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Archiv 2005, Seite 2

Archivseite! Diese Seite dokumentiert unsere Vergangenheit. Die Informationen hier sind vielleicht nicht mehr aktuell.

Ferien-Ende - Gottes Segen für das neue Schuljahr

Nachricht 23/2005

Bayern, 10.9.05

Die Ferien sind vorbei! Schade! Oder: Endlich! Der Eine hatte noch keine richtige Ruhe, braucht noch mehr Zeit. Dem Anderen war schon langweilig, jetzt kann er wieder Freunde treffen.

Aber egal - immer noch ferienreif oder langweilig - wir müssen alle wieder zurück an den Arbeitsplatz oder in die Schule. Wie gut, dass wir auch im neuen Schuljahr wissen dürfen: Gott geht mit! Er begleitet uns bei allem Schönen und Schwierigen.

Wir wünschen allen einen guten Start! Besonders allen, die zum ersten Mal an einen neuen Arbeitsplatz, in eine neue Schule, in eine neue Klasse gehen.

Herzliche Grüße vom Webmaster Matthias Derrer

Daniela Schmid verabschiedet sich

Nachricht 22/2005

Bayern, 3.9.05

Sieben Monate als Praktikantin bei der Gehörlosenseelsorge gingen für mich im August zu Ende. In diesen sieben Monaten erlebte ich sehr viel und dennoch (oder gerade deshalb) verging die Zeit so schnell. Ich lernte Gebärden, ich war bei vielen Gottesdiensten in verschiedenen Gehörlosengemeinden dabei. Ich durfte Taufen und Hochzeiten miterleben. Ich war bei Gemeindegruppen dabei und ich machte Fahrdienste quer durch Nürnberg und Umgebung. Ich durfte bei der Erstellung der neuen Homepage mithelfen, Filme drehen, Fotos machen und Präsentationen für den Gottesdienst erstellen. Das alles und noch viel mehr hat mir großen Spaß gemacht.

Ab September werde ich in Neuendettelsau Theologie studieren. Aber ich bin davon überzeugt, dass ich während meiner Zeit in der Gehörlosenseelsorge auch Theologie gelernt habe. Theologie kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Lehre von Gott". Ich durfte in der Gehörlosenseelsorge und in den Gehörlosengmeinden erleben wie Menschen mit Gott leben, wie Gott Gemeinschaft schenkt, wie Gott Hoffnung, Freude und Kraft schenkt. Gott schenkt uns Liebe und Herzlichkeit füreinander und offene Augen für diese Welt. Das durfte ich von Ihnen und euch lernen und erleben. Dafür möchte ich dem Team der Gehörlosenseelsorge und den Gehörlosengemeinden herzlich danken.

Ich freue mich auf das Studium. Ich werde im Studium viel lernen, über die Bibel, über die Kirchengeschichte, über verschiedene Theologen und Philosophen und Vieles mehr. Das interessiert mich, ich freue mich darauf. Aber ich wünsche mir auch, dass der Kontakt zur Gehörlosenseelsorge bleibt, ich möchte das Gebärden nicht verlernen und freue mich auf ein Wiedersehen.

Daniela Schmid

Gebärdensprache im Hörenden-Gymnasium

Nachricht 21/2005

Neuendettelsau, 27.8.05

Vom November 2004 bis Juli 2005 bot die Ararat Akademie einen DGS-Kurs im Laurentius-Gymnasium in Neuendettelsau an. Dozentin war Rosa Reinhardt. Zum ersten Mal konnten 25 Schüler aus verschiedenen Klassen den Gebärdensprachkurs als Wahlfach besuchen. Neben dem Fingeralphabet lernten die Schüler etwas über die Gehörlosenkultur, die Gebärden für Zahlen, Monate und natürlich Vieles mehr. Laut einem Artikel aus der Neuendettelsauer Schülerzeitung war dieser Kurs für die Schüler sehr interessant und machte großen Spaß. Für die Zukunft hoffen wir, dass sich auch weiterhin Schulen für die Gebärdensprache interessieren und die Möglichkeit eines Kursangebotes nutzen.

Andrea Schwarz, Akademie Ararat

Geschafft und Glückwunsch

Nachricht 20/2005

Bayern, 20.8.05

2 Jahre Ausbildung sind vorbei! 2 Jahre voller Arbeit und neuer Entdeckungen: Was steht eigentlich im Alten Testament genau über Abraham? Wo finde ich die 10 Gebote? Welche Entdeckung machte Martin Luther? Und wer hat den Adventskranz erfunden?

Diese und andere Fragen mussten bearbeitet werden, denn Brigitte Schmidt (gl), Sabine Wangerin (hr) und Ruthild Baudach (gl) sind zu Katecheten (Religionslehrerinnen im Nebenamt) in Deutscher Gebärdensprache ausgebildet worden. Die theoretische Ausbildung war vor allem in Wochenend-Seminaren, die praktische Ausbildung fand in der Schule statt. Vor allem müssen Katecheten aber lernen die Inhalte des Lehrplans für den Religionsunterricht mit den Kindern zu erarbeiten.

Pfr. Klenk (Gehörlosenseelsorge) und Dr. Ammon (Religionspädagogisches Institut) haben die Ausbildung über 2,5 Jahre begleitet und gestaltet. Brigitte Schmidt, Sabine Wangerin und Ruthild Baudach dürfen sich seit Juli 2005 Katecheten (Religionslehrer) nennen.

Die Ausbildung von Katecheten ist staatlich anerkannt. Deshalb müssen 4 wichtige Prüfungen bestanden werden: Lehrprobe, schriftliche Arbeit zur Lehrprobe, schriftliche Prüfung (3 Stunden) und mündliche Prüfung (30 Minuten).

Gratulation an die neuen Katecheten. Am 13. Juli wurden sie von Regionalbischof Dr. Röhlin eingesegnet und durch den Landeskirchenrat der evang.-lutherischen Kirche in Bayern beauftragt. Ein ganz besonderer historischer Tag für die Gehörlosengemeinden in Bayern!

degpa

Betriebsausflug erkundet Burg

Nachricht 19/2005

Nürnberg, 13.8.05

Am Mittwoch, den 20.Juli machte das Team der Gehörlosenseelsorge in Nürnberg zusammen mit dem Kirchengemeindeamt in Nürnberg einen Betriebsausflug. Wir fuhren zuerst mit dem Bus nach Burgthann und besichtigten dort die Burg. In der Burg befindet sich ein kleines Museum. Eine Führerin zeigte uns das Museum und erklärte uns, wie die Menschen früher lebten und arbeiteten. Eine Dolmetscherin übersetzte die Informationen in Gebärdensprache. Danach wanderten wir nach Prackenfels. In Prackenfels wurden wir reichlich mit gutem Essen versorgt. Am Nachmittag hatten wir Zeit zum gemütlichen Zusammensitzen, für Spaziergänge und für verschiedene sportliche Aktivitäten. Die gehörlosen und die hörenden Mitarbeiter/ -innen des Kirchengemeindeamtes und der Gehörlosenseelsorge verbrachten gemeinsam einen schönen und interessanten Tag.

Das Foto zeigt das Team der Gehörlosenseelsorge in Prackenfels.

Daniela Schmid

endlich FERIEN !!!!!!

Nachricht 18/2005

Bayern, 6.8.05

Endlich sind Ferien! Viele Schülerinnen und Schüler hab schon lange darauf gewartet - dieses Jahr besonders lang. Die Zeit seit den Pfingstferien war in diesem Jahr 9 Wochen. So lange ist es selten. Das hängt mit dem frühen Oster-Termin zusammen. Pfingsten ist immer 7 Wochen nach Ostern, deshalb ist auch Pfingsten früh. (Warum Ostern einmal früh und einmal spät ist, kann man übrigens in der Wissensecke (Ostertermin) nachlesen.

Dieses Jahr mussten also alle Schüler (und Eltern und Lehrer) besonders lange durchhalten. Jetzt haben es alles geschafft!

Jetzt sind ENDLICH die Ferien da! Wir freuen uns! Auch im Urlaub ist uns wichtig: Gott soll uns auch im Urlaub begleiten und beschützen!

Übrigens: Wer nicht wegfährt, soll auch belohnt werden. Wir werden hier pünktlich jeden Samstag eine neue Meldung präsentieren - versprochen (solange die Technik klappt). Es lohnt sich also auch in den Ferien auf unseren Seiten vorbei zu schauen! Und außerdem: Habt Ihr wirklich schon alles Neue auf unseren Seiten entdeckt? Schaut doch mal zum Beispiel im Bereich Religion und Bibel oder im Bereich Wissensecke. Da gibt es viel zu entdecken!

Allen wünschen wir eine gute Zeit - Zuhause oder Unterwegs. Gott segnet Euch!

Herzliche Grüße von Eurem Webmaster Matthias Derrer

Konfirmanden 2005 - Nachtreffen (Freizeit)

Nachricht 17/2005

Bayern, 30.7.05

Achtung Ex-Konfis! Aufgepasst!

Jetzt habt ihr schon alle eure Konfirmation gefeiert. Und was jetzt? Sicher erinnert ihr euch noch an die Konfi-Camps. Ihr habt viel lernen müssen, aber trotzdem war auch viel Spaß dabei. Jetzt wollen wir wieder ein paar Tage wegfahren, aber ohne Lernen!!! Wir fahren in ein Jugendhaus und werden dort ein Wochenende lang viel Spaß, gute Laune und gutes Essen haben! Ihr seid herzlich eingeladen zur Nach-Konfi-Freizeit!

Wann: 21. bis 23. Oktober 2005
Beginn: Freitag mit Abendessen
Ende: Sonntag mit großem Frühstück
Rückkehr nach Nürnberg: ca. 13 Uhr
Wo: Weiding/ Nähe Cham im bayerischen Wald
Kosten: 30 Euro pro Person für Fahrt ab Nürnberg, Essen, Übernachtung, Programm
Leitung: Erika Burkhardt, Stefanie Lindnau und EA Mitarbeiter
Teilnehmer: Jugendliche der Konfi-Camps der Jahre 2005 und 2003!

Anmeldungen ab sofort bei Erika Burkhardt, Fax: 0911/6328522 oder email jugend@egg-bayern.de oder Telefon 0911/6328528

Erika Burkhardt

Sommerfest in München

Nachricht 16/2005

München, 23.7.05

Am Sonntag, den 17.Juli 2005 feierte die Münchner Gehörlosengemeinde zusammen mit der Augsburger Gehörlosengemeinde und der hörenden Gemeinde in der Passionskirche einen bunten Familiengottesdienst. In der hörenden Gemeinde dort arbeitet eine junge Pfarrerin. Sie heißt Heike Davidson und machte 1992/93 ein FSJ bei der Gehörlosenseelsorge. Pfarrerin Davidson und Pfarrerin Wolf bereiteten den Gottesdienst mit dem Thema "Noah und der Regenbogen" gemeinsam vor.
Noah folgte Gottes Auftrag und baute ein großes Schiff, wir nennen es Arche. Im Gottesdienst konnte jeder ein kleines Schiff basteln. In der Predigt erfuhren die Gottesdienstbesucher: Gott möchte, dass die Menschen leben. Gott schließt einen Bund mit den Menschen. Als Zeichen dafür schenkt er den Regenbogen.
Nach dem Gottesdienst wurde im Freien gefeiert. Dank eines freiwilligen Helfers am Grill gab es leckere Würstchen und Steaks. Für Kaffee und Kuchen war auch gesorgt. Danach hatten die großen und kleinen Festbesucher viel Spaß bei verschiedenen Spielen.
Was gehört noch zu einem Sommerfest? Die Sonne natürlich. Die Sonne meinte es gut mit uns und schenkte uns wirklich sommerliche Temperaturen.

Daniela Schmid

Hier gibt es ein zweites Foto: Vorschau oder volle Größe

Gerhard Großmann verabschiedet sich

Nachricht 15/2005

Bayern, 16.07.05

So schnell verfliegen 19 Wochen ... Gerade eben zeigte der Kalender noch den ersten März, nicht viel später war es Juli. Und damit Zeit zu gehen. Mein Praktikum im Multimedia-Bereich bei der Evangelischen Gehörlosenseelsorge in Nürnberg endete. Besonders traurig bin ich nicht, dazu war die Zeit einfach dort zu schön gewesen. Viele nette Kollegen sorgten dafür, dass ich mich schnell einbringen konnte und ich mich wohl fühlte. Mein Praktikum war aber auch ganz schön abwechslungsreich. Nicht nur die neue Homepage habe ich mit erstellt und betreut, da gab es einiges mehr. Präsentationen für Gottesdienste, Gebärdenvideos drehen, Fotos knipsen zu den unterschiedlichsten Anlässen oder eine läutende Glocke filmen. Ich hatte jede Menge Spaß und oft auch interessante Gespräche mit den Mitarbeitern. Im Haus der Gehörlosenseelsorge fühlte ich mich richtig zu Hause. Nach diesem Praktikumssemester geht nun mein theoretisches Studium weiter: Multimedia und Kommunikation in Ansbach, das fünfte Semester steht vor der Tür. Gerne erinnere ich mich an meine Zeit in der Gehörlosenseelsorge zurück. Bestimmt habe ich dort ein paar Spuren hinterlassen und hoffe, dass Kontakte bestehen bleiben. Vielen Dank, dass ich auch in der Gehörlosengemeinde so herzlich aufgenommen wurde. Es war eine tolle Zeit!

Gerhard Großmann

Neue EGG-Homepage ist online

Nachricht 14/2005

Bayern, 11.07.05

Endlich ist es soweit: Die neue Homepage der Evangelisch-Lutherischen Gehörlosenseelsorge steht im Internet. Die Homepage hat ein komplett anderes Aussehen und viele neue Inhalte. Erarbeitet wurde die Seite in einem Projekt, bei dem viele mitgeholfen haben: Gehörlosenseelsorger, Mitarbeiter der Gehörlosenseelsorge in Nürnberg und viele andere, fleißige Helfer.
Nun sind über vier Monate vergangen, in denen es viel zu tun gab. Der Leiter des Projekts "Neue Homepage" war Gerhard Großmann (siehe Foto), Praktikant bei der Gehörlosenseelsorge in Nürnberg. Gerhard Großmann freut sich sehr über die neue Homepage und hofft, dass sie vielen gefällt.
Wie bei allen Dingen, die neu anfangen, klappt auch bei der Homepage noch nicht alles perfekt. Bitte schauen Sie sich selbst auf der Seite um und sagen Sie uns ihre Meinung (webmaster@egg-bayern.de). Wir freuen uns, wenn Sie uns helfen, Fehler auf der Homepage zu entdecken. Mit Ihrer Hilfe können wir die Seite noch besser machen.

Gerhard Großmann

Laurentiusfest in und um Sankt Lorenz

Nachricht 13/2005

Nürnberg, 08.07.05

Am Samstag, den 9. Juli feiert die Gehörlosengemeinde Nürnberg zusammen mit anderen Gruppen, den Laurentiusgruppen ein Fest in und an der Lorenzkirche. Mitglieder der Laurentiusgruppen sind Blinde, Gehörlose, Menschen im Rollstuhl, Flüchtlinge, Obdachlose, Schwerhörige, Engagierte für Frieden und Gerechtigkeit, seelisch Erkrankte, Binnenschiffer und viele mehr. Gemeinsam wollen die Laurentiusgruppen zeigen, dass Gemeinschaft stärken und selbstbewusst machen kann. Von 14.00-15.30 Uhr werden vor der Lorenzkirche verschiedene Aktivitäten angeboten. Lernen Sie die Blindenpunktschrift, die Gebärdensprache, betrachten Sie wunderschöne Bilder eines russischen Künstlers und sprechen Sie mit Flüchtlingskindern. Auf dem Podium gibt es Interviews und Informationen. Gebärdensprachdolmetscherinnen werden übersetzen. Auch wird ein Kinderprogramm angeboten. Von 16.00-1700 Uhr feiern die Laurentiusgruppen einen Gottesdienst. Neben Gebärdensprachdolmetschern wird auch ein Schriftdolmetscher für Schwerhörige eingesetzt. Kommen Sie und feiern Sie mit uns. Bei schlechtem Wetter feiern wir in der Kirche.

Müssen Lehrer lernen?

Nachricht 12/2005

Bayern, 06.07.05

Ja, auch Lehrer müssen lernen - wie alle Menschen, immer wieder! Deshalb haben sich im Mai 7 Religionslehrer und Pfarrer in Heilsbronn getroffen. Alle geben Religionsunterricht an verschiedenen Gehörlosenschulen in Bayern. Sie tauschten Ideen, Tipps und Material zum Hauptthema (Die 10 Gebote) und ganz allgemein. Es gab auch viele Berichte und Neuigkeiten an den Abenden. Nach 4 Tagen kamen wir mit vielen neuen Impulsen für die Arbeit in der Schule wieder Zuhause an. Wir danken Herrn Ammon vom RPZ Heilsbronn für die interessant und abwechslungsreich gestaltete Durchführung und freuen uns schon auf das nächste Lernen im Kreis der Kollegen.
Matthias Derrer

Sommerfest im Zentrum für Hörgeschädigte in Nürnberg

Nachricht 11/2005

Nürnberg, 03.07.05

Am 26. Juni war viel los in der Pestalozzistraße in Nürnberg. Das Zentrum für Hörgeschädigte feierte Sommerfest. Dieses stand ganz unter dem Zeichen des 100 jährigen Jubiläums. An vielen unterschiedlichen Ständen konnten sich die Besucher informieren, wie es vor 100 Jahren war: Kleidung, alte Schrift und viele Fotos waren zu sehen. Aber auch viele andere Infostände konnte man besuchen. Zum Beispiel konnten die Besucher bei den evangelischen und katholischen Religionslehrern biblische Tattoos auf ihre Haut kleben oder bei einem Bibelquiz mit TOLLEN Preisen teilnehmen. Auch viele ehemalige Schüler kamen zu Besuch. Auf dem Bild sehen Sie den kath. Religionslehrer J. Kröner mit ehemaligen Schülern, die interessiert im aktuellen Gemeindebrief der Gehörlosengemeinde blättern!!!
Erika Burkhardt

Einführungsgottesdienst im Freien

Nachricht 10/2005

Würzburg, 28.06.05

Am 18. Juni feierte die Gehörlosengemeinde Würzburg einen Gottesdienst im Freien. Da das Wetter dazu einlud, wurden gemeinsam Altar und Stühle auf der Terrasse des Gemeindehauses aufgebaut.
In diesem Gottesdienst wurde Rebecca Mathes feierlich in ihr neues Amt als Gemeindesprecherin eingeführt. Die Aschaffenburger Prädikantin Jutta Krause predigte über das Thema " sich Zeit nehmen für Gott". Mitgestaltet wurde der Gottesdienst vom Gebärdenchor. Beim anschließenden gemeinsamen Gemeindenachmittag gab es viel Gelegenheiten, sich zu unterhalten. Neben den 35 Gottesdienstbesuchern waren auch einige Gebärdensprachkursteilnehmer zu Besuch.
Durch Anklicken des Bildes lässt es sich vergrößern.
Andrea Schwarz

DGS-Kurs für Gehörlose auf Tour

Nachricht 9/2005

Nürnberg, 24.06.05

Vom 14. -16. Juni machte der Kurs DGS für Gehörlose einen Ausflug an den Bodensee. Diese Gruppe lernt schon seit Jahren die DGS an der Akademie Ararat.
Der Kurs besteht aus 4 Teilnehmern und der Leitung Kerstin Forster und Andrea Schwarz.
Unser Ausflug bot viele Gelegenheiten, neue Gebärden zu erlernen. Außerdem wurden bekannte Gebärden geübt und vertieft.
Angekommen in Ravensburg, schauten wir uns die schöne Stadt an. Am nächsten Tag besuchten wir eine Einrichtung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Hör-Sprachbehinderung und geistiger Behinderung. Diese Einrichtung beherbergte auch einen Vorschulkindergarten und Heimsonderschule inklusive Werkstufe. Der nette Direktor führte uns durch Schule und das Gelände. Er erzählte uns einiges über Schule, Internat und die dortige Gebärdensprache. Wir waren sehr verwundert, wie verschieden die dortige Gebärdensprache ist.
Beeindruckend war die wunderschöne Lage mitten im Grünen. Neben Pferden konnten auch verschiedene andere Tiere von Bewohnern gehalten werden.
Besonders toll war die Möglichkeit, an einem Gottesdienst teilzunehmen. Beim Thema "Unsere Erde" konnten wir den Gottesdienst sogar aktiv mitgestalten.
Anschließend ging die Fahrt nach Meersburg und von dort aus auf die Insel Mainau. Zufällig trafen wir auf der Fähre und auf der Insel verschiedene Gruppen von gehörlosen Touristen. Bevor wir am nächsten Tag die Heimreise antraten, zog es uns nach Österreich. Genauer gesagt nach Bregenz.
Nach einem Stadtbummel ging es mit einer Bahn auf den nahe gelegenen Berg "Pfänder". Von dort aus konnten wir bei strahlender Sonne noch einmal das gesamte Bodenseegebiet betrachten. Erschöpft, aber mit vielen schönen Eindrücken kehrten wir schließlich nach Nürnberg zurück.
Andrea Schwarz

Lebendiges Marktoberdorf

Nachricht 8/2005

Marktoberdorf, 20.06.05

Die Gehörlosengemeinde Marktoberdorf ist lebendig. Jeden Monat treffen sich Gehörlose und ihre Familien aus der Umgebung. Jeden 2. Monat feiern sie gemeinsam einen Gottesdienst, am 18. Juni zum Thema "Jesus heilt". Mit lebendigen Gebärdenliedern und interessanten Gottesdiensten haben Prädikantin Angelika Hommel und Gemeindesprecherin Christina Bleyer mit den rund 50 Gottesdienstbesucherinnen gefeiert.
Durch Anklicken des Bildes können Sie es vergrößern.
degpa

Konfirmation 2005

Nachricht 7/2005

München, 17.06.05

Am 15. Mai sind in München fünf Jungen und ein Mädchen konfirmiert worden. In einem festlichen Gottesdienst sagten die sechs Konfirmanden: Thomas Abraham, Lukas Chmiel, Iris Meinhard, Daniel Rieger, Nico Schwager und Michael Schwesinger ihr „Ja“ zu Christus und der christlichen Gemeinschaft.
Zu Beginn des Gottesdienstes, als alle noch sehr aufgeregt waren, zeigten die Konfirmanden ihren Familien und der ganzen Gemeinde, wie selbstverständlich und selbstbewusst sie in der Kirche auftreten und mitarbeiten können. Sie gestalteten und gebärdeten zusammen mit Pfarrerin Wolf den gesamten Anfangsteil des Gottesdienstes. Nach dem Konfirmationssegen bedankten sich die Konfirmanden bei ihren Eltern und Paten für deren Engagement in den letzten Jahren mit einem Gebärdenlied. Auch der Münchner Gebärdenchor trat in diesem Gottesdienst auf. Mit einem schon bekanntem Lied und einem neuen Lied zeigten die fünf Mitglieder des Chores, was sie unter der neuen Leitung von Herrn Bath gelernt hatten.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Gemeinde die Konfirmanden und die Familien zu einem Kaffeetrinken ins Gemeindehaus ein.

Cornelia Wolf

"Himmelhüpfer" unterwegs

Nachricht 6/2005

Nürnberg, 10.06.05

Die Nürnberger Kindergruppe "Himmelhüpfer" besichtigte im April die Lorenzkirche in Nürnberg. Die FSJ-lerin Stefie Lindnau erzählte die Geschichte von "Der Ratte und dem Mönch" . Auch wurde ein Bewegungsspiel gespielt. Mit einem gemeinsamen Eisessen endete ein schöner Ausflug.
Durch Anklicken lassen sich die zwei Fotos vergrößern.
degpa

"Begegnung mit dem Vietnamkrieg"

Nachricht 5/2005

München, 06.06.05

Am Dienstag, den 21.6. wird Pfarrer Groll von seiner großen Reise nach Thailand, Laos und Kambodscha berichten. Er war zwei Monate unterwegs und hat viele Eindrücke und natürlich auch Fotos mitgebracht.
Was er alles erlebt hat und welche Begegnungen ihn begeistert haben wird am 21.6., ab 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Passionskirche (Tölzerstr. 17, München) erzählen.
degpa

Gott schenkt uns einen Regenbogen

Nachricht 4/2005

Nürnberg, 01.06.05

Die Nürnberger Gehörlosengemeinde lädt am 5. Juni um 14 Uhr zu einem großen Tauf-Gottesdienst ein mit dem Thema "Gott schenkt uns einen Regenbogen". Ort: Lutherkirche auf dem Hasenbuck. Der Gottesdienst wird gefeiert mit Pfr. Klenk und Pfr. Sauermann. Getauft werden Camillo Schmidt, Joscha Forster und Theresa Klenk. Dieser Gottesdienst wird lebendig und fröhlich von Gottes Zuwendung zu uns Menschen erzählen. Gott macht den ersten Schritt und als Zeichen dafür schenkt er uns einen Regenbogen. Katharina und Johanna Klenk haben dazu Fotos gemacht. Naomi Schmidt, Anna und Laura Forster werden einen großen Regenbogen für den Gottesdienst malen. Die Familien werden fleißig Kuchen backen. Im Anschluss an den Gottesdienst wird im Freien gefeiert (bei Regen in Zelten). Die Familien Klenk, Forster, Schmidt und die Gehörlosengemeinde Nürnberg-Umland laden herzlich ein.
degpa

Gemeindeausflug nach Wertheim

Nachricht 3/2005

Würzburg, 27.05.05

An Christi Himmelfahrt (Datum:05.05.05) trafen sich die Gehörlosengemeinden Aschaffenburg und Würzburg in Wertheim. 35 Erwachsene, 4 Kinder und 3 Hunde begrüßten sich nach einer gemütlichen Fahrt durch die schöne Landschaft stürmisch am Bahnhof.
Der Himmel war noch etwas bewölkt, als alle gemeinsam zu einer Stadtführung aufbrachen. Gehörlosenseelsorgerin Dagmar Windshügel dolmetschte die interessante Stadtgeschichte von Wertheim. Beim gemeinsamen Mittagessen neben der Stiftskirche kam plötzlich die Sonne hervor. Unter blauem Himmel wanderten die Gehörlosen auf die Burgruine oder am Main entlang. Wer wollte, ging ins Glasmuseum oder schaute im Rathaushof den vielen Brautpaaren zu.

"Spurensuche"

Nachricht 2/2005

Nürnberg, 25.05.05

Die Nürnberger Konfirmanden waren auf Spurensuche. Im Konfirmationsgottesdienst hingen von jedem Konfirmanden ein Paar Schuhe in luftiger Höhe. Pfr. Klenk versuchte die Spuren des letzten "Konfi-Camps" bei jedem Jugendlichen zu finden. Ernsthaft wurde nachgeforscht, gelacht werden durfte auch. Judith Kriak, Diakonin in der Ausbildung, hielt die Predigt und Gemeindepädagogin Erika Burkhardt segnete die Konfirmanden ein. Vertrauensmann Randolf von Hündeberg gab den Konfirmanden Mut und Freude mit auf den Weg. Eltern der Konfirmanden baten in Gebärden und Gebärdensprache Gott um Begleitung für die Konfirmanden. Der mit ca. 200 Personen sehr gut besuchte Gottesdienst war ein wichtiger Höhepunkt für die evang. Gehörlosengemeinde Nürnberg -Umland. Die Spenden von € 640 werden für die Schwedenfahrt Jugendlicher 2006 verwendet. Allen Mitarbeiterinnen danken wir herzlich und wünschen den Konfirmanden einen gesegneten neuen Lebensweg.

Pfr. Joachim Klenk

Zeugen Jehovas

Nachricht 1/2005

Bayern, 20.05.05

Seit einiger Zeit besuchen die Zeugen Jehovas Gehörlose aus unseren Gemeinden. Die Zeugen Jehovas gehören NICHT zu den christlichen Kirchen. Sie sind eine Sekte! Die Zeugen Jehovas möchten mit Ihnen über Gott und Ihren Glauben sprechen, Ihnen Zeitschriften geben und Sie zu den Treffen der Zeugen Jehovas einladen.
Was können Sie tun? Mit den Zeugen Jehovas zu diskutieren ist sinnlos. Aber Sie können sagen: "Mir ist evangelisch wichtig! Ich will Verbindung zu Jesus Christus behalten. Bitte besuchen Sie mich nicht mehr!"
Bitte melden Sie sich bei Ihren Seelsorgern, wenn Sie weitere Informationen möchten.
degpa


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