veranstaltungen und kulturelle Bezüge sollten auch beim Essen sichtbar und erkennbar werden. Die Hand als Grundform bot sich an und die ersten einfachen Hand-Häppchen fanden sofort reißenden Absatz bei Empfängen, Gottesdiensten, Tischgesellschaften und offenen Veranstaltungen. Nach und nach entwickelte Rainer Töpel, gehörloser Hauswirtschaftler im Haus der Gehörlosenseelsorge Nürnberg, seine eigenen Kreationen. Heute im Jahr 2012 sind Veranstaltungen ohne diese Kreationen nicht mehr denkbar. Ein schönes Beispiel wie aus einer ver-rückten Idee immerhin ein 50% tarifbezahlter Arbeitsplatz werden kann.


Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 53/2012

11.5.12, Nürnberg: Jubel-Konfirmation in Nürnberg
15 Jubelkonfirmanden feierten Anfang Mai gemeinsam mit der Nürnberger Gehörlosengemeinde einen Festgottesdienst mit Gebärdenliedern, Erinnerungen und dem erneuten Zuspruch "Du bist gesegnet". Ein Gedanke, der aus der biblischen Abraham-Geschichte stammt (Bibel:1.Mose12). Dankbar schauten die Jubelkonfirmanden auf ihren Lebensweg zurück und mit Freude auf all das, was noch kommen mag.


"Segen ist viel mehr als ein Zuspruch Gottes, Segen ist ein wertvolles Geschenk für euer Leben", gebärdete Pfarrer Klenk in seiner Festpredigt. Das anwesende Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks filmte mit für einen Fernsehbeitrag zum Thema "Religiöse Gebärden". Sendezeit voraussichtlich Samstag 9. Juni um 9.45 Uhr in Sehen statt Hören.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 52/2012

9.5.12, Bayern: Kindergruppe auf dem Golfplatz
Bei schönem Frühlingswetter unternahm auch die Kindergruppe "Rumpelwichte" (Kinder ab der 4. Klasse) einen besonderen Ausflug, Ziel: Minigolfplatz in Nürnberg. Nachdem alle Regeln klar waren, wurden Gruppen gebildet und die Schläger geschwungen. Mit ein bisschen Geschick und Glück klappte es sogar manchmal, dass der Ball beim ersten Schlag sein Ziel erreichte!


Erika Burkhardt



Nachricht 51/2012

7.5.12, Bayern: Pilgern eine gute Sache
Pilgern auf dem Jakobsweg, das ist eine wirklich gute Sache. Pfarrer Klenk war 5 Tage mit einem Freund, einem Programmierer, von Gunzenhausen bis nach Giengen an der Brenz pilgern. Insgesamt 110 km konnten bewältigt werden. Pilgern ist eine gute Art mal eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Zeit für Gespräche, Zeit für Schweigen, Zeit für Begegnungen helfen abzuschalten. In Deutschland gibt es viele Routen des Jakob-Pilgerwegs.


Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 50/2012

4.5.12, Nürnberg: Jubelkonfirmation mit Fernsehteam in Nürnberg
Vor 60, 50, 25 oder 10 Jahren konfirmiert? Dann sind Sie am Sonntag richtig im Gottesdienst der Gehörlosengemeinde. Die Gemeinde feiert mit den ehemaligen Konfirmanden in der Egidienkirche. Thema: „Du bis gesegnet!“ Es geht um die Frage, wie Gott unser Leben begleitet.


Ein Filmteam des BR (Bayerisches Fernsehen) wird dabei sein und Teile des Gottesdienstes mitfilmen. Der BR macht aktuell einen Fernsehbericht über "religiöse Gebärden" und möchte dazu Praxisbeispiele und Interviews machen.

Herzliche Einladung, 14 Uhr Egidienkirche mit anschließendem Gemeinde-Cafe.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 49/2012

2.5.12, Nürnberg: Buch zu Gebärdenliedern entsteht
Die Layout-Arbeiten haben begonnen, alle anderen Vorarbeiten sind beendet. Konzept entworfen, Fotos geschossen, Texte geschrieben und korrigiert. Ein Buch zur Entwicklung von Gebärdenliedern und Liedern mit Gebärden entsteht. Autoren sind die Mitglieder der "Visuellen-Gebärdenkantorei-Bayern". Ziel soll sein zu zeigen, wie die Entwicklung in diesem Bereich bisher war und welches Potential noch möglich ist.


Viele Fotos werden zum visuellen Verstehen beitragen. Videobeispiele können auf der Homepage der Gehörlosenseelsorge angesehen werden, auf die im Buch kreativ verwiesen wird. So kann dieses Buch im "Entwicklungsfluss" bleiben. Das Besondere ist, dass weitgehend aus der Perspektive gehörloser Chormitglieder berichtet und geschrieben wird. Zum Verkauf soll das Buch beim Sommerfest am 1. Juli erstmals angeboten und später über das Internet vertrieben werden. Der Erlös kommt der Gebärdenkantorei in Bayern zugute.

Team Öffentlichkeitsrabeit



Nachricht 48/2012

30.4.12, Nürnberg: Himmelhüpfer im Tiergarten
Für die Kinder der Nürnberger Kindergruppe "Himmelhüpfer" (1. bis 3. Klasse) gab es ein besonderes Angebot: Ausflug in den Tiergarten. In drei Gruppen zogen die Kinder durch den Zoo und bestaunten Giraffen, Schildkröten, Delphine und noch viele andere Tiere. Nach dem langen Spaziergang wurde am Spielplatz Pause gemacht, bevor die Eltern die Kinder abholten.


Die Kindergruppen starten nun in die Sommer-Saison, wo natürlich auch viele Aktionen im Freien auf dem Programm stehen! Hier gehts zu den Terminen unserer Kindergruppen.

Erika Burkhardt



Nachricht 47/2012

27.4.12, Nürnberg/Bayern: Akademie Ararat plant für 2013
Das Team 2012/2013 der Ararat Akademie (http://www.deaf-ararat-akademie.de ) steht: Stefie Lindnau (Graphik, Design, Kinder/Jugend), Claudia Thoss (Dolmetschen, Projektkoordination), Rainer Töpel (Logistik, Projektassistenz), Andrea Schwarz (Familiencoach, Seminare), Rainer Klemm (Videoschnitt, Homepage), Victoria Renner (Kommunikationscoach, Fotodesign), Sarah Herberich (Personal, Assistenz der Geschäftsführung), Joachim Klenk (ehrenamtliche Geschäftsführung).


Mit diesem engagierten Team möchte die Ararat Akademie weiter punkten und ihre Angebote ausbauen. Zusätzlich sind Honorarkräfte und Kooperationspartner an die Ararat Akademie gebunden. Die Schwerpunkte der Akademieangebote 2012/2103 werden in den Bereichen "öffentlich wirksame Projekte" liegen. Die enge Zusammenarbeit mit der evangelische Gehörlosenseelsorge und anderen Partnern läuft selbstverständlich weiter.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 46/2012

25.04.12, München: Kinderuni „Gebärden-Sprache“
Am Freitag verfolgten 20 sehr junge Studenten aufmerksam jede Handbewegung von Juho Saarinen.


Ein mal im Monat findet in Haar, bei München, die Kinderuni statt und Fachleute erzählen den interessierten Kindern über ihr Fachgebiet.

Im April war „Gebärdensprache“ das Thema und Juho Saarinen und Cornelia Wolf erzählten den Kindern viel über die Gehörlosenkultur und die Gebärdensprache. Besonders interessant fanden die Kinder das Fingeralphabet, das sich in der Schule ja auch gut als Geheimsprache verwenden lässt. Einige der Kinder konnten auch aus ihren eigenen Erfahrungen viel erzählen. So beherrschte ein Junge die Gebärdensprache, da seine Mutter gehörlos ist und er erzählte, wie seine Mutter mit Gebärden und Zeigen im Restaurant bestellen kann. Zwei andere Kinder trugen Hörgeräte und sie berichteten, wie sie als hörbehinderte Kinder ihren Alltag an einer Regelschule gut meistern können.

Es war für alle – Kinder und Erwachsene – ein sehr interessanter Nachmittag und alle haben viel dazu gelernt – vielleicht mehr als mancher Student in einer Vorlesung an einer „echten“ Uni.

Cornelia Wolf



Nachricht 45/2012

23.4.12, Nürnberg: Pfarrer/in mit Behinderung - Gehörlosen-Seelsorge bietet Raum
Schon gewusst - na klar, es gibt auch in Bayern Pfarrer/innen mit Behinderungen. Aber eine Anlaufstelle und die Möglichkeit sich zu treffen gibt es nicht. Die Gehörlosenseelsorge Bayern stellt nun Räume und Logistik kostenlos für Pfarrer/innen mit Behinderungen zur Verfügung. Denn dieses Thema ist auch ein Inklusionsthema in unserer Landeskirche.


Pfarrer/innen mit Behinderungen haben häufig Schwierigkeiten verbeamtet zu werden oder eine neue Stelle zu finden. Der Umgang mit ihnen als Person und ihren Behinderungen ist oft befremdlich. Die evangelische Gehörlosenseelsorge will helfen dies zu ändern. Noch bis Sommer 2012 werden die Vorbereitungen für ein erstes Treffen im Herbst in den Räumen der evangelischen Gehörlosenseelsorge abgeschlossen sein.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 44/2012

20.4.12, Bayern: Gehörlosen-Seelsorge verstärkt Bildungsarbeit
Die evangelische Gehörlosenseelsorge wird 2012/2013 wie bereits 2010 geplant die Bildungsarbeit verstärken. Angebote für alle Altersgruppen und spezielle Zielgruppen werden aktuell vorbereitet. Partner sind neben der Ararat Akademie ( http://www.deaf-ararat-akademie.de ) und dem STZ (Soziales Teilhabe Zentrum, http://www.soziales-teilhabe-zentrum.de ) vor allem kirchliche Bildungseinrichtungen.


Ziel ist ein breites Angebot im Sinne der Inklusion zu entwickeln. Die Erfahrungen 2010/2011 haben gezeigt, dass großer Bedarf besteht. 2012 werden z.B. ein neuer "Erziehungskurs", ein Männerseminar "Männer weinen (nicht)", ein Kurs "russische Gebärdensprache" und ein Kurs "Deutsch für die professionelle Arbeit" angeboten. Ausbildungsangebote im Kommunikationsbereich werden aktuell ebenfalls geplant. Weitere Angebote werden folgen.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 43/2012

18.4.12, München: Abschied von Pfarrerin Christine Keßler nach über 30 Jahre Arbeit in der Gehörlosenwelt
Mit einem großen Festgottesdienst wurde Pfarrerin Christine Keßler am letzten Sonntag in den Ruhestand verabschiedet.


Seit über 30 Jahren arbeitet Christine Keßler in der Gehörlosenseelsorge in Bayern.

Angefangen hat alles 1977. Da lernte sie Frau Stöcker kennen, die gerade in Nürnberg in der Gehörlosengemeinde zu arbeiten anfing. Angesteckt von ihrer Begeisterung lies sich Frau Keßler von Pfarrer Sauermann ausbilden und fing in Coburg als nebenamtliche Gehörlosenpfarrerin an. Christine Keßler kam dann 1982 nach München und übernahm den evangelischen Religionsunterricht in den Gehörlosenschulen. Sie lehrte nicht nur, sondern sie lernte auch von den Schülern und so war sie einer der ersten Lehrer, die Gebärdensprache auch im Unterricht verstanden und anwenden konnten. Neben ihrer Arbeit in der Schule hat Christine Keßler auch sehr viel in der Gehörlosengemeinde geleistet. Sie machte jahrelang Konfirmandenarbeit, war verantwortlich für Kinder- und Familienarbeit und kümmerte sich auch um die Jugend.

Christine Keßler war 1999 Mitgründerin der Initiative „Hospizarbeit für Gehörlose“ in Zusammenarbeit mit dem Christophorus-Hospizverein und führte 11 Jahre lang Hospizseminare durch, die großen Anklang in ganz Deutschland fanden. Viel seelsorgerliche Arbeit leistete Christine Keßler auch im Stillen. Besonders, wenn es darum ging, Trauernde zu begleiten.

Es bleibt zu sagen:
Vielen Dank, liebe Christine, für Deine Zeit und Deine Kraft und Deine Liebe!
Wir wünschen Dir alles Gute und Gottes Segen!



Nachricht 42/2012

16.4.12, Nürnberg: Aufräum-Aktion bei der Jugend
In den Osterferien nahmen sich einige Jugendliche und junge Erwachsene Zeit, um das Material der Gehörlosenjugend am Egidienplatz zu kontrollieren und einen Überblick darüber zu bekommen, was für die Jugendarbeit alles verwendet werden kann. Zelte wurden aufgebaut und bezüglich ihrer Einsatzfähigkeit begutachtet, Kocher für die Schwedenfreizeit kontrolliert und auf Vollständigkeit überprüft usw.


Außerdem starteten die ersten Vorbereitungen für eine Teilnahme am Nürnberger Flohmarkt: Zahlreiche Kisten wurden gepackt, deren Inhalt dann im Mai auf dem großen Nürnberger Trempelmarkt zum Verkauf angeboten werden, zum Beispiel Schmuck, Haushaltswaren oder auch hochwertige Spielsachen. Wir freuen uns auf viele Besucher bei unserem Stand und werden kurz vorher noch eine Information an dieser Stelle weitergeben.

Erika Burkhardt



Nachricht 41/2012

8.4.12, Nürnberg: Frohe und gesegnete Ostern
Gesegnete Ostern - mit diesem Wunsch kehrten mehr als 50 Besucher der ersten Osternacht in der Gehörlosengemeinde Nürnberg nach Hause zurück. Gemeinsam feierten sie am Samstagabend eine meditative Osternacht.


Die Stationen des Leidensweges Jesu wurde mit Symbolen auf eine mehr als 10 m langes schwarzes Tuch gelegt. Eine Schüssel als Symbol für das "Hände waschen in Unschuld" (Pilatus) über eine Bildzeitung als Symbol für "Hetze und Verleumdung" bin zu einem Schwamm als Erinnerung für Demütigung. Zu jeder Station erinnerten zwei junge Gemeindemitglieder - Laura Polster und Christiane Hermann - an die Verbindung zu unserem Leben, in unserer Gemeinde, in unserem Land, in unserer Welt.

Vor dem gemeinsamen Agape-Mahl zündeten die Besucher/innen Teelichter an und stellten sie als Erinnerung und Botschaft des Lebens auf den symbolischen Leidensweg Jesu. So wurde der Leidensweg zu einem Lebensweg, das Dunkel zum Licht, die Trauer zur Freude, der Tod zur Auferstehung: Ostern eben!

Der Gebärdenchor gebärdete ein Schalom für alle Gehörlosengemeinden in Bayern. Morgen Ostermontag wird in Würzburg um 14 Uhr in der Deutschhauskirche noch ein Ostergottesdienst gefeiert. Der Akzent liegt auf der frohen Botschaft Jesu, der Botschaft des Lebens. Wir wünschen Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Team Öffentlichkeit



Nachricht 40/2012

6.4.12, Nürnberg: Neu: Osternacht in der Gehörlosen-Gemeinde Nürnberg
Achtung: Es gab Verwirrung wegen der Osternacht in Nürnberg. Sie findet um 19 Uhr (nicht 18 Uhr) in der Egidienkirche statt.


Am Abend vor Ostern soll auf die Kreuzwegstationen Jesus zurückgeblickt und auf die Auferstehungsbotschaft geschaut werden. Was hat all das mit unserem Leben zu tun? Diese zentrale Frage wird uns in einem sehr meditativen Gottesdienst mit einem kleinen Gebärdenchor beschäftigen. Anschließend wird zu einer Ostersuppe ins Gemeindehaus eingeladen.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 39/2012

4.4.12, Nürnberg: Frauen und Bildung
Der Frauenbereich in der Gehörlosenseelsorge bekommt wieder neue Impulse. Ein Motor ist der Frauentreff in Nürnberg. Seit mehr als 3 Jahrzehnten treffen sich dort Frauen, um über Gott und die Welt nachzudenken und sich zu informieren. Lebensfragen und Glaubensfragen werden diskutiert. Denn beides gehört zusammen.


Diesmal wurde mit Monika Hoyer eine gehörlose Referentin zu Umweltfragen eingeladen. Umwelt ist ein wichtiges Zukunftsthema und ein besonderes Thema für Christen.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 38/2012

30.3.12, München: Die Alzheimer Gesellschaft stellt sich vor
Am Donnerstag, den 08.03.2012 trafen sich über 30 Mitglieder der Selbsthilfegruppe „Gehörlose und Pflege“ und des Besuchsdienstes in den Räumen der evangelischen Gehörlosengemeinde in München.


Zu diesem doppelten Treffen wurde Frau Kern von der Alzheimer Gesellschaft München eingeladen, die ein ausführliches Referat zum Thema „Demenz“ hielt.

Es wurden sehr viele Fragen aus dem Publikum gestellt, die Frau Kern beantwortete. Außerdem erzählten auch einige betroffene Familienangehörige von ihren Erfahrungen mit demenzkranken Menschen. Oft können demenzkranke Menschen noch lange Zeit Zuhause wohnen und mit Unterstützung ihren Alltag meistern. Auch Medikamente können helfen, die Krankheit zu verzögern. Doch wenn die Krankheit weiter fortgeschritten ist, sind die Familien oft überfordert und es oft sinnvoll ist, professionelle Hilfe dazu zu holen.

Eine wichtige Erkenntnis war für viele Besucher, dass mit der Demenzerkrankung auch ein Verlust der Sprache und ein Verlust des räumlichen Sehens einhergeht. Hier stellten wir uns die Frage, was das für Gebärdensprach-Benutzer bedeutet. Verlieren gehörlosen Menschen auch gleichermaßen die Gebärdensprache und wird das Kommunizieren in Gebärden durch den Verlust des räumlichen Sehens stark behindert?

Diese offenen Fragen haben uns am Ende der Veranstaltung gezeigt, dass hier ein großer Forschungsbedarf ist und wir weitere gemeinsame Veranstaltungen planen wollen.

Cornelia Wolf



Nachricht 37/2012

28.3.12, Nürnberg: Konferenz mit Power
Die Konferenz der evangelischen Gehörlosenseelsorge bekommt immer mehr Power. Inzwischen gehören 17 Gehörlosenseelsorger/innen, 18 Hauptamtliche des Teams Nürnberg, sowie Gäste und Praktikant/innen dazu. Gehörlose und hörende Menschen halten sich prozentual die Waage.


In diesem Jahr hatte die Konferenz mit Terje Johnsen aus Norwegen einen internationalen Gast. Das Thema "Inklusion in der Zukunft" ist ein internationales Thema, das Fachleute in allen Ländern betrifft. Deshalb wird der Austausch auf internationaler Ebene immer wichtiger.

Mitarbeiterinnen zeigten ein amüsant-kritisches Theaterstück über die Entwicklung der Kompetenz von Gehörlosenseelsorger/innen. Die Konferenz der Bayern beschloss wichtige Weichenstellungen für die voll-rechtliche Anerkennung der Gehörlosengemeinde(n) und die Personalentwicklung. Zudem stimmte die Konferenz einem Angebot des IEWG zu ( http://www.deaf-iewg.org/de ), die internationale Konferenz des IEWG 2014 in Nürnberg zu Gast zu haben.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 36/2012

26.3.12, Nürnberg: Terje Johnsen aus Norwegen bereichert Konferenz
Die insgesamt 30 Gehörlosenseelsorger/innen und Hauptamtlichen der Gehörlosenseelsorge Bayern kamen zur jährlichen Frühjahrskonferenz. Thema diesmal: Inklusion - Chance und Herausforderung für die Zukunft.


Eingeladen war der bekannte lutherische Gehörlosenpfarrer Terje Johnsen aus Oslo. Er arbeitet seit Jahrzehnten im Gehörlosenbereich, war Präsident des IEWG auf internationaler Ebene ( http://www.deaf-iewg.org/de ) und hat in Norwegen durchgesetzt, dass Gehörlosengemeinden eigene Kirchen besitzen - inzwischen 5. Seine Ausstrahlung und sein fachliches Wissen, seine Fähigkeit Visionen zu entwickeln und zugleich Umsetzbares pragmatisch im Blick zu haben - beeindruckte die anwesenden Konferenzteilnehmer/innen.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 35/2012

23.3.12, München: Bestatter berichtet im Bibeltreff
Im Forum Glauben und Leben wurde über das schwere Thema Sterben und Tod gesprochen. Doch die rund 20 Besucher mussten oft schmunzeln, als unser Referent, Franz Köppel, ein Münchner Bestatter, mit viel Humor von seiner Arbeit erzählte.


Herr Köppel erklärte, was zu tun ist, wenn ein Familienmitglied stirbt und welche Entscheidungen man bis zur Beerdigung fällen muss. Natürlich hat er auch viele Fragen beantwortet, z.B.: Was passiert, wenn ein Mensch im Ausland stirbt? Oder warum kann ich die Urne eines Verstorbenen nicht zu Hause aufbewahren?

Nicht alle Fragen der Teilnehmer vom Forum Glauben und Leben konnten an diesem Abend beantwortet werden, daher hat sich Herr Köppel bereit erklärt, noch einmal zu kommen. An diesem Termin können auch persönliche Fragen geklärt werden.

Der nächste Termin mit Bestatter Köppel findet am 3. April um 18.00 Uhr in der Landwehrstr. 15, 1. Stock, statt.

Cornelia Wolf



Nachricht 34/2012

21.3.12, Bayern: Leitender Kreis (LK) neu gewählt
Am Wochenende fand die Tagung der Gemeindesprecher der evangelischen Gehörlosengemeinden statt. Die Teilnehmerzahl war dieses Jahr leider sehr niedrig, trotzdem wurde aber intensiv inhaltlich gearbeitet: Eine Bibelarbeit mit verschiedenen Arbeitsgruppen stand ebenso auf dem Programm wie auch die Information über den aktuellen Stand bezüglich der rechtlichen Anerkennung der Gehörlosengemeinden innerhalb der bayrischen Landeskirche.


Am Ende der Tagung wurde der Leitende Kreis neu gewählt. Die sechs Personen sind Ansprechpartner für alle Gemeindesprecher in Bayern, kümmern sich um die Ausrichtung der Gemeindesprechertagung, vertreten die Ehrenamtlichen bei wichtigen Entscheidungen und halten Kontakt zu den hauptamtlichen Gehörlosenseelsorgern.

Der neue LK von links nach rechts: Ruthild Kerndl, Uwe Röllig, Peter Fiebig, Stefanie Lindnau, Jutta Krause. Randy von Hündeberg ist nicht mit auf dem Foto, wurde aber auch in den LK gewählt.

Erika Burkhardt



Nachricht 33/2012

19.3.12, Nürnberg: Rudolf Gast informiert sich im STZ
Der Vorsitzendes der Landesverbandes der Gehörlosen in Bayern, Rudolf Gast, hat sich intensiv im Sozialen-Teilhabe-Zentrum (STZ) der evangelischen Gehörlosenseelsorge in Nürnberg informiert. In Gesprächen, via Videoclips, bei kreativen Angeboten in den Räumlichkeiten versuchte Rudolf Gast gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden Helmut Rühr einen Eindruck von dem umfangreichen Angebot des STZ zu bekommen. Er selbst wies darauf hin, dass bei aller Tendenz zur aktiven Teilhabe nicht übersehen werden darf, dass es viele gehörlose/hörgeschädigte Menschen gibt, die intensive Begleitung und Unterstützung benötigen.


Deshalb bleibt die offene Sozialberatung, gebärdensprachlich und in anderen Kommunikationsformen, das Herzstück des STZ. Helmut Rühr würdigte, dass die evangelische Gehörlosenseelsorge so viele qualifizierte Arbeitsplätze für gehörlose und hörgeschädigte Mitarbeiter/innen geschaffen habe (80%).

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 32/2012

16.3.12, Nürnberg: Bezirkstags-Präsident beim Tag der offenen Tür des STZ
Am 14. März waren die Türen des "Sozialen-Teilhabe-Zentrums" der evangelischen Gehörlosenseelsorge weit geöffnet. Über 120 Personen waren gekommen, um das Angebot im Sozialbereich der Gehörlosenseelsorge in kreativer Form kennenzulernen. Jeder Raum hatte ein Thema, angefangen von Ehrenamtlichkeit über Familienbereich bis zum Jugend-, Frauen-, Männer- und Seniorenbereich. Quizfragen, Videofilme und Informationsplakate wurden angeboten.


Zu Gast war auch der Bezirkstagspräsident des Bezirkes Mittelfranken, Richard Bartsch. Er informierte sich u.a. über die hauseigene Kurzvideo Produktion zur Bildungsarbeit im STZ (siehe Foto). Ebenso begrüßt werden konnten der Landesvorsitzende der Gehörlosen Rudolf Gast, der Nürnberger Dekan Dirk Wessel, Bezirksrätin Catrin Seel und weiteren Vertreter/innen von Gruppen, Verbänden und Institutionen.

Das "Soziale-Teilhabe-Zentrum" der evangelischen Gehörlosenseelsorge wird seit 2009 in fachlicher Begleitung durch Werner Fack, Fachreferent der Diakonie Bayern, gemeinsam mit dem Sozial-Team der evangelischen Gehörlosenseelsorge entwickelt und umgesetzt. Die Idee ist eine tatsächliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Nähere Informationen über das "Soziale-Teilhabe-Zentrum" und ein Fotoalbum zum Tag der offenen Tür gibt es unter www.soziales-teilhabe-zentrum.de 



Nachricht 31/2012

14.3.12, Nürnberg: Der Schatz von Nürnberg...
...wurde endlich gefunden! Die Kindergruppe Himmelhüpfer begab sich an einem sonnigen März-Tag mit 33 Kindern auf eine Schatzsuche quer durch Nürnberg. Die 6 Kleingruppen, die jeweils auf verschiedenen Wegen diverse Aufgaben und Aktionen durchführen mussten kamen am Ende alle an dem Ort an, wo die große Schatzkiste versteckt war. Wer auf das nebenstehende Bild clickt, kommt zum Inhalt der Schatzkiste.


Erika Burkhardt



Nachricht 30/2012

12.3.12, Nürnberg: Tag der offenen Tür im Sozialen-Teilhabe-Zentrum
Zum Tag der offenen Tür lädt Sie das Soziale Teilhabe Zentrum (STZ) am Mittwoch, den 14.3.12 herzlich ein. In unseren Räumen am Egidienplatz erwartet Sie ein buntes Programm. Ab 14:00 Uhr erhalten Sie die Gelegenheit, unser Kultur-Cafè Ararat und die Räumlichkeiten des STZ kennenzulernen und sich auszutauschen. Lassen Sie sich von Gebärdenpoesie und Theater verzaubern und erfahren Sie Näheres über unsere vielfältigen Angebote.


Wir freuen uns über Ihr Kommen!

Ihr Sozialteam

P.S. Weitere Information über den Tag der offenen Tür und über das Soziale-Teilhabe-Zentrum finden Sie auch auf der Hompage http://www.soziales-teilhabe-zentrum.de



Nachricht 29/2012

10.3.12, Helsinki: IEWG Vorstand checkt Konferenz
Der IEWG ist die internationale Ebene für die Gehörlosenseelsorge weltweit. 12 Länder sind im IEWG aktuell organisiert. Der Vorstand des IEWG traf sich diese Woche in Helsinki, um die bevorstehende Konferenz in Rom 21.-25.Mai in der letzten Phase vorzubereiten.


Die Konferenz war nach bereits 4 Wochen ausgebucht, es werden 80 Teilnehmer/innen inklusive Dolmetscherinnen erwartet. Neu ist, dass diesmal ausschließlich gehörlose Referenten eingeladen sind. Neu ist auch, dass der Austausch über das Internet gefördert werden soll. Informationen zum IEWG sind auf der Homepage unter www.deaf–iewg.org zu finden.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 28/2012

8.3.12, Nürnberg: Klausurtag für die Zukunft
Die Zukunft in der Gehörlosenseelsorge will gestaltet werden. Das Team Nürnberg stellte sich dieser Herausforderung, denn 2012 bringt durch den Wechsel von Pfarrer Joachim Klenk zu Pfarrer Matthias Derrer und Pfarrerin Cornelia Wolf eine neue Phase.


Übergänge müssen organisiert und Rollen genau definiert werden. Professioneller Umgang muss mit eigenen Wünschen und Visionen in Einklang gebracht werden. Im Plenum, Kleingruppen und mit methodischer Vielfalt leiteten Joachim Klenk und seine Stellvertreterin Erika Burkhardt den Klausurtag, der mit konkreten Vereinbarungen nach 4 Stunden endete. Nun gilt es die Zukunft konkret zu gestalten.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 27/2012

6.3.12, Bayreuth: Steht auf für Gerechtigkeit - Wir konnten nicht sitzen bleiben!
„Willkommen in Malaysia“ hieß es in diesem Jahr beim Weltgebetstag am letzten Freitag, 3. März. Die Gehörlosengemeinden und Gehörlosenvereine Oberfrankens hatten gemeinsam nach Bayreuth eingeladen und mehr als 50 Frauen und auch Männer waren der Einladung gefolgt. Der Saal der Christuskirche war in den Landesfarben Malaysias und mit symbolischen Gegenständen festlich geschmückt, aus der Küche duftete es bereits nach leckerem Essen.


„Steht auf! Steht auf für Gerechtigkeit!“ war das Thema. Kraftvoll haben wir es gebärdet. Da konnten wir es nicht sitzen bleiben! Lebendiges Bibeltheater, professionell und eindrücklich präsentierte Informationen und Bilder aus Malaysia und berührende Gedanken zur Situation von Hausangestellten machten den Gottesdienst zu einem besonderen Erlebnis. Anschließend ließen wir uns das landestypische Essen schmecken. Viele fleißige Hände hatten alles liebevoll vorbereitet. DANKE an alle! Ein Fotoalbum ist zu finden unter Termine / Bayreuth / WGT-2012.

Pfarrerin Annemarie Ritter
Pfarrer Matthias Derrer



Nachricht 26/2012

2.3.12, Nürnberg: Weltgebetstag - Herzlich Willkommen
Heute am 2. März findet der Weltgebetstag 2012 statt. Dazu feiern die evangelische Gehörlosengemeinden in Bayreuth und Nürnberg besondere Gottesdienste. In Bayreuth Christuskirche um 17 Uhr und in Nürnberg Gehörlosenseelsorge/Saal um 18 Uhr, an beiden Orten mit anschließendem Essen.


Das Thema lautet in diesem Jahr „Steht auf für Gerechtigkeit“. Vorbereitet wurde er von Frauen aus dem südostasiatischen Land Malaysia. Die Malaysierinnen zeigen uns, warum wir gerade als Christinnen und Christen verpflichtet sind, gegen Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft einzutreten und für Gerechtigkeit aufzustehen.

Katechetin Ruthild Baudach und ihre Frauengruppe haben den Gottesdienst gemeinsam mit Religionspädagogin Erika Burkhardt vorbereitet. Für das leibliche Wohl nach dem Gottesdienst sorgen Rainer Töpel und die Männergruppe mit einem Originalgericht aus Malaysia. Herzlich Willkommen!

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 25/2012

29.2.12, Trier/Nürnberg: Bibeltheater - verstehen wie Menschen sich fühlten
Bibeltheater ist eine kreative Methode für Workshops und Gottesdienste. In der Vorbereitung beschäftigen sich Mitarbeitende nicht nur mit Fakten, sondern auch mit Gefühlen, Perspektiven und Zusammenhängen. In eine Rolle zu schlüpfen bedeutet häufig auch selbst in die Geschichte einzutauchen. Ob Glaubensseminar, Workshop oder Gottesdienst - Bibeltheater ist eine willkommene und stark praktizierte Möglichkeit biblische Geschichten zu erarbeiten und zu verstehen. In fast allen ev. Gehörlosengemeinden in Bayern ist das Bibeltheater inzwischen fester Bestandteil des Gottesdienstes.


Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 24/2012

27.2.12, München: Harte Ausbildung - tolles Ergebnis
Die Ausbildung zur Gehörlosenpfarrerin ist in der bayerischen Gehörlosenseelsorge eine anspruchsvolle Anforderung. Pfarrerin Lioba Lindner aus München (Foto rechts) durchläuft momentan die Zusatzausbildung mit 350 Ausbildungsstunden - berufsbegleitend. Sie schreibt: "Natürliche Verben, Übereinstimmungsverben, Lokale Wechselpräpositionen, Farben, Zahlen, Länder und Städte … manchmal schwirrt einem nach einer Ausbildungseinheit bei Victoria Renner schon der Kopf. Trotzdem ist in den wenigen Monaten der Ausbildung die Faszination an dieser Sprache bei mir immer mehr gewachsen. Da ist zum einen die Ausdruckskraft dieser Sprache - aber gleichzeitig eben auch eine ganze Welt, eine neue Kultur, die bereichert und meinen Horizont erweitert. Allerdings braucht genau das auch Zeit: Sich in dieser Sprache tatsächlich zuhause zu fühlen, wirklich kommunizieren zu können und vor allem, zu verstehen. Mich bringt das durchaus auch an meine Grenzen. Aber die Sache mit der Übung und dem Meister gilt wohl auch für DGS."


Die bayerische Gehörlosenseelsorge lässt seit Jahren alle Hauptamtlichen über die Deaf-Ararat-Akademie (www.deaf-ararat-akademie.de) ausbilden. Ein kompetenter Partner und vor allem meist gehörlose Fachreferenten. Begeisterung, Kultur, History und Kommunikation schaffen die Basis für den 2. Schritt, den sozio-psychologischen und medizinischen Fragen. Die qualitativen Ergebnisse bestätigen diesen Ansatz. Pfarrerin Lioba Lindner wird im Schulbereich ab Mai Nachfolgerin von Pfarrerin Christine Keßler in München. Auf dem Foto ist sie mit ihrer Ausbildungskollegin Steffi Reckmeyer zu sehen.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 23/2012

24.2.12, Bayern: Workshops werden immer beliebter
Workshops sind eine gute Möglichkeit in einem begrenzten Zeitraum ein Thema intensiv und gemeinsam zu bearbeiten. Workshops dauern 3-5 Stunden und sind in der evangelischen Gehörlosenseelsorge immer mit einem Essen und Zeit für Gespräche verbunden. Diese Mischung kommt an.


Im Jahr 2011 hat die Zahl der Workshopangebote und die Teilnehmerzahl weiter zugenommen. In vielen Rückmeldungen ist zu lesen: Gebärdensprache, gute Referenten/innen, spannende und kreative Arbeitsformen, Begeisterung statt Langeweile - so erleben die Teilnehmer/innen Workshopangebote.

Auf dem Mitgliedertag unseres Fördervereins JSB e.V. (www.verein-jsb.de) machten die Teilnehmer/innen kürzlich wieder eine ähnliche Erfahrung. 2012 werden in Kooperation des Vereins JSB e.V., der Ararat Akademie (www.deaf-ararat-akademie.de) und der evangelischen Gehörlosenseelsorge wieder eine ganze Reihe von Workshops angeboten.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 22/2012

22.2.12, Bayern: 7 Wochen ohne in den Gehörlosen-Gemeinden
Die närrische Zeit ist vorbei, wir bewegen uns auf eine Zeit zu, in der wir Christen uns bewusst auf das Wesentliche konzentrieren. Die Aktion "7 Wochen ohne" will dieses Zeil unterstützen. Auch dieses Jahr werden Menschen in den bayerischen Gehörlosengemeinden auf Liebgewonnenes verzichten.


Bei Pfarrer Joachim Klenk, dem Leitenden Gehörlosenpfarrer für Bayern, haben wir nachgefragt. Pfarrer Klenk verzichtet in diesen 7 Wochen grundsätzlich auf Alkohol, Schokolade und 1 Überstunde pro Tag. Er möchte die Zeit nutzen um ein Büchlein zu schreiben mit dem Titel "Gebärden des Glaubens".

Machen Sie doch mit! Überlegen Sie, auf was Sie verzichten können und wollen. Es sind ja nur 7 Wochen. Sie werden sehen wie befreit Sie sich nach diesen 7 Wochen fühlen werden und viel bewusster mit den Dingen des Lebens umgehen werden. Mitmachen ist Trumpf!

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 21/2012

20.2.12, Nürnberg:Fasching - Spiel und Spaß für Groß und Klein
Jetzt ist Faschingszeit - und auch die Gruppen des Sozialen-Teilhabe-Zentrums der Evangelischen Gehörlosenseelsorge haben eifrig gefeiert: In den Kindergruppen, beim Frauentreff und auch bei den Senioren gab es lustige Spiele und tolle Verkleidungen. Die Gemeinschaft war dabei wie immer bei unseren Gruppentreffen sehr wichtig und bescherte den Teilnehmern vergnügte Stunden.


Erika Burkhardt

Hinweis: Wer mehr erfahren möchte über das Soziale-Teilhabe-Zentrum ist herzlich eingeladen zum Tag der offenen Tür am 14. März!



Nachricht 20/2012

17.2.12, Helsinki/Rom: Internationale IEWG Konferenz ausgebucht
Die internationale Konferenz des IEWG war innerhalb von 4 Wochen ausgebucht. Einen solchen Andrang von Anmeldungen hat der IEWG schon lange nicht mehr erlebt.


Der IEWG ist eine internationale Arbeitsgemeinschaft für religiöse Fragestellungen im Gehörlosenbereich. Unterstützt und getragen wird der IEWG von verschiedenen Kirchen, so z.B. der ev.-luth. Kirche, der anglikanischen Kirche, der katholischen Kirche und der reformierten Kirche. Teilnehmer/innen aus 11 Ländern werden teilnehmen. Weitere Informationen sind über http://www.deaf-iewg.org zu erhalten.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 19/2012

15.2.12, Bayern: Neuer Beirat im JSB e.V.
Neue Wahlen, neuer Beirat im Verein JSB e.V. In den Beirat wurden gewählt Randy von Hündeberg (Nürnberg, fehlt auf dem Foto), Peter Fiebig (München), Jutta Krause (Aschaffenburg), Biggi Schmidt (Nürnberg) und Ruthild Kerndl (Nürnberg).


Der Beirat trifft sich 1 Mal im Jahr jeweils in Gehörlosengemeinden. Dort wird über je 1 Förderprojekt im Jugend-, im Sozial- und im Bildungsbereich entschieden. Der Beirat unterstützt so inhaltlich die Arbeit des Vorstandes und bringt zusätzlich innovative Ideen ein. Glückwunsch!

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 18/2012

13.2.12, Nürnberg/Bayern: 1. JSB Mitgliedertag - voller Erfolg
Der erste Mitgliedertag in der Geschichte des Vereins JSB e.V. war ein voller Erfolg. Über 50 Mitglieder waren nach Nürnberg gekommen. Vormittags berichtete Juho Saarinen (gehörlos) von der Situation gehörloser Menschen in Finnland. Anschließend erarbeitete er mit den Mitgliedern Poesie-Sequenzen zum Psalm 21. Nach gemeinsamen Mittagessen, Gesprächen und Einkauf im Ararat Shop wurde der Mitgliedertag mit der Jahres-Mitgliederversammlung fortgesetzt.


Joachim Klenk gab sein Amt als 1. Vorsitzender des JSB e.V. (seit 6 Jahren) zurück, da er im Sommer aus der Gehörlosenseelsorge ausscheiden wird. Sein Wunsch für die zukünftige Arbeit des JSB e.V. mit seinen beinahe 200 Mitgliedern sind: Neue Inklusions-Projekte und attraktive Wohnformen anzudenken für gehörlose Menschen, die alt oder alleinstehend sind.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 17/2012

10.2.12, Nürnberg: Mitgliedertag des Sozialvereins JSB e.V. in Nürnberg
Morgen, am Samstag 11.2. werden mehr als 50 JSB Mitglieder zum ersten Mitgliedertag in der Geschichte des Vereins JSB e.V. (www.verein-jsb.de) erwartet. Das wäre bei den aktuellen beinahe 200 Vereinsmitglieder mehr als 25%. Mit Juhu Saarinnen wird ein finnischer gehörloser Künstler referieren und einen Workshop gestalten.


Die Wahl des neuen Vorstands und Beirates steht an. Mitglieder, die sich noch nicht angemeldet haben, können jederzeit spontan am Mitgliedertag teilnehmen.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 16/2012

8.2.12, Nürnberg: Trotz Kälte: Jetzt schon an den Sommer denken!
Jugendliche aufgepasst: Dieses Jahr gibt es wieder einen Sommer-Abenteuer-Urlaub in Schweden!


Dieses Mal machen wir auf unsrer Reise 1 Tag Station in Kiel, bevor wir dann in das kleine Dorf Gustavsfors fahren, von wo aus wir mit den Kanus auf Tour gehen und die schwedischen Seen und die Landschaft genießen werden.

Wichtigste Infos:

  • Termin: 5. bis 17. August 2012
  • Preis: 400 Euro
  • Teilnehmen können Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren

Wer dabei sein will bei diesem Erlebnis: Schnell anmelden, die Plätze sind begrenzt!!!

Hier geht's zu weiteren Infos und zum Anmeldeformular.

Erika Burkhardt



Nachricht 15/2012

6.2.12,Nürnberg: Wieder Erwachsenen-Taufe in Nürnberg
In der Nürnberger Gehörlosengemeinde wurde am Sonntag wieder ein Erwachsener getauft. In einem festlichen "Have a break - Gottesdienst" taufte Pfr. Joachim Klenk einen jungen Mann, der 4 Monate lang von Katechetin Brigitte Schmidt in die Geheimnisse des Glaubens eingeführt wurde.


Jedes Jahr werden im Schnitt 1 -2 Erwachsenen in Nürnberg getauft. "Have a break" Gottesdienste bieten sich dafür an. Sie sind liturgisch modern gestaltet. Der Gottesdienst wird an einer Stelle unterbrochen (deshalb "Have a break") und die Gemeinde zu einer kreativen Aktion eingeladen. Diesmal waren überall in der Kirche Gegenstände versteckt, die für eine Taufe wichtig sind. Die beinahe 100 Gottesdienstbesucher suchten gemeinsam diese Gegenstände und gestalteten damit den festlichen Altar nach eigenen Vorstellungen.

Impuls für diesen Gottesdienst war die biblische Geschichte von der Taufe des Ministers aus Äthiopien (Bibel:Apostelgeschichte 8,26-40). In diesem Gottesdienst haben sich die hauptamtlichen Mitarbeitenden zudem bei den vielen Ehrenamtliche bedankt, die ihre wertvolle Zeit im Jahr 2011 in die Gehörlosengemeinde eingebracht haben.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 14/2012

3.2.12, EGG-Land: Technik, Facebook und Datenschutz
Alle unterhalten sich über die neue Timeline bei Facebook. Für uns Anlass, kurz das Thema Datenschutz zu beleuchten.


Bei aller Kritik an Facebook und besonders der neuen Timeline - es bleibt Verantwortung des Nutzers, welche Informationen gebe ich bekannt. Bewusst mit eigenen Informationen umgehen, ist der Trick. Immer überlegen: Was sollen andere Personen auch in 10 Jahren über mich lesen dürfen.

Anders ist die Sachlage beim automatischen Daten-Sammeln von Facebook. Hier ist das Bewusstsein von Homepage-Programmierern gefragt. Sobald auf einer Seite ein Like-Button oder eine andere Facebook-Funktion integriert ist, sammelt Facebook alle besuchten Seiten seiner eingeloggten Besucher. Natürlich - jeder kann sich ausloggen, aber das ist umständlich.

Unaufmerksame Homepage-Programmierer integrieren die Facebook-Verbindungen im Grundgerüst der Seite und deshalb auf allen Seiten. Wir bauen Verbindungen zu Facebook nur auf den Seiten ein, die wirklich Facebook-Funktionen benötigen.

So gewährleisten wir den Datenschutz unserer Besucher. Wenn Sie mehr über unsere Gedanken zu diesem Thema lesen möchten, dann besuchen Sie doch unsere Seite Datenschutz.

Herzliche Grüße
Webmaster Pfarrer Matthias Derrer



Nachricht 13/2012

1.2.12, Trier/Nürnberg: Komm in die Mitte - Ökumenischer Glaubenskurs
Die katholische Gehörlosengemeinde Trier-Koblenz-Saarbrücken (KGG) hatte Brigitte Schmidt, Stefanie Lindnau und Joachim Klenk zu einem ökumenischen Glaubenskurs auf der Marienburg an der Mosel eingeladen. 20 Teilnehmende bearbeiteten in kreativen Formen, in Diskussionen, Arbeitsgruppen und im Plenum das Thema "Komm in die Mitte".


Grundlage war die biblische Geschichte vom Mann mit einer "verdorrten" Hand, den Jesus in die Mitte der Synagoge bittet. Sein Platz soll in der Mitte, nicht am Rand sein (Neues Testament, Markusevangelium Kapitel 3). Eine tolle Story aus der Bibel, aktuell auch heute noch.

Was bedeutet es Menschen in die Mitte zu holen? Was muss geschehen, damit niemand am Rande steht? Wie können wir Respekt und Achtsamkeit entwickeln und voneinander lernen? Die Diskussionen hatten dabei die Beziehung zwischen katholischen und evangelischen Christen, aber auch zwischen gehörlosen und hörenden Christen im Blick. Ein beeindruckender und selbst entwickelter ökumenischer Gottesdienst wurde gemeinsam gefeiert.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 12/2012

30.1.12, München/Afrika: Jugend-Mitarbeiter Juhu in Afrika
Juho Saarinen, unser neuer Jugendmitarbeiter in München, war drei Wochen lang in Afrika und arbeitete dort mit vier anderen finnischen Gehörlosen in einem Projekt. Die finnische Botschaft beauftragte die fünf gehörlosen Künstler aus Finnland, mit gehörlosen Kindern und Jugendlichen in Uganda zu arbeiten und den kulturellen Austausch zu fördern.


In Uganda gibt es viele gehörlose Kinder und Jugendliche und es war eine wichtige und schöne Aufgabe, gehörlose Menschen in Uganda zu fördern und ihnen die eigene Gehörlosenkultur bewusst zu machen und auch selber neue Impulse zu bekommen. In einem fünftägigen Tanz-Workshop unterrichtete Juho gehörlose Jugendliche und junge Erwachsene. Am Ende stand ein gelungener Auftritt, der alle Zuschauer, gehörlos oder hörend begeisterte.

Juho Saarinen, Cornelia Wolf



Nachricht 11/2012

27.1.12, Nürnberg: Neujahrsempfang der Jugend
Wie immer zum Jahresbeginn wird von der Evangelischen Jugend Nürnberg zum großen Neujahrsempfang eingeladen. Wie die Jahre zuvor war auch dieses Mal wieder eine kleine Gruppe der Gehörlosenjugend dabei (und zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen).


Nach der Begrüßungsrede, dem Jahresrückblick und einem Kabarett konnten wir bei gutem Essen Pläne für das neue Jahr machen - auch 2012 wird wieder einiges los sein im Kinder- und Jugendbereich der Gehörlosenseelsorge Bayern. Neuigkeiten dazu gibt es regelmäßig hier bei den Nachrichten auf dieser Homepage.

Danke an alle, die auch im neuen Jahr ehrenamtlich bei uns mitmachen!!!

Erika Burkhardt



Nachricht 10/2012

25.1.12, Rom: Vorschau zur IEWG Konferenz in Rom 2012
Herzliche Einladung zur internationalen Konferenz des IEWG.


Vom 21.-25. Mai 2012 findet wieder eine Konferenz des IEWG in Rom im Salesianum statt. Es werden Vertreter aus 10 verschiedenen Ländern erwartet.

Es sind noch ein paar Plätze frei. Wer sich noch anmelden möchte kann dies tun auf folgender Internetseite: http://www.deaf-iewg.org/de/konferenzen/anmeldung/

Felizitas Böcher



Nachricht 9/2012

23.1.12, München: Dolmetscher üben religiöse Gebärden
Zum 4. Mal wurde in München in Kooperation mit der evangelischen Gehörlosenseelsorge ein Weiterbildungsseminar für den Bereich der religiösen Gebärden angeboten. Schwerpunkt diesmal: Zentrale Gebete wie Vaterunser und Glaubensbekenntnis.


Die teilnehmenden Gebärdensprachdolmetscher/innen wurden von der gehörlosen Katechetin Biggi Schmidt und dem hörenden Gehörlosenpfarrer Joachim Klenk geschult. Hintergrundinformationen, aktives Üben, rezeptive Aufnahme, spielereische Lernformen und Spezial-Trainingseinheiten strukturierten den Workshoptag. Die Organisatorin Brigitte Pointner war angetan, dass der Kurs mehr Teilnehmer/innen hatte als Kursplätze ausgeschrieben waren. Die Redaktion "Sehen statt Hören" ist an dem Thema "religiöse Gebärden" ebenfalls interessiert und wollte Material sammeln für einen neuen Fernsehbericht vor Ostern 2012.

Team Öffentlichkeitsarbeit


1 Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V. http://www.dfgs.org



Nachricht 8/2012

20.1.12, Ingolstadt: GGKiB - oder: rechtliche Anerkennung der Gehörlosen-Gemeinden kommt voran!
In Ingolstadt trafen sich Vertreter/innen der Gehörlosengemeinden in Bayern. Thema war die volle rechtliche Anerkennung als Gehörlosen-Kirchengemeinde. Seit 1996 wird um diese Anerkennung gekämpft. Seit 2010 hat sich eine reale Chance zur Umsetzung ergeben. Die Signale der Landeskirche stehen auf vollwertige Anerkennung.


Klar ist heute schon: Es soll neben der Gehörlosenseelsorge als Verwaltungs-, Beratungs- und Sozial-Einrichtung eine "Gesamt-Gehörlosen-Kirchengemeinde in Bayern (= GGKiB)" geben, Zentrum in Nürnberg. Die bisherigen 15 Gehörlosen-Gemeinden in Bayern bleiben als Gemeinden bestehen, sollen zukünftig aber noch stärker vernetzt und profilierter auftreten, eben als Einheit der GGKiB.

Die Umstellung - Ziel ist das Jahr 2014 - ist eine Herkulesaufgabe. Denn wichtige Frage wie Mitgliedschaft, Kirchenvorstandswahlen, Finanzen und andere müssen im Detail geklärt werden. Die lebendige Diskussion in Ingolstadt zeigte die großen Chancen dieser Veränderung. Neben den hörenden Kirchengemeinden soll es dann erstmals eine gleichberechtigte GGKiB geben.

Nun müssen Gremien bis Ende März entscheiden und eine Arbeitsgruppe beauftragen, die alle Details bis Sommer 2012 ausarbeitet, um der Landeskirche einen konkreten Vorschlag vorzulegen. Die letzte Entscheidung haben dann die Mitglieder der bayerischen Landessynode.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 7/2012

18.1.12, München: Senioren-Stammtisch - Wiedereröffnung in neuen Räumen
Am 11.1.2012 war es endlich so weit: Der Seniorenstammtisch wurde in den neuen Räumen der Gehörlosengemeinde München eröffnet. Zum ersten Treffen kamen in die Landwehrstraße 14 Personen und hatten ein tolles Programm. Peter Fiebig organisierte den Kaffee und fragte alle nach ihren Wünschen für die nächsten Treffen. Dann gab es noch viel Zeit zum Unterhalten. Zum Abschluss aßen alle gemeinsam zu Mittag mit Würstchen und Kartoffelsalat.


Auch bei den nächsten Treffen wird es folgenden Ablauf geben:
10:00 Uhr gemeinsames Kaffee-Trinken
11:00 Uhr Vortrag und Gespräche
12:30 Uhr gemeinsames Mittagessen

Die Termine sind am 8. Februar, 14. März, 11. April, 9. Mai und 13. Juni – herzliche Einladung! Die Termine sind auch auf der Münchner Termin-Seite zu finden.

Pfarrerin Cornelia Wolf



Nachricht 6/2012

16.1.12, Nürnberg: Neue "alte" Praktikantin - Christiane Hermann ist wieder da!
Wir freuen uns, dass wir Christiane Hermann wieder im Team begrüßen dürfen. Christiane hat vor 3 Jahren das FSJ bei der Gehörlosenseelsorge gemacht. Seitdem hat sie regelmäßig bei vielen Veranstaltungen besonders im Kinder- und Jugendbereich ehrenamtlich mitgearbeitet. Bis August hat sie nun die Möglichkeit, in einem Teilzeit-Orientierungspraktikum bei der Gehörlosenseelsorge Sicherheit für ihren weiteren beruflichen Ausbildungsweg zu bekommen. Sie wird bei Projekten im Kinder- und Jugendbereich mitarbeiten und auch bei einigen anderen Aktionen dabei sein.


Wir wünschen Christiane für diese Zeit viele gute Begegnungen und Gottes Segen!

Erika Burkhardt



Nachricht 5/2012

11.1.12, München: EBZ sucht Fachberater/in mit Schwerpunkt Ehe- und Familienberatung
Das EBZ München sucht für die zielgruppenspezifische Beratung von gehörlosen und hörgeschädigten Paaren, Familien und Alleinstehenden (20 Wochenstunden) zum nächstmöglichen Zeitpunkt


eine/n Fachberater/in mit Schwerpunkt Ehe- und Familienberatung

Nähere Details finden Sie in diesem PDF-Dokument.

Herzliche Grüße
Webmaster Pfr. Matthias Derrer



Nachricht 4/2012

9.1.12, München: Gemeinschaft in der Weihnachtszeit
In den Weihnachtstagen war in München viel los. Man konnte verschiedene Weihnachtsfeiern besuchen und natürlich am Heiligen Abend auch in den Gottesdienst in die Passionskirche kommen. Gemeinsam mit der hörenden Gemeinde feierten auch 20 gehörlose Gemeindeglieder den Weihnachtsabend und gingen anschließend nach Hause in ihre Familien.


Doch es gibt in München natürlich auch viele Menschen, die keine Familie haben oder die nicht gerne mit ihrer Familie feiern, weil es dort Streit gib. Für viele dieser Menschen ist Weihnachten kein einfaches Fest, denn gerade an dem Familienfest kann man die eigene Einsamkeit besonders spüren.

Damit gehörlose alleinstehende und einsame Menschen an Weihnachten eben nicht alleine sind, bietet der Gehörlosenverband München und Umland (GMU) schon seit Jahren eine gemeinsame Weihnachtsfeier an. Und so haben auch am vergangenen Heiligen Abend (24.12.11) ungefähr 30 Menschen gemeinsam im GMU Weihnachten gefeiert. Neben Würstchen mit Kartoffelsalat, Kaffee und Stollen gab es viel gute und lustige Unterhaltung. Außerdem wurde eine ökumenische Andacht mit Frau Sterr und Pfarrerin Wolf und eine Rede von Rudi Sailer gehalten.

Keiner war an diesem Nachmittag alleine und gemeinsam erlebten wir dort Weihnachten: Gott wurde Mensch und wohnte unter uns.

Pfarrerin Cornelia Wolf



Nachricht 3/2012

6.1.12, Bayern: Von den Heiligen 3 Königen und Walther Paucker
Seit Tagen sehen wir auf den Straßen die Heiligen 3 Könige in schönen Gewändern laufen. Kinder katholischer Pfarreien erinnern an die Weihnachtsgeschichte, sammeln Geld und fordern Rechte für Kinder. Ein schöner Brauch und ein einträglicher dazu: Jedes Jahr kommen so ca. 50 Mio Euro zusammen.


Sehen wir mal davon ab, dass weder von Königen noch von der Zahl 3 in der Bibel geschrieben steht, so erinnert uns diese Tradition doch an Menschen, die mit der Weihnachtsbotschaft in die Welt zogen und sich für Rechte einsetzten. Einer davon ist Pfarrer Walther Paucker, der für seinen Einsatz am 6. Januar 1919 hingerichtet wurde. Kirchenrat Joachim Klenk möchte heute an ihn und später auch an andere erinnern. Walther Paucker wurde 1907 Pfarrer in Wesenberg - dem heutigen Rakvere in Estland.

Von Beginn des 1. Weltkrieges an feierte er mit seiner Gemeinde jeden Abend das Abendmahl. 1918 kam die russische Armee nach Estland und unterdrückte die Menschen, stoppte die Meinungsfreiheit und verbot die freie Religionsausübung. Die sogenannten Bolscheviken boten Walther Paucker an zu fliehen. Aber Pfarrer Walther Paucker wollte seine Gemeinde nicht in Stich lassen und blieb in Wesenberg. Die Bolschewiki nahmen ihn schließlich gefangen. Später wurde er - am 6.1.1919 - mit mehreren Mitgefangenen hingerichtet. Die christliche Botschaft des Friedens konnte aber nicht hingerichtet werden.

Rechte einzufordern bleibt ein wichtiger Auftrag von Christen. Losziehen und die christliche Botschaft des Friedens und der Gerechtigkeit in die Welt zu bringen, ist auch heute noch Auftrag und Verpflichtung - auch für die Gehörlosengemeinden. Estland ist heute ein freies Land, Religionsausübung ist kein Problem, Gehörlosengemeinden gibt es in den beiden großen Städten auch.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 2/2012

4.1.12, Bayern: Weihnachten geht weiter
Weihnachten geht weiter! Die Tücher auf den Altären bleiben weiß. Weihnachten soll ins Leben strahlen. So strahlen, dass wir das Leben wahrnehmen wie es in der Realität ist und unsere Verantwortung für und in dieser Welt nicht vergessen.


Fritz von Bodelschwingh hatte dies nicht nur begriffen, sondern handelte auch danach. Es gibt aber auch Schatten in seinem Leben. Er ist heute vor 66 gestorben. Er war seit 1910 Leiter der Anstalten für behinderte Menschen in Bethel (Bielefeld) und später der erste Reichsbischof, bis die Nazis ihn ablösten. Sein Wirken war jedoch ambivalent. Einerseits verhinderte er Euthanasiemorde in Bethel und rettete damit vielen behinderten Menschen das Leben. Andererseits sind seine Aussagen zu "unwertem" Leben aus heutiger Sicht schwer zu ertragen, so z.B. die Vorträge aus den Jahren 1929-1936.

Heute müssen wir mit dem "Licht von Weihnachten" auch kritisch auf Fritz von Bodelschwingh schauen, Gutes bewahren und Nicht-Akzeptables benennen. Weihnachten geht eben weiter und endet nicht unter dem Weihnachtsbaum. Deshalb lassen wir Maria und Josef auch im Foto weitergehen, diesmal aber "neutral" als Spiegel für diese Welt.

Team Öffentlichkeitsarbeit



Nachricht 1/2012

1.1.12, Bayern: Gottes Stärke für 2012
Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Internet-Seite,


wir wünschen Ihnen und Euch ein gutes Neues Jahr. Wir grüßen mit der Jahres-Losung 2012 (Losung? Was ist das?) Für das Jahr 2012 ist die Losung in der Bibel, 2. Korinther 12,9:

„Jesus Christus sagt: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

Schwach sein will niemand! Trotzdem spüren wir immer wieder, dass wir schwach sind. Schwachheit ist Teil unseres Lebens. Wir spüren Schwachheit bei Tod, Krankheit, Streit, Miss-Erfolg. Aber hier verspricht Gott seine Kraft. Hier spüren wir die Kraft von Gott besonders! Gott schenkt seine Kraft schwachen Menschen! In der Vergangenheit, in Schwachheit habe ich das schon gespürt.

Ich wünsche Ihnen und Euch, dass wir alle die Kraft von Gott spüren in diesem Jahr 2012!

Alles Gute wünscht
Matthias Derrer




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