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Neuer Seelsorger in Würzburg-Umland

(Titel nur über Webmaster bearbeitbar)

Würzburg, 12.12.07

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Stefan Wurth, 43 Jahre alt, von Beruf Religionspädagoge, ist der neue evangelische Seelsorger der Gehörlosengemeinde Würzburg-Umland. Am 17. November 2007 wurde er in der Deutschhauskirche in Würzburg von Dekan Breitenbach und Kirchenrat Klenk in seine neue Aufgabe eingeführt. Stefan Wurth hielt in diesem Gottesdienst seine erste Predigt in Gebärdensprache: es ging darin um Simon Petrus, den Fischer, der von Jesus als Jünger ausgewählt wird. Die Botschaft der Predigt war: Gott braucht uns Christen als seine Mitarbeiter in der Welt, auch wenn wir nicht perfekt sind. Gott will mit uns Christen andere Menschen ansprechen und in seine Gemeinschaft holen. Passend dazu wurde später beim Empfang Gebäck in der Form von Fischen und Händen verzehrt. Der Gottesdienst und der anschließende Empfang wurde durch die Mitwirkung von gehörlosen Gemeindemitgliedern geprägt. Diese gestalteten z.B. einen Gebärdenchor, die Lesung und die Vorstellung der bisherigen Lebensgeschichte des neuen Seelsorgers. Bei dem Empfang gab es Grußworte in Gebärdensprache und in gesprochenem Deutsch, alles wurde hin und her übersetzt. Ehrengäste u.a. von der katholische Diözese Würzburg, von der Hörgeschädigtenschule und aus zwei Gehörlosenvereinen begrüßten den neuen Mann herzlich. Die Gemeinde freut sich, dass die Stelle nun wieder besetzt ist.

Stefan Wurth


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