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Kinder sind Vorbilder

Schweinfurt, 24.8.09

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Jesus und die Kinder, das ist eine sehr bekannte Geschichte aus der Bibel. Jesus ist unterwegs, macht Halt und beginnt zu predigen. Die Menschen hören davon und strömen dorthin. Sie wollen Jesus sehen und erleben, natürlich kommen auch Familien mit ihren Kindern. Aber Erwachsene verstellen den Weg für die Kinder wie eine lebendige Mauer. Das kennen wir heute auch. Die Kinder drängeln und wollen durch, um Jesus sehen zu können. Sie werden geschimpft und selbst die Jünger regen sich auf. Jesus sieht diese Reaktion und „pfeift“ seine Jünger zurück. Die Kinder bittet er zu kommen und macht sie zum Vorbild für die Erwachsenen. Jesus sagt dazu: „Wenn ihr nicht umkehrt und so werdet wie die Kinder, dann werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen“.

Jesus meinte damit scheinbar, dass wir Erwachsenen in der Gefahr stehen unsere Begeisterung und Motivation für den Glauben zu verlieren. Wir drängeln zu wenig, wir suchen zu wenig. Glauben kann nicht bedeuten nur herum zu stehen und zuzuhören oder gar Mauern zu bilden (z.B. gegen andere Einstellungen und Religionen). Taten sind Früchte des Glaubens und sei es nur ein Drängeln (nachzulesen z.B. im Neuen Testament, Markusevangelium Kapitel 10, 13-16).

Kulturhinweis: Der weltberühmte Maler Emil Nolde hat 1910 ein Bild zu dieser Geschichte gemalt mit dem Titel „Christus und die Kinder“. Jesus kann man auf diesem Gemälde nur von hinten sehen. Seine besondere Zuwendung zu den Kindern wird durch die Gesichter der Kinder sichtbar, die wir als Betrachter sehr gut sehen können.

Unsere Frage: In welchen Bibelgeschichten spielen Kinder ebenfalls eine wichtige Rolle?

Team Bibelschatz joachim.klenk@egg-bayern.de


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