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Glaubensbekenntnis

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Der Autor:
Pfr. Joachim Klenk,
Nürnberg

Wann entstand das Glaubensbekenntnis?

In Gottesdiensten beten wir Christen normalerweise das Apostolische Glaubensbekenntnis. Es beginnt mit den Worten "Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde" und spricht dann von Jesus Christus und dem Heiligen Geist (den gesamten Text können Sie unten lesen). Dieses Glaubensbekenntnis verbindet die evangelischen Kirchen mit der katholischen Kirche, der anglikanische Kirche, der altkatholischen Kirche und anderen Kirchen.

Der Text des Glaubensbekenntnisses

Ich glaube an Gott den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus
seinen eingeborenen Sohn,
unseren Herrn.
Empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben.
Hinabgestiegen in das Reich des Todes.
Am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel,
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters,
von dort wird er kommen
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
die Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden
die Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen

Entstanden ist das Glaubensbekenntnis aus einem Taufbekenntnis des 2. Jahrhunderts nach Christus. Ursprünglich antworteten die Getauften auf Fragen mit ihrem Glaubensbekenntnis. So wie wir heute das Apostolisch Glaubensbekenntnis beten, liegt es seit dem 5. Jahrhundert nach Christus vor.

Natürlich gibt es auch andere Glaubensbekenntnisse, zum Beispiel das Nizäa-Konstantionopolitanische von 381 nach Christus. Es ist das "ökumenische Glaubensbekenntnis" (Gesangbuch S. 1551) über alle Konfessionsgrenzen hinweg. Immer wieder haben Menschen ihren Glauben als Bekenntnis formuliert. Deshalb kennen wir auch moderne Glaubensbekenntnisse. Ein Buchtipp: Neue Glaubensbekenntnisse aus dem Gütersloher Verlag, geeignet für Gottesdienst und Religionsunterricht.


Zum Weiterlesen in der Wissensecke:


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