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Gehörlose Senioren im Blick

, 22.11.13 München

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In München gibt es eine Arbeitsgruppe "Leben und Wohnen für hörgeschädigte/gehörlose Menschen im Alter". Vertreter von BLWG, GMU, ITM, Sozialdienst für Gehörlose, Caritas, Selbsthilfegruppe "Gehörlose und Pflege", kath. Hörgeschädigten-Seelsorge und ev. Gehörlosengemeinde kommen in der Arbeitsgruppe zusammen. Gemeinsam wurde ein "Antrag zur Errichtung einer Fachstelle für Menschen mit Hörbehinderung im Alter" erarbeitet. Leider blieben die Bemühungen bisher erfolglos.

Ein weiteres Ziel der Arbeitsgruppe: das Netzwerk für Senioren soll gestärkt werden. Am Montag 18.11. gab es deshalb einen "runden Tisch" im GMU. Eingeladen waren alle, die in München und Umgebung Dienstleistungen oder Veranstaltungen für hörgeschädigte Senioren anbieten. Viele folgten der Einladung, auch Vertreter des CI-Verbands und des Landesverbands der Schwerhörigen sowie Mitarbeiterinnen von SPDI und ebz kamen (auf dem Foto ist nur ein Teil der Anwesenden zu sehen).

Es wurde deutlich, dass München und Umland auf die steigende Zahl hörgeschädigter Senioren noch nicht wirklich eingestellt ist. Die "Wunsch-Liste" ist lang: eine Abteilung für Hörgeschädigte in einem Senioren- und Pflegeheim, eine Tagesstätte für Pflegebedürftige, ein gerontopsychiatrischer Dienst, ein Fahrdienst zum GMU und zu den Gottesdiensten... all das gibt es bisher nicht. Eine enge Zusammenarbeit der bestehenden Einrichtungen wird in Zukunft besonders wichtig sein!

Pfarrerin Sonja Simonsen

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