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EGG Bayern - Neuigkeiten 2007 (unformatierte Datei für Suchmaschine)

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Nachricht Nr. 82 von 82 :

31.12.07, Bayern: Neujahrs-Gruß von Pfr. Joachim Klenk

Liebe Freunde und Mitglieder der Gehörlosengemeinden in Bayern, ich danke Ihnen rückblickend für ein tolles Jahr mit vielen Höhepunkten. Gemeinsam haben die Gehörlosengemeinden in Bayern wichtige und große Schritte in die Zukunft machen können. Für das Jahr 2008 wünsche ich Ihnen allen ein gesundes und gut verlaufendes neues Jahr 2008. Möge Gott uns alle auf unseren Wegen begleiten und uns Kraft geben für die neuen Herausforderungen. Im Jahr 2008 werden wir wieder ein buntes Angebot von Veranstaltungen, Gottesdiensten und Freizeiten haben. Ich freue mich darauf. Ich selbst werde 2008 meinen Schwerpunkt auf die Seelsorge und Besuche legen. Dafür möchte ich mir viel Zeit nehmen. Ich freue mich auf unsere Begegnungen und grüße Sie herzlich mit der Jahreslosung für 2008: "Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben". Dieser Satz aus dem Johannesevangelium, Kapitel 14, Vers 19 wird uns im Jahr 2008 beschäftigen und begleiten. Bleiben Sie gesund und behütet. Gottes Segen.
Ihr Pfr. Joachim Klenk

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Nachricht Nr. 81 von 82 :

27.12.07, Bayern: Lebenssegen

Die Engel des Herrn
geben dir Schutz
auf Meer der Zeit
und sollen dein kleines Lebensschiff bewahren
in Klippen und Sturm.
Der Herr und seine Boten
mögen dich beschützen allezeit.

Joachim Klenk

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Nachricht Nr. 80 von 82 :

23.12.07, Nürnberg: Uns ist ein "weiteres" Kind geboren

In der Adventszeit sind Laurin Dölp und Kilian Kuntz in Nürnberg getauft und Mitglied der ev. Gehörlosengemeinde Nürnberg-Umland worden. Ein schönes Symbol zum Weihnachtsfest. Denn diese Taufe erinnert uns an Gottes Zusage: Ich bin bei dir, dein Name ist in meinem Lebensbuch geschrieben. Diese Taufe erinnert uns auch an unsere Verantwortung für unsere Kinder. Mögen wir in unseren Gehörlosengemeinden viel Raum für Kinder geben und gemeinsam Verantwortung für die Kinder übernehmen. Das ist auch ein Teil der Weihnachtsbotschaft.

Joachim Klenk

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Nachricht Nr. 79 von 82 :

20.12.07, Bayern: Möge Gott Dich behüten

Möge Gott dich behüten

Möge Gott dich behüten auf allen deinen Wegen.
In allen deinen Stunden, segne er dein Tun.
Wenn du traurig bist, soll er mit dir singen, gebärden und tanzen
damit du wieder lachen kannst.
Amen.

Joachim Klenk

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Nachricht Nr. 78 von 82 :

18.12.07, Nürnberg: Gewonnen!

Die Klasse 6a der Gehörlosenschule in Nürnberg hat beim Malwettbewerb zum Thema "Gottes gute Schöpfung" den zweiten Preis gewonnen. Dieser Preis - ein Geldpreis- wurde Ende November eingelöst: Um halb 10 ging es los ins Palm Beach, anschließend gab es ein Pizzaessen und danach konnten alle noch auf der Kartbahn in Nürnberg ein paar Runden drehen. Alle waren begeistert von diesem Gewinner-Tag und hatten viel Spaß! Alle haben sich gefreut, dass sie für ihre Arbeit im Religionsunterricht so toll belohnt worden sind! Auf dem Foto die Gewinner-Klasse: Maria, Viola, Melanie, Lisa, Kostas, David und Jessica

Erika Burkhardt

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Nachricht Nr. 77 von 82 :

14.12.07, Bayern: Segen eines Engels

Der Engel des Herrn sei neben dir,
dich sanft zu umarmen,
dir Schutz zu geben für alle Zeit.

Der Engel des Herrn sei unter dir,
dich aufzufangen, wenn du zu fallen drohst,
dich zu befreien aus der Schlinge.
Der Engel des Herrn sei über dir,
um dich zu segnen.

Irischer Segen

Joachim Klenk

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Nachricht Nr. 76 von 82 :

12.12.07, Würzburg: Neuer Seelsorger in Würzburg-Umland

Stefan Wurth, 43 Jahre alt, von Beruf Religionspädagoge, ist der neue evangelische Seelsorger der Gehörlosengemeinde Würzburg-Umland. Am 17. November 2007 wurde er in der Deutschhauskirche in Würzburg von Dekan Breitenbach und Kirchenrat Klenk in seine neue Aufgabe eingeführt. Stefan Wurth hielt in diesem Gottesdienst seine erste Predigt in Gebärdensprache: es ging darin um Simon Petrus, den Fischer, der von Jesus als Jünger ausgewählt wird. Die Botschaft der Predigt war: Gott braucht uns Christen als seine Mitarbeiter in der Welt, auch wenn wir nicht perfekt sind. Gott will mit uns Christen andere Menschen ansprechen und in seine Gemeinschaft holen. Passend dazu wurde später beim Empfang Gebäck in der Form von Fischen und Händen verzehrt. Der Gottesdienst und der anschließende Empfang wurde durch die Mitwirkung von gehörlosen Gemeindemitgliedern geprägt. Diese gestalteten z.B. einen Gebärdenchor, die Lesung und die Vorstellung der bisherigen Lebensgeschichte des neuen Seelsorgers. Bei dem Empfang gab es Grußworte in Gebärdensprache und in gesprochenem Deutsch, alles wurde hin und her übersetzt. Ehrengäste u.a. von der katholische Diözese Würzburg, von der Hörgeschädigtenschule und aus zwei Gehörlosenvereinen begrüßten den neuen Mann herzlich. Die Gemeinde freut sich, dass die Stelle nun wieder besetzt ist.

Stefan Wurth

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Nachricht Nr. 75 von 82 :

5.12.07, Bayern: Gemeindebrief & Sparen

Der neue Gemeindebrief ist da. Die Layout-Umstellung hat schon besser geklappt, aber immer noch sind Fehler dabei. Es dauert bis eine Umstellung vollständig geschafft ist.

Außerdem: Wer beim neuen Heft an Nummer 3/2007 denkt, wundert sich! Es erscheint Nummer 1/2008. Die Nummer 3/2007 gibt es nicht. Warum?

KR Pfarrer Klenk schreibt auf Seite 2 im Gemeindebrief dazu:

2008 müssen wir die Zahl der Gemeindebriefe von 3 Ausgaben im Jahr auf 2 Ausgaben verringern. Das ist eine sehr schwere Entscheidung für uns alle. Aber der Kostendruck ist zu hoch, denn der Gemeindebrief soll weiterhin kostenlos bleiben. Wir standen vor der Entscheidung: Gemeindebrief (... oder) Mitarbeiter abbauen.
 Unsere Mitarbeiter wollten wir behalten, deshalb sparen wir lieber beim Gemeindebrief.


Trotzdem ist uns der Gemeindebrief wichtig. Er ist eine gute Verbindung zwischen Gemeinden und Zuhause. Aber ohne Mitarbeiter kann auch der Gemeindebrief nicht mehr berichten von vielen Aktivitäten, die nur mit den Mitarbeitern möglich sind.

Von den aktiven Gemeinden kann auch der Gemeindebrief 1/2008 berichten. Viel Spaß beim Lesen auf der .

Matthias Derrer für degpa

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Nachricht Nr. 74 von 82 :

30.11.07, Bayern: Adventssegen für eine Zeit voller Vorbereitungen

Weihnachtsmärkte öffnen, Glühweinduft steigt uns in die Nase, erste Weihnachtslieder sind zu hören, die Kinder strahlen - der 1. Advent ist da. Mit dem 1. Advent beginnt das Kirchenjahr und bringt uns in eine Zeit der Vorbereitung. Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, an dem wir uns an die Geburt Jesu erinnern. In vielen christlichen Gemeinden bereiten sich die Menschen mit gemütlichen Feiern, Gebeten und besonders festlichen Gottesdiensten und großem sozialen Engagement vor. So ist es auch in den Gehörlosengemeinden. In diesem Jahr möchten wir Ihnen Segenswünsche mit auf den Weg in das neue Kirchenjahr geben.
Heute ein irischer Segen:
Gott gebe dir
für jeden Sturm einen Regenbogen
für jede Träne ein Lachen,
für jede Sorge eine Aussicht,
eine Hilfe in jeder Schwierigkeit,
eine Antwort auf jedes Gebet.

Segensreiche Tage wünsche ich Ihnen

Joachim Klenk

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Nachricht Nr. 73 von 82 :

27.11.07, München: Ewiges Leben

In Vertretung für Pfarrerin Wolf, die zur Zeit im Mutterschutz ist, hielt Pfarrer im Ruhestand Eckhard Groll die Predigt im Novembergottesdienst in München. Die Liturgie gestalteten zusammen mit Pfarrerin Christine Keßler die neuen Lektoren zum Thema aus der Offenbarung des Johannes: Die Lieder, Gebete und Aktionen hatten alle das eine Ziel, die frohe Botschaft vom ewigen Leben zu verkündigen. Mit einem Teelicht am Lichterball konnte jeder Gottesdienstbesucher am Totengedenken teilnehmen. Und dann gab es beim Kirchenkaffee noch eine Überraschung: Pfarrerin Wolf hat uns allen ihren kleinen Sohn Gabriel vorgestellt.

Christine Keßler

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Nachricht Nr. 72 von 82 :

20.11.07, Bayern: Gedanken zum Buß- und Bettag

Wenn ich das Wort Buße höre, dann bekomme ich zunächst ein ungutes Gefühl. Die Redewendung "Das wirst du mir büßen" tut ihren Teil dazu. Wenn ich etwas falsch gemacht habe, bekomme ich ein schlechtes Gewissen und dafür muss ich dann büßen. In der Alten Kirche bedeutet das Wort Buße allerdings mehr. Dort wird von einer Buße in drei Schritten gesprochen:
1.Ich erkenne, was ich falsch gemacht habe.
2.Ich gebe zu, dass ich es bereue.
3.Ich verändere mein Leben.
Der letzte befreiende Schritt ist, dass ich meine Veränderung unter Beweis stelle, indem ich Verantwortung übernehme und dafür Sorge trage, das die alten (schlechten) Angewohnheiten nicht wiederkommen.

Joachim Klenk

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Nachricht Nr. 71 von 82 :

15.11.07, Bayern: Jubiläums-Rückblick: Fotoalbum online

Das Jubiläum ist schon wieder einen Monat vorbei. Das ist eine gute Gelegenheit, um zurück zu schauen. Bilder sind schön und helfen beim Erinnern. Für das Jubiläum haben wir deshalb ein Fotoalbum online gestellt. Es kann angesehen werden. Insgesamt 12 Bilder sind dort zu finden. Die Steuerung des Albums wird am Ende der Bilder erklärt

Viel Spaß wünscht

Der Webmaster Matthias Derrer

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Nachricht Nr. 70 von 82 :

09.11.07, Marktoberdorf: Marktoberdorf unterwegs

Die Gemeinde Marktoberdorf war vom 22.-23.09.07 auf Wochenendfahrt im Schnalstal. Wir waren 24 Personen und sind bei herrlichem Sonnenschein und warmem Wetter in unser Wochenende gestartet. Im Bus war noch eine lustige Fußballer-Frauengruppe, die während der ganzen Fahrt für Stimmung sorgte. Früh gings los, alles klappte wunderbar, jeder war pünktlich, und so konnte es gut gelaunt losgehen. Über den Fernpass bei herrlicher Sicht, Landeck, Reschenpass, Graun. In Graun, einer wunderbaren, winzigen, kleinen Stadt, übrigens die kleinste Stadt Europas, machten wir den ersten Halt und besichtigten die alte Stadtmauer und das kleine zauberhafte Städtchen. Weiter ging‘s über Schluderns - Schlanders ins romantische Schnalstal. Über Karthaus - Vernagt fuhren wir am Nachmittag zur Talstation des Gletscherskigebietes nach Kurzras. Hier haben wir ein tolles Picknick gemacht, und alle konnten sich bei strahlendem blauen Himmel satt essen. Anschließend konnte jeder nach seinem Geschmack den Nachmittag gestalten. Manche sind ein wenig gewandert in der schönen Bergwelt, andere haben bei einem Capuccino die Seele baumeln lassen. Gegen fünf Uhr sind wir dann zum Hotel gefahren. Wir hatten ein Hotel für uns ganz alleine, alle hatten herrliche Sicht auf Berge und den Stausee. Ein kleiner Spaziergang führte uns an den Schafen vorbei, die gerade ihre Lämmer geboren hatten. Dies war ein schönes Erlebnis. Um 19.00 Uhr gab es in einem schön dekorierten Speisesaal ein 4-Gänge-Menü. Allen hat es wunderbar geschmeckt. Nach dem Essen ging‘s weiter mit Musik und Tanz, auch wir haben eifrig mitgetanzt und viel Spaß gehabt. Unsere Angelika hat alle Lieder für uns übersetzt - es war ein wirklich toller Abend. Am Sonntag, nach einem guten Frühstück und einer kurzen Andacht, fuhren wir gegen Mittag nach Meran. Hier konnten wir in Ruhe die schöne Stadt besichtigen. Danach hatten wir eine wunderbare Heimfahrt mit einer unbeschreiblichen Sicht. Über den Jaufenpass (es war einfach nur schön)- Sterzing- Brenner-Innsbruck ging es zurück in die Heimat. Ein sehr schönes Wochenende ist zu Ende gegangen - wir alle wollen nächstes Jahr wieder so eine Fahrt machen.

Gemeindesprecher Marktoberdorf

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Nachricht Nr. 69 von 82 :

02.11.07, Nürnberg: Herzliche Einladung in`s Cafè Ararat

Das Cafe Ararat in der Nürnberger Gehörlosenseelsorge am Egidienplatz 33 hat ab 06. November wieder geöffnet. Öffnungszeiten: 10.30-13.30 Uhr. Im Cafe gibt es für gehörlose und hörende Menschen die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen, sich kennen zu lernen und die Gebärdensprache miteinander zu üben. Essen, Getränke und auch Suppe können durch eine kleine Spende erworben werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Simone Albert

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Nachricht Nr. 68 von 82 :

26.10.07, Nürnberg: Jubiläumsfeier der Gehörlosen-Seelsorge

100 Jahre Gehörlosenseelsorge - ein guter Grund ein großes Fest zu feiern. Im Zentrum stand am 13. Oktober der Festgottesdienst in der Kirche St. Egidien mit Gebärdenchor, Gospelchor, Gebärdenpoesie, Theater, Lesungen, Gebeten und einer sehr guten des ev. Landesbischofs in Bayern. Kirche muss immer an der Seite von Menschen stehen, ganz praktisch und lebensnah. Gut 700 Gäste haben mitgefeiert bei diesem gelungenen Fest, das lange in Erinnerung bleiben wird. Feste sind für uns Christen immer Erinnerungen an Gottes großes und barmherziges Begleiten von uns Menschen. Dafür haben wir sogar einen eigenen Kalender erfunden: Das Kirchenjahr. Das Kirchenjahr beginnt am 1. Advent und endet am Ewigkeitssonntag. Wir feiern nicht um einfach zu feiern. Wir feiern, um uns zu erinnern, nachzudenken und Gott zu danken.

degpa

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Nachricht Nr. 67 von 82 :

19.10.07, Nürnberg: Zitate aus der Jubiläums-Predigt des Landes-Bischofs

Heute ist "ein wirklicher Festtag. (...) (Vor) 100 Jahren hat die Kirche endlich ihre Aufgabe darin gesehen, sich um diese Zielgruppe zu kümmern. Damit waren hörgeschädigte und gehörlose Menschen ganz öffentlich anerkannt. (...)

In früheren Jahrhunderten aber sah man bei Menschen mit Handicap immer nur das Defizit, nicht die besonderen Fähigkeiten. Deshalb war es besonders wichtig, ihnen öffentliche, gesellschaftliche Anerkennung zuteil werden zu lassen. (...)

Heute gibt es allein in Bayern 15 Gehörlosengemeinden. In der Zentrale hier in Nürnberg sind von den 12 Hauptamtlichen mehr als die Hälfte selbst gehörlos. Von den 150 Ehrenamtlichen im ganzen Land sind sogar 90 Prozent gehörlos und nur 10 Prozent hörend."

"Hör- und sprechbehinderte Menschen" hat es "schon immer gegeben". Sie sind aber keine "Menschen mit einem Defizit sind, sondern (werden) von Gott genauso in Dienst genommen (...) wie Hörende."

"Ich als Hörender wäre völlig hilflos (wenn ich die Predigt in Gebärdensprache halten sollte). Ich hätte (auch) (...) sagen müssen: Ich kann das nicht!" Aber es gibt hier viele Menschen, " die meine Worte in Ihre Gebärdensprache übersetzen. Ohne die müsste ich wie Mose sagen: Nein, ich habe eine schwere Sprache und einen schweren Mund, ich bin sprechbehindert. Die Gehörlosengemeinde versteht mich nicht."

"Ich denke, wir haben heute verstanden: Gehörlose sind keine Pflegefälle, sondern vollwertige Menschen wie du und ich, sie sprechen und verstehen nur eine andere Sprache. Gehörlosenseelsorge will Gehörlose auf die Schätze der Bibel aufmerksam machen, weil so das Selbstwertgefühl gehörloser Menschen enorm gesteigert werden kann.

Amen."

 

Der volle Text der Predigt ist zu lesen.

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Nachricht Nr. 66 von 82 :

12.10.07, Nürnberg: Weit über 700 Gäste werden begrüßt

Wir freuen uns auf Sie alle und auf den morgigen Jubiläumstag. Ein Festtag mit vielen Überraschungen. Möge uns gutes Wetter begleiten. Aber auch bei schlechtem Wetter haben wir keine Probleme. Wir haben eine Schule nebenan angemietet mit Aula und 2 Turnhallen. Jeder der kommt wird genug Platz haben. Bitte beachten Sie, dass Sie rund um die Egidienkirche keine Parkplätze finden können. Benutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel (siehe Homepage Wegbeschreibung) oder Taxis. Inzwischen sind bereits Ehrengäste wie Jürgen Endress aus Aschaffenburg, Sabine Fries und Jens Heßmann aus Berlin, Elisabeth Ponicsan aus Ungarn, Manuela Briggl aus Österreich und viele andere in Nürnberg eingetroffen. Wir freuen uns sehr. Die insgesamt 100 Helfer am morgigen Tag haben sich gut vorbereitet. Mit dem Motto "Gottes Gebärden für uns" werden wir morgen im Festgottesdienst gemeinsam mit Landesbischof Dr. Johannes Friedrich dieses Jubiläum begehen. Herzlich willkommen, gebärdensprachlich gegrüßt, be welcome, seids gegrüßt, asante sana, benvindo und servus!

das Organisationsteam

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Nachricht Nr. 65 von 82 :

11.10.07, Nürnberg: Malwettbewerb zum Jubiläum

Insgesamt 18 Klassen haben Ende des letzten Schuljahres an einem Malwettbewerb im Rahmen des Jubiläums teilgenommen. Thema: Gottes gute und große Schöpfung. Die Arbeiten der Kinder waren sehr kreativ. Alle Arbeiten werden bei unserem Jubiläum in der Egidienkirche ausgestellt. Gesamt- Sieger war eine 1. Klasse der Gehörlosenschule in München. Die 2. Preise im Bereich Grund- und Hauptschule gingen an Klassen des Förderzentrums Hören und Kommunikation in Nürnberg. Ein 3. Preis ging an den Hauptschulbereich in Würzburg und ein weiterer 3. Preis an die Gehörlosenschule in Bamberg. Einen Sonderpreis erhielten Schüler der Gehörlosenschule in Zell.

degpa

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Nachricht Nr. 64 von 82 :

10.10.07, Nürnberg: Gebärden-Poesie-Workshop ausgebucht

Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der ev. Gehörlosenseelsorge kommt der Gebärdenpoesiekünstler Jürgen Endress am Freitag, den 12. Oktober zum Gebärdenpoesie-Workshop nach Nürnberg. Wir freuen uns auf dieses einmalige Erlebnis.

Allen die noch weiteres Interesse haben, müssen wir sagen: Schnell anmelden! Nur ein einziger Platz ist noch frei!

Alle, die keinen Platz bekommen, können Jürgen Endress wenigstens sehen: Er gestaltet auch den Fest-Gottesdienst am Samstag, 13.10. mit. Dazu laden wir ganz herzlich ein!

Matthias Derrer für degpa

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Nachricht Nr. 63 von 82 :

09.10.07, Nürnberg: Auf zum Jubiläum!

Das Jubiläum wird interessant. Informieren Sie sich auf der Homepageseite unter der Rubrik "100 Jahre Gehörlosenseelsorge" über die einzelnen Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Für jeden ist etwas dabei. Gottesdienst, Kindergottesdienst, Empfang, Kulinarisches Essen, Kuchenbuffet, Tombola mit 10 Spitzenpreisen (1. Preis Ballonfahrt), Fachdiskussion, Kinderprogramm, Jugendaktion, Luftballonsteigen, Ararat Shop, Basar, Mini Club, Ausstellung und weitere interessante Angebote. Tolle Preise bei der Tombola: Der 1. Preis ist eine Ballonfahrt. Preise auch für Passionata, die besondere Pferdeshow auf der Consumenta. Da lohnt das Kommen!

degpa

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Nachricht Nr. 62 von 82 :

08.10.07, Nürnberg: Schwitzen für das Jubiläum

Organisation ist alles. Deshalb gibt es für das 100-jährige Jubiläum der ev. Gehörlosenseelsorge am 13. Oktober in Nürnberg ein Organisationsteam, kurz Orga Team. Rosa Reinhardt(gl), Stefanie Lindnau(gl) und ergänzend Oliver Markwirth(gl) kümmern sich seit April um Räumlichkeiten, Technik, Material, Mitarbeiter, Essen, Getränke, Tombola, Ausstellung und Vieles mehr. Dabei kommen sie ganz schön ins Schwitzen. Eine gute Organisation ist die beste Vorbereitung

degpa

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Nachricht Nr. 61 von 82 :

04.10.07, Nürnberg: Rekord-Anmeldung für das Jubiläum

Über 600 Anmeldungen Wer hätte das gedacht? Über 600 Festanmeldungen sind für das 100-Jahr Jubiläum an die ev. Gehörlosenseelsorge geschickt worden. Das sind 400 mehr als erwartet. So werden wohl schätzungsweise mehr als 700 Personen am 13. Oktober am Egidienplatz in Nürnberg sein. Alles kein Problem, denn wir haben vom Willstädter Gymnasium - gleich neben der Egidienkirche - den Schulhof, 2 Turnhallen, 1 Aula, Tische, Stühle und Reinigungspersonal gemietet. Die Stadt Nürnberg stellt uns zudem das Pellerhaus zur Verfügung. Zusätzlich wird die Firma Zeitlos - sie hat auch gehörlose Mitarbeiter - leckeres Essen anbieten. Die vielen interessanten Programmangebote werden helfen, die Menschen zu "verteilen". Ein großes Fest, bei dem Jung und Alt genug Platz haben werden

Joachim Klenk

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Nachricht Nr. 60 von 82 :

01.10.07, Nürnberg: Workshop Gebärden-Poesie mit Jürgen Endress

Achtung: Jetzt anmelden! Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der ev. Gehörlosenseelsorge kommt der Gebärdenpoesiekünstler Jürgen Endress am Freitag, den 12. Oktober zu einem Gebärdenpoesie-Workshop nach Nürnberg. Ort: Egidienplatz 29. Zeit: 10 bis 16 Uhr. Kosten: bei Anmeldung bis 5. Oktober € 30, Anmeldung bis 11. Oktober € 40, Ansprechpartnerin ist Andrea Schwarz unter Schwarzandrea@gmx.de.

degpa

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Nachricht Nr. 59 von 82 :

27.09.07, Bayern: 100 Kuchen gesucht

Für den 13. Oktober sind 30 Kuchen schon zugesagt. Aber leider ist das viel zu wenig - wir brauchen 70 bis 100. Bitte bringen Sie einen Kuchen mit und sagen Sie Bescheid über Fax 0911-2141322. Und so geht es: Sie backen einen leckeren Kuchen und bekleben ihre Kuchenform mit Ihrem Namen. Dann bringen Sie den Kuchen mit und geben ihn am Egidienplatz 33/Erdgeschoss ab 8 Uhr bis 14 Uhr ab. Ganz einfach! Wir freuen uns.

degpa

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Nachricht Nr. 58 von 82 :

25.09.07, Nürnberg: Workshop Gebärden-Poesie mit Jürgen Endress

Das 100-jährige Jubiläum der ev. Gehörlosenseelsorge machts möglich: Der Gebärdenpoesiekünstler Jürgen Endress kommt am Freitag, den 12. Oktober zu einem Gebärdenpoesie-Workshop nach Nürnberg. Ort: Egidienplatz 33. Zeit: 10 bis 16 Uhr. Kosten: bei Anmeldung bis 5. Oktober € 30, Anmeldung bis 11. Oktober € 40, Anmeldung am 12.Okt € 50. Ansprechpartnerin ist Andrea Schwarz unter Schwarzandrea@gmx.de.

degpa

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Nachricht Nr. 57 von 82 :

24.09.07, Bayern: Gäste aus Tanzania in den bay. Gehörlosen-Gemeinden

Sie kennen Tanzania in Afrika. Im Norden finanziert die ev.-luth. Kirche eine Gehörlosenschule. In dieser Schule wird gebärdensprachlich unterrichtet. Die Gebärden sind afrikanisch und finnisch beeinflusst. Von 17. bis 22. September waren Direktor Reverend Longio, Misses Hosianna (gehörlos) und Mister Nabai (gehörlos) in Bayern zu Gast. Sie besuchten Gemeindekreise, die Schulen für Gehörlose in Bamberg und Zell, die Station für psychisch kranke hörgeschädigte Menschen in Erlangen und einen Gottesdienst der Gehörlosengemeinde in Würzburg. Wir danken unseren afrikanischen Freunden für die vielen Gespräche, in denen wir Neues erfahren haben und dazu gelernt haben. Dank sage ich auch all denjenigen, die unseren afrikanischen Freunden Einblicke in Schulen und Einrichtungen ermöglicht haben. Möge Gott unsere Freunde begleiten und unsere Partnerschaft stärken

Joachim Klenk

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Nachricht Nr. 56 von 82 :

21.09.2007, Bayern: Galerie der Gehörlosen-Seelsorger online

Die ist soeben online gegangen. Es ist nicht alles fertig! Es war unmöglich, alle Daten vollständig zu sammeln, deshalb sind wir auch weiterhin dankbar für Ergänzung und Korrektur.

Aber wir wollten nicht länger warten und das (Teil-)Ergebnis endlich präsentieren - knapp einen Monat vor dem Jubiläum ist dann auch wirklich Zeit!

Sollten Sie noch Verbesserungen haben, dann geben Sie diese bitte direkt an mich weiter!

Eine gesegnete Zeit wünscht

Webmaster Matthias Derrer

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Nachricht Nr. 55 von 82 :

19.09.07, Bamberg: Schulanfang - Radio in der Schule

16.9.07 zwischen 10 und 12 Uhr, Radio Galaxy Sendung „Galaxy lifeline”, Ausstrahlung in ganz Bayern.

Teil 1

Moderatorin Anika Wiesbeck: Autolärm auf der Straße, Vogelgezwitscher auf den Bäumen oder die beste neue Musik bei Radio Galaxy - alles ganz normal, oder etwa nicht? Nicht für Gehörlose! Aber wie ist das eigentlich in der Schule? Wie bekommen gehörlose Mädels oder Jungs denn eigentlich Mathe verklickert (Anmerkung Matthias Derrer: locker für „erklärt”)?

Matthias Derrer: Der Unterschied ist zuerst mal gar nicht so groß. Der wichtigste Unterschied ist - klar - die Sprache, die ist anders. Aber die Sprache wäre zum Beispiel auch anders, wenn wir in England sind. Hier ist die Sprache eben die Gebärdensprache.

Moderatorin A.W.: Eine Sprache, die vor allem aus Zeichen besteht, die mit den Händen gebildet werden. Matthias Derrer ist Pfarrer der evangelischen Gehörlosengemeinde Bamberg. Er selbst ist hörend, hat aber die Gebärdensprache gelernt. Er unterrichtet auch das Fach Religion in der Von-Lerchenfeld-Schule, ein Förderzentrum in Bamberg für Hörgeschädigte. Ungefähr 170 Schüler in den Klassenstufen eins bis neun pauken (Anmerkung MD: locker für „lernen”) dort dieses Jahr. Die Klassen sind etwas kleiner, als in den Schulen für Hörende.

MD: Normal sind in der Gehörlosenschule so ungefähr die Klassen zwischen 12 und 20 Schüler.

Moderatorin AW: Aber weniger Unterricht bekommen Gehörlose nicht!

MD: Die normale Unterrichtsstunde ist 45 Minuten. Normal sind dann immer 2 Stunden zusammen, also eineinhalb (1,5) Stunden.

Moderatorin AW: Und dann ist Pause. Aber woher weiß man, dass die Pause wieder zu Ende ist? Gibt es etwa ein Gebärden-Pause-Klingeln?

MD: Unten im Pausenhof haben wir natürlich eine normale Glocken-Anlage für die Schüler, die schwerhörig sind. Es gibt aber neben der Glocke auch ein Lichtsignal. Das ist ein gelbes Blink-Licht, wie oben auf einem Abschlepp-Wagen. Damit wird es in Lichtsignale umgesetzt und dann können das die Schüler auch sehen.

Moderatorin AW: Klar - sehen können die Schüler ja! Allerdings wollen sie natürlich nicht immer alles sehen.

MD: Wenn sich zwei unterhalten und miteinander gebärden, dann ist sofort der Blick-Kontakt weg. Das passiert auch in einem hörenden Gottesdienst und in einem hörenden Religions-Unterricht, dass mal zwei miteinander schwätzen, aber die hören wenigstens noch mit einem halben Ohr, was da passiert (Anmerkung MD: locker für „sie hören noch ein bisschen von der Umgebung”). Dann kann man durch Rufen sich wieder Gehör verschaffen (Aufmerksamkeit bekommen). Das klappt im Gehörlosen-Bereich nicht. Da muss ich akkustische Signale völlig ausschalten und muss visuelle Signale senden. Also ich muss mal winken, oder auch durch Vibration, ich versuche auf den Tisch zu klopfen. Darüber muss ich versuchen so den Kontakt wieder her zu stellen.

Moderatorin AW: Schulanfangsgottesdienst und Musik-Unterricht - wie das in der Gehörlosenschule aussieht und wie der Schiri (Schiedsrichter) beim Schul-Fußball anpfeift - das erfahrt ihr gleich (weiter) in der Galaxy lifeline ....

(Musik)

Teil 2 Moderatorin AW: Zum neuen Schuljahr gibt’s praktisch in jeder Schule einen Schul-Anfangs-Gottesdienst, auch in der Von-Lerchenfeld-Schule in Bamberg. Dort gehen rund 170 Schwerhörige und Gehörlose zur Schule. Aber so ein Gottesdienst, bei dem man nichts hört, muss ziemlich leise sein, oder?

(Rufen der Schüler beim „FREI” am Schluss des Gebärdenlieds „Gott meine Zukunft”)

Moderatorin AW: Leise geht es beim Schul-Anfangs-Gottesdienst in der Von-Lerchenfeld-Schule in Bamberg ganz sicher nicht zu. 6 seiner älteren Schüler waren dieses Mal nur dabei, aber Action ist immer, sagt der Evangelische Pfarrer Matthias Derrer. Er unterrichtet das Fach Religion - in Gebärdensprache, versteht sich (locker für „ist selbstverständlich”).

MD: Im Bereich von Religion haben wir es oft mit Wörtern zu tun, die überhaupt nicht anschaulich sind. Wir haben sehr abstrakte Begriffe wie Frieden, Liebe, Glaube usw. Das sind alles abstrakte Begriffe, wo ich kein Bild präsentieren („gebärden”, „zeigen”) kann.

Moderatorin AW: Dem entsprechend gibt es auch nicht nur einen passenden Gebärden-Begriff. (Anmerkung: Nicht ganz richtig! Natürlich gibt es auch für das abstrakte, nicht-visuelle Wort „Liebe” ein Gebärden-Zeichen, aber was Liebe bedeutet muss ich durch Beispiele erklären.)

MD: Das heißt, wenn ich im religiösen Bereich zum Beispiel über Liebe spreche, auch über Gottes Liebe zu den Menschen, dann muss ich immer erklären, was gibt es für Beispiele; woran kann ich das (die Liebe) erkennen. Dann kann ich über die Auswirkungen sprechen und irgendwann kann ich hoffen, dass ein gehörloser Mensch versteht, dieses Beispiel und dieses Beispiel zusammen nehmen kann - das ergibt den Begriff „Liebe Gottes”.

Moderatorin AW: Diese Art der Erklärung würde im hörenden Unterricht manchmal auch nicht schaden. Neben Reli gibt’s natürlich auch noch andere Fächer und die sind bei Gehörlosen genauso beliebt oder unbeliebt wie bei allen Schülern. Pfarrer Matthias Derrer hat für uns mal als Gebärdensprachdolmetscher übersetzt, was seinen Schützlingen (locker für „Schüler, vom Lehrer geschützt”) Spaß macht.

MD: Am meisten Spaß macht ihm in der Schule die Pause und das Fußballspielen da; Deutsch macht ihm auch Spaß. Sie macht gern Mathematik und Deutsch und unterhält sich gern mit ihren Freundinnen hier in der Schule. Die Pause gefällt ihr auch gut.

Moderatorin AW: Das klingt vertraut. Wer bisher übrigens dachte, mit Musik haben gehörlose Schüler gar nichts am Hut (locker „kein Kontakt”), liegt falsch.

MD: Es gibt ein Fach, das heißt abgekürzt RME und bedeutet Rythmisch-Musikalische-Erziehung. Da finden schon musikalische Elemente Einfluss.

Moderatorin AW: Dabei geht es vor allem um Takt und Rhythmus und das Gefühl im Bauch.

MD: Wir spüren im Bauch den Bass. Das kann jeder andere auch spüren. Aber gehörlose Menschen spüren das sogar noch deutlicher, weil sie nicht durch den Hör-Eindruck abgelenkt werden.

Moderatorin AW: Es ist also kein Gerücht, das gehörlose oder blinde Menschen ihre anderen Sinne bewusster einsetzen. Das gilt auch, wenn der Schiri (Schiedsrichter) beim Fußball im Sport-Unterricht pfeift.

MD: Wenn Schüler da sind, die wenigstens noch ein bisschen hören, die hören natürlich auch die Pfeife. Die anderen Schüler orientieren sich auch automatisch und merken, das Spiel ist unterbrochen und über Gebärdensprache bekommen das alle mit.

Moderatorin AW: Besondere Umstände erfordern eben besondere Fähigkeiten. Viel Glück im neuen Schuljahr wünscht Anika Wiesbeck, evangelische Redaktion.

(Musik)

Matthias Derrer

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Nachricht Nr. 54 von 82 :

17.09.07, Nürnberg: Turm der Sinne - Führungen in Gebärdensprache

Der Turm der Sinne, ein Museum zum Anfassen und Ausprobieren (www.turmdersinne.de) bietet ab sofort und bis ca. Mitte Oktober ausnahmsweise Führungen in Deutscher Gebärdensprache an! Anmeldungen unter Fax (09 11) 9 44 32 69 oder email: info@turmdersinne.de. Die Führungen sind mit Dolmetscher und kosten genauso viel wie reguläre Führungen - aber leider nur bis Mitte Oktober - also schnell anmelden! Ich hoffe, das ist so in Ordnung? Sie können mich auch gerne unter der 0176/21802311 anrufen, falls noch Fragen bestehen!

Annika Pabst

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Nachricht Nr. 53 von 82 :

06.09.07, Nürnberg: ''' Der Bus der Gehörlosenseelsorge - bunt bemalt! '''

Während der Pfingstfreizeit haben einige Jugendliche (hörende und gehörlose) den Fiat-Bus der Gehörlosenseelsorge bearbeitet. In einer abendfüllenden Aktion versuchten sie zuerst, die schmutzigen Klebestreifen vom Fiat zu entfernen. Leider hat das nicht ganz geklappt. Aber dann haben wir einige Fingerfarben zur Verfügung gestellt und alle waren mit Begeisterung dabei, dem Bus ein neues Aussehen zu geben. Leider hat der darauffolgende Regen fast alles wieder abgewaschen! Wenigstens konnten wir ein paar Fotos machen, damit wir allen zeigen können, wie schön farbig der Bus aussehen kann, wenn viele Hände zusammenhelfen!

Erika Burkhardt

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Nachricht Nr. 52 von 82 :

28.08.07, Nürnberg: Ökumenischer Jugendtreff - Pokerabend am Egidienplatz!

An einem Freitag Abend trafen sich einige Jugendliche, um miteinander einen Pokerabend zu verbringen. Dies war der Programmpunkt des neuen Jugendtreffs der Gehörlosengemeinde in Nürnberg. Regeln und Vorgehensweise wurden von einem Jugendlichen erklärt und dann gings los mit pokern. Einige (vor allem Mädchen) spielten dann doch lieber UNO, aber trotzdem war dieser Abend für alle die da waren eine schöne Aktion. Natürlich gab es auch etwas zu knabbern und viel Unterhaltung.

Erika Burkhardt

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Nachricht Nr. 51 von 82 :

20.08.07, Nürnberg: Ein "Glücks-Nugget"

Chicken Mc Nugget kennt jeder, ein kleines knuspriges Häppchen. Einen Gold Nugget kennt auch jeder zumindest vom Hörensagen, also eine Art kleiner Goldklumpen. Manche Menschen suchen ein Leben lang danach und manchmal verlieren sie dabei alles,was sie haben. So ist es auch mit dem Glück. Wir suchen oft das große Glück, den großen "Glücksmoment" - den "Glücksnugget" und setzen manchmal alles auf eine Karte. Dabei übersehen wir die kleinen Goldkörner oder sollte ich sagen die scheinbar unbedeutenden Glücksmomente im Leben. Diese fallen uns nicht mehr auf, weil wir sie uns nicht mehr bewusst machen. Jetzt kurz vor dem Urlaub schaue ich nochmals ins Jahr 2007 zurück. Wieviel Glück wir in der Gehörlosenseelsorge und in den Gehörlosengemeinden 2007 doch erleben durften. Ich erinnere mich an die lebendige Gemeindesprechertagung, an beeindruckende Gottesdienste, an vielfältige Solidarität, an den gelungenen Einstand der neuen Sozialpädagoginnen in der Sozialberatung in Nürnberg. Vieles mehr könnte ich nennen. Kleine, aber unendlich wichtige Glücksmomente. In Dänemark werde ich mir Zeit nehmen, am Strand sitzen und Gott dafür danken. Ich werde ihm danken für all die Unterstützung und Mitarbeit Ehrenamtlicher und Hauptamtlicher und für seinen Schutz und Segen in schwierigen Zeiten. Ihnen und euch möchte ich bereits an dieser Stelle herzlich danken und wünsche wünsche eine erholsame Sommerpause. Wir sehen uns wieder ab 12. September. Bis dahin Gottes Segen und gebärdensprachliche Grüße.

Pfr. Joachim Klenk

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Nachricht Nr. 50 von 82 :

17.8.07, Bayern: Gemeindebrief 2/2007 im Netz - Umstellung 1. Schritt geschafft

Der neue Gemeindebrief 2/2007 ist im Netz und kann wie immer im Bereich gelesen oder heruntergeladen werden. Neu ist dieses Mal das Aussehen - das Layout wurde komplett umgestellt. Der Gemeindebrief wird ab Ausgabe 3/2007 auch haupt-verantwortlich von Stefanie Lindnau gestaltet.
Neu ist aber auch: Der Gemeindebrief ist erstmalig früher im Netz als bei machen Gemeindegliedern. Durch die Ausgabe Ende Juli / Anfang August und die Verteilung im Gottesdienst erreicht der Papier-Gemeindebrief viele Gemeindeglieder erst in den September-Gottesdiensten. Im Internet ist er schon jetzt verfügbar.
Und auch die Größe der Datei hat sich sehr verändert. Früher waren die Dateien ca. 5 MB groß. Durch die Umstellung der Software sind es nur noch ca. 500 kB. Damit ist alles schnell heruntergeladen.
Wie auch immer - wir wünschen viel Spaß beim Blättern und Lesen! Herzliche Grüße und eine gute Sommerzeit wünscht

Matthias Derrer

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Nachricht Nr. 49 von 82 :

14.08.07, Nürnberg: Neue Wege im Jugendbereich

An Pfingsten 2007 gab es etwas Neues im Jugendbereich: Eine Kooperationsfreizeit mit einer hörenden Gemeinde. (Wir haben bei Meldung 41 schon kurz berichtet.) Insgesamt 21 Jugendliche (etwa die Hälfte davon hörend) kamen zusammen um ein paar Tage miteinander zu verbringen und Spaß und Gemeinschaft zu erleben. Eine Mitarbeiterin, Heike Ettl hat einen Bericht über diese Freizeit geschrieben. Sie können den Bericht hier unten lesen.

Erika Burkhardt

Jugendfreizeit von 25. bis 29. Mai 2007 mit der evangelischen Gemeinde aus Ziegelstein und der Gehörlosenseelsorge Bayern in Ensfeld in der Nähe von Eichstätt

Ich möchte über diese Jugendfreizeit berichten. Teilnehmer: 21 Jugendliche, davon 5 Mädels und 16 Buben (14 bis 18 Jahre) und 4 Mitarbeiter (2 gehörlos, 2 hörend)

Am 25. Mai um 16.00 Uhr trafen wir uns am Bahnhof-Südausgang am Parkplatz, wo der gelbe und der weiße Bus und ein Auto uns abholte. Dann fuhren wir los nach Ensfeld. Die 12 hörenden und 9 gehörlosen Teilnehmer waren aufgeregt und ziemlich neugierig, als Toby (h) sie auf die Zimmer und Dachböden verteilte. Um 18.00 Uhr aßen wir hungrig Käsespätzle und Salat. Das Essen für alle kochten die Mitarbeiter, aber immer halfen auch ein paar Teilnehmer mit. Nach dem Abendessen haben wir Namen mit Fingeralphabet geübt und jeder hat sich vorgestellt.

Am Samstag, 26. Mai standen wir um 7.30 Uhr auf und frühstückten gemeinsam. Am Abend vorher haben 2 Mitarbeiter schon ein Lego-Haus gebaut. Dieses wurde in das Materialzimmer als Muster gestellt. Die Teilnehmer wurden in Gruppen eingeteilt. Eine Person musste sich das Musterhaus anschauen, dann zu seiner Gruppe laufen und der Gruppen erklären wie das Haus aussieht. Die Gruppe musste das Haus nachbauen. Eine Person musste also immer hin- und herlaufen und der Gruppe berichten. Dabei musste er sich überlegen, wie er die Bauart des Hauses kommunikativ "rüberbringen" kann. Die Gruppen bestanden aus 3 Hörenden und 1 Gehörlosen bzw aus 3 Gehörlosen und einem Hörenden, wobei jeweils die einzelne Person der Gruppe erklären musste wie das Haus aussieht. Jede Gruppen hat es geschafft, die Legos zusammenzusetzen. 3 Gruppen haben wirklich gut kommuniziert und das Haus exakt nachgebaut. Eine Gruppe hatte einen kleinen Fehler, aber trotzdem gut geschafft.

Nach dem Mittagessen um 12.30 Uhr sind wir zum Freibad nach Eichstätt gefahren. Einige sind viel geschwommen und einige haben sich ausgeruht, wir haben eine Stunde ein Spiel mit verschiedenen Aufgaben gespielt: 20 Mal Liegestützen und 20 Mal Kniebeugen, Lauf um das 50 m Becken, alles Springen und Rutschen, Knobelrätsel und Umkleideraumkabinen &Eistafel zusammenzählen. Einige Teilnehmer haben einen Sonnenbrand bekommen und anschließend sind wir wieder zu einem Haus zurückgefahren. Zum Abendessen gab es Nudeln mit Erbsen und Schinken. Dann sind wir zum Feuerwehrhaus gegangen, denn um 20.00 Uhr gab es dort im Fernsehen das Fußballspiel Stuttgart gegen Nürnberg. Das haben wir angeschaut, ein paar haben allerdings lieber UNO gespielt. Gegen 23 Uhr nach dem Nürnberger Sieg ging es wieder zum Jugendhaus zurück und dann ab ins Bett.

Am Sonntag, 27. Mai schliefen wir eine Stunde länger bis um 8.30 Uhr und frühstückten. Um 10.00 Uhr hatten wir einige Gebärdenname gefunden und auch ein paar Spiele gemacht. Nach den Spielen sind wir zum Wald gegangen und Toby(h) hat einen Eimer an den Baum gehängt. Wir sollten 25 Tennisbälle in den Eimer werfen, wobei die Zeit gestoppt wurde. Wir haben das versucht, es hat geklappt wobei allerdings einige Bälle im Wald verschwanden. Dann mussten wir das noch einmal schaffen, aber schneller.

Anschließend haben wir 2 Gruppen gemacht. Beide sollten überlegen, wie man Nagel auf einem Holzbrett stapeln kann, ohne dass sie das Holzbrett berühren.

Danach gab es Brotzeit. Um 14.30 Uhr mussten 3 Gruppen von Ensfeld nach Mörnsheim (Fossiliensteinbruch) wandern, durch den Wald und Wiese, nur mit Kompass und Landkarte. Aber haben ihr Ziel erreicht, hurra. Zurückgefahren sind alle mit dem Bus, einige waren sehr erschöpft. Am Abend haben einige aus der Gruppe den Gehörlosenseelsorge-Bus geputzt und mit Fingerfarben angemalt. Um 22.00 Uhr haben Erika(h) und Toby(h) Nachtgedanken zum Thema "Pfingsten" gemacht und Heike(gl) hat uns ein Gebärdenlied gezeigt.

Um 8.00 Uhr am Montag, den 28. Mai frühstückten wir und um 9.15 Uhr sind wir mit 2 Bussen und Erikas Auto nach Pappenheim gefahren. Von dort bis nach Solnhofen paddelten jeweils 3 Leute in einem Kanu, insgesamt hatten wir 8 Kanus. Leider hat es stark geregnet, aber trotzdem waren alle fröhlich und hatten viel Spaß. 2 Kanus mussten aufgeben, da 4 Leute stark gefroren haben und keine Kraft mehr hatten. Die restlichen 6 Kanus sind weitergepaddelt bis zur Hammermühle, dort gab es eine Wasserrutsche und alle wurden richtig nass. Das Kanufahren war zwar regnerisch und ein bisschen anstrengend, aber es war sehr schön.

Einige haben mitgeholfen, die Kanus zum Anhänger zu bringen. Ein paar waren am Feuer gestanden und warteten auf Tobys Bus. Er holte uns ab und alle sind zurück ins warme Haus gekommen. Wir haben alle warm geduscht und trockene Sachen angezogen. Einige haben Pause gemacht, z.B. Uno gespielt oder einfach nur gefaulenzt usw. Toby hat den Grill angeschürt, damit wir in Ruhe essen konnten.

Am Dienstag, 29.Mai sind wir um 7.30 Uhr aufgestanden und haben gemütlich gefrühstückt. Wir haben Feedback gemacht: Alle waren im allgemeinen sehr zufrieden und wollen noch einmal so eine Kooperationsfreizeit machen. Dann haben wir alle Zimmer aufgeräumt, eingepackt und die Zimmer und das Haus geputzt. Nach der Abschiedsrunde sind wir wieder nach Hause gefahren. Es war eine tolle, schöne erlebnisreiche Zeit mit Hörende und Gehörlosen, es war wirklich toll. Wir bedanken uns sehr bei den Mitarbeitern, Erika und Toby, dass sie das alles sehr gut organisiert haben.

Heike Ettl (gl)

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Nachricht Nr. 48 von 82 :

07.08.08, Bayern: Viel Spaß auf der Kinderfreizeit!!!

24 Kinder und 7 Mitarbeiter waren Anfang August eine Woche zusammen auf einer Sommerfreizeit. In Veitsweiler (Nähe Dinkelsbühl) haben wir in einem Jugendhaus gewohnt und viel erlebt: Z. B. Wanderung zum Hesselberg, ein Badetag am Badesee, viele verschiedene Sachen zum Basteln, jede Menge Spiele und natürlich auch ein Lagerfeuer-Abend. Alle Kinder durften selbst ihr Brot am Lagerfeuer rösten und dann natürlich auch essen (siehe Foto) .

Erika Burkhardt

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Nachricht Nr. 47 von 82 :

01.08.07, Bayerm: Malwettbewerb

Bei einem Malwettbewerb des religionspädagogischen Zentrums Bayern und der Gehörlosenseelsorge Bayern unter der Schirmherrschaft von Oberkirchenrat Bierbaum nahmen insgesamt 18 Schulklassen teil. Sieger war die Klasse 1b aus der Landesschule für Gehörlose in München unter der Leitung von Gehörlosenpfarrerin Cornelia Wolf. Thema des Wettbewerbs war "Gottes gute Schöpfung". Das Siegerbild war als Schriftrolle gestaltet und stellte die 7 Schöpfungstage anhand verschiedener Materialien dar. Unter anderem ist beispielsweise zu sehen, wie Gott in einem Bett liegt und sich am 7. Tag ausruht. Vergeben wurden Preise in einem Gesamtwert von Euro 800,00. Zu bewundern sind die Bilder vom 10.bis 13. Oktober in der Egiedienkirche in Nürnberg.

degpa

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Nachricht Nr. 46 von 82 :

25.07.07, München: Pekip-Kurs in München

Zum wiederholten Mal findet in München ein PEKIP-Kurs statt. Die vorherigen Kurse waren unter der Leitung von Frau Jagusch-Blank sehr erfolgreich und viele gehörlose Mütter und Väter möchten für ihre Babys weitere Kurse haben.

PEKIP ist die Abkürzung von "Prager-Eltern-Kind-Programm". Was ist PEKiP? 

Pekip heißt Spiel und Bewegung mit Babys, Zeit füreinander haben, das Baby bewusst wahrnehmen, eigene Fähigkeiten entdecken, miteinander in Kontakt kommen und Austausch der Eltern untereinander.

In diesem speziellen PEKiP-Kurs laden wir gehörlose, gehörgeschädigte und hörende Eltern ein, das Abenteuer Baby gemeinsam zu erleben. Die PEKiP-Leiterin beherrscht die Gebärdensprache. Zusätzlich kann die Gruppe bei Bedarf von einer Gebärdendolmetscherin begleitet werden. Diese Kurse werden in Kooperation mit der Evang. Gehörlosenseelsorge München und Umgebung angeboten und vom Bayer. Landesverband für die Wohlfahrt Gehörgeschädigter e.V. unterstützt.
Der neue Kurs findet am Donnerstag statt, von 9.00-10.30 Uhr. (Neuer Kurs 2220) Vom 13.9.07 bis 13.12.07 (13x und nicht in den Herbstferien) Gebühr: 128,80 Euro
Bitte melden Sie sich bei Interesse an bei:
Evang. Familienbildungsstätte
Elly Heuss-Knapp
Herzog- Wilhelm-Str. 24/I
80331 München
Fax: 550 12 71
Internet: www.efbs-muc.de


PEKiP®-Kursleitung:
Monika Jagusch-Blank
e-Mail: jagusch.blank@arcor.de
Dolmetscherin: Fr. Claudia Schuler

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Nachricht Nr. 45 von 82 :

23.07.07, Nürnberg: Juhu, die Gehörlosenseelsorge hat einen Kicker!

Ab jetzt kann es rund gehen im Gemeindehaus am Egidienplatz 33. Ein Jugendhaus in Nürnberg hatte einen Kicker abzugeben, wir waren die schnellsten und haben den Kicker bekommen. Ein paar Jugendliche haben beim Abholen geholfen und dann an zwei Nachmittagen den Kicker sauber gemacht, auseinandergebaut und repariert. Inzwischen kann man schon spielen und wir freuen uns über unseren neuen "alten" Kicker!!!

Erika Burkhardt

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Nachricht Nr. 44 von 82 :

18.07.07,Deutschland: Neues Gesetz zur Verwendung der Deutschen Gebärdensprache seit 1.9.06

Upps...im letzten Gemeindebrief hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen:

Neues Gesetz zur Verwendung der Deutschen Gebärdensprache seit 1.9.06

Am 1. September 2006 ist die Kommunikationshilfeverordnung in Kraft getreten. Das bedetutet: Seit dem 1. September 2006 ist geregelt wer Gebärdensprachdolmetscher für Elterngespräch in der Schule bezahlt und Gespräche bei verschiedenen Ämtern.

Bei einem Elterngespräch in der Schule oder einem Elternabend in der Schule muss seit dem 1. September 2006 das zuständige Sozialamt vom Wohnort der gehörlosen Person die Kosten für den Gebärdensprachdolmetscher bezahlen (nicht die Schule...wie im letzten Heft geschrieben).

Bei einem Gespräch in einem Amt (Verwaltungsverfarhren) z.B. Jugendamt oder Sozialamt... muss das Amt selbst den Gebärdenprachdolmetscher bezahlen.

Einen Dolmetscher bestellen kann jeder bei den verschiedenen Dolmetschervemittlungsstellen (für Mittelfranken in Nürnberg, für Unterfranken in Würzburg, für Oberfranken in Bayreuth).

Beispiel: Gehörlose Eltern wollen auf den Elternabend ihres hörenden Kindes. Die Eltern schreiben ein Fax an die Dolmetschervermittlung mit Datum, Uhrzeit, Einsatzort und vielleicht auch Wunschdolmetscher. Die Dolmetschervermittlung stellt dann einen Antrag beim zuständigen Sozialamt und ruft dann den Dolmetscher an. Wenn alles geklärt ist, bekommt die gehörlose Person eine Auftragsbestätigung zurück, der Dolmetscher kommt zum Elternabend und das Sozialamt übernimmt die Kosten.

anderes Beispiel: eine gehörlose Person möchte zu einem Gespräch im Jugendamt. Sie schreibt ein Fax an die Dolmetschervermittlung mit Datum, Uhrzeit und Einsatzort und Wunschdolmetscher. Die Dolmetschervermittlung regelt die Kostenübernahme mit dem Jugendamt und bestellt den Dolmetscher. Der Dolmetscher kommt zum Gespräch und das Jugendamt übernimmt die Kosten.

Katina Geißler und Susanne Böhm

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Nachricht Nr. 43 von 82 :

12.07.07, Nürnberg: Was macht eigentlich Elisabet Poniczan?

Wer kann sich noch erinnern? Elisabet Poniczan, eine ungarische Theologiestudentin absolvierte 2005 ein Praktikum bei der Gehörlosenseelsorge Nürnberg. Sie liebt Gebärdensprache, Sport und Gottesdienste und der Kontakt zur Gehörlosenseelsorge riss auch nach Ihrer Rückreise in die Heimat nicht ab. Elisabet Poniczan ermöglicht auch immer wieder Einblicke in die evang.-luth. Kirche in Ungarn. Im Juli 2007 wurde sie als Pfarrerin eingeführt.In der Zukunft möchte sie sich in Ungarn auch um gehörlose Menschen kümmern. Am 13. Oktober wird es ein Wiedersehen mit ihr an der Jubiläumsfeier in Nürnberg geben.

degpa

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Nachricht Nr. 42 von 82 :

06.07.07, Bayern: Erste Einblicke in das Kursprogramm der Ararat Akademie 2008

Die Ararat Akademie wird auch auch im Jahr 2008 wieder ein neues Kursprogramm anbieten. Von Gebärdensprachkursen bis zu Einzelförderungen und Vorträgen, bzw. Workshops zu bestimmten Themen ist für jeden etwas dabei. Erste Veranstaltungen stehen bereits fest, weitere Termine werden folgen. Um einen kleinen Vorgeschmack vom Programm 2008 zu bekommen, klicken Sie einfach auf die .

Andrea Schwarz und Rosa Reinhardt, Ararat Akademie

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Nachricht Nr. 41 von 82 :

03.07.07, Bayern: Pfingstfreizeit für Jugendliche

dieses Mal ein wenig anders! Zusammen mit der Evangelischen Jugend Nürnberg-Ziegelstein veranstaltete die Gehörlosenjugend eine Begegnungsfreizeit für Jugendliche. Die Teilnehmer waren bunt gemischt: Gehörlose und hörende Jugendliche aus Nürnberg bzw. ganz Bayern. Bei unterschiedlichen Aufgaben mussten die Jugendlichen miteinander kommunizieren um die Aufgaben erfolgreich zu lösen. Zum Beispiel: Wie erklärt eine gehörlose Jugendliche vier Hörenden, wie ein Legohaus aussieht? Es war nicht einfach für die Gruppe, das Musterhaus nachzubauen, aber alle haben es erfolgreich geschafft!! Neben diversen Spielen stand auch eine Menge Spaß und action auf dem Programm: Zum Beispiel ein Besuch im Freibad in Eichstätt, egal ob hörend oder gehörlos: Rutschen macht allen Spaß! Oder zum Abschluss die Kanutour auf der Altmühl - leider zur Hälfte im Regen, aber allen hat es großen Spaß gemacht. Für alle, sowohl Mitarbeiter als auch Teilnehmer war diese Freizeit ein tolles Erlebnis. Alles stellten fest: Wir sprechen zwar nicht die gleich Sprache, trotzdem können wir miteinander viel Spaß haben und voneinander lernen. Und mit der Zeit klappt auch die Kommunikation. Einige interessante Beobachtungen der hörende über die gehörlosen Jugendlichen: "Gehörlose lachen viel mehr!" oder "Gehörlose brauchen beim Essen viel mehr Zeit als Hörende!"

Vielleicht kann es auch in Zukunft gemeinsame Projekte geben?! Die Aussage der Jugendlichen ist eindeutig: "Gibt es sowas nächstes Jahr auch wieder?"

Erika Burkhardt

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Nachricht Nr. 40 von 82 :

26.06.07, Nürnberg: Da wehen die Haare...

beim Schaukeln auf dem Spielplatz! Bei wunderschönem Wetter haben wir mit den Himmelhüpfern einen Ausflug zum Spielplatz gemacht. Vom Egidienplatz war der Weg nicht weit, wir mussten nur wenige Minuten laufen. Alle Kinder hatten viel Spaß und konnten alle Spielgeräte ausprobieren.

Erika Burkhardt

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Nachricht Nr. 39 von 82 :

22.06.07, Nürnberg: Gehörlosenjugend auf dem Trempelmarkt

...alles für einen Euro!!! Naja, so billig war es nicht, aber es gab viele interessante und natürlich sehr tolle Dinge zu kaufen beim Stand der Evangelischen Gehörlosenseelsorge. Im Mai waren wir mit dabei auf dem großen Nürnberger Trempelmarkt. Trotz des sehr windigen und nicht gerade warmen Wetters kamen sehr viele Leute vorbei und blieben oft bei unserem Stand stehen. Wir konnten viele Sachen verkaufen, die wir selbst nicht mehr brauchen können. Die Einnahmen sind für die Gehörlosenjugend. Zum Beispiel können wir Kinder unterstützen, deren Eltern nicht genug Geld haben um zum Beispiel die Teilnahme an einer Freizeit zu bezahlen.

Erika Burkhardt

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Nachricht Nr. 38 von 82 :

14.06.07, Bayern: Gemeindefreizeit auf dem Hesselberg

Wissen Sie, wie man Käse macht? Wir schon! Wir, einige Erwachsene und Kinder aus den bayrischen Gehörlosengemeinden wissen es jetzt! Vielleicht haben Sie in Ihrer Gemeinde auch so einen "Käsespezialisten". 11 Kinder und 30 Erwachsene haben sich vom 26. bis 28. Mai zum Hesselberg in Mittelfranken zu einer Gemeindefreizeit aufgemacht. Dort haben wir eine schöne gemeinsame Zeit erlebt. Am Samstag ging es gleich zum Käsebauern im nächsten Dorf. Der nette Bauer erklärte uns, wie man Käse herstellt und wir mussten auch fleißig mithelfen. Die Belohnung folgte: Wir durften seinen sehr guten Käse probieren und bekamen unsere Käseversuche mit. (Diese probierten wir am nächsten Morgen. Es schmeckte wie Mozzarella. Wenn man diesen Käse weiterbehandelt, wird daraus ein richtiger Hartkäse). Zurück auf dem Hesselberg aßen wir zu Abend und unterhielten uns anschließend oder gingen im hauseigenen Schwimmbad schwimmen. Der nächste Tag war der Pfingstsonntag. Und dieser fing natürlich mit einem Gottesdienst an. Dieser Gottesdienst war ein besonderer Gottesdienst. Er wurde nicht im Kirchenraum gefeiert, sondern wir wanderten am schönen Hesselberg entlang. An verschiedenen Stationen gab es Gedanken und Aktionen zur Pfingstgeschichte und der biblische Text wurde gebärdet. Nachmittags wurden wir kreativ: Während die Kinder betreut wurden, konnten wir Erwachsene uns über unsere religiösen Erfahrungen austauschen. Dann kamen die Kinder dazu und gestalteten gemeinsam ein großes Kunstwerk. Vielleicht können Sie es bei ihrem nächsten Besuch im Egidienplatz bewundern. Am Montag gab es den regionalen Kirchentag auf dem Hesselberg und der Gottesdienst mit Landesbischof Friedrich und Bischof Huber wurde in Gebärdensprache gedolmetscht. Leider regnete es den ganzen Tag sehr stark, so dass die vielen interessanten Angebote und Stände wenig besucht wurden. Auch unser Stand der Gehörlosenseelsorge musste gegen die Wassermassen kämpfen. Insgesamt sind wir alle zufrieden und mit vielen neuen Gedanken und Eindrücken nach Hause in unsere Gemeinden gefahren und wir freuen uns auf die nächste Gemeindefreizeit.

Cornelia Wolf

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Nachricht Nr. 37 von 82 :

06.06.07, München: Konfirmation in München

Am Sonntag, den 20. Mai 2007 sind 8 Mädchen und Jungen in einem feierlichen Gottesdienst in München konfirmiert worden. Die Konfirmanden Florian Kufner, Florian Röllig, Linda Hemmetzberger, Katrin Buchfelner; Alexander Flaum, Antonia Ricke, Sandra Staudt, Marius Mauchner und Natalie Ehrecke haben sich ein Jahr lang auf die Konfirmation vorbereitet. Neben den beiden bayernweiten Freizeiten trafen sich die Münchner Konfirmanden einmal im Monat in der Passionskirche zum Konfirmandentag und anschließendem Gehörlosengottesdienst. In dieser Zeit haben sich alle gut kennen gelernt, heiße Diskussionen gehabt und natürlich auch viel gelacht. Am Konfirmations-Sonntag bekamen sie nun endlich von Pfarrerin Wolf ihren Konfirmationssegen. Bettina Grimm, die ehrenamtliche Konfirmandenhelferin verlas die Konfirmandensprüche und verteilte die Kreuze und die Urkunden. Beim Abendmahl, das Pfarrerin Keßler einsetzte, konnten alle gemeinsam vor den Altar treten. Der Vertrauensmann der Gehörlosengemeinde, Peter Fiebig, sprach dann noch ein Grußwort und ermunterte die Konfirmanden auch nach der Konfirmation ihren Platz in der Gemeinde zu suchen. Der Gottesdienst wurde vom Gebärdenchor schön gestaltet. Am Schluss des Gottesdienstes überraschten die Konfirmanden ihre Eltern und Paten mit einem kleinen Dankeschön. Für die Paten haben die Konfirmanden ein Gebärdenlied gebärdet. Die Paten haben ja einige Jahre lang ihr Patenamt ausgeführt und mit der Konfirmation ist dieses Amt nun zu Ende. Natürlich soll der gute Kontakt zwischen Konfirmand und Pate auch nach der Konfirmation noch weiterbestehen. Auch an die Eltern und an alle, die den Konfirmanden im Leben geholfen haben, wurde gedacht. Stellvertretend bekamen die Mütter eine Rose geschenkt. Nach dem Gottesdienst feierte die Gehörlosengemeinde noch lange mit fünf der Konfirmandenfamilien bei Kaffee und Kuchen. Das Küchenteam hatte an diesem Tag viel zu tun. Und es war sehr schön, die Passionskirche und das Gemeindehaus bis zum letzten Platz gefüllt zu sehen.

Cornelia Wolf

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Nachricht Nr. 36 von 82 :

31.05.07, Würzburg: Konfirmation in Würzburg

Am Samstag, den 5. Mai feierte die Würzburger Gehörlosengemeinde Konfirmation. Die Konfirmandinnen Elena Rönninger und Lisa Koch gebärdeten ihr "Ja" zu Gott und der christlichen Gemeinschaft. In ihrer Konfirmandenzeit setzten sich die Konfirmandinnen mit dem Glauben auseinander und lernten sehr viel über Gott aber auch sich selbst. Das Motto des Gottesdienstes war Hände- "hands to heaven". Die von den Konfirmandinnen während ihrer Konfirmandenzeit selbst gestalteten Hände aus Gips wurden von Pfarrer Klenk vorgestellt und kommentiert. Den festlichen Rahmen des Gottesdienstes gestaltet der Gebärdenchor und der zukünftige Seelsorger für Würzburg Stefan Wurth mit seinen muskalischen Darbietungen. Dass mit der Konfirmation nicht alles vorbei ist, sondern Gemeinschaft gelebt wird, zeigt die Mitarbeit ehemaliger Konfirmandinnen im Gebärdenchor und der Gottesdienstgestaltung. Wir wünschen Elena und Lisa auch weiterhin Gottes Begleitung und Segen.

Andrea Schwarz

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Nachricht Nr. 35 von 82 :

30.05.07, Nürnberg: Konfirmation in Nürnberg "hands to heaven"

Am 6. Mai war ein wichtiger Feiertag für 7 Jugendliche aus der Nürnberger Gehörlosengemeinde. Im Konfirmationsgottesdienst blickten wir zurück auf die Konfirmandenzeit und wir haben erkannt: Die Konfirmanden haben viel gelernt und sich wirklich intensiv mit dem Glauben beschäftigt. Das Thema "hands to heaven" begleitete durch den Gottesdienst. Ein tolles Erlebnis war, dass der Nürnberger Gospelchor den Gottesdienst musikalisch und in Zusammenarbeit mit dem Gebärdenchor mitgestaltete. Für die Konfirmanden wird dieser besonderer Tag sicherlich in guter Erinnerung bleiben. Wir wünschen ihnen auch hier noch einmal Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg!

Die Nürnberger Konfirmanden von links nach rechts: Jasmin Herberich, Viktoria Arndt, Hannah Feneberg, Nina Gerber, Christoph Jendroßek, Axel Bräuninger, Kevin Wirth

Erika Burkhardt

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Nachricht Nr. 34 von 82 :

21.05.07, München: Tagesausflug der Gehörlosengemeinde München zum Chiemsee

Wasser, Wasser, Wasser, überall sahen (und spürten) wir das Wasser. Als am Samstag, den 6. Mai 15 Gemeindeglieder in den Zug zum Chiemsee stiegen, regnete es in Strömen. Von der Sonne,die die letzten Wochen so sommerlich geschienen hatte, war an diesem Tag leider nichts zu sehen. Dennoch war der Ausflug zum Chiemsee ein voller Erfolg. Wir waren begeistert von der schönen Landschaft, einer alten Dampflok und natürlich vom Chiemsee selbst.

Wir trafen uns um 9.00 Uhr am Münchner Ostbahnhof und fuhren über Rosenheim nach Prien am Chiemsee. Von dort ging es mit dem 120 Jahre alten Chiemseebähnle (siehe Foto) weiter zum Hafen.

Dort stiegen wir ins Schiff um und fuhren zur großen Insel Herrenchiemsee. Nach einem kurzen Spaziergang durch die gepflegten Schlossanlagen kamen wir zum Schloss Herrenchiemsee. Es wurde von dem "Märchenkönig" Ludwig II erbaut. Die große Brunnenanlage vor dem Schloss war wirklich sehr phantasievoll.

Nach der kleinen Besichtigungstour kehrten wir im Schlosshotel ein. In diesem Hotel war früher der Vater unseres Ausflug-Organisators, Herrn Forster, Oberkellner. Man konnte den Vater von Herrn Forstner noch auf zwei alten Schwarz-Weiß-Aufnahmen entdecken. Gut gestärkt fuhren wir dann mit dem Schiff zur nächsten Insel Frauenchiemsee. Auf dieser Insel trifft man weniger Touristen. Dennoch waren wir uns einig: diese Insel ist die schönste der Inseln. Es gab so viele prächtige Blumen und blühende Rosensträucher zu bewundern. In einem schönen Cafe tranken wir Kaffee und aßen (sehr) große Kuchenstücke. Gegen Abend ging es dann zurück- erst per Schiff, dann mit dem Chiemseebähnle und zum Schluss mit der Bundesbahn. Etwas durchnässt, aber zufrieden trennten sich am Münchner Ostbahnhof unsere Wege. Auf dem Rückweg wurden schon die nächsten Ausflüge geplant: im Herbst soll es nach Garmisch gehen und am 5. Dezember nach Kufstein, zum großen Nikolaus-Umzug.

Cornelia Wolf

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Nachricht Nr. 33 von 82 :

15.05.07, Bayreuth: '''

Bayreuth weiter aktiv'''

Die Bayreuther Gehörlosengemeinde ist weiter aktiv. In diesem Jahr freut sich die Bayreuther Gehörlosengemeinde sogar über einen gehörlosen Konfirmanden. Ein Symbol für die Zukunft. In den letzten Wochen wurden die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Die 50% Stelle für einen Bayreuther Gehörlosenseelsorgerin bzw. einen Bayreuther Gehörlosenseelsorger soll spätestens 2008 neu besetzt werden. Die Vorbereitungen dazu laufen nach den Pfingstferien an. Bis 2008 wird Pfr. Klenk gemeinsam mit Mitarbeiterinnen die Bayreuther Gehörlosengemeinde seelsorgerlich und gottesdienstlich begleiten.

degpa

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Nachricht Nr. 32 von 82 :

09.05.07, Nürnberg: Besuch vom Internat

Ende März kam eine Gruppe aus dem Internat des Zentrums für Hörgeschädigte in die Gehörlosenseeslorge zu Besuch. Alle waren neugierig auf die neuen Räume am Egidienplatz und schauten sich interessiert um. Wir erklärten den Kindern und Jugendlichen, was im Haus alles los ist und zeigten ihnen wer bei der Gehörlosenseelsorge arbeitet. Besonders spannend waren die Fotos von Kinder- und Jugendfreizeiten, die in den Gängen aushängen. Oft konnten die Jugendlichen bekannte Gesichter entdecken. Zum Abschluss bekam die Gruppe von Uwe Nöller noch Gebärdentee, damit sie sich auch im Internat beim Frühstück oder Nachmittagstee noch an den Besuch am Egidienplatz erinnern.

Erika Burkhardt

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Nachricht Nr. 31 von 82 :

04.05.07, Bayern: Hände her!

Hände her! So hieß es bei der Bastelaktion auf dem Konfirmandencamp. 18 Konfirmanden und das Mitarbeiterteam trafen sich vom 30. März bis zum 2. April in einem Jugendhaus am Ammersee. Dort wurde sehr viel gelernt: Taufe, Glaubensbekenntnis, die Zehn Gebote, Beichte und Abendmahl. Natürlich haben wir auch kreative Sachen gemacht: Jeder Konfirmand gestaltete seine eigene Hand als Gips-Hand. Was passiert mit den Gipshänden? Abwarten und in den Konfirmationsgottesdienst kommen - in Nürnberg am 6. Mai 2007. Zur Abwechslung zwischen dem vielen Lernen durften sich die Konfirmanden aber auch bewegen: Zum Beispiel auf der Reise nach Jerusalem.

Erika Burkhardt

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Nachricht Nr. 30 von 82 :

28.04.07, Stein bei Nürnberg: Lektorenkurs übt Gottesdienst und Gemeinschaft

Am vergangenen Wochenende (20.-22.4.07) haben sich schon zum zweiten Mal der Lektorenkurs 2006/7 getroffen. Wie auch beim ersten Treffen im November in Augsburg, war Thema auch dieses Mal die verschiedenen Teile eines Gottesdienstes. Die Teilnehmer sind 16 Mitglieder der Gehörlosengemeinden in Bayern und werden in der Zukunft selbst Gottesdienst gestalten (lesen). Deshalb haben sie sich an diesen beiden Wochenenden gut vorbereitet. Wir haben viel gelernt, Teile des Gottesdienstes studiert und geübt. Selbstverständlich kam auch die Gemeinschaft nicht zu kurz. An den Abenden haben wir viel gebärdet und gelacht.

Für die Lektoren folgt nun eine intensive Praxis-Zeit. Alles Gelernte soll jetzt bewusst angewendet werden. Dabei werden die zukünftigen Lektoren von ihren Gehörlosenseelsorgern intensiv begleitet. Nach Praxis und Beurteilungs-Gespräch werden die Lektoren dann in unserem großen Festgottesdienst zum 100-jährigen Jubiläum am 13. Oktober 2007 von unterschiedlichen Gehörlosenseelsorgern eingeführt. Geleitet wurde der Kurs von Pfarrer Joachim Klenk, Pfarrerin Cornelia Wolf und Pfarrer Matthias Derrer. Schon jetzt freuen wir uns über die neuen Lektorinnen und Lektoren.

Das Foto (rechts) lässt sich - wie immer - mit einem Klick vergrößern. Genauso auch die Fotos unten. Rechts sind zu sehen (mit Gehörlosengemeinde in Klammern), obere Reihe - stehend, von links nach rechts: Pfarrer Matthias Derrer (Bamberg / Coburg), Monika Winter (München), Peter Fiebig (München), Sarah Herberich (Nürnberg), Uwe Röllig (München), Gerhard Weibbrecht (Bamberg), Pfarrerin Cornelia Wolf (München), Hermann Bath (München). Untere Reihe - sitzend: Brigitte Schmidt (Nürnberg), Luise Jahreiß (Bayreuth / Hof), Sabine Hollweck (Nürnberg), Ruthild Baudach (Nürnberg), Gabi Schurig (München), Simone Albert (Nürnberg) und stehend: Kathrin Zinner (Coburg), Kirchenrat Pfarrer Joachim Klenk (Nürnberg / Bayern). Auf dem Bild fehlen: Jutta Krause (Aschaffenburg), Karin Kroll (Augsburg/München) und Andrea Schwarz (Würzburg).

Matthias Derrer

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Noch ein neues Bild von Kathrin Zinner - DANKE!
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Nachricht Nr. 29 von 82 :

27.4.07, Nürnberg: Herzliche Einladung ins Cafe Ararat

Am 8.5.07 um 10.00h eröffnet in der Gehörlosenseelsorge in Nürnberg (Egidienplatz 33 Erdgeschoss) das Cafe Ararat, zu dem wir alle ganz herzlich einladen wollen. Es soll ein Treffpunkt sein und die Möglichkeit bieten, mit gehörlosen Menschen ins Gespräch zu kommen, etwas über ihr Leben und ihre Kultur zu erfahren und sich besser kennen zu lernen. Es gibt folgende Angebote: Kaffee, Tee, kleine Snacks, Gebärdenworkshops und vieles mehr.
Das Cafe soll auf Spendenbasis finanziert werden. Essen und Getränke sind frei. Erbeten wird jedoch eine kleine Spende, um die Unkosten decken zu können.

Das Cafe Ararat hat jeden Dienstag von 10.00 – 13.00 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Simone Albert

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Nachricht Nr. 28 von 82 :

19.04.07, Würzburg: 5 Jahre Usher Selbsthilfe Unterfranken

Wir, die Selbsthilfegruppe für sehbehinderte und erblindete gehörlose Menschen in Unterfranken (Vom Tunnel zum Regenbogen) feiern unser fünfjähriges Bestehen und laden Euch alle herzlich ein!

Wann? am 09.06.2007 Wo? in 97082 Würzburg, Mergentheimer Straße 13, Haus der Hörbehinderten

Am Vormittag werden drei kurze Fachvorträge gehalten zum Usher-Syndrom, Projekte und Assistenz für Taubblinde. Am Nachmittag wird ein Workshop angeboten, der das Thema Assistenz noch vertiefen wird.

Als Rahmenprogramm sind geplant eine Hilfsmittelausstellung, eine Stadtführung, Grillen am Main (bei schönem Wetter) und viel Zeit und Raum für den gemeinsamen Austausch!

Wenn Ihr Interesse habt, meldet Euch bitte bald, damit wir einen Überblick bekommen für unsere Planungen. Anmeldungsformulare werden Ende März verschickt. Wer schon fest weiß, er oder sie will kommen, sollte schnell nach einer Übernachtungsmöglichkeit suchen. Auf der Internetseite www.wuerzburg.de findet Ihr gleich den Link „hotels online buchen. Über den Link "Privatzimmer" findet Ihr bei "Bed & Breakfast" kostengünstige Alternativen zum Hotel. Bei der Beratungsstelle für Senioren und Menschen mit Behinderung www.wuerzburg.de/buerger/rathaus/dienststellen erhaltet Ihr Tipps und Hilfen zum Thema barrierefreie Stadt.

Wir freuen uns auf Euch! Kontakt: Friederike Baudach baudach.friederike@gmx.de Fax 09354 - 902448; Bifon 09354 - 909788Friederike Baudach

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Nachricht Nr. 27 von 82 :

13.04.07 Bayern: Neu: Kirchliche Gebärdenchor-Kantorei

Die bayerische Gehörlosenseelsorge wird gemeinsam mit den 15 Gehörlosengemeinden im April die Planungen für die Gründung einer kirchlichen Gebärdenkantorei beginnen. Der Gedanke ist: Wenn es Kirchenmusik gibt, dann sind Gebärdenlieder und Gebärdenpoesie auch ein Teil davon. Ein Projekt soll bis Sommer 2007 entwickelt und auf gesunde finanzielle Füße gestellt werden. Ab 2008 sollen in praktisch allen Gehörlosengemeinden dazu Kleinprojekte begonnen werden. Die Gebärdenlieder und Gebärdenpoesie für den Gottesdienst und andere Veranstaltungen wirksam zu machen, das ist eines der Ziele. Natürlich soll es auch Angebote für Kinder geben. degpa

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Nachricht Nr. 26 von 82 :

10.04.07, Nürnberg: Neue Gesichter in der Sozialberatung Nürnberg

In der ev. Gehörlosenseelsorge in Bayern sind neue Gesichter zu sehen: Katina Geißler aus München und Susanne Böhm aus Würzburg. Beide werden offiziell ab 1. April die Nachfolge von Ursula Schönner und Renate Wiesner antreten. Bereits 2 Wochen vorher arbeiteten sich beide ein und sammelten erste Erfahrungen. Bis Sommer 2007 wird eine intensive Fortbildungsphase folgen. Wir freuen uns, dass wir zwei fachlich sehr kompetente und motivierte Mitarbeiterinnen gewinnen konnten. Beide beherrschen die Deutsche Gebärdensprache. Neu ist, dass die Arbeitsplätze der Sozialberatung mit dem neuesten technischen Know How ausgestattet wurden. Joachim Klenk

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Nachricht Nr. 25 von 82 :

06.04.07, Nürnberg: Bewegungs-Gottesdienst am Ostersonntag

Herzliche Einladung nach Nürnberg am Ostersonntag zu einem besonderen Gottesdienst. Wie 2006 werden wir eine Stunde unterwegs sein und an 3 Stationen über Gott und die Welt im Lichte von Ostern nachdenken. Anschließend laden wir ein zum gemeinsamen Brunch in den neuen Räumen der ev. Gehörlosenseelsorge Bayern AM EGIDIENPLATZ. Unkostenbeitrag € 3 - Kinder frei Pfarrer Klenk

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Nachricht Nr. 24 von 82 :

3.4.07, Nürnberg: 2 Frauen, 2 Herzen, 2 Blumen der Gehörlosen-Seelsorge - Abschied von Ursula Schönner und Renate Wiesner

Wer kennt sie nicht - Ursula Schönner und Renate Wiesner, die beiden Sozialpädagoginnen in der Sozialberatung der ev. Gehörlosenseelsorge. Ab 1. April gehen beide Frauen in die Altersteilzeit. Für uns in der Gehörlosenseelsorge ist das ein großer Verlust einerseits und andererseits spüren wir das Gefühl der Dankbarkeit. Beide haben mit viel Engagement und Sensibilität gehörlosen und hörgeschädigten Menschen geholfen und sie unterstützt. In Gesprächen mit den Klienten (Besuchern der Sozialberatung) achteten beide stets darauf, dass hilfesuchende Menschen trotz aller Probleme immer "Menschen" bleiben. Respekt, Anerkennung und Sensibilität waren gute Begleiter. Insgesamt haben Ursula Schönner und Renate Wiesner ungefähr 20.000 Beratungsgespräche geführt, weit mehr als 6.000 Außentermine wahrgenommen, über 20 Jahresberichte geschrieben und mehrere tausend Anträge an Behörden formuliert. Gemeinsam engagierten sich beide für den Besuchsdienst. Ursula Schönner engagierte sich außerdem lange Zeit im Deutschen Berufsverband der Sozialpädagogen/innen. Renate Wiesner war wichtige Ansprechpartnerin für alkoholkranke Menschen und schaffte vernetzte Kontakte mit anderen Gruppen für "Trockene" in Deutschland. In den letzten Jahren waren unsere Sozialpädagoginnen vor allem durch die Umstellung auf DGS gefordert, aber auch durch die zunehmende Zahl von Menschen mit finanziellen Problemen. Die Herzen beider waren immer dabei und so sind Ursula Schönner und Renate Wiesner im übertragenen Sinn zu "Blumen" in der ev. Gehörlosenseelsorge geworden. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für das außerordentliche Engagement und die fachkompetente Zusammenarbeit auch im Team der Kolleginnen und Kollegen. Da "Blumen" nie alleine sein sollten, haben wir beide mit einem großen Blumenstrauß am Weltgebtstag verabschiedet, ein Gebärdenlied gebärdet und Gottes Segen für den neuen Lebensabschnitt gewünscht.

Kirchenrat Pfr. Joachim Klenk und Team

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Nachricht Nr. 23 von 82 :

29.3.07, München: Ökumenischer Taubblinden-Gottesdienst

Am 25. Februar hat die evangelische Gehörlosengemeinde gemeinsam mit der katholischen Gehörlosengemeinde einen ökumenischen Taubblinden-Gottesdienst gefeiert. Gemeindereferentin Angelika Sterr und Pfarrerin Cornelia Wolf hatten sich zu dem Thema "Hände" Gedanken gemacht. Eine Jesusfigur ohne Arme wurde zum Befühlen herumgereicht. In der Predigt machte Frau Sterr deutlich, dass Jesus auch uns braucht - als seine Hände. Der evangelische Gebärdenchor gebärdete in diesem Gottesdienst drei Lieder. Nachdem die Sehenden es einmal gesehen hatten, konnten sie die Taubblinden bei der Wiederholung führen. Nach dem Gottesdienst konnte jeder noch einen Handabdruck in Gips machen.

Cornelia Wolf

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Nachricht Nr. 22 von 82 :

26.3.07, Würzburg: Auf den Spuren von Rut- Gottesdienst in Würzburg

Am 10. März feierte die Gemeinde Würzburg einen Gottesdienst mit Abendmahl. Kirchenrat Klenk erzählte die Geschichte von Rut und Noomi, die von Boas "freigekauft" wurden.Eine spannende Geschichte: Flucht, neue Heimat, Tod, Traurigkeit, Neuanfang, Ungerechtigkeit, Armut, Liebe und Verantwortung. Es wurde deutlich, auch im Leben heute ist soziale Verantwortung von Bedeutung. Jeder ist nicht nur für seine kleine Familie verantwortlich, sondern auch für andere, für die Gemeinschaft. Denn auch die Gehörlosengemeinden dürfen nicht verlernen, Verantwortung zu übernehmen. Umrahmt wurde der der Gottesdienst vom Gebärdenchor mit neuen Gebärdenliedern. Im Anschluss an den Gottesdienst ließen es sich die Gemeindeglieder beim Gemeindenachmittag gut gehen.

Andrea Schwarz

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Nachricht Nr. 21 von 82 :

22.03.07, Aschaffenburg:Gottesdienst in Aschaffenburg

Am Sonntag den 10. März war Gottesdienst in Aschaffenburg. Wir haben uns Gedanken gemacht über die Worte von Jesus: "Ich bin das Brot des Lebens". Was kann das für mich-für sie bedeuten? Es geht um mehr als um unser tägliches Brot. Es geht um Nahrung für die Seele. Ich glaube, es geht auch darum, dass wir die botschaft von Jesus in unser Herz aufnehmen und unser Leben versuchen danach zu leben. So wirkt die Liebe von Gott in unserem Herzen. Danken möchte ich ganz herzlich Frau Jutta Krause. Sie übernimmt im Gottesdienst viele Teile und so bleibt ein Gottesdienst schön bunt.

Sabine Ebert- Kühling

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Nachricht Nr. 20 von 82 :

19.03.07, München: "Augenmensch trifft Ohrenmensch"

Unter dem Motto "Augenmensch trifft Ohrenmensch" haben Gehörlose und Hörende gemeinsam einen Gottesdienst vorbereitet und gefeiert. Vor dem Gottesdienst haben sich 5 Gehörlose aus der Münchner Gehörlosengemeinde und 5 Hörende aus der evangelischen Kirchengemeinde in Haar vier Mal getroffen. Bei diesen Treffen wurde viel diskutieret und informiert. Vor allem die Hörenden hatten viele Fragen an die Gehörlosen. Gedolmetscht und begleitet wurde die Gruppe durch Pfarrerin Wolf und ihrer Mitarbeiterin Gaby Schurig. Bei den vielen Gesprächen konnten alle feststellen, dass eine eigene Sprache "Gebärdensprache oder Lautsprache" eine eigene Kultur und Gemeinschaft hervorbringt. Besonders ist dies dem Team aufgefallen, als gegenseitig Witze erzählen wurden. Die Witze der Hörenden kamen bei den Gehörlosen nicht so gut an und die Witze der Gehörlosen fanden die Hörenden oft nicht so lustig. Dennoch haben alle bei den Treffen viel gelacht und sich sehr gut verstanden. Das kam bestimmt auch daher, dass alle an einander sehr interessiert waren und vor allem die Hörenden viel über die Gehörlosenkultur erfahren wollten. Für den Gottesdienst hat das Team sich viele Anspiele und Texte überlegt, natürlich in Gebärdensprache und Lautsprache.

Der Gottesdienst fand am Sonntag, den 25. Februar in der evangelischen Gemeinde in Haar statt. Dort gibt es jeden Monat einen Sondergottesdienst, den immer ein Team zu einem bestimmten Thema vorbereitet. Im Februar waren es Gehörlose und Hörende, die diesen Gottesdienst vorbereitet haben. Geleitet wurde der Gottesdienst durch Pfarrerin Wolf, deren Mann in der evangelischen Gemeinde Haar auch als Pfarrer arbeitet. Im Gottesdienst war es sehr schön zu sehen, dass alle Besucher haben begeistern lassen von den vielen Gedanken und Ideen des Vorbereitungsteams. Der Münchner Gebärdenchor gebärdete drei Gebärdenlieder und alle Gottesdienstteilnehmer "gehörlos und hörend" lernten gemeinsam ein Gebärdenlied. Nach dem Gottesdienst trafen sich viele Gottesdienstteilnehmer im Gemeindehaus. Dort wurde noch lange miteinander gefeiert. Auf dem Foto ist der Gebärdenchor zu sehen.

Cornelia Wolf

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Nachricht Nr. 19 von 82 :

16.3.07, Bayern: Homepage-Update

Aufmerksame Besucherinnen und Besucher haben es schon längst bemerkt: Es gibt Veränderungen auf dem Homepage. Letzte Woche hatten wir wieder Gerhard Großmann, Student "Multimedia und Kommunikation" im Haus, der an der Homepage gearbeitet hat. Viele schöne neue Objekte sind entstanden.

Schwerpunkt dieses Mal, waren vor allem Gebärden-Videos zur Vorstellung vieler Bereiche und sogar ein ganz neuer Bereich zum .

Viel Spaß beim Entdecken wünscht euer Webmaster Matthias Derrer

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Nachricht Nr. 18 von 82 :

12.3.07, Aschaffenburg: Gottesdienst in Aschaffenburg

"Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter Ihnen" - spricht Jesus. Dieser Text ist besonders schön für die kleineren Gemeinden in Bayern. Gott ist bei uns, auch wenn weniger Leute zum Gottesdienst kommen können. Im Januar haben wir in Aschaffenburg einen Gottesdienst gefeiert. Wir haben uns die Jahreslosung für 2007 genauer angesehen. Die Jahreslosung will uns durch das ganze Jahr begleiten und erinnern: "Gott ist bei uns." Vielen Dank an Jutta Krause, sie hat den Gottesdienst wieder tatkräftig unterstützt.

Sabine Ebert-Kühling

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Nachricht Nr. 17 von 82 :

8.3.06, Deutschland: Umfrage zu Untertitel und Dolmetscher-Einblendung im Fernsehen

Die <a href='http://www.dafeg.de' target='_blank'%Attach:foto3_red.jpg Δ DAFEG]] unterstützt eine Umfrage zu Untertitel und Dolmetschereinblendungen im Fernsehen. Die Umfrage wird durchgeführt von einer Studentin Hörgeschädigtenpädagogik in Heidelberg bei Prof. Hintermair. Aber sicher ist die Umfrage auch für die Entwicklung der Deaf-Kultur in Deutschland wichtig. Deshalb ist es gut, wenn viele bei der Umfrage mitmachen! Ihr findet die Umfrage unter folgendem Link:
<a href='http://www.equestionnaire.de/?q=3061' target='_blank'%Attach:foto2_red.jpg Δ http://www.equestionnaire.de/?q=3061]]

Herzliche Grüße vom Webmaster Matthias Derrer

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Nachricht Nr. 16 von 82 :

06.03.07, Würzburg: Gottesdienst bereits schon nächster Samstag

Irgendwie haben wir das übersehen: Der Gottesdienst in Würzburg findet schon am nächsten Samstag, 10. März statt. Gemeindebrief, Internet, Videotext - überall ist geschrieben: Gottesdienst am 24. März. Aber das stimmt nicht.

Richtig ist also: Gottesdienst in Würzburg am Samstag, 10. März ab 14:00 Uhr.

Wie immer sind alle herzlich eingeladen! Vielleicht besucht ihr lieber einen anderen Gottesdienst. findet ihr alle Gottesdienst-Termine der evangelisch-lutherischen Gehörlosengemeinden in Bayerern. Wir freuen uns auf euch!

Herzliche Grüße vom Webmaster Matthias Derrer

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Nachricht Nr. 15 von 82 :

5.3.07, Schweinfurt: Gottedienst in Schweinfurt

Es ist schön, wenn Gemeinden wachsen dürfen und Menschen zusammen kommen, um die gute Botschaft von Jesus zu hören und zu sehen. In Schweinfurt haben wir im Januar Gottesdienst gefeiert. Es war schön, dass sich so viele Zeit nehmen konnten, um gemeinsam Gott zu danken und um seinen Segen für das Jahr 2007 zu bitten. Besonders bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei dem Ehepaar Jäger. Frau Jäger hat nun schon 10 Jahre die Aufgabe als Gemeindesprecherin übernommen. Das ist wunderbar. Wir brauchen ehrenamtliche Mitarbeiter. Ohne sie geht es nicht mehr in den Gemeinden.

Sabine Ebert-Kühling

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Nachricht Nr. 14 von 82 :

26.02.07, Bayern: Kurzfreizeit in den Pfingstferien

Langeweile in den Ferien??? Niemals! Zumindest nicht in den Pfingstferien. Wer will, kann die Pfingstferien mit einer Kurz-Freizeit im Altmühltal beginnen. Termin: Freitag, 25. Mai bis Dienstag, 29. Mai. Wir fahren in ein Jugendhaus in die Nähe von Eichstätt. Dort hoffen wir auf gutes Wetter, damit wir ein paar Tage Kanu fahren können. Bei schlechtem Wetter gibt es natürlich Aktionen im Haus, bei welchen es aber genauso viel Spaß geben wird!

Infos in Kürze: Termin: 25.05.2007 bis 29.05.2007 Ort: Jugendhaus Ensfeld (bei Eichstätt) Kosten: 35 Euro Anmeldung: möglichst bald bei Erika Burkhardt

Erika Burkhardt

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Nachricht Nr. 13 von 82 :

20.2.07, Bayern: Gottesdienste - neue Termine

Die neuen bis zum Sommer sind da. Jeder kann schauen: Welcher Termin passt. Wir laden alle herzlich ein. Einfach kommen und dabei sein.

Aber was ist eigentlich ein Gottesdienst: Wir treffen uns und wir treffen Gott. Wir feiern Gemeinschaft mit Gott und Menschen. Alle sind da. Wir dienen Gott und Gott dient uns. Wir sprechen mit Gott (wir beten), wir feiern Abendmahl, wir schauen auf Gott, wir sehen Erfahrungen mit Gott, wir lesen die Bibel. Und: Wir bekommen neue Kraft für unsere Seele.

Treffen wir uns?

Herzliche Grüße vom Webmaster und Gehörlosenpfarrer Matthias Derrer

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Nachricht Nr. 12 von 82 :

26.2.07, Bamberg: 100 Jahre Gehörlosen-Seelsorge im Radio-Interview

Am Montag 12.2.07 gab es ein Interview beim Bamberger Lokalsender „Radio Galaxy” mit den Gehörlosenseelsorgern Pfarrer Matthias Derrer (evangelisch-lutherisch) und Pater Gerhard Förtsch (römisch-katholisch). Radio Galaxy ist ein Jugend-Sender mit der Zielgruppe 16-24-jährige.

Moderatorin Anika Wiesbeck: Einen wunderschönen guten Abend wünsche ich euch. 19.01 Uhr ganz genau, Montag 19.00 Uhr - na aha, das ist doch klar Skyline-Zeit. Habt ihr euch schon mal überlegt, wie’s denn eigentlich ist, oder wie es wäre, wenn man gar nichts hören würde? Man könnte zum Beispiel kein Radio Galaxy hören! Wär’ schrecklich! Es ist natürlich so: Es gibt auch Menschen, die helfen Gehörlosen, bzw. beschäftigen sich damit, wie es ist, wenn man nichts hört. Und solche zwei hab ich heute Abend zu Gast. Ich unterhalt mich gleich mit ihnen und sie erzählen mir Einiges.

(Musik)

Moderatorin: Heute Abend bei mir zu Gast: Pater Gerhard Förtsch und Pfarrer Matthias Derrer. Ich sag erst mal schönen guten Abend und Hallo.

Matthias Derrer: Hallo!

Gerhard Förtsch: Auch Hallo! Guten Abend!

Moderatorin: Schön, dass sie hier sind! Ich freu mich ja immer gleich, wenn mehrere Leute im Studio sind, dann ist immer gleich viel mehr los. Besonders toll ist auch, sie beide haben im Prinzip einen ähnlichen Beruf auch noch mit gleicher Ausrichtung. Vielleicht können wir das erst mal ein bisschen genauer erklären.

Matthias Derrer: Ich bin Gehörlosenpfarrer, das heißt ich bin ein Pfarrer für gehörlose Menschen. Das bedeutet, dass es (Kommunikation) bei uns nicht in der normalen Lautsprache abläuft, sondern in der Gebärdensprache. Das ist unser Unterhaltungsmedium.

Moderatorin: Sie sind also Seelsorger, der sich hauptsächlich um Gehörlose kümmert? Sie haben ja auch eine eigene Gehörlosengemeinde hier in Bamberg?

Matthias Derrer: Wir kümmern uns um gehörlose Menschen und ihre Angehörige, also alle, die zum Umfeld dazu gehören, wobei wir das Wort „um jemanden kümmern” in dem Zusammenhang nicht so gern hören, weil das immer den Anspruch erhebt, es wären behinderte Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Sie brauchen schon unsere Stützung - ganz klar. Aber sie sind im Prinzip Menschen wie du und ich, ganz normale Menschen, die zufällig eine andere Sprache sprechen - sag ich immer. Sie haben natürlich Einschnitte wo wir (hörenden Menschen) normal auf unser Gehör angewiesen sind, aber das läuft nicht im kommunikativen Bereich. Sie können sich also mit anderen Menschen, die auch Gebärdensprache sprechen, sehr gut unterhalten.

Moderatorin: Wie sind sie eigentlich zu diesem Beruf gekommen, wieso sind sie überhaupt Pfarrer geworden, wenn ich das mal so plump fragen darf? Und warum ausgerechnet Gehörlosenpfarrer? Es ist ja schon eine besondere Anstrengung die Gebärdensprache auch zu lernen.

Matthias Derrer: Man könnte an beiden Stellen sagen, das war reiner Zufall. Man kann aber auch sagen, das war von Gott so eingerichtet. Ich bin Pfarrer geworden, weil ich mich berufen gefühlt habe dazu. Zur Ausbildung gehört ein Praktikum, in einem Gemeindebereich. Damals war ich in einer Gemeinde, die auch die Gehörlosengemeinde angeschlossen hatte. So kam ich dazu.

Moderatorin: Pater Förtsch, wie war das bei ihnen? Bei ihnen ist das ja auch ein bisschen anders. Sie haben ja keine spezielle Gemeinde hier in Bamberg, sondern sie sind weitläufiger tätig?

Gerhard Förtsch: Das ist richtig. Wir sind zunächst mal nicht nur für die Gehörlosen selbst zuständig, sondern auch für Schwerhörige. Wir nennen das Hörgeschädigtenseelsorge. Bei uns ist das ein bisschen anders strukturiert. Bei uns ist die Diözese der Bereich, in dem wir tätig sind.

Moderatorin: Dazu muss man vielleicht ganz kurz sagen, Pfarrer Matthias Derrer kommt aus dem evangelischen Bereich und Pater Förtsch, sie kommen aus dem katholischen. Sie sind übrigens in einem Auto zusammen hierher gefahren.

Gerhard Förtsch: Ja, wir verstehen uns auch sonst ganz gut! Mein Bereich ist etwas größer. Wir sind in der Diözese in Bamberger zu dritt. Wir waren früher mehr, aber leider ist auch hier gekürzt worden. Wir haben zwei Schwerpunkte Bamberg und Nürnberg.

Moderatorin: Wie sind sie dann zu dieser Sparte der Seelsorge gekommen?

Gerhard Förtsch: Bei mir war’s ähnlich wie es Pfarrer Derrer schon sagt, auch Zufall oder Fügung - je nachdem, wie man das sieht. Ich bin in einer Klostergemeinschaft, gehöre zu den Karmeliten in Bamberg und habe von daher verschiedene Funktionen schon wahrgenommen. Ich bin eines Tages von der Diözese gefragt worden, ob ich nicht Lust hätte, da einzusteigen. Das habe ich gemacht und so ist das gekommen.

Moderatorin: Also, einfach mal die Lust gehabt, auch mal etwas anderes auszuprobieren, zu sagen, ich nehme die Herausforderung an.

Gerhard Förtsch: Es war tatsächlich eine Herausforderung, die hat mir Spaß gemacht und irgendwie bin ich dann daran hängen geblieben.

Moderatorin: Wie die zwei jetzt sozusagen im Alltag ihrem Beruf nachgehen und was es in Bamberg alles für Gehörlose so gibt und was geboten ist, darüber reden wir gleich.

(Musik)

Moderatorin: Ich darf heute bei mir begrüßen Pater Gerhard Förtsch und Pfarrer Matthias Derrer. Beide üben einen relativ ähnlichen Beruf aus. Sie sind Gehörlosenseelsorger, oder Seelsorger für Gehörlose. Allerdings, Herr Derrer - Seelsorge allein ist ja wirklich nicht alles, was sie in ihrer Gemeinde machen.

Matthias Derrer: Nein, Seelsorge ist im Prinzip ein kleiner Teil davon. Das heißt, wie jeder andere Pfarrer auch, wenn ein Gemeindeglied uns anspricht, dann können miteinander über Probleme reden oder gemeinsam schauen, wie kann ein guter Weg aussehen in dieser Angelegenheit. Aber darüber hinaus ist die ganz normale Gemeindearbeit natürlich auch unser Bereich. Das heißt: Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Jugendarbeit, Konfirmandenunterricht und so weiter.

Moderatorin: Und alles natürlich in Gebärdensprache.

Matthias Derrer: Ja, genau!

Moderatorin: Also ich muss gestehen, ich stelle mir das gerade bei einer Beerdigung auch total schwer vor, das zu machen, aber das ist wahrscheinlich auch nur eine Gewohnheit.

Matthias Derrer: Man muss gerade bei der Beerdigung immer unterscheiden: Sind tatsächlich nur gehörlose Menschen da, oder sind auch hörende - ich sage mal - Gäste da. Da unterscheiden wir natürlich auch! Wenn das kleinere Veranstaltungen sind, dann versuchen wir das unter einen Hut zu bringen. Wenn das große, öffentliche Veranstaltungen sind, dann arbeiten wir durchaus auch mit Dolmetscher. Das war zum Beispiel nicht das erste Mal, dass ich mit der Gebärdensprache die Hauptführung der Sprache übernommen habe und meine eigene Sprache wurde dann in Lautsprache gedolmetscht. Ein seltsames Gefühl, aber es ist so.

Moderatorin: Also umgekehrt und nochmal umgekehrt. Pater Förtsch, bei ihnen ist es ja so, sie haben keine spezielle Gemeinde, sie fahren viel von Ort zu Ort. Wie sieht ihre Arbeit konkret aus?

Gerhard Förtsch: Zunächst - wir arbeiten auch in Gehörlosengemeinden und sie fühlen sich im Großen und Ganzen auch zusammen gehörig, es ist also nicht so, dass jede Gemeinde für sich ist, sondern sie tauschen sich aus und haben eine Veranstaltung und es kommen Gehörlose von anderen Orten. Es läuft also bei uns ein bisschen ineinander. Es ist richtig, dass ich von Ort zu Ort fahren muss. Wir feiern dort Gottesdienste, sind danach bei den Monatsversammlungen der einzelnen Vereine dabei, einfach um mit den Leuten Kontakt zu haben, ein Stück mit ihnen zu leben und so auch ihre Sorgen, Probleme und Freuden mit ihnen zu teilen. Das ist immer eine gute Gelegenheit, dass man von Leuten auch angesprochen oder auf das Eine oder Andere hingewiesen wird, wo man gebraucht wird. Das ist ganz gut so.

Moderatorin: ... Zur Gemeindearbeit gehört ja nicht nur die Seelsorge, sondern viele Bereich auch. Ich war ganz erstaunt, als ich vorab gehört habe, was es da alles gibt. Es gibt ja von Gehörlosengottesdienst bis zur Gehörlosenschule alles, was den Alltags-Bereich abdeckt, oder?

Gerhard Förtsch: Das ist richtig! Seelsorge heißt ja nicht nur einen bestimmten Bereich zu berücksichtigen, sondern den ganzen Menschen zu sehen. Da gehört natürlich auch viel dazu - ganz klar!

Moderatorin: Herr Derrer, wie ist das eigentlich? Manchmal habe ich das Gefühl - die Sprache ist ja eine ganz andere, nicht wie unsere Sprache, sondern eine Sprache, die man wirklich erst lernen muss. Ist denn auch die Religion oder der Glaube, den Gehörlose haben, ein anderer als bei hörenden Menschen, oder ist das völlig ähnlich oder sogar gleich. Was würden sie dazu sagen?

Matthias Derrer: Ob der Glaube tatsächlich ein anderer ist, das kann ich so genau nicht sagen. Aber ich weiß, dass die Ausdrucksform, wie ich vom Glauben erzähle, das muss eine andere sein, denn die Gebärdensprache erfordert wesentlich mehr Konkretion. Ich kann nicht im unscheinbaren Bereich bleiben, ich muss wesentlich konkreter werden, wenn ich mit Gehörlosen über den Glauben spreche.

Moderatorin: Konkreter - was muss man sich darunter vorstellen?

Matthias Derrer: Ich kann nicht einfach nur sagen: „Gott liebt die Menschen”, ich muss sagen, was das bedeutet. Ich muss sagen: Gott geht auf dich zu, er unterstützt dich, er hilft dir im Alltag usw.

Moderatorin: Also eigentlich eine ganz besondere Herausforderung.

Matthias Derrer: Ja, eine Herausforderung, die auch viele Einflüsse in den hörenden Bereich hinein hat.

Moderatorin: Bei ihnen ist es jetzt so: Sie haben eine Gemeinde und bleiben auch an einem Ort. Das hat auch eine praktische Seite, dass man vielleicht nicht so gehetzt ist. Bei ihnen, Pater Förtsch ist es so, sie sind ziemlich viel auf der Straße unterwegs. Hat das vielleicht auch den Vorteil, dass man ein bisschen vergleichen kann, wie die einzelnen Gemeinden sind, was gearbeitet wird und hat auch neue Ideen im Kopf?

Gerhard Förtsch: Sicher, man kann gut vergleichen - auf der einen Seite. Auf der anderen Seite befruchten (geben Ideen weiter) sich die Gemeinden auch gegenseitig, weil bei den einen das los ist, bei den anderen das und auch gegenseitig Einladungen stattfinden. Es haben alle Seiten etwas davon. ... Es geht zwar auch viel Zeit drauf, aber das ist es Wert.

Moderatorin: Außerdem ist dieses Jahr ein ganz besonderes Jahr für die Gehörlosenseelsorge. Sie feiert nämlich Jubiläum. Wie alt sie ganz genau wird, darüber reden wir gleich.

(Musik)

Moderatorin: Heute bei mir zu Gast zwei Menschen, die sich ganz besonders um Menschen kümmern, die nicht so viel hören und die sich mit Händen und Füßen unterhalten. Funktioniert auch ganz gut, wenn man’s nicht anders gewohnt ist. Das machen übrigens auch Menschen hier in unserer Gegend und in Bayern schon seit über 100 Jahren. Die Gehörlosenseelsorge feiert 100-jähriges Jubiläum. Was da alles dazu gehört, was alles ab geht, das erfahrt ihr gleich.

(Musik)

Moderatorin: Heute bei mir zu Gast Pater Gerhard Förtsch und Pfarrer Matthias Derrer. Beide sind Gehörlosenseelsorger. Es hat natürlich auch einen speziellen Grund warum ich die beiden eingeladen habe. Wir begehen ein Jubiläum. Pfarrer Matthias Derrer, erzählen sie uns doch mal, was für ein Jubiläum genau.

Matthias Derrer: Wir feiern in diesem Jahr 100-jähriges Jubiläum der evangelisch-lutherischen Gehörlosenseelsorge in Bayern. ...

Moderatorin: ... Schöner Anlass. Aber man fragt sich jetzt gleich: Hat man vorher sich praktisch überhaupt nicht um Gehörlose gekümmert in diesem Bereich, oder ist das dann erst eine offizielle Sache geworden vor 100 Jahren.

Matthias Derrer: Man muss einfach sagen: Vor 100 Jahren war es ungefähr, dass gehörlose Menschen auf einen Pfarrer zu gegangen sind und gesagt haben: Wir hätten gern Gottesdienste in unserer Sprache. So fing das an. Der Pfarrer musste natürlich auch erst die Gebärdensprache lernen. Das heißt, er hat sich mit Gehörlosen zusammen gesetzt, die Gebärdensprache gelernt. Die haben damals einfach Predigten zerlegt und in Gebärdensprache übersetzt. ... Und so fing das an und es wurde mehr und mehr eine feste Einrichtung und inzwischen finden monatlich an ganz verschiedenen Orten überall in Bayern Gottesdienste statt.

Moderatorin: Dann kann man ja fast von der Emanzipation der Gehörlosen sprechen?

Matthias Derrer: Ja, genau - selbstbewusst werden.

Moderatorin: Sie haben vorhin gesagt und vorab schon verraten, dass es nicht nur eine Festveranstaltung gibt in diesem Jahr zu diesem Jubiläum, sondern dass es mehrere sind über das Jahr verteilt. Was ist da alles los?

Matthias Derrer: Nachdem das Ganze ein Prozess war und man auch lange überlegt hat, wann war das genau - das historisch zurück zu verfolgen war gar nicht so einfach - deshalb hat man von vornherein gesagt: Machen wir doch gleich ein ganzes Jubiläumsjahr daraus. Deshalb haben wir schon im Advent letztes Jahr (2006) angefangen und das zieht sich noch durch bis zum großen Festgottesdienst am 13. Oktober in Nürnberg. Aber dazwischen gibt es noch ganz viele Veranstaltungen: Es gibt Workshops im Pantomime-Bereich, im Jugend-Bereich, Biblisches Theater, Bibliodrama, ein ganz breites Spektrum an ganz unterschiedlichen Orten in Bayern.

Moderatorin: Ist das vielleicht auch eine schöne Möglichkeit als Hörender auf solche Leute zu zu gehen und es ist ohnehin so öffentlich und es ist ein Fest, da kommen viele Leute hin, da kann ich eigentlich auch mal vorbei schauen, wenn’s mich interessiert, ohne dass man Berührungsängste haben muss.

Matthias Derrer: Grundsätzlich sind alle unsere Veranstaltungen offen für Jedermann. Jeder ist immer eingeladen, mal vorbei zu schaun und mal zu zu schauen - das sage ich auch ganz bewusst: zu zu schauen, denn mit der Lautsprache ist ja bei uns eher weniger. Wir stellen uns zwar auf hörende Gäste ein und nehmen dann auch die (Laut-)Sprache mit dazu, aber es ist schon auch ein Erlebnis, ein optisches Erlebnis.

Moderatorin: Gerade wegen Berührungsängsten, die glaube ich teilweise schon da sind: Sie haben vorhin schon gesagt, man schiebt auch Gehörlose gleich immer in die Ecke bedürftig, brauchen Hilfe usw. Herr Förtsch, wie ging es ihnen da? Sie haben auch vor ein paar Jahren die Gebärdensprache gelernt und haben jetzt ständig mit Gehörlosen zu tun. Sind sie da auch so ein paar mal ins Fettnäpfchen getreten, dass man da Sachen sagt oder von Dingen ausgeht und Gehörlose sagen dann: Also Entschuldigung, ich bin doch nicht behindert! ... Kann man da so am Anfang in Fettnäpfchen treten, wenn man sich noch nicht so auskennt?

Gerhard Förtsch: Ja, man muss halt aufpassen. Das kann natürlich sein. Allerdings hatte ich das Glück, dass ich Kollegen hatte, die mir viel Hilfestellung geleistet haben, obwohl ich schon relativ alt war, als ich mit Gebärdensprache angefangen habe. Und ich bin so langsam rein gewachsen und ich denke, man darf die Leute nicht nur als Gruppe Gehörloser oder Hörgeschädigter sehen, sondern es sind einfach Menschen, mit denen man es zu tun hat und da braucht man ein Medium mit dem man sich unterhalten und verständigen kann und so wächst man in die Gebärdensprache neben den Kursen, die man macht, einfach hinein.

Moderatorin: Man verliert also sämtliche Berührungsängste, indem man es einfach macht, weil man merkt, dass es gar nicht so heikel ist, wenn man sich ganz normal benimmt, oder?

Gerhard Förtsch: Richtig, ich sehe da nicht einen Bedürftigen oder einen Menschen, der anders ist, sondern ich sehe einfach den Menschen und wir gehen auf einander zu und ich denke, da wo Menschen aufeinander zu gehen - egal ob gehörlos oder hörend - die finden irgendwo immer einen Weg, dass sie sich verständigen können, da habe ich noch nie Probleme gehabt.

Moderatorin: Herr Derrer, welche Erfahrungen haben sie da gemacht? Ich hab ja schon vorhin erwähnt, dass ich einmal mit einer blinden Schriftstellerin gesprochen habe und die hat sich überhaupt nicht als behindert empfunden, wovon wir Hörende und Sehende immer ausgehen. Welche Erfahrungen haben sie da gemacht? Sind sie schon mal ins Fettnäpfchen getreten, oder war das immer ganz leicht?

Matthias Derrer: Am Anfang ist es mir in den Gottesdiensten regelmäßig passiert, dass ich gesagt habe: Wir haben jetzt die Lesung gehört. Wir haben sie natürlich nicht gehört, sondern wir haben sie gesehen - das sag ich inzwischen auch. Das ist so ein kleiner Fehler, über den sicher auch die Gehörlosen lachen. Gehörlose haben auch viel Humor. Aber so ganz grundsätzlich, ich sage immer: Man kann auf einen Gehörlosen genauso zugehen, wie auf einen Amerikaner. Ich vergleiche auch oft die beiden Sprachen miteinander und sage: Ok, es sind Menschen mit einer anderen Sprache, aber einen Amerikaner spreche ich doch auch an und er spricht mich auch an und wir versuchen ja irgendwie auch irgendwie miteinander in Kommunikation zu treten, mit Händen und Füßen. Die Gebärdensprache hilft uns dabei, weil ganz viele Elemente der Gebärdensprache ganz natürliche Element sind. Wenn es darum geht, wie geht die Bewegung von „essen”, dann ist es ganz klar die Hand zum Mund führen, genauso trinken. Wir haben also ganz viele natürliche Gebärden in unserem Alltag schon drin und deshalb sind uns viele Türen auch schon geöffnet.

Moderatorin: Also sind wir uns da in der Sprache vielleicht doch ähnlicher, als wir denken! Wo man sich vielleicht informieren kann, wo Gehörlosengottesdienste hier in Bamberg stattfinden und es gibt auch eine Schule, wo die ist - darüber reden wir gleich.

(Musik)

Moderatorin: Heute bei mir zu Gast Pater Gerhard Förtsch und Pfarrer Matthias Derrer. Sie beide sind Seelsorger für Gehörlose hier in Bamberg beziehungsweise auch in der Region. Wie ist es denn eigentlich hier in Bamberg? Wie findet das Gemeindeleben statt? Was ist hier alles geboten?

Matthias Derrer: Bei uns im evangelischen Bereich ist es so, dass wir überwiegend Gehörlosengottesdienste anbieten, das heißt an jedem 2. Sonntag im Monat findet in der Philippuskirche in der Nähe vom Klinikum ein Gehörlosengottesdienst statt, der - wie gesagt - auch immer offen ist für Gäste. Wer also einfach mal vorbei kommen mag, um sich das anzuschauen, ist herzlich dazu eingeladen. Ansonsten - wir sind eine sehr kleine Gemeinde, das heißt wenn wir irgend etwas darüber hinaus an Veranstaltungen haben, dann sind das immer Projekte, also Einzeltermine, die nicht sofort (regelmäßig) bekannt sind, die wir aber in unserem Bereich bekannt machen. Aber man kann nicht sagen, das ist regelmäßig immer hier und da. Wir machen auch viel gemeinsam mit der katholischen Gemeinde, Familientage oder ähnliches. Da haben wir auch feste Einrichtungen, die auch immer wieder stattfinden, aber ansonsten muss man sich einfach informieren.

Moderatorin: Wenn ich jetzt selbst gehörlos bin und Fragen habe, oder wenn ich Familienangehörige habe und einfach etwas wissen möchte, auch zu Veranstaltungen, kann ich mich an Pater Förtsch wenden oder auch an sie, Herr Derrer?

Matthias Derrer: Na klar, jederzeit gerne!

Moderatorin: Jetzt hätte ich eine Frage, wenn ich jetzt Gebärdensprache lernen wollen würde, wie lange würde das denn dauern? .... Oh, die Gesichter der beiden müsstet ihr jetzt mal sehen! (Lacht) Das nehme ich jetzt mal nicht persönlich!

Matthias Derrer: Naja, das hat auch weniger mit ihnen zu tun. Das ist einfach eine fremde Sprache. Ich lerne jetzt seit ungefähr 4-5 Jahren und ich verstehe bei weitem immer noch nicht alles, was mir gehörlose Menschen sagen wollen.

Moderatorin: Das ist ja wie Chinesisch!

Matthias Derrer: Naja, zumindest junge Leute reden manchmal ganz schön schnell und da kommt man dann nicht hinterher.

Moderatorin: Das kann ich mir vorstellen! Man muss also wirklich Vokabeln lernen wie in einer anderen Fremdsprache auch?

Matthias Derrer: Genau!

Moderatorin: Was sie noch gesagt haben, Herr Förtsch, das fand ich total toll: Wenn man jetzt nach Bayreuth geht, dass dort die Gehörlosen anders reden, als in Bamberg. Es gibt also Gebärden-Sprach-Dialekte?

Gerhard Förtsch: Sicherlich! Das kommt wahrscheinlich auch daher, weil früher die einzelnen Schulen angefangen haben, so etwas wie Gebärdensprache zu entwickeln. So ist manche regionale Prägung oder - wie sie sagen - Dialekt auch heute noch üblich. Bestimmte Gebärden werden eben wo anders auch anders gebärdet. Aber Gebärdensprache ist ja nicht nur die Gebärden, sondern ist auch Mundbild, Mimik, Zusammenhang und von daher kommt man trotzdem, wenn man einigermaßen drin ist, zurecht.

Moderatorin: Also ist das genauso, wie wenn ich als Franke nach Niederbayern komme? Ich versteh vielleicht auch nicht jedes Wort, aber den Inhalt versteh ich schon ....

Gerhard Förtsch: Ja, so ähnlich kann man das vergleichen. Was natürlich noch ein Unterschied ist, das ist die Art und Weise, wie Ältere und Jüngere gebärden. Das sind eigentlich schon zwei verschiedene Sprachen, die zum Teil gar nicht mehr kompatibel sind. Man muss also da auch aufpassen, manche Ältere verstehen das nicht mehr, was die Jungen gebärden.

Moderatorin: Gut, ich kann mir aber auch vorstellen, dass das ähnlich ist wie in der normalen Sprache, denn Kinder und Jugendliche haben dann „cool” und „chillig” und solche Worte - das kennen Ältere auch nicht und sagen, was ist denn das!

Gerhard Förtsch: Ja, aber es kommen auch verschiedene grammatikalische Verschiebungen dazu, einfach um mehr ausdrücken zu können, was die Älteren noch nicht so gelernt haben, die sind mehr am Wort und am Text orientiert, während die Jüngeren einfach auch Zusammenhänge mit gebärden.

Moderatorin: Es entwickelt sich also auch fort? Herr Derrer, vielleicht noch ganz kurz - wenn man sich interessiert für die Gehörlosengemeinde in Bamberg, oder wenn man sagt: Jetzt hab ich was drüber gehört, ich würd vielleicht doch gern mal zu einer Veranstaltung oder zu einem Gottesdienst gehn ... Sie haben eine Internet-Seite ...

Matthias Derrer: Ja, die evangelische Gehörlosengemeinde in Bayern hat eine Internet-Seite: Evangelische Gehörlosen-Gemeinde als Abkürzung egg-bayern.de

Moderatorin: Also, da kann man mal drauf klicken und da ist dann alles verzeichnet, wenn man mal vorbei kommen möchte.

Matthias Derrer: Ja, da gibt’s nicht nur Termine und interessante Neuigkeiten über uns, sondern natürlich auch Grundsatz-Informationen, auch das was wir heute besprochen haben: Wie verhalte ich mich, wenn ich jemanden ansprechen möchte, der gehörlos ist.

Moderatorin: Wunderbar, dann bedanke ich mich ganz herzlich bei ihnen beiden. Viel Spaß weiterhin bei ihrer Arbeit. Vielleicht komm ich ja dann auch mal bei einem Gottesdienst vorbei und guck mal, was ich so alles verstehe! Herr Förtsch, sie wollten noch kurz was sagen ...

Gerhard Förtsch: Ich wollte auch nur sagen, dass auch wir über Internet erreichbar sind. Und zwar gibt es eine Homepage für die Gehörlosengemeinden in ganz Deutschland: katholischegehoerlosengemeinden.de (kath.gehoerlosengemeinden.de). Dort muss man das entsprechende Bistum anklicken und dann findet man im Menü weiter auch in der eigenen Region. Dort sind sämtliche Gehörlosengottesdienste, auch die in der Erzdiözese Bamberg aufgelistet an verschiedenen Orten. Einfach kath.gehoerlosengemeinden.de

Moderatorin: Also dank dem Internet rundum informiert. Vielen Dank ihnen beiden nochmal ...

(Musik)

vom Radio-Mitschnitt abgetippt von Matthias Derrer

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Nachricht Nr. 11 von 82 :

12.02.07, München: Neues Zuhause für die bayerische Realschule für Gehörlose (RfG)

Die Realschule für Gehörlose, die von Schülern aus dem süddeutschen Raum und aus Österreich besucht wird, war gerade 40 Jahre alt. Da hat sie endlich ein neues Schulhaus bekommen, aber nicht für sich allein! Bisher staatlich und Teil der Landesschule für Gehörlose wurde die Schule nun an die private Samuel-Heinicke-Realschule (Schulcentrum Augustinum) übergeben und ist jetzt "In den Kirschen" in der Nähe von Schloss Nymphenburg. Dort war die frühere Landesschule für Blinde umgebaut worden - mit großem architektonischen Geschick in schönen Farben und mit viel Licht. Die ca. 50 gehörlosen Realschüler haben jetzt ungefähr 500 Mitschüler, darunter Schwerhörige, Hörende, Legastheniker oder Schüler mit zentralauditiven Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen. Glücklicherweise sind unter den schwerhörigen Schülern einige, die gehörlose Eltern haben und deshalb gut gebärden können; aber auch viele Lehrer und die hörenden Schüler möchten die Gebärdensprache lernen. Am 28. November 2006 wurde die neue Schule feierlich mit dem ökumenischen Segen in Anwesenheit des bayerischen Kultusministers Schneider eingeweiht.

Christine Keßler

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Nachricht Nr. 10 von 82 :

08.02.07, Nürnberg: Kinderübernachtung im neuen Haus!

Das ist inzwischen schon Tradition: Die Himmelhüpfer und Rumpelwichte übernachten im Gemeindehaus in Nürnberg. Vom 30. Juni bis zum 1. Juli gibt es die erste Kinderübernachtung im neuen Gemeindehaus. Wir treffen uns am Samstag nachmittag, machen Spiele und ein buntes Programm. Nach dem gemeinsamen Abendessen gehts dann ab in den Schlafsack! Am Sonntag vormittag frühstücken wir noch gemütlich und fahren dann wieder nach Hause. Anmeldung zur Übernachtung bei Erika Burkhardt

Erika Burkhardt

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Nachricht Nr. 9 von 82 :

01.02.07, Bayern: Hospizarbeit von und für Gehörlose: In Trauer und Sterben nicht allein sein!

Was ist, wenn ein Gehörloser schwer krank wird und sterben muss? Wer begleitet alte, pflegebedürftige Gehörlose? Die bezahlten Pflegekräfte haben für ihre „Pflegefälle“ durch die Vorschriften der Pflege- und Krankenkassen zu wenig Zeit, um mit ihnen in Gebärdensprache über ihre Gefühle und Ängste zu reden oder einfach bei ihnen zu sitzen und für sie da zu sein. Für Hörende gibt es seit einige Jahren an vielen Orten ehrenamtliche HospizhelferInnen, die sich um solche Menschen kümmern und ihnen Aufmerksamkeit und Zeit schenken. Diese Hospizhelfer sind dafür ausgebildet, Menschen im Sterben oder in Trauer zu begleiten. Aber wer von ihnen kann mit Gehörlosen kommunizieren? Vor einigen Jahren wurde in Bayern eine Initiative „Hospizarbeit für Gehörlose“ gegründet; in Zusammenarbeit mit dem Christophorus-Hospiz-Verein in München werden einmal im Jahr Seminare angeboten, die das Thema Sterben, Tod und Trauern mit interessierten Gehörlosen oder gebärdensprachkompetenten Hörenden bearbeiten. Teilnehmer in diesen Seminare aus ganz Deutschland beschäftigen sich mit ihren eigenen Erfahrungen mit Trauer und Tod; sie können ihre Fragen und Ängste offen aussprechen. Diplompädagogin Christel Orth, die viel Erfahrung in der Hospizarbeit hat, leitet die Seminare zusammen mit Pfarrerin Christine Keßler. Bei Interesse an der Hospizarbeit wenden Sie sich an Pfarrerin Keßler: Fax 089/710 19 997 Email: christine.kessler@egg-bayern.de

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Nachricht Nr. 8 von 82 :

27.01.06, BRD: Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Auch in diesem Jahr rufen verschiedenen Initiativgruppen und Kirchen am 27. Januar 2007 - dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus ­ zu einem mahnenden Gedenken am Platz der Opfer des Faschismus auf. Am 27. Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Zu Recht wird gerade an diesem Jahrestag in der öffentlichen Diskussion an die unvorstellbar grauenhafte Barbarei in Auschwitz und in den anderen KZs der Nazi-Diktatur erinnert.

Dieser Gedenktag ist deshalb Mahnung und Aufforderung zugleich, bei uns jeglicher Art von Völkerhass, Rassismus und Antisemitismus von Anfang an gemeinsam entschieden entgegen zu treten. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Wir erinnern daran, dass in der Zeit des Nationalsozialismus ca. 16.000 gehörlose Menschen in KZ eingesperrt waren, mehr als 1.500 in KZs umkamen und unzählige Gehörlose zwangssterilisiert wurden.

Joachim Klenk

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Bildquelle:

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Nachricht Nr. 7 von 82 :

25.01.06, Bayern: Neues Kursprogramm der Ararat Akademie

In der Ararat Akademie gibt es selbstverständlich auch im Jahr 2007 wieder ein neues Kursprogramm. Von Gebärdensprachkursen bis zu Einzelförderungen und Vorträgen, bzw. Workshops zu bestimmten Themen ist für jeden etwas dabei. Klicken Sie einfach , dann geht's direkt zu den .

Andrea Schwarz und Rosa Reinhardt, Ararat Akademie

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Nachricht Nr. 6 von 82 :

22.1.07, Bamberg-Coburg: Gemeindesprecher - Verabschiedung und Einführung

In der Gehörlosengemeinde Bamberg - Coburg wurden in den Gottesdiensten am 14. und 21. Januar Gemeindesprecher verabschiedet und neue Gemeindesprecher eingeführt. Im Gottesdienst hat Pfarrer Matthias Derrer die Gemeinde erinnert: Gemeindesprecher ist ein wichtiges Ehrenamt. Gemeindesprecher unterstützen die Gemeinde durch Kontakte, Ideen, Vorschläge und Tun. Sie schauen auch in die Zukunft. Deshalb braucht jede Gemeinde gute Gemeindesprecher.

In Bamberg haben wir als Gemeindesprecher Frau Fößel verabschiedet, Herr Weibbrecht macht weiter und Martin Kranz kam neu dazu. In Coburg haben wir Herrn Giesa verabschiedet, Frau Zinner macht weiter und Frau Schwallach kommt neu dazu. So haben wir wieder ein gutes Gemeindesprecher-Team. Wir danken allen Gemeindesprechern die weitermachen oder neu anfangen. Und auch allen Gemeindesprechern, die aufhören. Besonders dankt die Gehörlosengemeinde Herrn Giesa aus Coburg. Er hat in seinem 31-jährigen ehrenamtlichen Dienst die Gehörlosengemeinde mit seinen Ideen und seinem tatkräftigen Einsatz mit großem Engagement unterstützt.

Unsere Bilder (Namen immer von links nach rechts) zeigen:

  • Rechtes Bild: In Bamberg: Frau Fößel, Herr Weibbrecht, Martin Kranz, Pfarrer Derrer.</li>
  • Bild Unten: In Coburg: Pfarrer Derrer, Frau Schwallach, Herr Giesa, Frau Zinner.</li>

Pfr. Matthias Derrer

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Nachricht Nr. 5 von 82 :

18.01.07, Bayern: Jubiläumsjahr mit Höhepunkten

Im Januar werden wir mit dem ersten Bibliodrama Wochenende auf dem Hesselberg beginnen. Im Februar treffen wir uns zu einer Lehrerfortbildung im RPZ Heilsbronn und werden den Weltgebetstag im März nutzen, um Frau Schönner und Frau Wiesner mit einem Fest zu verabschieden. Der April steht im Zeichen der Hoffnung auf dem Konfi-Camp und in den Gottesdiensten und wird uns zum segensreichen Abschluss der Lektorenausbildung führen. Im Mai widmen wir uns den Konfirmationen und zum ersten Mal einer bayernweiten Gemeindefreizeit auf dem Hesselberg, direkt vor den Bay. Kirchentag auf dem Hesselberg, den wir 2007 wieder mitfeiern werden. Im Juni werden der Deutsche Evang. Kirchentag unser Arbeit prägen und die erste gemeinsame Konferenz der Gemeindesprecher mit den Gehörlosenseelsorgern/innen seit vielen Jahren. Den Sommer werden lediglich die Kinder mit einer großen Kinderfreizeit aktiv gestalten und Ehrenamtliche mit Theaterprofis zu einer biblischen Geschichte arbeiten. Ansonsten schöpfen wir Kraft für den Endspurt für den Herbst mit einem Workshop zu religiöser Gebärdenpoesie, in dem ein Psalm erarbeitet werden soll. Samstag den 13. Oktober werden wir einen großen Festgottesdienst in Anwesenheit von Landesbischof Friedrich gestalten und anschl. ein großes Fest feiern, das von allen Gehörlosengemeinden ausgerichtet wird und zu dem wir ca. 500 Gäste erwarten.

Joachim Klenk

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Nachricht Nr. 4 von 82 :

11.01.07, Bayern: Jahreslosung 2007 angekommen

Jedesmal neu wird für das neue Jahr ein Satz aus der Bibel ausgewählt. Eine Art "stiller" Begleiter für das ganzes Jahr oder, modern ausgedrückt, ein Motto. Für 2007 wählte man einen Satz aus dem Alten Testament, aus dem Buch des Propheten Jesaja, Kapitel 43, Vers 19. Dort heißt es: Gott spricht "Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr es denn nicht? Mögen uns diese Worte in unserem Jubiläumsjahr begleiten, in dem wir 100 Jahre evangelische Gehörlosenseelsorge feiern. Ich freue mich auf die Zusammenkunft mit Ihnen allen und wünsche Ihnen und Ihren Familien Gottes Segen für das Jahr 2007. Ihr Joachim Klenk

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Nachricht Nr. 3 von 82 :

05.01.07, Nürnberg: Kinder in Aktion

Tolles Programm gab es am 10. Dezember auch für die ca. 50 Kinder und Kids, die kleinen und die großen. Es ist bereits Tradition, dass die Kinder mit einem tollen Kinderprogramm fester Bestandteil jeder Veranstaltung sind. Die religiös motivierte Kinder -und Jugendarbeit soll ab 2007 wieder verstärkt werden.

degpa

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Nachricht Nr. 2 von 82 :

03.01.07, Nürnberg: Zwischen Kaffee und Glühwein

Mehr als 300 Personen mussten parallel am 10. Dezermber verköstigt werden. Gut, dass die Organisatoren sich mit 2 Kaffeesälen und einer Glühweinterasse gut vorbereitet hatten. Zum Teil mussten Besucher auf dem Vorplatz warten, bis wieder Plätze frei waren.

degpa

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Nachricht Nr. 1 von 82 :

01.01.07, Bayern: Ein gesegnetes Neues Jahr 2007

Das Neue Jahr 2007 ist da. Wir wissen nicht, was in diesem Jahr kommt. Gutes oder Schlechtes, Freude oder Trauer, Last oder Freiheit, Pech oder Glück. Alles ist möglich. Wir wissen es nicht.

Aber auch wenn wir die Zukunft nicht wissen. Gott ist immer bei uns. Das wissen wir! Egal was passiert - Gott begleitet uns. Gut oder Schlecht - Gott schützt uns. Auf Gottes Schutz dürfen wir alle vertrauen. An Gottes Schutz dürfen wir alle Menschen erinnern. An Gottes Schutz dürfen wir uns selbst erinnern!

Egal was passiert - Gott ist immer treu bei uns, beschützt und begleitet uns.

Wir wünschen allen unseren Besucherinnen und Besuchern ein gesegnetes Jahr 2007!

Herzliche Grüße vom Webmaster Pfr. Matthias Derrer

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