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GGKiB - oder

Ingolstadt, 20.1.12

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In Ingolstadt trafen sich Vertreter/innen der Gehörlosengemeinden in Bayern. Thema war die volle rechtliche Anerkennung als Gehörlosen-Kirchengemeinde. Seit 1996 wird um diese Anerkennung gekämpft. Seit 2010 hat sich eine reale Chance zur Umsetzung ergeben. Die Signale der Landeskirche stehen auf vollwertige Anerkennung.

Klar ist heute schon: Es soll neben der Gehörlosenseelsorge als Verwaltungs-, Beratungs- und Sozial-Einrichtung eine "Gesamt-Gehörlosen-Kirchengemeinde in Bayern (= GGKiB)" geben, Zentrum in Nürnberg. Die bisherigen 15 Gehörlosen-Gemeinden in Bayern bleiben als Gemeinden bestehen, sollen zukünftig aber noch stärker vernetzt und profilierter auftreten, eben als Einheit der GGKiB.

Die Umstellung - Ziel ist das Jahr 2014 - ist eine Herkulesaufgabe. Denn wichtige Frage wie Mitgliedschaft, Kirchenvorstandswahlen, Finanzen und andere müssen im Detail geklärt werden. Die lebendige Diskussion in Ingolstadt zeigte die großen Chancen dieser Veränderung. Neben den hörenden Kirchengemeinden soll es dann erstmals eine gleichberechtigte GGKiB geben.

Nun müssen Gremien bis Ende März entscheiden und eine Arbeitsgruppe beauftragen, die alle Details bis Sommer 2012 ausarbeitet, um der Landeskirche einen konkreten Vorschlag vorzulegen. Die letzte Entscheidung haben dann die Mitglieder der bayerischen Landessynode.

Team Öffentlichkeitsarbeit

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