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Maikäfer in Rottmoos

München, 13.5.13

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Als Gemeindereferentin Angelika Sterr und Pfarrerin Sonja Simonsen am Freitag in Rottmoos (bei Wasserburg am Inn) ankamen, da regnete es in Strömen. Schade, denn eigentlich sollte die Mai-Andacht draußen bei der Kapelle stattfinden.

Aber egal - die Bewohner des Betreuungshofs hatten sich im Gemeinschaftsraum versammelt und es wurde eine schöne Feier. Bei den Gebärdenliedern machten alle fröhlich mit. Und während die Regentropfen an die Fensterscheiben prasselten, wurden drinnen Käfer gegessen (s. Foto).

Sonja Simonsen erzählte, dass es ca. alle vier Jahre ein Maikäfer-Jahr gibt. Wenn wir einen Maikäfer mit der Hand fangen, ist er ganz verwirrt. Er braucht eine Weile bis er sich beruhigt hat und wieder startklar ist. Bei uns Menschen ist es manchmal auch so. Jemand hat uns kritisiert und wir sind ganz durcheinander. Wir fühlen uns etwas wackelig auf den Beinen. Aber das ist ja ganz normal. Ein Mensch, der immer stark und sicher wirkt, ist nicht "echt". Ein Mensch, der auch mal Schwäche zeigen kann, ist liebenswert. Gott hat uns so geschaffen: mit Stärken und Schwächen. So ist es gut!

Pfarrerin Sonja Simonsen

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