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Abschied von Pfarrerin Christine Keßler nach über 30 Jahre Arbeit in der Gehörlosenwelt

München, 18.4.12

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Mit einem großen Festgottesdienst wurde Pfarrerin Christine Keßler am letzten Sonntag in den Ruhestand verabschiedet. Seit über 30 Jahren arbeitet Christine Keßler in der Gehörlosenseelsorge in Bayern.

Angefangen hat alles 1977. Da lernte sie Frau Stöcker kennen, die gerade in Nürnberg in der Gehörlosengemeinde zu arbeiten anfing. Angesteckt von ihrer Begeisterung lies sich Frau Keßler von Pfarrer Sauermann ausbilden und fing in Coburg als nebenamtliche Gehörlosenpfarrerin an. Christine Keßler kam dann 1982 nach München und übernahm den evangelischen Religionsunterricht in den Gehörlosenschulen. Sie lehrte nicht nur, sondern sie lernte auch von den Schülern und so war sie einer der ersten Lehrer, die Gebärdensprache auch im Unterricht verstanden und anwenden konnten. Neben ihrer Arbeit in der Schule hat Christine Keßler auch sehr viel in der Gehörlosengemeinde geleistet. Sie machte jahrelang Konfirmandenarbeit, war verantwortlich für Kinder- und Familienarbeit und kümmerte sich auch um die Jugend.

Christine Keßler war 1999 Mitgründerin der Initiative „Hospizarbeit für Gehörlose“ in Zusammenarbeit mit dem Christophorus-Hospizverein und führte 11 Jahre lang Hospizseminare durch, die großen Anklang in ganz Deutschland fanden. Viel seelsorgerliche Arbeit leistete Christine Keßler auch im Stillen. Besonders, wenn es darum ging, Trauernde zu begleiten.

Es bleibt zu sagen:
Vielen Dank, liebe Christine, für Deine Zeit und Deine Kraft und Deine Liebe!
Wir wünschen Dir alles Gute und Gottes Segen!

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