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Archiv 2010, Seite 2

Archivseite! Diese Seite dokumentiert unsere Vergangenheit. Die Informationen hier sind vielleicht nicht mehr aktuell.

Kirchengemeinde Oberstaufen zu Besuch

Nachricht 106/2010

Nürnberg, 27.9.10

Im Rahmen einer Aktion der bayerischen Landeskirche zum 200-Jahr-Jubiläum kamen am 25. September 30 Vertreter und Vertreterinnen der Kirchengemeinde Oberstaufen (Allgäu) zu Besuch in die Nürnberger Gehörlosengemeinde. Eine ganz "andere" Welt wollten sie kennen lernen.


Vertrauensmann Randolf von Hündeberg begrüßte die Besucher gemeinsam im Namen des Gemeindevorstandes Nürnberg herzlich und berichtete von den Aktivitäten der Gehörlosengemeinden in Bayern. Stefanie Lindnau diskutierte über die eingeschränkten Bildungsmöglichkeiten für hörgeschädigte/gehörlose Menschen und ein Kurzfilm zeigte wie so eine Gehörlosengemeinde funktioniert. Sabine Hollweck übte Gebärdenlieder mit den Hörenden ein und schilderte die Fortschritte in ihren 27 Jahren Gemeindevorstand. Bei einer Stadtführung mit Schwerpunkt "Gehörlosengeschichte und Nürnberg" erfuhren die Oberstaufener von bekannten gehörlosen Persönlichkeiten, Geschichtsepochen und die Situation gehörloser Menschen in dieser Zeit, von der Verfolgung durch die Nazionalsozialisten und die interessante "Gehörlosengeschichten". Mit einer Kurzandacht "Komm steh auf, komm in die Mitte" in der Egidienkirche wurde der Besuch abgerundet.

Eine Kirchenvorsteherin aus Oberstaufen meinte: "Ich sehe jetzt Vieles mit anderen Augen, Danke!". Der Dank geht an die Oberstaufener und ihren Pfarrer Herrn Wagner zurück, nicht nur weil sie einen Geschenkkorb mit Allgäuer Käse mitbrachten. Wir werden Oberstaufen zu einem Berggottesdienst im Jahr 2011 besuchen.

Gemeindevorstand Nürnberg

Sonnenschein in München

Nachricht 105/2010

München, 25.9.10

Nicht nur die Besucher des Münchner Oktoberfests freuen sich über den warmen Sonnenschein in diesen Tagen.


Auch wir vom ehrenamtlichen Team der Münchner Gehörlosengemeinde genießen die Sonnenstrahlen und erinnern uns an den Sonntag im Juli, an dem unser Sommerfest stattfand.

Am 18.07.2010 fand unser Gehörlosengottesdienst und das Sommerfest mit der hörenden Gemeinde der Passionskirche statt. Das Wetter war zum Glück schön (Sonne und Wolken) und viele Leute waren da. Es gab Getränke, Fleisch und Würste zum Grillen, Salate und anschließend Kaffee und Kuchen.

Und es gab genug Zeit zum Reden und Unterhalten und wir konnten den Kindern beim Spielen zuschauen. Die Jüngsten spielten mit einer Wasserrutsche und die Älteren zeigten uns eine Zirkusvorführung.

Wir freuen uns auf den nächsten Familiengottesdienst in München, am 17.10. zum Erntedankfest.

Sabine Gross und Cornelia Wolf

Weihnachten? In 3 Monaten!

Nachricht 104/2010

Bayern, 23.9.10

Ist jetzt schon Weihnachten? Wir können es fast denken. In den Läden bei Aldi, Lidl, Edeka usw. gibt es schon wieder Weihnachtsgebäck zu kaufen. Mein Sommer-Urlaub ist gerade vorbei, da präsentieren mir die Verkäufer Spekulatius, Lebkuchen und Dominosteine.


Ja, ich mag das alles sehr gern essen! Und Weihnachten ist zwar am 24., 25. und 26. ... Aber Weihnachten ist erst am 24-26. Dezember und nicht am 24-26. September.

Ich weiß, die Verkäufer haben es schwer. Jeder will der erste sein, der Weihnachtsartikel im Programm hat. Sie haben Angst: Wenn ich nicht der erste bin, dann verkaufen die anderen Geschäfte mehr.

Ich weiß aber auch, dass Weihnachten und Advent im Dezember ist. Weihnachten und Advent soll besonders bleiben. Deshalb kaufe ich Spekulatius und vor allem Dominosteine (die mag ich besonders gern) erst im Dezember.

Auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) denkt so und hat deshalb die Aktion "Advent ist im Dezember" gegründet. Es gibt eine Homepage dazu www.advent-ist-im-dezember.de.

Und jetzt? Jetzt wünsch ich uns allen einen schönen Spät-Sommer und Herbst. Genießen Sie den Augenblick: Drachensteigen, Früchte einsammeln, Ernten und dem Erntedankfest. Das feiern wir in diesem Jahr am 3. Oktober - also ungefähr in einer Woche. Da müssen wir gar nicht lange warten! Und bis Weihnachten und zum Schnee haben wir - zum Glück - noch ein bisschen Zeit: 3 Monate!

Herzliche Grüße
vom Webmaster Matthias Derrer

Bildquelle: wikimedia.org/Zerohund

Urlaub? Schon laaange vorbei!

Nachricht 103/2010

Bayern, 20.9.10

Ihr Urlaub ist schon vorbei? Schade! Mein Urlaub ist auch schon vorbei. Es ist noch nicht lange her, da saß ich in der Toskana im Stuhl und habe das schöne Bild gesehen. (siehe Foto) Wenn ich mich jetzt zurück erinnere, freue ich mich wieder. Fast rieche ich wieder das Meer. Fast kann ich den kühlen Wind spüren. Nein - es ist noch nicht lange vorbei! Ich kann mich noch gut erinnern!


Und Sie? Haben Sie auch gute Erinnerungen an Ihren Urlaub? Sie Glückspilz! Halten Sie die Erinnerungen fest und träumen Sie auch noch ein bisschen davon.

Danke Gott für den Urlaub! Danke für alle Erlebnisse! Danke Gott für deinen Schutz! Danke, dass wir wieder gut Zuhause sind!

Ach, Ihr Urlaub ist noch gar nicht vorbei? Sie Glückspilz!

Herzliche Grüße
Ihr Webmaster Matthias Derrer

Schulanfang - großer Schritt in die neue Welt

Nachricht 102/2010

Bayern, 17.9.10

Diese Woche haben auch in Bayern wieder die Schulen angefangen. Für viele Erstklässler ein großer Schritt in eine neue Welt. Deshalb wünschen wir besonders diesen ABC-Schützen alles Gute und Gottes Segen für ihre Schulzeit!


Aber auch allen anderen: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Rektorinnen und Rektoren, Erzieherinnen und Erzieher - alle Menschen sollen von Gott begleitet sein. Und Gott verspricht: Ja ich bin treu da und begleite euch!

Schule ist übrigens nicht nur ein Ort des Lernens. Besonders für Gebärdensprache ist es ein Ort der Kultur. Hier können Kinder oft zum ersten Mal die Gebärdensprache entdecken. Hier können Kinder Sozialkontakte in ihrer Gebärdensprache knüpfen. Deshalb sehen wir in der Schule oft den Satz: "Endlich sind die Ferien vorbei! Endlich treffe ich wieder meine Freunde!"

Wir hoffen, dass wir noch lange besondere Klassen mit reiner Gebärdensprache haben.

Herzliche Grüße
vom Webmaster Pfarrer Matthias Derrer

Bilder vom Lebensgefühl gehörloser Menschen

Nachricht 101/2010

Würzburg, 15.9.10

Im Rahmen des „Fest der drei Gemeinden“ gab es in der Deutschhauskirche in Würzburg einen eindrucksvollen Vortrag des Graphikers und Künstlers Rudolf Werner. Mit einem Beamer wurden verschiedene Gemälde gezeigt und vom Künstler selbst erläutert. Dabei wurde gut deutlich, wie wichtig die Gebärdensprache für gehörlose Menschen und ihre Kultur ist, wie wichtig also die offizielle Anerkennung dieser Sprache in Deutschland war und ist.


Mit Einblicken in seine eigene Biographie vermittelte Rudolf Werner einen Eindruck davon, wie es gehörlosen Menschen im Berufsleben in Deutschland geht. Bei den anschließenden Fragen wurde ein großes Interesse der Hörenden deutlich, mehr über den Alltag gehörloser Menschen zu erfahren. Originale und Kopien der Bilder Werners werden voraussichtlich im Herbst 2010 im Würzburger Rathaus ausgestellt.

Stefan Wurth

Urlaubsinseln in der Bibel - Rhodos

Nachricht 100/2010

, 13.9.10

Noch heute erleben Touristen auf Rhodos Olivenhaine, Feigen und Weinanbau.


Das war schon vor 2000 Jahren so als der Apostel Paulus auf dem Rückweg von einer Missionsreise Station auf Rhodos machte (Apostelgeschichte 21). Rhodos war traditionell ein wichtiger Handelsknotenpunkt. Dort lebten auch jüdische Kolonisten. Christliche Gemeinden wurden dort erst viel später gegründet.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Urlaubssinseln in der Bibel - Zypern

Nachricht 99/2010

Bayern, 6.9.10

Die Christen wurden in den Anfangsjahren stark verfolgt, manche mussten ihren Glauben mit dem Leben bezahlen. So auch Stephanus, von dessen Steinigung im Neuen Testament berichtet wird. Viele Christen waren verunsichert und wichen der Verfolgung aus, in dem sie z.B. nach Zypern flohen.


Ein Zypriot mit Namen Barnabas stärkte die christlichen Gemeinden im Auftrag des Apostel Paulus. Eine Geschichte erzählt auch, dass Paulus einen Zauberer mit Blindheit schlug mit der Folge, dass sich der römische Statthalter Sergius zum christlichen Glauben bekehrte. Wer in Kapitel 11 und 13 der Apostelgeschichte nachliest, wird interessante Informationen finden.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Urlaubsinseln in der Bibel - Kreta

Nachricht 98/2010

Bayern, 30.8.10

Kreta ist für viele Urlauber bekannt für seine Sonne, seinen Wein und weitere Genüsse. Das war auch vor 2000 Jahren so. Die Bewohner der Insel hatten keinen guten Ruf.


Wie dem auch sei, in jedem Fall war der Apostel Paulus auf Kreta, fuhr aber bald weiter. Seinen engen Mitarbeiter Titus ließ er jedoch auf der Insel, um eine neue christliche Gemeinde zu gründen. An einer anderen Stelle in der Bibel wird erwähnt, dass "Kreter" (Bewohner der Insel) beim sogenannten Pfingstwunder dabei waren.

Wer alles genau wissen will, der lese einfach nach im Alten Testament (Amos 9,7) oder im Neuen Testament (Apostelgeschichte 2,11 + 27,7-21) oder im Titusbrief Kapitel 1.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Urlaubsinseln in der Bibel - Malta

Nachricht 97/2010

Bayern, 23.8.10

In den Sommermonaten werden viele Menschen auf der Insel Malta Urlaub machen. Eine Insel voller Kultur und erstaunlicher Geschichten.


Eine dieser Geschichten lesen wir auch in der Bibel, in der Apostelgeschichte (Kapitel 27). Denn der berühmte Apostel Paulus kenterte vor beinahe 2000 Jahren mit einem Handelsschiff vor Malta, wurde aber gerettet. Die damaligen Bewohner gewährten Paulus Gastfreundschaft und staunten über seine Fähigkeit, Menschen zu heilen. Über einer Grotte, in der Paulus Zuflucht fand, ist heute eine Kathedrale in der Stadt Rabat erbaut.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Gebärdenlieder bei Trauung? Na klar!

Nachricht 96/2010

Schweinfurt, 16.8.10

Gebärdenlieder sind in den Gehörlosengemeinden in Bayern wichtige Elemente im Gottesdienst. Das ist inzwischen auch bei Trauungen so Tradition. Die neuen Gebärdenlieder der bayerischen Gebärdenkantorei motivieren auch gut-hörenden Gottesdienstbesucher mitzumachen.


So z.B. bei einer Trauung und Taufe in der Nähe von Schweinfurt. Die Gottesdienstbesucher gebärdeten aktiv bei Gebärdenliedern und einem Lied mit. Die Atmosphäre im Gottesdienst wird durch die gemeinsamen Gebärden gestärkt und Gottes Nähe in besonderer Weise spürbar.

Auf dem Foto zu sehen sind Stefanie Lindnau und Biggi Schmidt, beide Leiterinnen der Gebärdenkantorei Bayern.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Team "Gehörlosenseelsorge" siegt bei NAG Jubiläum

Nachricht 95/2010

Nürnberg, 9.8.10

Kaum zu glauben, aber wahr. Beim Jubiläum des NAG (Nürnberger Arbeitskreis der Gebärdensprachdozenten) siegte das Team der evangelischen Gehörlosenseelsorge beim Spiel ohne Grenzen und holte den goldenen Pokal.


Geschicklichkeit und Fahrvermögen auf Bobbycars sowie Ausdauer und Teamgeist waren gefragt. Lohn war ein knapper Sieg.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Gemeindebrief 3/2010 ist da

Nachricht 94/2010

Bayern, 2.8.10

Der Post-Versand für das Gemeindejournal 3/2010 ist schon gestartet, die Verteilung in den Gottesdiensten wird bestimmt erst nach den Sommerferien sein; hier können Sie schon jetzt das aktuelle Gemeindejournal und alle Gemeindebriefe seit 2003 lesen.


Interessante Themen in diesem Heft: Soziales-Teilhabe-Zentrum, Kinder & Jugend und Regionalbischöfin. Außerdem gibt es - wie immer - unsere bekannte Rubriken: Geburtstage (nur Druck-Version), Aktuelles, Soziales, Bayern live, Termine, Adressen, Verein JSB e.V. und Vermischtes.

Also einfach online lesen oder herunterladen und am Strand oder im Wald in den Gemeindbriefen von 2003-2010 auf dem Notebook stöbern. Hoffentlich ist genug Akku da, bis Sie fertig sind ;-)

Herzliche Grüße vom Webmaster
Matthias Derrer

Sommerfest bei den "Kirchenlöwen" in München

Nachricht 93/2010

München, 30.7.10

Die Kirchenlöwen haben sich in diesem Schuljahr zum letzten Mal getroffen und ein kleines Sommerfest gefeiert. Dazu sind wir in den Westpark gegangen und konnten bei Sonnenschein spielen, einen Schatz suchen und ein Picknick machen.


Karola hat mit allen Kindern das Wäscheklammerspiel gespielt: Da musste jeder versuchen, den anderen Kindern möglichst viele Wäscheklammern an die Kleidung zu hängen und natürlich selber keine abzubekommen. Bei diesem Spiel hatten wir plötzlich viele Zuschauer, die sich mit uns gefreut haben. Dann ging es weiter mit der Schatzsuche. Zwei Teams suchten Zettel, auf denen Aufgaben standen und jedes Team versuchte die Aufgaben schnell zu lösen. Am Ende faden alle den Schatz und wir trafen zum Picknick einige Eltern.

Wir freuen uns alle auf die nächsten Kirchenlöwen am 15. Oktober 2010.

Pfarrerin Cornelia Wolf

ebz sucht Fachberater/in (40 Std.)

Nachricht 92/2010

München, 28.7.10

Wir unterstützen die folgende Ausschreibung des ebz München:


Das Evangelische Beratungszentrum München e.V. (ebz) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine/n Fachberater/in Erziehungs- und Ehe-, Familien- und Lebensberatung (40 Wochenstunden)
oder
ein/e Fachberater/in Erziehungsberatung und ein/e Fachberater/in Ehe-, Familien- und Lebensberatung (jeweils 20 Wochenstunden)

für die zielgruppenspezifische Erziehungsberatung (EB) und Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) für gehörlose und hörgeschädigte Eltern, Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien sowie Paare und Alleinstehende.

Die neu geschaffenen Stellen sind integriert in die Beratung für Eltern, Kinder, Jugendliche und Familien (Erziehungsberatung) und die Ehe-, Familien- und Lebensberatung des ebz.

Sie führen Erziehungs-, Paar- und Einzelberatung für die Zielgruppe durch, sind diagnostisch und präventiv tätig und entwickeln aktiv und selbständig die Vernetzung zu den Einrichtungen für Gehörlose und Hörgeschädigte im Großraum München und zu anderen notwendigen Hilfen weiter.

Sie sind selbst gehörlos bzw. hörgeschädigt oder hörend und beherrschen die Deutsche Gebärdensprache und andere Kommunikationsformen, die von gehörlosen und hörgeschädigten Menschen genutzt werden (LBG, LUG, Fingeralphabet etc.). Sie haben eine abgeschlossene psychologische oder sozialpädagogische/sozialarbeiterische Ausbildung und eine beraterische Zusatzausbildung. Idealerweise bringen Sie eine mehrjährige Berufserfahrung in der Arbeit mit Familien und mit Gehörlosen/Hörgeschädigten mit und gehören einer christlichen Kirche (AcK) an. Die Zusammenarbeit in einem Team ist Ihnen vertraut.

Wir suchen eine/n Fachkraft bzw. 2 Fachkräfte, die Interesse haben, Pionierarbeit in München in der Erziehungs- und Ehe-, Familien- und Lebensberatung für die Zielgruppe zu leisten und dazu beizutragen, dass diese notwendige Arbeit langfristig etabliert wird. Die Stelle in der Erziehungsberatung ist unbefristet, die der Ehe-, Familien- und Lebensberatung vorerst auf 2 Jahre befristet, eine unbefristete Verlängerung wird von Träger und Zuschussgebern angestrebt.

Neben einer Vergütung nach TV-L DIVO E 9 bzw. E 13 mit den üblichen Sozialleistungen, sehr guten Fortbildungsmöglichkeiten und einer zusätzlichen Altersversorgung bieten wir die Integration in die langjährig erfahrenen Teams der Erziehungs- und der Ehe-, Familien- und Lebensberatung mit kollegialer und externer Supervision.

Bewerbungsunterlagen mit Referenzen (gerne auch per E-Mail) erbitten wir bis spätestens 20.09.2010 an das Evang. Beratungszentrum (ebz),
Frau Dr. Barbara Alt-Saynisch,
Landwehrstr. 15/Rgb.,
80336 München,
Tel. 089-590 48 121,
E-Mail alt-saynisch.b@ebz-muenchen.de


Das Evangelische Beratungszentrum München e.V. (ebz) ist eine der größten Einrichtungen dieser Art im bayerischen Raum, bestehend aus den Abteilungen Telefonseelsorge, Ehe-, Familien- und Lebensberatung, Beratung für Eltern, Kinder, Jugendliche und Familien, Staatl. anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschafts-fragen und Pastoralpsychologische Beratung. Insgesamt sind ca. 50 hauptberuflich und 120 ehrenamtlich Mitarbeitende im ebz tätig. Jährlich nehmen über 30.000 Ratsuchende die Dienste des ebz in Anspruch.

HERZliches Danke in München

Nachricht 91/2010

München - Bayern, 26.7.10

Die evangelische Gehörlosengemeinde München hat eingeladen.


Wir haben mit gebärdenden LebkuchenHERZEN Danke gesagt für die tolle Unterstützung vom ÖKT-Team, Haupt- und Ehrenamtlichen. Nur so konnte der ÖKT zu einem wichtigen Ereignis werden.

Am Ökumenischen Kirchentag (ÖKT) von 12.-16. Mai 2010 sind wir vielen Gehörlosen begegnet. Das war ein tolles Erlebnis. Es wurde eingeladen zu der spannenden Diskussion mit Fachvertretern aus der Gebärdensprachgemeinschaft, Medizin und Ethik. Unser Besuch aus den Niederlanden hat über mögliche Wohnformen mit Lebensqualität für ältere gehörlose Menschen berichtet.

„Inklusion“ wurde immer als Ziel genannt. Wir haben es ein Stück weit geschafft. Menschen ist aufgefallen, dass Gehörlose auf diesem ÖKT immer mittendrin und voll dabei waren. Zum Beispiel beim Abschlussgottesdienst und im Workshop „Gebärdenchöre und Percussion“. Dort haben wir das bebilderte Gebärdenlied aus dem ÖKT-Liederbuch gebärdet, gesungen und getrommelt.

Ebenso waren auch viele hörende Teilnehmer interessiert an den DGS-Kursen, an Angeboten von und mit taubblinden Menschen und am Mittagsgebet in Gebärdensprache.

Nun wollen wir die Impulse des ÖKT weiter verfolgen und sind gespannt, was sich daraus in den nächsten Monaten und Jahren entwickelt.

Evang. Gehörlosengemeinde München
Peter Fiebig, Gemeindesprecher
Gabi Schurig, Koordinatorin
Cornelia Wolf, Pfarrerin GL-Gemeinde München

P.S. Eine (hoffentlich vollständige) Liste aller Mitarbeiter beim ÖKT finden Sie unter Termine/Kirchentag/München2010.

Freibad und Wickie!

Nachricht 90/2010

Nürnberg, 23.7.10

Mit einem großen Sommerausflug gehen die Kindergruppen in Nürnberg in die Sommerpause. Zusammen mit der Gehörlosengemeinde Nürnberg ging es am 10. Juli mit einem großen Bus nach Feuchtwangen.


Während die "Erwachsenen" eine Stadtführung machten, hieß es für die Kinder: ab ins Freibad. Bei ca 35° war das eine tolle Erfrischung und alle hatten viel Spaß. Nach Pizzaessen im Freibad besuchten wir am Nachmittag die Kreuzgangspiele in Feuchtwangen. Dort war es zwar wieder sehr heiß - besonders die Plätze in der Sonne - aber trotzdem hatten alle viel Freude an dem Theaterstück "Mein Freund Wickie" mit Gebärdensprachdolmetscher.

Abends kamen wir alle wieder gut in Nürnberg an und hatten einen langen Tag voll toller Erlebnisse hinter uns. Jetzt ist Kindergruppen-Sommerpause, das nächste Himmelhüpfer-Treffen ist am Freitag, den 8. Oktober.

Erika Burkhardt

ÖKT - Dank im GMU

Nachricht 89/2010

München, 21.7.10

Am 26. Juni feierte das Gehörlosenzentrum München und Umland (GMU) sein Sommerfest.


Bei Sonnenschein kamen sehr viele Leute und es war für Jung und Alt viel geboten. Wir nutzen die Gelegenheit und bedankten uns öffentlich bei allen Unterstützern des Ökumenischen Kirchentages in München. Ute Fröhlich erinnerte nochmals an das große Programm, das es beim ÖKT für gehörlose Teilnehmer gab und besonders an die Highlights: die CI-Diskussion und der Vortrag aus Holland über das Altenheim für Gehörlose.

Gabi Schurig, die als Projektleitung für die evangelischen Gehörlosengemeinden in Bayern den ÖKT für Gehörlose federführend organisierte, bedankte sich bei den Team-Mitgliedern, die sie und die Hauptamtlichen sehr gut unterstützt haben.

Großem Dank gebührt auch dem GMU und dem Landesverband. Ohne die beiden starken Partner hätten wir Vieles nicht so umsetzen können. Als Dank bekamen alle Mitarbeiter aus dem Team eine Blume und Gabi Schurig einen Blumenstock für ihr außerordentliches Engagement.

Pfarrerin Cornelia Wolf

Gottes Liebe ist wie eine Rose

Nachricht 88/2010

Augsburg, 19.7.10

Die Augsburger Gehörlosengemeinde wächst und feierte ein abwechslungsreiches Sommerfest mit Gottesdienst, Spiel und Spaß. Motto 2010: Gottes Liebe ist wie eine Rose. Im Gottesdienst wirkte zum ersten Mal der neue Gebärdenchor mit Erwachsenen und Kindern mit. Nach dem Gottesdienst wollten die Kinder von den Erwachsenen wissen, ob die Welt tatsächlich rund ist und wieso die Menschen schon immer Gebärden benutzt haben. Fragen mit Punkten von 20 bis 80 konnten beantwortet werden.


So ein Sommerfest fördert die Gemeinschaft und ist eine Belohnung für all die Bemühungen im vergangenen Jahr. Augsburg hat es verdient, sie ist aktuell die Gehörlosengemeinde mit dem größten Wachstum In Bayern. Herzlichen Glückwunsch!

Team Augsburg

Präparanden aus Küps zu Gast in der Gehörlosenseelsorge

Nachricht 87/2010

Küps/Nürnberg, 16.7.10

20 Präparanden aus Küps in Oberfranken haben am 3.7.2010 einen tollen Tag in Nürnberg erlebt. In den Räumen der Gehörlosenseelsorge am Egidienplatz wurden sie am Samstagvormittag von Lina Fink und Rainer Töpel begrüßt. Die Jugendlichen waren sehr wissbegierig und fragten den beiden gehörlosen Mitarbeitern Löcher in den Bauch. Lena Hartung dolmetschte. Bis zum Mittag hatten alle Teilnehmer viel Neues gelernt. Von der Gebärdensprache waren alle begeistert: Fingeralphabet, Vater Unser und einige religiöse Gebärden wurden fleißig geübt.


Nach einem leckeren Mittagessen gab es eine spannende Stadtführung durch die Innenstadt. Pfarrer Joachim Klenk verknüpfte die verschiedenen Sehenswürdigkeiten mit interessanten Anekdoten aus der Geschichte und Kultur der Gehörlosen. Anschließend ging es zum Public Viewing hinter dem Rathaus. Dort herrschte 90 Minuten lang Hochstimmung: Deutschland schlug Argentinien 4:0! Glücklich und erschöpft kamen die Präparanden spät abends in Küps an.

Pfarrerin Sonja Simonsen

Fest der drei Gemeinden in Würzburg

Nachricht 86/2010

Würzburg, 14.7.10

Ein außergewöhnliches Gemeindefest feierten drei Gemeinden miteinander in Würzburg. Die Deutschhausgemeinde hatte schon seit einigen Jahren gemeinsam mit der Koreanischen Evangelischen Gemeinde einen Sommerfest-Gottesdienst gefeiert. In diesem Jahr wurde erstmals auch die Evangelisch-Lutherische Gehörlosengemeinde Würzburg-Umland dazu eingeladen. Also feierten die drei Gemeinden am 4. Juli einen besonderen Gottesdienst.


Alle Texte, auch die gesungenen Lieder, wurden von Andrea Schwarz und Seelsorger Stefan Wurth in Gebärdensprache übersetzt. Die Koreanische Gemeinde brachte mit ihrem Chor und ihren Musikern wunderbare Musik in den Gottesdienst. Und der Gebärdenchor zeigte vier Gebärdenlieder, zwei davon zum Mitmachen für alle.

Obwohl der Gottesdienst eineinhalb Stunden dauerte, wurde es nicht langweilig, denn für Abwechslung war gesorgt. Danach feierten die drei Gemeinden weiter: Es gab koreanisches Essen, verschiedene Salate und Fleisch vom Grill, natürlich auch Kaffee und Kuchen. Bei bestem Wetter konnten alle an Biertischen zusammen sitzen und gebärden. Es gab viele schöne Begegnungen und neue Kontakte.

„Nächstes Jahr wollen wir bei der Organisation des Festes noch mehr mithelfen!“ sagte der Gemeindesprecher Hubert Baudach-Bechold.

Stefan Wurth

Ökumenischer Motorrad-Gottesdienst

Nachricht 85/2010

Aschaffenburg, 12.7.10

Die Aschaffenburger Biker wünschten sich einen ökumenischen Motorrad-Gottesdienst und damit auch den Segen Gottes für die Biker-Saison. Eine Tradition, die 1962 mit dem ersten Motorrad-Gottesdienst für hörende Biker in Deutschland begann und bis heute weitergeführt wird.


Pfarrer Klenk erinnerte an die Geschichte des alten Bileams in der Bibel, der zwar nicht auf einem Motorrad saß, aber auf einem Esel. Der Esel sah den Engel Gottes und warnte Bileam, indem er auswich, einen anderen Weg nahm oder stehen blieb. Dafür bekam der Esel Schläge. So soll es bei den Bikern nicht sein. Vor allem aber sollten sie nie vergessen, dass Schutzengel nicht schneller als 130 fliegen können. :-)

Der katholische Diakon Steinle schenkte jedem Biker einen Anhänger, der sie begleiten sollte, auch wenn es mal nicht so läuft wie gewohnt. Zum Abschluss formulierten die Biker ihre Bitten und gebärdeten ein Vaterunser vor ihren Motorrädern.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Bibeltheater bereichern Gottesdienste

Nachricht 84/2010

Bayern, 9.7.10

In den Gehörlosengemeinden entwickelte sich das Bibeltheater schon seit vielen Jahren. Insbesondere in den letzten 3 Jahren blühte die Pflege des Bibeltheaters wieder auf.


Die Idee ist: Eine biblische Geschichte oder einen Teil einer biblischen Geschichte als Theaterszene vor der Gemeinde zu spielen. Für alle Beteiligten ist das Bibeltheater ein neuer Weg, um die biblischen Geschichten besser und neu zu verstehen. Die Geschichte "Jesus segnet die Kinder", wurde in Nürnberg in einem Gottesdienst eindrücklich gespielt.

Aber auch in anderen Gemeinden, z.B. in München, Würzburg und Marktoberdorf, werden immer wieder Bibeltheater gezeigt. Das Bibeltheater ist auch eine gute Weiterbildung für die "Schauspieler". Denn sie müssen in die Rollen schlüpfen und die Geschichte sehr gut kennen. Auch sie lernen viel in der Entwicklung eines Bibeltheaters dazu.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Kreativ im Gottesdienst

Nachricht 83/2010

Nürnberg, 7.7.10

Im Gottesdienst kreativ sein, na klar! Zum Thema "Unsere Hände gestalten das Leben" wurde in Nürnberg der Gottesdienst einfach mal 15 Minuten unterbrochen. Die Gottesdienstbesucher konnten in die angrenzende Tetzelkapelle gehen und dort an 4 Kreativ-Tischen Handkarten, Handkerzen und Handformen gestalten. An der vierten Station durften persönliche Wünsche und Gebete auf Hände geschrieben werden, die dann aufgehängt wurden. Lina Fink und Biggi Schmidt hatten diese gelungene Aktion vorbereitet, die sich gut in den Gottesdienst einfügte.


Team Öffentlichkeitsarbeit

Religionspädagogischer Fortbildungstag

Nachricht 82/2010

Nürnberg, 5.7.10

Nach einer zweijährigen Pause trafen sich am 2. Juli 15 Teilnehmende zu einem religionspädagogischen Studientag. Wer Religionsunterricht an Schulen für gehörlose und hörgeschädigte Kinder & Jugendliche gibt, war bei dieser Fortbildung richtig.


In einem theoretischen Teil informierte Dr. Hannes Ammon vom Religionspädagogischen Institut Bayern über die allgemeine Entwicklung der Förderschulen und der sog. Einzelintegration in Regelschulen. Deutlich wurde, dass die Situation gehörloser und hörgeschädigter Kinder & Jugendliche wesentlich differenzierter betrachtet werden muss.

In zwei sich anschließenden Praxisteilen konnten sich die Teilnehmenden aus Bayern, Sachsen, Thüringen und Österreich über ihre Erfahrungen in der Praxis austauschen und ein Gebärdenlied bzw. Lied mit Gebärden einüben. 2011 soll auf Wunsch der Teilnehmenden wieder ein solcher Fortbildungstag angeboten werden.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Gebärden im Familiengottesdienst

Nachricht 81/2010

Neunkirchen, 2.7.10

Zum Thema "Meine Hände erzählen" waren als Gäste Brigitte Schmidt und


Stefanie Lindnau mit Dolmetscherin Coretta Beer aus Nürnberg angereist. Der Bogen des Gottesdienstes führte die 90-köpfige Gottesdienstgemeinde vom Anspiel "meine Hände erzählen von meinem bisherigen Leben" bis hin zur Geschichte der DGS von 1880 bis heute, einschließlich Gebärdenkantorei und ÖKT 2010.

Die Predigt griff das Lied "Gott ist meine Hoffnung" auf und erklärte anhand einzelner Gebärden deren Bedeutung für uns Christen. Die Kinder probierten aus, wie weit sie mit ihren Fingern zählen können und erlebten, dass mit DGS auch hohe Zahlen kein Problem darstellen. Am Ende des bunten, fröhlichen Gottesdienstes lernte die Gemeinde das Gebärdenlied "Gott ist meine Hoffnung", das sie mit viel Spaß mit gebärdeten und auch mit sang, denn es gibt eine komponierte Melodie dazu.

Nach gemeinsam gestalteten Fürbitten und Segen wünschten sich die hörenden Mitarbeiter, dass Biggi und Steffi noch einmal zu einem Gottesdienst kommen.

Pfarrerin Anke Bertholdt

Gebärden für die Zukunft

Nachricht 80/2010

Nürnberg, 30.6.10

4 Pfarrerinnen und 1 Pfarrer lassen sich seit Herbst 2009 für die Gehörlosengemeinden in Bayern ausbilden. Intensives Training für den Gottesdienst und für Gebärdenlieder gehört zur Ausbildung. Bereits nach 1 Jahr sind die "Neuen" in der Lage, einen Gottesdienst in Gebärdensprache zu gebärden, Gebärdenlieder zu zeigen und die Situation gehörloser Menschen einzuschätzen. Natürlich begleiten in dieser Phase der Ausbildung die Ausbilderinnen noch sehr intensiv. Das erste Jahr wurde im Juni abgeschlossen.


Die Pfarrerinnen und der Pfarrer zeigten in Ausschnitten auch der Nürnberger Regionalbischöfin Frau Hann von Weyhern, was sie bereits beherrschen. Im 2. Ausbildungsjahr ab Oktober 2010 bis Mai 2011 wird die Feinarbeit folgen, kombiniert mit intensiven Übungen und ersten "Live"-Praxisübungen. Geduld und fachkompetente Ausbilder/innen sind die wichtigsten Begleiter.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Dank an Regionalbischöfin

Nachricht 79/2010

Nürnberg, 28.6.10

Die Regionalbischöfin für den Kirchenkreis Nürnberg, Frau Hann von Weyhern, machte eine Art Visitationsbesuch in der Gehörlosenseelsorge und Gehörlosengemeinde Nürnberg. An 2 Tagen erlebte die Regionalbsichöfin eine gebärdensprachliche Andacht, diskutierte mit dem Hauptamtlichen Team und dem Gemeindevorstand, sie informierte sich über die Entwicklungen im Gebärdenchorbereich, hörte hörenden Eltern mit hörgeschädigten Kindern zu, erlebte die Atmosphäre im Kommunikations Cafe Ararat, sah wie neue Gehörlosenpfarrer/innen ausgebildet werden und probierte selbst die eine oder andere Gebärde aus.


Als Dank für die Zeit und warmen Worte an die Gemeinschaft der Gehörlosengemeinde überreichte Vertrauensfrau Andrea Rank ein ganz besonderes Geschenk mit vielen Eigenproduktionen vom Gebärdentee bis hin zu den Gebärdenservietten. Die Regionalbischöfin versprach die Anliegen der Gehörlosengemeinden in der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern tatkräftig zu unterstützen. Das evangelische Sonntagsblatt wird darüber noch berichten.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Konfirmation-Kurs für 2011 beginnt

Nachricht 78/2010

Nürnberg, 25.6.10

Am vergangenen Samstag hat in Nürnberg der neue Konfi-Kurs als Vorbereitung für die Konfirmation 2011 begonnen. 7 Konfirmanden aus Bayern haben sich getroffen, 1 Konfirmandin konnte leider nicht dabei sein, zusammen sind es in diesem Jahrgang 8 Konfirmanden.


Wir haben uns kennen gelernt, den Konfi-Ordner gebastelt (Foto), viel über Konfirmation, Gehörlosengemeinde und Bibel gelernt und auch über das christliche Symbol Fisch etwas erfahren.

Spiel und Spaß war natürlich auch dabei. Gemeinsam bereiten wir uns auf die Konfirmation 2011 vor in bayernweit gemeinsamen Treffen (heute Kennenlern-Tag, 2 x Konfi-Camp) und Treffen in den Gehörlosen-Gemeinden.

Pfr. Matthias Derrer

Mittwoch - Andacht in der Lorenzkirche mit Regionalbischöfin

Nachricht 77/2010

Nürnberg, 23.6.10

Am Mittwoch um 17 Uhr wird die Gehörlosengemeinde Nürnberg eine gebärdensprachliche Andacht mit Regionalbischöfin Frau Hann von Weyhern feiern. Die kurze Ansprache wird von zwei gehörlosen Mitarbeiterinnen gehalten und die Fürbittgebete von den neuen Gehörlosenpfarrer/innen gebärdet. Der Gebärdenchor ist an der Gestaltung beteiligt mit dem Kirchentags-Gebärdenlied plus Orgel und die Vertrauensleute des Gemeindevorstandes gestalten die Liturgie mit.


Kommen Sie Mittwoch in die Lorenzkirche und feiern Sie mit von 17 bis ca. 17.30 Uhr.

Team Gehörlosenseelsorge

Streetperformance zur Gehörlosenwelt

Nachricht 76/2010

Bayern, 21.6.10

Die bayerische Streetperformance-Truppe versucht auf der Straße Menschen über die Gehörlosenwelt zu informieren. Dabei werden Themen wie die Deutsche Gebärdensprache, schulische Ausbildung, Gehörlosenkultur, berühmte gehörlose Menschen, Entdeckungen gehörloser Menschen angesprochen bzw. "angebärdet". Eine Dolmetscherin übersetzt für die meist gut-hörenden Zuschauer.


Natürlich gehört ein wenig Show dazu, um auf diesem Wege Informationen zu vermitteln und Menschen zu sensibilisieren. Die bayerische "Streetperformance" wird in Bayern immer wieder auf die Straße gehen und ihr Programm zeigen.

Zu der Truppe gehören übrigens gehörlose wie hörende Menschen, Kinder wie Erwachsene.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Ararat Shop bevorzugt Eigenproduktionen

Nachricht 75/2010

Nürnberg, 20.6.10

Der Nürnberger Ararat Shop, eine "Tochter" des Vereins JSB e.V.(http://www.verein-jsb.de), unterstützt die Gehörlosenseelsorge seit Jahren. 2010 wurde das Geschäftsmodell auf neue Füße gestellt. Ziel sind vor allem neue Eigenproduktionen. Ideen sind ausreichend vorhanden.


Gezielt sollen auch hörgeschädigte Menschen angesprochen werden, die sich mit einer Geschäftsidee selbständig gemacht haben und interessante Produkte produzieren. Zusammengearbeitet werden soll mittelfristig nur noch mit Firmen und Einrichtungen, die gehörlose und hörgeschädigte Mitarbeiter/innen eingestellt haben.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Ökumene ist international

Nachricht 74/2010

München, 18.6.10

Die Ökumene, also die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen christlichen Gruppen, verbindet über die Grenzen hinweg. Ein schönes Beispiel ist die Begegnung katholischer Franziskanerinnen auf dem ökumenischen Kirchentag mit der lutherischen Pfarrerin Brattgård aus Schweden. Die Gehörlosengemeinden praktizieren seit vielen Jahren ein intensives ökumenisches Miteinander.


Team Öffentlichkeitsarbeit

Nachricht 73/2010

Bamberg, 16.6.10

Letzten Sonntag haben wir in Bamberg Jubelkonfirmation gefeiert. Es waren alle eingeladen aus dem Bereich der Gehörlosengemeinden Bamberg, Coburg und Kulmbach, die sich an ihre Konfirmation erinnern wollten. Deshalb kamen die Jubelkonfirmanden aus Amlingstadt, Bamberg, Heinersreuth, Itzgrund, Kulmbach, Lahm, Mitwitz, Neuenmarkt, Schönbrunn, Trebgast, Weißenbrunn und Zell (Fichtelgebirge).


Insgesamt waren 16 Jubelkonfirmanden mit Familien gekommen. Sie feierten Silber-Konfirmation (Jubiläum 25 Jahre, 9 Personen), Gold-Konfirmation (Jubiläum 50 Jahre, 1 Person), Diamant-Konfirmation (Jubiläum 60 Jahre, 2 Personen), Eiserne-Konfirmation (Jubiläum 65 Jahre, 2 Personen) oder sogar Gnaden-Konfirmation (Jubiläum 70 Jahre, 2 Personen).

In der Predigt haben alle über den Bibel-Vers 5. Mose 2,7 nachgedacht: Gott hat gut für dich gesorgt. Er hat deine Arbeit gut werden lassen und durch die Wüste dich begleitet. Anschließend entstand bei bestem Wetter das Gruppenfoto.

Auch beim Mittagessen und Kaffeetrinken im Bamberger Gehörlosen-Zentrum ging es weiter mit Erinnerungen, Fotos zeigen, über alte Zeiten reden. Schöne Erinnerungen!

Wir danken Gemeindesprecher Gerhard Weibbrecht und den Mitgliedern des Gebärdenchors Nürnberg (Biggi Schmidt, Sarah Herberich, Susanne Binder) für die schöne Mitgestaltung des Gottesdienstes.

Die nächste Jubelkonfirmation in Bamberg findet in ungefähr 5 Jahren statt.

Pfr. Matthias Derrer

Cafe barrierefrei - wir waren dabei

Nachricht 72/2010

München, 14.6.10

Das Cafe barrierefrei war eine gute Idee. Unsere Mitarbeiter/innen waren dabei zusammen mit anderen aus Winnenden und Berlin. Keine einfache Arbeit, gab es doch häufig Schlangen bis zu 50 Personen.


Dennoch, der Spaß war vorhanden, auch beim Kaffee kochen. Nur die Optik des Cafes sollte zukünftig ein wenig schöner sein.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Münchener Gebärdenchor aktiv auf dem Kirchentag

Nachricht 71/2010

München, 11.6.10

Der Münchener Gebärdenchor war auch aktiv auf dem Kirchentag und zeigte eigene Gebärdenlieder. Im Dezember 2009 hatte die Zeitschrift „Der Stern“ berichtet.


Mit viel Mühe und eigenen Ideen ist der Münchener Gebärdenchor auf einem interessanten Weg. Chorleiter Hermann Bath setzt dabei eigene Akzente. Natürlich ist der Münchener Gebärdenchor mit den anderen Gebärdenchören in Bayern eng verbunden.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Projekt "Sign in Magdeburg" (SIM)

Nachricht 70/2010

Magdeburg, 9.6.10

SIGN IN MAGDEBURG! Gehörlose Studierende an die Hochschule!!


Hat nicht jeder ein Recht auf ein Studium, um sich seinen Traumberuf zu verwirklichen?

Diese Frage stellten wir, Studierenden des Faches Gebärdensprachdolmetschen an der HS Magdeburg-Stendal (FH) uns, als wir von den schwierigen Studienmöglichkeiten gehörloser Menschen in Deutschland erfuhren. Mit unserem Projekt "Sign In Magdeburg"(SIM) wollen wir gehörlosen und schwerhörigen Studieninteressierten einen barrierefreien Weg ins Studium ermöglichen.

Nähere Informationen findet Ihr unter http://www.sgw.hs-magdeburg.de/sim/!! Schaut es euch an und meldet Euch schnell!!! Wir freuen uns auf Informationen, Unterstützung und vor allem über Studieninteressierte!! SIGN IN!

Vielen Dank und gebärdensprachfreundliche Grüße aus Magdeburg
Anna Meistes
(i.A. des Projekts SIM)

ÖKT-Rückblick

Nachricht 69/2010

München, 7.6.10

Am Samstagnachmittag fand auf dem ÖKT der schon traditionelle Kulturnachmittag statt, durch den Ute Fröhlich moderierte.


Zu Beginn zeigte Rommy Rümmler aus Leipzig den bekannten Kirchentagssong der Wise Guyse „Damit Ihr Hoffnung habt“ und alle fingen an mitzugebärden.

Mit den beiden weiteren Gebärdenlieder begeisterte sie gehörlose, schwerhörige und hörende Zuschauer. Thomas Wartenberg, Sozialpädagoge des Gehörlosenverbands München und Umland e.V. (GMU), verzauberte sein Publikum. Mit Zaubertricks und Zauberkunststücke zog er Jung und Alt in seinen Bann.

Susanna Weber und Roland Kühnlein aus München spielten zum ÖKT-Thema „Damit ihr Hoffnung habt“ Theaterszenen und auch hier sah man begeisterte Gesichter im Publikum.

Der Pantomime Marcus Willam aus Nürnberg bildete den Abschluss des Kulturnachmittags und nahm das Publikum mit auf eine Phantasiereise.

Es war ein wunderschöner Nachmittag und es war toll zu sehen, wie reichhaltig die Gebärdenkultur ist.

Pfarrerin Cornelia Wolf

Lebensqualität im Alter

Nachricht 68/2010

München, 30.5.10

Am Freitag, den 14.5. kamen fünf holländische Gäste zum ÖKT und haben von ihrem Altenheim in Gelderhorst berichtet.


Dieses Altenheim hat eine Besonderheit: es ist für gehörlose Menschen gebaut und es leben dort gehörlose und hörgeschädigte Senioren.

Der Leiter des Altenheims, J. Tempelaar erzählte sehr anschaulich von den verschiedenen Möglichkeiten in Gelderhorst. Entweder lebt man in einer eigenen Wohnung auf dem Grundstück dort und kann in Notzeiten das Personal per Knopfdruck herbeirufen, oder man lebt in einer Wohngruppe und wird von Pflegern betreut. Alle Mitarbeiter beherrschen die Gebärdensprache und die Wohnungen sind selbstverständlich mit Lichtklingel, Bildtelefon und Fax ausgestattet.

Zwei Frauen, die selber schon im Altenheim Gelderhorst wohnen, berichten von ihren Erfahrungen dort und sind sehr zufrieden. Nach dem Vortrag leitete Thomas Wartenberg die Diskussion mit rund 70 Besucher der Veranstaltungen. Unser Fazit: Ein eigenes Altenheim für Gehörlose in Bayern wäre sehr wichtig.

Pfarrerin Cornelia Wolf

Sonnige Pfingstfreizeit für Kinder

Nachricht 67/2010

Nürnberg, 27.5.10

Viel Sonnenschein und gute Laune gab es bei der Pfingst-Kinderfreizeit in Engelthal bei Hersbruck. 19 Kinder wurden von dem Mitarbeiterteam gut betreut, es gab viel Spaß und viel Bewegung: Unter anderem bastelten wir Fußballfelder, bunte Schlüsselanhänger, spielten ein Riesen-Mensch-ärgere-dich-nicht und wanderten durch den Wald, wo es dann am am Zielort ein leckeres Eis für alle gab.


Viel zu schnell waren die vier Tage vorbei, die Kinder wurden von ihren Eltern abgeholt, ein wenig müde aber mit vielen tollen Erfahrungen im Gepäck.

Die nächste Kinderfreizeit wird im Sommer 2011 stattfinden.

Erika Burkhardt

Pfingstfest - Fest der Kirchen

Nachricht 66/2010

München, 23.5.10

Fünfzig Tage nach Ostern feiern Christen das Pfingstfest. Das Wort Pfingsten kommt vom griechischen Wort "Pentekoste". Pentekoste bedeutet fünfzig.


An Pfingsten erinnern wir uns an die "Ausgießung" des Heiligen Geistes, also die Wirkung des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist bringt den Christen die Gaben, die sie in der Welt brauchen. So können sie als Gemeinde in der Welt bestehen. Deshalb gilt Pfingsten heute als Geburtstag der Kirchen.

Die Geschichte von Pfingsten können Sie nachlesen in der Apostelgeschichte im 2. Kapitel. Die liturgische Farbe an Pfingsten ist rot. Rot symbolisiert den Heiligen Geist. Rot steht symbolisch auch für Liebe, Feuer und Lebendigkeit.

Die Gebärdenchöre benutzen deshalb auch rote Gebärdenschals, z.B. bei einem Festgottesdienst auf dem ökumenischen Kirchentag.

Team Kirchentag

Moving Hands - tolle Aktion der Jugend

Nachricht 65/2010

München, 24.5.10

„Moving Hands“ nennen sie sich, das Ergebnis eines ökumenischen Theaterworkshops am Ammersee mit den Schauspielers Julia von Juni und Roland Kühnlein. Gemeinsam haben die Jugendlichen mit viel Mühe und Kreativität eine tolle Theaterperformance auf der großen Diakoniebühne hinter dem Münchener Rathaus gezeigt. Beeindruckende Bewegungen, Gebärdensequenzen, Ausdruckskraft - einfach strahlende Hoffnung.


Natürlich war das Fernsehen dabei und wird am 29. Mai in "Sehen statt Hören" darüber berichten. Wir danken Julia von Juni, Roland Kühnlein und den Jugendlichen für ihr großes Engagement und ihre Freude, die sie mit auf die Bühne brachten.

Wenn die Zukunft so aussieht, dann ist Hoffnung sehr konkret spürbar.

Team Kirchentag

Mittagsgebet - gebärden mit Gott

Nachricht 64/2010

München, 21.5.10

Der Kirchentag in München zeigte, wie wichtig die Mittagszeiten nicht nur zum Essen sind. Das tägliche Mittagsgebet war ein wichtiger Ort zum Nachdenken, „Gebärdensingen“, Beten und zur Ruhe kommen.


Die Mittagsgebete waren sehr gut besucht mit meist mehr als 100 Teilnehmerinnen. Natürlich gestalteten Mitglieder des Gebärdenchores die Mittagsgebete mit.

Team Kirchentag

Ökumene ganz praktisch

Nachricht 63/2010

München, 20.5.10

Ökumene ist ein wichtiger Begriff. Gedanke der Ökumene ist: Zusammen arbeiten und gemeinsame Projekte gestalten. Dieser Gedanke ist auf dem 2. ökumenischen Kirchentag Realität geworden.


Viele interessante Projekte wurden auch für gehörlose und hörgeschädigte Menschen angeboten. Dabei blieb auch Zeit zum Gespräch und feiern wie dieses Foto zeigt.

Zu sehen sind die katholische Pastoralreferentin Sterr aus München, der reformierte Pfarrer Fritz aus Luzern, die lutherische Pfarrerin Brattgård aus Südschweden, der katholische Diakon Rothfahl aus der Pfalz und der lutherische Pfarrer Klenk aus Nürnberg.

Team Kirchentag

Kirchentag hilft Dialog zu führen

Nachricht 62/2010

München, 19.5.10

Der ökumenische Kirchentag bot die Möglichkeit zum Dialog auch in der Frage des Cochlea Implantats (CI). Kirchenrat Pfarrer Klenk und die Moderatorin Christine Linnartz (taub) hatten im Namen des Kirchentags geladen.


Die Gäste waren hochkarätig und vor allem willens einen notwendigen Dialog in Gang zu setzen. Pfarrerin Fries, Dr. Zichy, Prof. Dr. Rathmann und Prof. Dr. Hoppe diskutierten 90 Minuten intensiv und „klopften“ an den Türen der drängenden Fragen an.

Die knapp 250 Besucher der Diskussion erlebten einen erfrischenden Auftakt und von allen Teilnehmenden den klaren Willen zum Dialog. Die Gehörlosenseelsorge möchte die Rolle der Gastgeberin und Plattform zum Dialog auch in Zukunft anbieten und lud alle Diskussions-Partner zu einem weiterführenden Dialog ein.

Nun ist der ÖKT vorbei, aber die Türen zu den drängenden Fragen müssen gemeinsam geöffnet werden. Danke ist zu sagen allen Teilnehmenden, der Moderatorin und allen, die im Vorfeld diese wichtige Diskussion vorbereitet haben.

Team Kirchentag

Feierabendmahl-Gottesdienst in voller Kirche

Nachricht 61/2010

München, 18.5.10

In die Passionskirche in München waren beinahe 300 Besucher zu einem gemeinsamen Feierabendmahl gekommen. Ein Netz der Hoffnung wurde miteinender geknüpft, auch die Hoffnung auf mehr Zusammenarbeit zwischen den Konfessionen.


Der große Gebärdenchor aus Nürnberg gestaltete gemeinsam mit einem Gospelchor aus Ottobrunn den Gottesdienst mit Gospel-Gebärden und Gebärdenliedern. Marcus Willam begeisterte mit seinen Pantomimen zu Jesus Gebet im Garten Gethsemane und den blühenden Händen.

Die geladenen Ehrengäste Pfarrerin Brattgård aus Schweden (Vaterunser in schwedischer Gebärdensprache) und Pfarrer Wegner aus Frankfurt (Abendmahl) wirkten im Gottesdienst ebenfalls in beeindruckender Weise mit, so wie viele andere ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitenden.

Team Kirchentag

Tolle Stimmung backstage auf dem Kirchentag

Nachricht 60/2010

München, 16.5.10

Backstage (also hinter der großen Bühne) des Abschlussgottesdienstes zum 2. Ökumenischen Kirchentag gab es ein spontanes Treffen des Gebärdenchors aus Nürnberg und der Gospel-Jugendchors aus München. Gemeinsam brachten sie das Backstage-Zelt (Zelt hinter der Bühne) zum Beben. Der Jugendchor sang mit tollen Soul-Stimmen, der Gebärdenchor gebärdete mit beeindruckenden Poesie-Gebärden. Die Hände „flogen“ durch die Luft, die Stimmung war sensationell. Ein wunderbarer Abschluss des 2. Ökumenischen Kirchentags.


Team Kirchentag

Kirchentagsgottesdienst im Fernsehen mit Gebärdenchor

Nachricht 59/2010

München, 16.5.10

Schauen Sie heute um 10 Uhr bei ZDF und ARD rein. Der Nürnberger Gebärdenchor ist dabei. Er wird mit einer kleinen Gebärdengruppe gemeinsam mit den tausenden Kirchentagsbesuchern eine Gebärdenpoesie gebärden.

Reinschauen lohnt sich.

Team Kirchentag

Bayerischer Gebärdenchor erobert den Kirchentag

Nachricht 58/2010

München, 15.5.10

Der Gebärdenchor Bayern unter Leitung von Biggi Schmidt (gehörlos) und ihrer Assistentin Stefanie Lindnau (gehörlos) erobert seit Donnerstag den ökumenischen Kirchentag. In einem besonderem Auftritt auf einer großen Bühne begeisterte der Chor viele Menschen in einer der großen Hallen.


Ein Live-Mitschnitt zusammen mit Rommy Rommler ist auf YouTube zu sehen (http://www.youtube.com/watch?v=RuqBdyfQOzw).

Am Freitag war der Gebärdenchor in der Kirchentagszeitung genauso wie unsere Gebärdensprachdolmetscherin Lena Hartung. Das Fernsehen bat auch um Interviews. Besonders beeindruckend waren aber die Straßenauftritte. In U-Bahn Bahnhöfen, auf Rolltreppen und Zugangswegen gebärdeten die Mitglieder des Gebärdenchors die neuen Gebärdenlieder und hörende Kirchentagsteilnehmer gebärdeten spontan mit.

Heute, Samstag 15. Mai wird der Gebärdenchor gemeinsam mit einem Gospelchor um 18 Uhr einen gebärdensprachlichen Gottesdienst in der Passionskirche gestalten und am Sonntag im Abschlussgottesdienst vor vielen tausend Menschen gebärden - natürlich MIT den Menschen!

Team Kirchentag

Begegnungen auf dem Kirchentag

Nachricht 57/2010

München, 14.5.10

Der ökumenische Kirchentag in München ist ein guter Ort für Begegnungen. Am Donnerstag trafen sich am Rande einer Diskussionsveranstaltung Pfarrerin Brattgård aus Schweden, Rudi Sailer als Präsident des Deutschen Gehörlosenbundes, Dirk Melchers als Spezialist für Programmierungen und Pfarrer Joachim Klenk. Der Kirchentag ermöglicht Begegnungen zwischen Menschen, die sich vorher nicht kannten. Diskutiert wurde über die Situation in Schweden und Deutschland, über technische Möglichkeiten und die Bildungsanforderungen in Deutschland.


Team Kirchentag

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